Andere kaufen eine Sack Zucker, ich hab mich für ne IWC Ref. 3740 entschieden.

Diskutiere Andere kaufen eine Sack Zucker, ich hab mich für ne IWC Ref. 3740 entschieden. im Uhrenvorstellungen Forum im Bereich Uhren-Forum; Liebe Uhrenfreunde, der Titel meiner Vorstellung mag manchen auf den ersten Blick ein wenig verwirren, wird aber im Laufe meiner Geschichte...
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Uhrensammer R

Gast
Liebe Uhrenfreunde,

der Titel meiner Vorstellung mag manchen auf den ersten Blick ein wenig verwirren, wird aber im Laufe meiner Geschichte aufgeklärt.

Versprochen.;-)

Vor einiger Zeit habe ich einmal ein Bild meines IWC- Fliegers hier gezeigt:

09.JPG

Ein Forenfreund hatte darauf hin etwas "rumgestichelt" und gemeint, ich solle die Uhr doch mal vorstellen.

Nun, sie ist weder neu, noch neu bei mir, taucht aber selten genug hier im Forum auf.
Also habe ich mich daran gemacht und die vielen Informationen zu ihr und zu IWC so weit es geht zu kürzen, und eine kleine Vorstellung zu schreiben:



IWC ist schon in mancher Hinsicht ein merkwürdiger Hersteller unter den großen alten Manufakturen der Schweiz.
Schon die Gründung 1868 hatte etwas „eigenes“, denn nicht etwa ein begnadeter Uhrmacher aus Genf, oder aus einem der Täler in der Westschweiz, war es, der sich traute eine neue Uhrenmanufaktur zu gründen.
Nein der amerikanische Ingenieur Florentine, Aristo Jones aus Boston machte sich auf den weiten Weg in das beschauliche Schaffhausen, um zukünftig dort Uhren zu bauen.

Dies geschah wohl auch deshalb, weil die Schweiz damals (im Verglich zu seinem Mutterland) als „Billiglohnland“ galt (welch Treppenwitz der Geschichte) und die amerikanische Uhrenindustrie wohl langsam an ihre Kapazitätsgrenzen stieß.
Da kam dem findigen Mann die Schweiz mit ihrem uhrmacherischen Know- how gerade recht.

Da die „feine Uhrmachergesellschaft“ im Jura aber wohl nichts von einer industriellen Uhrenfertigung wissen wollte, verschlug es ihn letztlich nach Schaffhausen, nahe der Grenze zu Deutschland.
Glaubhafte Quellen berichten, dass bereits ein Jahr nach der Gründung von IWC die 10.000 Uhr gefertigt wurde.
Alle gingen übrigens in die USA, denn dort allein gab es damals wohl einen Markt für derart viele Uhren.

Aber ich will nicht lange über die weitere Geschichte der Marke erzählen, obwohl deren „Auf und Ab“ spannend zu lesen ist und ja bis heute anhält.


Denkt man an IWC, so fällt einem sehr schnell die legendäre „Ingenieur- Linie“ ein. Die sich durch ihre besondere Unempfindlichkeit gegen elektromagnetische Einflüsse auszeichnet.

Weniger bekannt ist wohl den meisten, dass es IWC war, die, die weltweit erste Uhr mit einem Titangehäuse lancierte.

1980 war das, als IWC den Chronographen im Porschedessin verkaufte und damit die „Last“ von den Handgelenken der Männer nahm.

Auch die „Potugieser“ Linie sollte man nicht vergessen. Denn sie war eine der ersten Uhren- Familie, die konsequent von den damaligen „Standardgrößen“ mit 36/38mm Durchmesser abwich und mit 42/42mm als „große Uhr“ galt.

Eine weitere, sehr bekannte Uhrenlinie, die man bis heute kaufen kann, hatte ihren Ursprung ebenfalls schon Anfang der 40er Jahre des letzten Jahrhunderts.
Klar ich spreche von den berühmten „Mark IX, X und XI und von der „großen Fliegeruhr“ mit dem legendären Kaliber 52 S.C.


Diese Uhr, nach den Vorgaben militärischer „Helden“, prägt bis heute eine gültige Formensprache des Zifferblattes für „Fliegeruhren“.

