Revision Aug. Schatz & Söhne Jahresuhr Kaliber JUM/7 vom Juni 1973

Diskutiere Aug. Schatz & Söhne Jahresuhr Kaliber JUM/7 vom Juni 1973 im Sonstige Uhren Forum im Bereich Uhren-Forum; :-) So, jetzt mal wieder eine Jahresuhr. Diese Uhr von der Firma August Schatz & Söhne wurde im Juni 1973 hergestellt. Das Kaliber ist JUM/7...
Der Stromer

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:-) So, jetzt mal wieder eine Jahresuhr.

Diese Uhr von der Firma August Schatz & Söhne wurde im Juni 1973 hergestellt. Das Kaliber ist JUM/7.


1661-und-sie-laueft-doch.jpg
Eigentlich eine schöne Uhr, wenn sie den auch die Zeit zeigt. Das machte diese hier nicht mehr:shock:


1607-Verklebte-Schrauben.jpg1608-Veroelte-Teile.jpg
Der Grund dafür war schnell klar: Unbrauchbare Mittel zum "ingangsetzen" verwendet und weil es so schön war, auch beim Zusammenbau gleich noch die Schrauben mit Loctit verklebt:-(.



Also nach der Demontage der Uhr (die Schrauben gingen nur durch Erwärmung der Teile auf der Herdplatte wieder Raus - verbrannte Finger!) erstmal alles ab ins US-Bad mit Cillit Bang.


1609-Bodenplatte.jpg1652-Sauber-poliert.jpg1653-Alles-sauber.jpg1654-Pendel-und-Ziffernblat.jpg1655-Frisch-poliert.jpg
Der Zaponlack löste sich dabei auch gleich ab, erleichterte mir das anschließende Polieren, da am Sockel der Uhr einige unschöne Macken zu sehen waren.


1655-Frisch-poliert.jpg1660-Hochglanz.jpg
War eine elende Poliererei, bis die raus waren:-(.


1658-Pendelfeder-alt.jpg
Dann die Pendelfeder! Ich glaube, da brauche ich nichts zu sagen. An der falschen Stelle wurde demontiert und dann auch dieses empfindlichste Teil der Drehpendeluhr zu einem Korkenzieher umfunktioniert:shock:.


1656-Fast-sauber.jpg
Bei dieser Uhr habe ich dann das erste Mal das vielgerühmte "Renaissance Wax Polish" verwendet. Es ist zwar wesentlich teurer wie der Zaponlack, ist aber viel Sparsamer und wird z.B. von Museen zur Konservierung von Metallen etc. sehr empfohlen. Ich muss sagen, es hat seine Wirkung gezeigt und man spart sich das Lackieren.

1657-Raeder-und-Triebe-setz.jpg
Dann die Montage der Teile inklusive einer neuen Pendelfeder und die unvermeidlichen Justagen, die aber durch die viele Übung, die ich darin schon habe, recht gut über die Uhr gingen.

1714-Vorderansicht.jpg1715-Seitenansicht.jpg1716-Seitenansicht.jpg1718-Test.jpg

Jetzt zeigt sie wieder für 1 Jahr richtig die Zeit und sieht gut aus:super:
 
lokonelly50

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:klatsch:Hallo Rolf-Dieter!:klatsch:
Vielen Dank für Deinen tollen Bericht mit den super Bildern. Das Poliermittel muß ich auch einmal probieren. Mit dem Lack hab ich mich sowieso nicht anfreunden können.:-(
Hoffentlich sehen wir bald wieder eine Deiner lehrreichen Reparaturen.:-D
Viele Grüße Willi.:super:
 
R

RockyMountain

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Hallo Herr Reichert,

ich glaube ich erkenne da was wieder. Danke für den netten Kontakt, die gute Arbeit und die schöne Dokumentation.
Viele Grüße vom Steinernen Berg.

Robert
 
Der Stromer

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Danke. Das "Wiedererkennen" war ja bestimmt nicht zu schwer, oder?
 
Lexi

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Hallo Rolf-Dieter

Vielen Dank für den tollen Revisionsbericht :klatsch:.

Klasse wenn man Zeit und das Handwerkliche Geschick hat Uhren zu reparieren :super:

Ich habe fast dieselbe Uhr in meinem Schrank stehen, nur der Fuß ist etwas anders.

k-23.01.10 001.jpg

k-23.01.10 013.jpg

Eigentlich war ich der Meinung dass die Uhr aus den 60ern ist, leider steht kein Datum auf der rückwärtigen Platine.

Ich weiss nur dass sie schon seit mindestens Anfang der 70er in unserer Familie ist.

