Anfängerbericht: Elma Reinigungsmaschine mit Handkurbel u. Frage zur Reinigung von Uhrteilen

Diskutiere Anfängerbericht: Elma Reinigungsmaschine mit Handkurbel u. Frage zur Reinigung von Uhrteilen im Uhrenwerkstatt Forum im Bereich Uhrenwerkstatt; Liebes Forum! Ich habe hier eine Hand-Rotationsreinigungsmaschine von Elma. Man kann das Gerät einfach auf Glasbehälter aufdrehen, die auch für...
#1
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watch76

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Liebes Forum!
Ich habe hier eine Hand-Rotationsreinigungsmaschine von Elma. Man kann das Gerät einfach auf Glasbehälter aufdrehen, die auch für die Super Elite von Elma benützt werden. An der Unterseite wird der passende Reinigungskorb eingespannt. Der Vorteil ist, dass man unabhängig von Stromquellen ist und in beide Richtungen mit der Kurbel drehen kann. Die Welle mit dem Korb lässt sich wie beim elektrischen Modell hochziehen und an einer bestimmten Position einrasten.
Das Gerät ließ sich zu Beginn nur ein kleines Stück drehen, es gab einen deutlichen Widerstand; ich habe mich daher auf Fehlersuche begeben. Zu Beginn ein Bild von der Reinigungsmaschine:

005.jpg

Zunächst mussten 4 Schrauben (1 Kurbel, 1 oberes Ende der Welle auf dem schwarzen Knopf, 2 am Gehäuse) entfernt werden. Das Innenleben besteht aus folgenden Teilen:

008.jpg

Die Konstruktion ist relativ einfach: An der Kurbel ist ein etwas größeres Rad mit einem Korkring (rechts unten im Bild) befestigt. Dieser Korkring treibt die kleine Messingscheibe (oben auf dem Deckel sichtbar) an. Zahnräder für den Antrieb sucht man hier vergeblich...
Zusammengebaut ohne Gehäuse sieht das dann so aus:

011.jpg
010.jpg

Das Problem des anfangs erwähnten Widerstands beim Drehen waren die zu weit herausragenden Madenschrauben. Diese habe ich einfach ein wenig weiter hineingedreht, man muss aber aufpassen: Werden sie zu fest angezogen lässt sich die Welle mit dem Korb nicht mehr bewegen. Es war daher ein wenig Probieren notwendig. Dies Schrauben sind ein wenig problematisch da sie zu weit herausstehen. Man sieht anhand des grauen Rings unterhalb des Korkrings, dass sie ständig dagegenstoßen (s. nächstes Bild); auch jetzt hört man beim Drehen noch immer ein leichtes "Klacken".

009.jpg

Die Maschine funktioniert wieder, vielleicht werde ich die Schraubenenden einmal vorsichtig ein wenig abfeilen.

Nun zu meiner Frage: Ich möchte das Gerät zum Vorreinigen von Uhrenteilen verwenden (die Hauptreinigung übernimmt mein Ultraschallgerät). Dazu habe ich Reinigungsbenzin ins Glas gegeben und den Korb einige Minuten gedreht. Die schon festen Öl-/Schmutzreste sind jedoch nicht besonders gut weggegangen:hmm:. Ich wollte mir die mechanische Reinigung mit Benzin/Spiritus und Pinsel in einem kleinen Gefäß und die zwangsweise damit verbundene "Schnüffelei" von Benzin/Spiritusdämpfen ersparen;-). Soll ich den Reinigungskorb mit den Uhranteilen längere Zeit drinnen "einweichen" lassen? Gibt es andere Mittel, die ihr verwendet (außer die teuren wasserfreien von Elma und Platina etc.), oder bleibt mir eine mechanische Vorreinigung nicht erspart? Bin für alle Tipps und Tricks dankbar :super:.

Gruß Manfred
 
#2
ulli81

ulli81

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Hallo Manfred
Das Teil sieht eher wie ein Mixer aus als wie ein Reinigungsgerät. Sorry,das mußte einfach raus.Ernsthaft,zum vorreinigen reicht es vollkommen die Teile in Waschbenzin einzuweichen. Ich laßsie ein paar Tage einweichen und dann ab ins Ultraschallbad.
Unruhen,Anker und ähnlich empfindliche Teile würde ich niemals so im Kreis herumschleudern.
LG Ulli
 
#3
Quecksilber

Quecksilber

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Hallo,
Pass bitte auf, wenn du in Benzin reinigst. Schelllack löst sich in Benzin auf. Daher Anker und Unruh (Ellipse) am besten draußen lassen oder spezielles Uhrenreinigungsmittel verwenden.