Bei dem Begriff „Fliegeruhr“ werden wohl nur die wenigsten an die „Santos“ von Cartier denken, obwohl sie der Legende nach die erste Uhr war, die für einen Flieger entworfen wurde.
Ich denke aber, dass auch vorher schon manche Taschenuhr bei einem Flug dabei war.
Auch die „Lindberg Stundenwinkeluhr“ ist nicht unbedingt das, was man spontan gedanklich mit einer echten „Fliegeruhr“ in Verbindung bringt.

Breitling und Omega?
Na ja, eher kommen einem da Düsenjets und Apollokapseln in den Sinn, der Mond, oder das Gepfriemel mit einem Rechenschieber, bevor endlich der Taschenrechner erfunden wurde.

Eine Fliegeruhr ist, Stowa, Lange, oder eben IWC.!!!!

001.JPG
Große Fliegeruhr von IWC; Kaliber 52 S.C.

Nicht dass es nicht auch andere Firmen gab, die Dienst- und Fliegeruhren bauten, doch, doch. Schließlich werden wir ja bis heute von immer neuen Herstellern mit dem gekannten Dessin erfreut.

Aber bis heute sieht für mich eine „Fliegeruhr so aus:
55mm Durchmesse,
Schwarzes Zifferblatt mit stark nachtleuchtenden Hauptindexen,
dem typischen „Dreieck“ bei der 12.
Zentralsekunde
klare Typografie in arabischen Zahlen.

Wie der Name es schon ausdrückt, waren die „großen Fliegeruhren“ nun leider wirklich groß. Unhandlich sozusagen.
Mit einem Gehäusedurchmesser von 55mm mochten sie nicht wirklich an das nackte Handgelenk eines Fliegers passen.
Eher schon ging das schon über dem Ärmel der Fliegerkombi, oder gar über der Hose am Oberschenkel des Piloten.

Nun wird man sich bei Militär weniger über das elegante Aussehen der Dienstuhren gemacht haben, als über deren „inneren Werte“ und doch wurden die Uhren im Laufe der kommenden Jahre kleiner.

Ich habe mir schon oft die Frage gestellt, ob das mit der Vereinfachung bei der Fertigung von „kriegswichtigen Instrumenten“ zusammenhing, mit der Verknappung von Material, oder mit dem Fehlen der Spezialisten für die Aufwendige Herstellung der großen Dinger.
Eine schlüssige Antwort darauf habe ich bis heute nicht gefunden.

Fest steht aber, dass IWC schon Anfang der 40er auch kleine Uhren fürs fliegende Personal baute.
Doch diese wichen noch in einigen Details optisch von der „Großen Fliegeruhr“ ab.

So waren z.B. bei der Mark IX und der Mark X die kleinen Sekundenzeiger dezentral bei der 6 angeordnet.

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Mark X mit dezentralem Sekundenzeiger
Die Typografie war noch etwas anders, und auch das Zeigerspiel hatte noch nicht die klare Linie späterer IWC Flieger.

Erst mit der Mark XI wurden die Zifferblattmerkmale der Großen Fliegeruhr fast 1 zu 1 auf eine kleine Armbanduhr übertragen.
Neu, und bis heute ein typisches Stilelement aller „kleinen“ IWC Flieger, war der „stumpfe“ Stundenzeiger, der bei der Mark XI verwendet wurde und der lange Zeit ein Markenzeichen von IWC war.

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Mark XI hinter meinem Chrono

Mit der Mark XI hatte IWC eine Uhr geschaffen, die von 1948 bis 1979 ununterbrochen hergestellt wurde und die vor allem bei der Royal Aire Force als Dienstuhr für das fliegende Personal diente.
31 Jahre lang hat sich die Uhr also offensichtlich im militärischen Einsatz bewährt.
Wenn das keine Leistung ist.

Die Uhr mit dem legendären Kaliber 89 war aber auch im zivilen Einsatz bei Fluggesellschaften oder in der Hand von Privatpersonen ohne Bezug zur Fliegerei zu finden.

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zivile Version der Mark XI mit Kaliber 89

Diesen Modellen fehlt aber der „Kings Arrow“, jener senkrecht stehende Pfeil, der die britischen Militäruhren schmückt.



Warum nun auch immer, 1979 war zunächst mal Schluß mit den Fliegeruhren bei IWC.
Die Mark XI „starb“ lautlos, aber hinterließ doch eine Lücke im Sortiment.