Kann man das Herstellungsdatum noch irgendwo anders an der Uhr finden ?

Wünsche dir weiterhin Viel Spass bei deinen Restaurationsobjekten.
 
Der Stromer

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Hallo Lexi,
Danke. Macht halt Spass, solche Uhren wieder zum Zeigen der Zeit zu bewegen:).

Schau mal unter den Bügel vom Pendelfederschutz. Da könnte das Herstellungsdatum versteckt sein. Sonst steht es nirgens und es ist mir bislang auch noch keine "Schatz-Uhr", die in Triberg gefertigt wurde, bekannt, die KEIN Herstellungsdatum hätte. Aber zum Teil sind Ender der 70er Jahresuhren auch in der Gütenbacher Uhrenfabrik "GUFA" (die gehörte bis 1980 einem Sohn vom Schatz) hergestellt worden. Und da kann das schon mal sein. Aber wissen tu ichg das auch nicht:(.
 
Der Stromer

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Nein, die beiden Schrauben recht und links. Aber vorsichtig, da die auch gleich noch die hintere Platine halten. Normal ist das Herstellungsjahr unter der Prägung "Two (2) Jewels" untergebracht. Aber manchmal zu tief gerutscht:).
Das Teil, das durch die Rändelschraube gehalten wird, musst Du aber dafür auch entweder abnehmen (kein Problem) oder ganz nach Oben schieben, damit die Brücke darunter frei wird und Du drunter gucken kannst. Aber alles sehr Vorsichtig, damit die Pendelfeder nicht beschädigt wird.
 
Lexi

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Vielen Dank :-), da werde ich mich mal bei Gelegenheit ranwagen.
 
RiGa

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Hallo, Rolf-Dieter!

Anscheinend wage ich mich viel zu selten in diese Ecke.
Irgendwie hat mich Dein Threadtitel doch sehr neugierig gemacht - und das ist auch gut so.

Schön ist sie ja vorher schon gewesen, nun kommt Funktionalität auch noch dazu.
Herzliche Gratulation - und weiterhin berechtigten Stolz und viel Freude!


Jetzt zeigt sie wieder für 1 Jahr richtig die Zeit und sieht gut aus:super:
Und hoffentlich weiß sie dann nächstes Jahr auch ordentlich die 70 einzuklingeln. ;-)

Gruß, Richard
 
Giaccomo

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Schöne Jahresuhr, tolle Arbeit geleistet! Ich kenne mich bei Jahresuhren nicht aus - aber ist es tatsächlich so, dass diese Uhr nach Vollaufzug genau ein Jahr läuft?
 
Der Stromer

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Schöne Jahresuhr, tolle Arbeit geleistet! Ich kenne mich bei Jahresuhren nicht aus - aber ist es tatsächlich so, dass diese Uhr nach Vollaufzug genau ein Jahr läuft?
:D Nö, eigentlich 400 Tage. :super: Aber z.B. von Aug. Schatz & Söhne gibt es eine kleine Serie von 1000-Tage-Uhren.

Also 400 Tage ist normal. Aber es gibt auch "Jahresuhren" (der Begriff ist nicht geschützt), die laufen nur 30 Tage oder 3 Monate, etc. Das hängt auch von den Komplikationen dieser Uhren ab. Es gibt sie mit Kalender (meist 30-Tage), Mondsequenzen (z.B. Kaiser) und so weiter. Und das braucht alles Kraft und daher ein anderes Übersetzungsverhältnis von Gangfeder zum Werk, was sich dann natürlich auf die Laufdauer des Werkes auswirkt. Die Gangfeder kann man ja nicht beliebig vergrößern.

Schlimm wird es für mich persönlich erst, wenn Jemand sagt "Jahresuhr mit Batteriebetrieb". :???:
 
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Habe mal ne Frage zu der Drehweite (Amplitude) .
Meine Kern Standard habe ich gerade frisch gereinigt und geölt.
Sie dreht über 380 Grad, hatte mal gelesen, dass das wohl zu viel ist (?) .
Die Pendelfeder ist Original von Kern damals von mir bestellt worden. Samt aller Beschläge.
Beziehen sich die 270 Grad (diese Zahl hatte ich hier irgendwo mal gelesen) auf die Halbschwingung oder Ganzschwingung?
Vom Nullpunkt aus sind es zu jeder Seite hin ca. 190 Grad.
Da dieser besagte Beitrag (finde ihn nicht wieder) eine vorzeitige Ermüdung der Pendelfeder raushören ließ.
Gruß
Christian
 
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Die Grad beziehen sich auf die "Ganzdrehung" also vom Ändern der Drehrichtung zum Ändern derselben.