Unruhen,Anker und ähnlich empfindliche Teile würde ich niemals so im Kreis herumschleudern.
LG Ulli
Das macht der Unruh und dem Anker nix aus. Selbst die Reinigung im Vibrationsverfahren passiert nichts.
 
Zuletzt bearbeitet:
#4
Rainer Nienaber

Rainer Nienaber

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Um ein "Verheddern" der Spirale zu vermeiden, kannst Du sie ja mit Kloben einbauen.
 
#5
Baumeister

Baumeister

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Das ist ja eine coole Maschine.
Wenn Du dir jetzt noch so etwas wie elma wf & suprol besorgst, kannst du super reinigen.
Das "im Kries schleudern" machen Profimaschinen schon immer. Das ist gut so.
 
#6
fuchsgiro

fuchsgiro

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Hallo,
Pass bitte auf, wenn du in Benzin reinigst. Schelllack löst sich in Benzin auf. Daher Anker und Unruh (Ellipse) am besten draußen lassen oder spezielles Uhrenreinigungsmittel verwenden. ...
Benzin löst kein Schellack, Ethanol schon. Ich reinige Anker und Unruhe immer in Wundbenzin.

Zitat aus einem anderen Faden:
"Hier ein Text von Thomas Seilnacht: Schellack ist ein Produkt, das bestimmte Schildlaussorten herstellen. Sie nehmen Pflanzensaft auf und verarbeiten diesen zu einer harzigen Masse, die sie ausschwitzen. Schellack ist in Benzin und Terpentinöl nicht löslich, in Alkohol, organischen Säuren und wässrigen Alkalien löst er sich gut. Filmartige Überzüge glänzen stark, sie sind zäh und haften gut. Der Schmelzpunkt liegt im Bereich zwischen 65° und 85° Celsius. Als Bestandteile kommen Hyroxycarbonsäuren wie Aleuritinsäure oder Shellolsäure vor. Die Säuren sind ungesättigt, sie enthalten Aldehydgruppen oder liegen in veresterter Form vor."
 
#8
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watch76

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Hallo!
Zunächst vielen Dank für die Antworten :-)
Hallo Manfred
Das Teil sieht eher wie ein Mixer aus als wie ein Reinigungsgerät. Sorry,das mußte einfach raus.Ernsthaft,zum vorreinigen reicht es vollkommen die Teile in Waschbenzin einzuweichen. Ich laßsie ein paar Tage einweichen und dann ab ins Ultraschallbad.
Unruhen,Anker und ähnlich empfindliche Teile würde ich niemals so im Kreis herumschleudern.
LG Ulli
Wie ich das Teil erstmals gesehen habe, war auch mein erster Gedanke "Handmixer für den modernen Uhrmacher von heute":lol:... Im Ernst: Ich werde das mit dem Einweichen auf jeden Fall probieren, vielleicht schreibe ich dann einen kurzen Erfahrungsbericht. Herumgeschleudert werden die Teile - Gott sei Dank - nicht, da die kleinen Einlegekörbe Gitterunterteilungen haben und die einzelnen Uhrenteile darin relativ stabil liegen und auch nicht aufeinanderprallen (und so eventuell die Unruhfeder verbiegen). Außerdem wird der Korb nicht so schnell gedreht, damit die Flüssigkeit überall gleichmäßig hinkommt.

Benzin löst kein Schellack, Ethanol schon. Ich reinige Anker und Unruhe immer in Wundbenzin.
So habe ich das auch einmal gelesen, Spiritus werde ich daher bei Unruh und Anker meiden...

