Ankauf & Inzahlungnahme bei Juwelieren wie Bucherer und Rüschenbeck

Diskutiere Ankauf & Inzahlungnahme bei Juwelieren wie Bucherer und Rüschenbeck im Uhrencafé Forum im Bereich Uhren-Forum; Hi Zusammen, man findet kaum Infos dazu im Forum. Und das obwohl die beiden Ketten und noch ein paar kleinere Juweliere Certified Pre Owned Uhren...
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Raklas

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Hi Zusammen,

man findet kaum Infos dazu im Forum. Und das obwohl die beiden Ketten und noch ein paar kleinere Juweliere Certified Pre Owned Uhren anbieten und damit logischer Weise auch ankaufen. Beide bieten sogar eine Inzahlungnahme an.

Hat jemand schon Erfahrungen damit gemacht? Als Kunde ist es ja extrem praktisch eine ungeliebte Uhr in einer Transaktion gegen eine Neue zu tauschen.

Mich interessiert ob die Ankaufspreise vergleichbar zu denen von Grauhändlern bzw. gestandenen Online-Ankäufern wie Chronext und Watchfinder&co sind und wie der Prozess so abläuft.

Wenn man sieht wie viele Uhren teilweise gelistet sind, muss sich hier ja jemand finden, der das schon einmal gemacht hat - ich würde mich jedenfalls sehr über Erfahrungsberichte freuen.
 
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olderich

olderich

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Hallo

Habe bei einem Juwelier schon Uhren in Zahlung gegeben. Das gute Geschäft dabei macht der Juwelier, zum einen, weil es kaum Rabatt auf die neue Uhr gibt und weil 20 Prozent mindestens vom späteren Verkaufspreis der in Zahlung gegebenen Uhr abgezogen werden.
Ist trotzdem eine saubere Sache, es kommt im Nachhinein niemand und beschwert sich.

Ciao olderich
 
Monaco-Steve

Monaco-Steve

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Ich habe letztens spaßeshalber bei Bucherer in Düsseldorf wegen meiner 16610 angefragt.
Die Antwort lautete "15-20% unter Marktpreis". Genommen hätten sie die Uhr sehr gerne.
 
Blechauto

Blechauto

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Ich war neulich mit einem Freund bei Rüschenbeck in Hamburg weil er sich eine Uhr gekauft hat.
Als ich mich dann auch für eine Uhr interessiert habe und eine Datejust für eine Inzahlungnahme anbot,
hat der Verkäufer leuchtende Augen bekommen. Wäre aber eher 20-30% unter Marktpreis gewesen.
Ist aber auch verständlich. Die Uhr wird kontrolliert, eventuell gereinigt, es gibt 1 Jahr Gewährleistung und die Miete für den schicken Laden nebst Löhnen müssen bezahlt werden.
 
Blechauto

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Und dann wäre noch interessant was denn der Herr Rüschnbeck unter "Marktpreis" versteht?
Ich möchte hier keine Preisdiskussion lostreten.
Der Verkäufer nannte mir die Summe, die er etwa anrechnen würde.
Und das wäre dann wohl so 20-30 % unter dem Preis den ich hier im MP als Privatverkäufer erzielen würde.
Auf anderen Plattformen könnten Rolex ja entsprechend höher gehandelt werden.
 
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Raklas

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Ah, das ging ja fix - sind ja schon interessante Erfahrungswerte. Klingt ähnlich wie bei jedem anderen Ankaufhändler auch (also Chronext & wie sie alle heißen), ggf. mit ein klein wenig mehr Abschlag.

Aber dafür hat man einen Berater, man kann live anprobieren und hat kein Theater das Teil selbst zu verkaufen. Klingt also doch recht attraktiv.

Wie ist denn der Prozess gelaufen? Mit der Uhr in die Filiale, Bewertung und neue Uhr direkt in Empfang nehmen oder dauert das und man meldet das vorab an?
 
Blechauto

Blechauto

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Bei mir gab es keinen Prozess. Dafür sollte sie nicht gehen und ich behalte die Rolex erstmal.
Die Uhr auf die ich scharf bin, kommt später.
 
olderich

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Hallo

Habe das per Email vorab geklärt.
Ciao olderich
 
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luckycop

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Hallo,

solche Preisabschläge sind doch in allen Branchen üblich.
Daher sind die Antworten und die Höhe des Abzuges doch nix neues.

Man gehe nur am zu Mercedes oder BMW oder so...

Gruß
 
Dr. Wu

Dr. Wu

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Man muß die eigene Uhr wirklich gern loswerden wollen weil man viel Geld verbrennt. Meist wird sie kurz auf die Zeitwaage gelegt und optisch geprüft,das dauert nicht lange. Somit ist es die bequemste Art des Abstoßens.
 
carter

carter

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Mir wurden bei einem Konzessionär in einer großen Stadt für eine Datejust 41 mit WG-Lünette (die einen minimalen Kratzer hat) 6000 Euro geboten :face:

Aber eher „mit dem Kratzer in der Lünette müsste ich ihnen hier irgendwas um die 6000 Euro anbieten und damit wären sie sicher nicht einverstanden.“

Hier ist halt der Unterschied: Konzessionär tauscht die Lünette aus, Grauhändler dremelt drüber …

Hier ist das miese Ding:

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Spitfire73

Spitfire73

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20% unter dem "Marktwert" (falls damit das übliche Preisniveau als Gebrauchte) gemeint ist, finde ich ziemlich in Ordnung. Von irgendwas muss der Ankäufer ja leben. Dürfte aber nur für Schnelldreher von Topmarken gelten. Wer da mit einem hochpreisigen Exoten aufkreuzt, wird sicher mit höheren Abschlägen konfrontiert.

Gruß
Helmut
 
uhrenfan_erz

uhrenfan_erz

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Dem stimme ich zu, ich denke wenn ich meine Dubey und Schaldenband irgendwo zur Inzahlungsnahme geben würde, würde ich wahrscheinlich auch kein so tolles Angebot bekommen :hmm:
 
L

LBeck

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Inzahlungnahme klingt zwar besser, aber am Ende ist es ein Ankauf, der meist unabhänig vom Neukauf zu beurteilen ist. Der Händler trägt das Risiko nach dem Ankauf. Sowohl was Gewährleistung angeht als auch Lagerzinsen bei längeren Lagerzeiten.
Da sind dann 20%-30% Abschlag zum Marktwert bei gefragten Uhren durchaus fair.
Bei Exoten und Uhren ohne schnelle Verkaufschance wird dann das Angebot entweder deutlich geringer ausfallen oder auch kein Ankauf möglich sein.
Ich denke mal letzteres ist wohl die wahrscheinlichste Alternative, der Kunde fühlt sich sonst übervorteilt.
 
Spitfire73

Spitfire73

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...nur dass man meistens ein besseren Preis für seine Uhr erzielt, wenn man gleichzeitige eine Uhr kauft.
das geht aber meistens vom Rabatt der Neuuhr weg. ;-) Im Grunde sollte man sich die Konditionen separat nennen lassen: nur Ankauf, nur Neukauf. Die Händler vermischen das gerne und dann freut man sich über einen anscheinend attraktiven Ankaufspreis aber hat den tatsächlich durch einen niedrigeren Rabatt für die Neuuhr selbst querfinanziert.:face:

Gruß
Helmut
 
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