Die 270 Grad Frage:
Ich würde einmal mit einem ganz klaren "JAEIN" antworten, auch wenn ich von Stromer jetzt Haue bekomme :D

Bei mir "drehpendeln" u.a.:

- Eine Kundo Standard (kpl. revidiert) welche gerade einmal um die 200 Grad dreht.
- Eine Haller Standard (dto.) die sage und schreibe bei ca. 500 Grad liegt.

Beide laufen exakt, also so um die ca. 2 Min +/- Monat je nach Temperatur.

Die Schwingungsamplitude ist IMO vom Material der Pendelfeder abhängig, Kundo - Nivarox, Haller - sieht nach Bronze aus (ist kupferfarben)...
Meine revidierten JU'ren mit Horolovar Feder liegen fast alle bei den 270 +/- 20 Grad.

Fazit: Wenn Deine JU ganggenau ist würde ich das so lassen.


Verbessere mich Rolf-Dieter falls ich hier gerade "Murks" schreibe ;-)
Ach so, bevor ich's vergesse:
Gratulation zu Deiner, wie immer sehr interessanten und gut geschrieben, 400. post hier :super:
 
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@ Christian,
Die Drehung wird immer von Wendepunkt zu Wendepunkt gemessen. Und da ist 270° der Idealfall, heißt, bei dieser Drehung arbeitet die Hemmung einwandfrei und sicher.
Die "Ermüdung" ist, mit Verlaub, Unsinn. Bei den heutigen legierten Stählen (NIVAROX, HOROLOVAR, etc.) spielt dieser Begriff absolut keine Rolle mehr.

Bei Deiner Uhr sind die 190° etwas zu wenig. Es besteht die Gefahr (muss aber nicht), dass die Uhr irgendwann mal auspendelt.
Schreib mir mal ne PN, dann erkläre ich Dir, wie Du das Problem beseitigen kannst.

Ps.: Auch gleich in einem Aufwasch - Deine Frage zur Französin, da wäre ich sehr dran interessiert. Anordnung der Seidenfäden, ihre Dicke und wie der Ring das Gangverhalten beeinflusst. Vielen Dank im Voraus.
Pss.: Vielleicht hat der Uhrmacher ja auch Fotos davon????

--- Nachträglich hinzugefügt ---

Gut. Zum Murks :???:.

Die Schwingungsamplitude ist IMO vom Material der Pendelfeder abhängig, Kundo - Nivarox, Haller - sieht nach Bronze aus (ist kupferfarben)...
Meine revidierten JU'ren mit Horolovar Feder liegen fast alle bei den 270 +/- 20 Grad.
Das ist wirklich "Murks". Die Drehung des Pendel hängt nie vom Material ab, sonder nur von der Position des Mitnehmers zur oberen Montierung und der Kraft, die die Hemming übermitteln kann.

Allgemein verwendet man (ich) HOROLOVAR, da es hier entsprechende Listen mit den Abmassen gibt (diese fehlen für NIVAROX). Und Bronze-Federn sind schon mal absolut Unsinnig, da dieses Material nur eine sehr kurze Zeit (zwischen den alten Stählen, die leicht rosteten und brachen und den neuen Legierungen) verwendet wurden. Leider werden, wenn ein unbedarfter "Uhrenschrauber" eine Pendelfeder braucht, ihm solcher Schrott für viel Geld verkauft. Hängt aber auch damit zusammen, dass das Wissen über mechanische Jahresuhren heute fast nicht mehr vorhanden ist und bis auf einen Hersteller (KERN) auch nirgendwo mehr mechanische Jahresuhren hergestellt werden. Noch nicht einmal in China (kommt aber bald - es gibt zu viele Gustav Becker Jahresuhren auf den Markt :lol::lol::lol:).

Wenn sich aber Jemand wirklich mit Jahresuhren auskennt, dann kann er auch ohne Tabellen und Listen eine Pendelfeder anpassen. Gewusst, wie.
 