Das ist ja eine coole Maschine.
Wenn Du dir jetzt noch so etwas wie elma wf & suprol besorgst, kannst du super reinigen.
Das "im Kries schleudern" machen Profimaschinen schon immer. Das ist gut so.
Die Maschine ist wirklich praktisch, Flüssigkeit einfüllen, Gerät hinaufschrauben, und stehenlassen bzw. drehen, wo und wann man will, völlig "unplugged"...:D Das mit dem Elma WF etc. ist natürlich die beste Lösung; ich bin aber auf der Suche nach günstigeren Alternativen, da diese Flüssigkeiten teuer sind und leider kippen, wenn sie länger stehen (hab ich gelesen). Leider komme ich aus Zeitgründen nicht regelmäßig zum Reinigen von Uhren.

Folgende Lösungsmöglichkeiten (im wahrsten Sinne des Wortes) ergeben sich für mich
- Einlegen in Reinigungsbenzin und immer wieder mal den Schmutz "abdrehen"
- Einlegen in Spiritus, dann haben aber Unruh und Anker nichts drinnen verloren...
- Weitere Möglichkeit: Warmes Wasser mit ein wenig Geschirrspülpulver und Klarspüler; bin mir aber nicht so sicher ob das Erfolg hat. Vielleicht hat damit schon mal jemand experimentiert.
- Elma WF u. a. als Toplösung; Problem: Anschaffungskosten und Kippen der Flüssigkeit. Wie oben erwähnt, soll das Maschinchen nur zur Vorreinigung dienen...
Wenn jemand sonst noch Ideen dazu hat, nur zu:ok:

Gruß Manfred
 
#9
Baumeister

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Bitte, bitte, bitte nichts mit Wasser als Hobbybastler. Man bekommt einfach nicht alle Ecken wieder perfekt trocken. Und dann rostet es.
 
#10
hermannH

hermannH

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Hallo

Für eine gute Reinigung brauchst du mind. 3 Gläser. Einmal Reinigungsflüssigkeit, zweimal Spülflüssigleit.
Meine Reinigungsmaschine ist auf 5 Minuten pro Glas eingestellt. Sie dreht in beide Richtungen abwechselnd, und ich habe in jedem Glas zwei Metallteile, die ein Wirbelstromverfahren ermöglichen.
Mit diesem Handkurbel Gerät wirst du wahrscheinlich nicht das gleiche Reinigungsergebnis erzielen können.
Ich würde dir raten die gröbsten Verschmutzungen (Lager, Räder) mit einem angespitztem Putzholz, Ridico und danach mit Wundbenzin aus der Apotheke vorzureinigen.

Gruß hermann
 
#11
watchhans

watchhans

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Hast Du das Teil zufällig in der Bucht geschossen?
Hab ich mir auch angesehen, bin aber mit meinem Verfahren (Reinigungslösung im US 3 - 5 Min. je nach Material, dann mit Leitungs- und destilliertem Wasser gründlich spülen und zum Schluß noch ein spezieller Uhren-Rinser, der alle Wasserreste gründlich entfernt und keinerlei Rückstände hinterläßt. Bei der Reinigung im US bewege ich die Teile) sehr zufrieden.
Hätte diesen "Handmixer":lol: wohl nur zur Unterstützung bei meinem Reinigungsverfahren benutzt.
Ersetzt aber nicht eine punktuelle Nachreinigung mit einem Putzholz! (Federhaus z.B.)
 
#12
W

watch76

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Guten Abend!
Wieder ein Dankeschön für die konstruktiven Beiträge!

Bitte, bitte, bitte nichts mit Wasser als Hobbybastler. Man bekommt einfach nicht alle Ecken wieder perfekt trocken. Und dann rostet es.
Guter Hinweis :super:, aber was ist, wenn ich die Teile gut durchtrocknen lasse? Ich kann mir Zeit lassen, da ich die Uhren nur als Hobbyschrauber:face: instandsetze. Da spielt die Dauer keine Rolle ...