Doch nicht nur die Mark XI „starb“ damals.
Für die europäische, vor allem aber die deutsche und die Schweizer Uhrenindustrie, brach eine Zeit an, die man heute als „Quarzkriese“ bezeichnet.

Preiswert herzustellende Quarzuhrwerke aus Fernost überschwemmten den Markt mit unvergleichlich genau gehenden Uhren, die obendrein auch noch preiswert herzustellen waren.
In Europa war man zwar hinlänglich gewarnt, aber keinesfalls gewappnet, sich gegen diese Konkurrenz zu wehren.
Manche eine Marke konnte nur überleben, weil man die Selbständigkeit aufgab, andere sind für immer vom Markt verschwunden.
Wer es nicht schaffte, entweder mit billigsten Allerweltskalibern in ebenso billigen Uhren zu überleben, oder aber mit teuren und edlen Spitzenuhren klein und fein über die Runden zu kommen, hatte schlechte Karten damals.

Einige europäische Hersteller begannen fieberhaft selbst Quarzwerke zu konstruieren und zu verbauen, hatten aber immer den Nachteil der hohen Konstruktionskosten bei kleinen Stückzahlen und unvergleichlich höheren Lohnkosten auf dem alten Kontinent.

Wer ein wenig im Thema ist, weiß was das bedeutete.
Das Ende der europäischen Uhrenindustrie schien nur noch eine Frage der Zeit zu sein.

Aber wie wir heute wissen, leben Totgesagte ja bekanntlich länger und so können wir heute wieder wunderschöne Mechanik „Made in Germany“ und „Swiss Made“ kaufen.



Doch lasst uns noch einmal zurück blicken auf die späten 80er Jahre.
Da machte sich ausgerechnet IWC daran, seine gute alte Mark XI wieder zu beleben.

Und nun sind wir, zack, auch schon bei der Uhr um die es hier eigentlich geht.
Den „Fliegerchronographen“ von IWC.

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Man erkennt unschwer, dass die Grundform der Mark XI für diese Uhr Pate stand, die ab 1989 in den Schaufenstern der Uhrmacher und Juweliere (so hieß das damals noch) in den Schaufenstern lag.
Die Preise waren, mit 2.800,- DM für die Stahlversion mit Lederband und 10.200,- für die Goldversion (auch nur am Leder) damals durchaus ambitioniert.
Das vor allem deshalb, weil man für das Geld kein feinmechanisches Meisterstück bekam, sondern eine „Quarzuhr“.

Obwohl, so ganz stimmt das nicht, denn das IWC Kal. 631 ist trotz seines nüchternen Anblicks durchaus ein technischer Leckerbissen.
Damals war es das weltweit flachste Chronographenkaliber.
Es verfügt über zwei unabhängige Schrittschaltemotoren die, die ständige Zeitanzeige und das unabhängig davon zu nutzende Chronographenmodul steuern.
Insgesamt 233 Einzelteile sind verbaut, um aus dem Quarzer (nicht böse sein liebe Quarzfreunde) eine semimechanische Uhr zu machen.
27 Räder und Triebe, 26 Federn, Exzenter, oder Hebel und 26 Rubine wurden benötigt um das Werk in eine traditionell aufgebaute Werksplatine mit 7 Brücken einzubauen.
32 Schrauben sind dazu da, alles schön sauber zusammen zu halten.

„Ein gewöhnliches Quarzwerk „von der Stange“ hätte wohl auch kaum dazu getaugt, die begehrte Fliegeruhr (Mark XI) von IWC neu entstehen zu lassen“.
Schrieb IWC dazu in seiner Pressemitteilung vom 01.10.1988.

Damit die Uhr auch dann noch „läuft“ wenn man aus Versehen einmal in die Nähe seines Backofens kommt, hat man ihr bei IWC ein magnetfeldgeschütztes Innengehäuse aus Weicheisen spendiert.
Ganz in der Tradition der alten guten Mark XI.


Die Neukonstruktion des Kalibers mag auch dazu geführt haben, dass man sich von der sonst üblichen Anordnung der Totalisatoren und des ständig laufenden Sekundenzeigers frei machen konnte.
Die bei dieser Anordnung übliche Position der „kleinen Sekunde“ bei der „9“ wurde aufgegeben.

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Sie rückte auf die Position bei der „6“ und machte so den Weg frei für den Minutenzähler. Ihm gegenüber, bei der „3“ wurde der Stundenzähler platziert.
Das Zählen der Minuten erfolgt „springend“ das der Stunden „schleichend“.