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Danke für die Info, aber sie.macht über 380Grad. Wenn ich von Wendepunkt zu Wendepunkt ausgehe.
Aber dann kann ich das getrost so lassen, hatte sie damals vor einigen Jahren erstmalig (ohne Vorkenntnisse) instandgesetzt.
Nun da ich sie mir mal wieder vorgeknöpft hatte da dieses Messing nach und nach leider immer anläuft (behebe dieses gerade durch vergolden) dachte ich sie geht mal wieder ein Bad nehmen.
Hatte mir für dieser Absicht endlich mal das Elma WF und Elma Suprol abgeschafft.
Ist ja echt Gold wert.
Nie wieder schrubben und spülen...
Hast du noch weitere Tipps was das Ölen angeht?
Sie sind ja sehr empfindlich, gerade an der Hemmung.
welche Öle verwendest du für die Uhren?
ich habe Microgliss D5 für das Federhaus genommen, da der Druck doch schon recht stark ist. Alles weitere mit moebius 8030 (Pendulenöl).
Bei den Paletten war ich erst unsicher welches, sie lief Jahre auf Dr. Tillwich 3-5.
Da die Hemmung kaum Reibung verursacht habe ich ebenfalls ein minimales Tröpfchen auf die Ausgangsklaue gegeben. Sollte reichen.
Ab morgen gehts dann weiter mit dem Gestell, alle Säulen und Kleinteile vergolden. Bin gespannt wie es wird .
Fotos dazu folgende bald ...
------------------------------------------------
Momentan hat unser Uhrmacher nur sporadisch geöffnet aber werde ihn mal fragen und ihm Deine Bilder unter die Nase reiben :-)
 
Der Stromer

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Ah ja, Du bist ja der "Vergolder vom Dienst" :lol::lol:

Gut, kann man machen, aber Original ist das ja nicht mehr und wurde auch vom Hersteller so nie vorgesehen. Bei den Jahresuhren so ab 1960 wurden die Polierten Platinen fast immer mit Lack überzogen. Der hält normal etliche Jahre. Aber es gab mal Öle, die waren Alkoholhaltig und die haben dann den Lack angegriffen und an den Lagerstellen unschöne Ränder erzeugt. Dann hilft nur noch den Lack vollkommen runter (geht meist im US-Bad mit heißem Wasser und Haushaltsreiniger von selbst ab), Polieren und dann entweder wieder mit Zaponlack versiegeln oder (neu entdeckt und gut) einreiben mit "Renaissance WAX" :super:

Öl ist das für Großuhren 3 - 5 Dr. Tillich oder ähnliche. Für die Paletten der Hemmung nehme ich weiße Vaseline und einen sehr feinen Pinsel. Vor dem Einbau des Anker einfach mal über das Hemmrad und die Paletten oder Stifte drüber gehen. Aber Achtung: es darf nichts zwischen den Zähnen kleben:shock:

Für die Gangfeder ebenfalls weiße Vaseline (aus der Apotheke). Bisher keine negativen Erfahrungen gemacht und auch nach 5 Jahren (meine erste Gangfeder einer Jahresuhr:klatsch:) kein Kleben mehr.
 
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Danke Dir, dann lasse ich sie jetzt so. Dieses Öl 8030 ist Sorte 3.
Dachte mir, dass das Großuhrenöl etwas zu zähflüssig sei. Experimentieren momentan mit den Ölen und habe festgestellt das die klassischen bessere Schmiereigenschaften haben gegenüber den teil - und synthetischen
Wenn ich das richtig verstanden habe sollte die Kugel durch eine Mutter wie beim Pendel justiert werden. Ein einzelner Faden würde das Pendel zum rotieren (in sich selbst) bringen.
Durch verschieben /drehen dieses Ringes wird die Länge eingestellt, beeinflusst ebenfalls wieder den Gang, da es eine Verkürzung oder verlangerung des Schwerpunktes ist. Wichtig sei es dass alle Fäden gleichlang sind.
Da aber du in Sachen Jahresuhren sehr genau arbeitest, solltest du keine weiteren Probleme damit haben das Pendel in die Waage zu bekommen.
Material hast du noch als Rest vorhanden. Diese Durchmesser kannst du übernehmen. Der Faden sollte nicht zu steif sein also alles schön geschmeidig :-)

--- Nachträglich hinzugefügt ---

Vergolder vom Dienst?
Lach
Sie war ein Geschenk meiner Eltern zum 24ten, schon etwas her. Und die schauen auch ob ich sie gut pflege.
Meine Mutter besonders, sie ist im privaten Haushalt tätig und kennt die Eigenschaften von Messing nur zu gut.
Daher veredel ich sie etwas, damit es nicht wieder heißt "ganz schön angelaufen wa? "
Aber sie war vorher auch vergoldet und mit einem Lack überzogen. War also schon so.
Leider musste ich damals den ganzen Mist runter polieren da Abdrücke und schwarze Flecken sich verbreitet hatten.
Ausserdem macht es mir Spaß, so!

Musste jetzt sein ;)
 
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