Für eine gute Reinigung brauchst du mind. 3 Gläser. Einmal Reinigungsflüssigkeit, zweimal Spülflüssigleit.
Meine Reinigungsmaschine ist auf 5 Minuten pro Glas eingestellt. Sie dreht in beide Richtungen abwechselnd, und ich habe in jedem Glas zwei Metallteile, die ein Wirbelstromverfahren ermöglichen.
Mit diesem Handkurbel Gerät wirst du wahrscheinlich nicht das gleiche Reinigungsergebnis erzielen können.
Ich würde dir raten die gröbsten Verschmutzungen (Lager, Räder) mit einem angespitztem Putzholz, Ridico und danach mit Wundbenzin aus der Apotheke vorzureinigen.
Bin da ganz bei dir, das wäre natürlich die Toplösung; bin aber auf der Suche nach günstigen Alternativen für eine Vorreinigung der Uhrenteile. Ich habe schon mehrmals in Foren gelesen, dass diese speziellen Reinigungsflüssigkeiten kippen. Da ich - wie gesagt als Hobbyist - dzt. leider nur beschränkt Zeit habe und die Brühe jedes Mal entsorgen muss, würden diese Flüssigkeiten wahrscheinlich teuer kommen :shock:.
Du hast Wundbenzin erwähnt, reicht da auch Wasch-/Reinigungsbenzin oder besteht da ein so großer qualitativer Unterschied, weshalb Wundbenzin der Vorzug zu geben ist. Übrigens: Ich habe vor kurzem von einer Apothekerin gehört, dass sie in der Apotheke nur noch von "Benzin" statt von "Wundbenzin" spricht, weil Kunden glaubten, man kann damit Wunden reinigen (was so nicht gemacht werden sollte....).

Hast Du das Teil zufällig in der Bucht geschossen?
Hab ich mir auch angesehen, bin aber mit meinem Verfahren (Reinigungslösung im US 3 - 5 Min. je nach Material, dann mit Leitungs- und destilliertem Wasser gründlich spülen und zum Schluß noch ein spezieller Uhren-Rinser, der alle Wasserreste gründlich entfernt und keinerlei Rückstände hinterläßt. Bei der Reinigung im US bewege ich die Teile) sehr zufrieden.
Hätte diesen "Handmixer":lol: wohl nur zur Unterstützung bei meinem Reinigungsverfahren benutzt.
Ersetzt aber nicht eine punktuelle Nachreinigung mit einem Putzholz! (Federhaus z.B.)
Ich habe das Teil auch gesehen, meines stammt aber aus einem auf einer Kleinanzeigen-/Verkaufsplattform angebotenen Uhrmachernachlass (habe da etwas anderes gekauft und dieses Maschinchen hat mich so lieb angelächelt :D). Ich glaube auch, dass sie nur zur Unterstützung taugt, aber genau dafür ist sie bei mir auch vorgesehen...die Hauptarbeit leistet ein US-Gerät.

Werde daher versuchen, die Teile in Benzin einzuweichen und dann den Schmutz, soweit möglich, mittels Kurbelantrieb abzuschleudern (wobei die Drehgeschwindigkeit eher moderat sein wird).

Gruß Manfred
 
#13
Baumeister

Baumeister

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es klingt zwar seltsam, ich habe aber wirklich gute Erfahrungen mit Handelsüblichem Bremsenreiniger gemacht.
Zuerst hier:
Seiko 7S26 - Traktor Challenge

Und inzwischen auch so zum mal-was-zwischendurch-reinigen, wenn ich die große Maschine nicht extra anschmeissen will.
Ist wasserfrei, löst kein Schellack, billig, leicht zu besorgen und verdunstet Rückstandsfrei.
 
#14
hermannH

hermannH

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Du hast Wundbenzin erwähnt, reicht da auch Wasch-/Reinigungsbenzin oder besteht da ein so großer qualitativer Unterschied, weshalb Wundbenzin der Vorzug zu geben ist.
Ja, aber es verdunstet halt viel weniger schnell als das Feinbenzin. Da Zeit Geld ist, bevorzuge ich die schnelle Variante.
Besorge dir einen Pinsel oder Bürste mit feinen Borsten für das Benzin. Damit bekommst du die groben Verunreinigungen gut weg.

Gruß hermann
 
#15
watchhans

watchhans

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Ja, aber es verdunstet halt viel weniger schnell als das Feinbenzin. Da Zeit Geld ist, bevorzuge ich die schnelle Variante.
Besorge dir einen Pinsel oder Bürste mit feinen Borsten für das Benzin. Damit bekommst du die groben Verunreinigungen gut weg.

Gruß hermann
Ich bevorzuge auch Wundbenzin. Ist mit die reinste Benzinsorte, welche völlig rückstandsfrei verdunstet.
Bei Waschbenzin bemerkte ich manchmal leicht ölige Rückstände.
 
#16
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watch76

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es klingt zwar seltsam, ich habe aber wirklich gute Erfahrungen mit Handelsüblichem Bremsenreiniger gemacht.
Zuerst hier:
Seiko 7S26 - Traktor Challenge

Und inzwischen auch so zum mal-was-zwischendurch-reinigen, wenn ich die große Maschine nicht extra anschmeissen will.
Ist wasserfrei, löst kein Schellack, billig, leicht zu besorgen und verdunstet Rückstandsfrei.
Habe mir deinen Faden durchgelesen, ist ja wirklich genial, ich werde den Bremsenreiniger auch probieren. Ich habe daran sogar schon mal gedacht, aber im Handel hatten sie nur Spraydosen. Da du die Reinigung auch mit der Spraydose gemacht hast, werde ich mich auch mal trauen... wie lange hast du den Reiniger einwirken lassen?

Ja, aber es verdunstet halt viel weniger schnell als das Feinbenzin. Da Zeit Geld ist, bevorzuge ich die schnelle Variante.
Besorge dir einen Pinsel oder Bürste mit feinen Borsten für das Benzin. Damit bekommst du die groben Verunreinigungen gut weg.

Gruß hermann
Ich bevorzuge auch Wundbenzin. Ist mit die reinste Benzinsorte, welche völlig rückstandsfrei verdunstet.
Bei Waschbenzin bemerkte ich manchmal leicht ölige Rückstände.
Danke für die Info zum Benzin....:super:
@watchhans - auch hier meine Frage: Wie lange lässt du die Teile in der Lösung?

Gruß Manfred
 
#17
Backstein

Backstein

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Wow. Das ist ein toller Faden für den Samstagnachmittag! Ich kann leider nichts inhaltliches beitragen, da ich mich erstmals an das Reinigen heranwagen werde.
Aber ich will ein ganz herzliches Dankeschön für die komprimierten Infos loswerden.
Top-de-luxe :super::super:
 
#18
watchhans

watchhans

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Danke für die Info zum Benzin....:super:
@watchhans - auch hier meine Frage: Wie lange lässt du die Teile in der Lösung?

Gruß Manfred
Ich benutze Wundbenzin überwiegend für eine gründliche Reinigung mithilfe eines Putzholzes für z.b. Federhäuser und zum Entfetten von polierten Schraubenköpfen vor dem thermischen Bläuen.
Auch mal für eine partielle Nachreinigung stark verschmutzter Teile, außer siehe ganz unten.

Für alle anderen Teile nehme ich eine spezielle Uhrenreinigungslösung im US.
Für Unruhen, Unruhfedern und Anker nehme ich Bergeon One-dip.

Moderne Unruhen kommen komplett auf der Hauptplatine montiert mit Unruhkloben auch kurz ins US-Bad, max. 2 Min.
 
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#19
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watch76

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Ich benutze Wundbenzin überwiegend für eine gründliche Reinigung mithilfe eines Putzholzes für z.b. Federhäuser und zum Entfetten von polierten Schraubenköpfen vor dem thermischen Bläuen.
Auch mal für eine partielle Nachreinigung stark verschmutzter Teile, außer siehe ganz unten.

Für alle anderen Teile nehme ich eine spezielle Uhrenreinigungslösung im US.
Für Unruhen, Unruhfedern und Anker nehme ich Bergeon One-dip.

Moderne Unruhen kommen komplett auf der Hauptplatine montiert mit Unruhkloben auch kurz ins US-Bad, max. 2 Min.
Danke :super:

Wow. Das ist ein toller Faden für den Samstagnachmittag! Ich kann leider nichts inhaltliches beitragen, da ich mich erstmals an das Reinigen heranwagen werde.
Aber ich will ein ganz herzliches Dankeschön für die komprimierten Infos loswerden.
Top-de-luxe :super::super:
Servus,
super, dass auch andere User Gefallen an diesen Informationen haben:klatsch:. Vielleicht können ja noch User ihre Arbeitsweisen und "Rezepte" zum Reinigen der Teile an "Rookies" hier im Faden weitergeben, wäre schön, wenn das so ein Sammelthread werden würde...:-D

Ich habe jetzt mal einen Praxisversuch gestartet und werde bis morgen einen Reinigungskorb mit Uhrenteilen in Benzin einlegen, bevor die Teile dann in den US (mit Elma 1:9) wandern.
Gruß Manfred
 
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