Bis heute ist es eine Freude, die Drücker für den Chrono zu betätigen.
Ihre klar definierten Druckpunkte und die leichte Bedienung beweisen, dass man sich bei IWC wirklich Mühe gegeben hat, dass Werk zu konstruieren.

Das Kaliber 631 wurde übrigens auch in der zeitgenössischen Ingenieur und in der Portofino- Linie verbaut.

Trotz allem war dem „kleinen Fliegerchrono“ keine lange Fertigungszeit, denn inzwischen war man bei IWC schon daran, den neuen „großen Fliegerchrono“ mit einem modifizierten Val. 7750 zu planen und auch der legitimen Nachfolger für die Mark XI, die Mark XII (nun wieder mit mechanischem Werk, Kaliber 889/“ von Jaeger Le Coultre) war bereits in der „Mache“.
Dazu kamen die mechanischen „Wunderwerke“ Grand Complication“ und Da Vinci“, die für Aufsehen sorgten und eben die Portugieser- Linie ein neues Uhrgrößenzeitalter einläuten sollte.

So endete also die Bauzeit der quarzgesteuerten Ref. 3740 bereits 1992 nach nur aktiven drei Jahren.
Das macht sie zu einer vergleichsweise seltenen Uhr, vor allem in der Goldversion.

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Ich selbst war 1992 auf ein paar Tage in der Schweiz urlauben.

Genauer gesagt war ich in Samnaun, jenem kleinen Tal der Schweiz, dass lange Zeit ohne direkten Zugang vom Mutterland selbst war.

Wer nach Samnaun wollte, musste über Österreich einreisen, was dem Tal allerdings einen gewaltigen Vorteil einbrachte. Es war ein Gebiet mit deutlich verminderten Zoll- und Steuersätzen.
Das mit den Zollerleichterungen ist wohl auch heute noch so, nur sind inzwischen die MwSt. - Sätze angehoben worden.
1992 jedoch war der Wechselkurs DM/SF fast pari und die Zoll/ Steuerersparnis in Samnaun lag bei gut 30% im Vergleich zum Mutterland.

Das machte das Tal natürlich für viele Urlauber und vor allem aber für die österreichischen Anlieger, zu einem Einkaufsparadies.
Schmuck und Uhren, Benzin, Parfümeriewaren und, nicht lachen Zucker, waren die „Renner“ in Samnaun.

Das mit dem Zucker fand ich besonders interessant, weil ich tatsächlich immer wieder Österreicher sah, die säckeweise Zucker einkauften.
Man hat mir verraten, dass es Tiroler Imker sind, die den Zucker erwerben, um ihre Bienenvölker satt über den Winter zu bringen.

Wer Ski läuft weiß, dass sich Samnaun mit dem österreichischen Ischgl ein weitläufiges Skigebiet teilt.

Doch auch im Sommer hat die Gegend ihren Reiz, sofern man gern wandert.
Viele gut beschilderte Strecken (die sicher früher einmal Schmugglern als Pfade gedient haben) führen von den Dörfern im Tal in eine hochalpine Welt.

Wer sich z.B. die Mühe macht den 3294 m hohen „Muttler“ zu erklimmen, der wird bei schönem Wetter mit einer Rundsicht über die Silvretta-, Bernina- und Verwallgruppe, die Ötztaler Alpen, den Ortler belohnt. Selbst der Bodensee und die Zugspitze sind dann sichtbar.
Die schönen Hotel und Ferienwohnungen in Samnaun Dorf laden zudem dazu ein, für ein paar Tage die Gastfreundschaft der nur etwa 800 Talbewohner zu genießen.

Ich gebe allerdings zu, dass es mich auch und vor allem der Uhren wegen in das Tal zog.
So erwarb ich im Laufe er Jahre dort eine schöne Breitling, eine mir damals unbekannte Chronoswiss und eben die IWC zu einem vergleichsweise günstigen Preis.

Auf die IWC kam ich, weil eine Rolex schon im Haus war und ausgerechnet diese Marke in Samnaun damals nicht vertrieben wurde!!
Heute ist das anders, ich weiß, dass man inzwischen auch die Marke mit der Krone dort kaufen kann, aber ob es sich lohnt?
Die Wechselkurse haben sich geändert, die Zeiten sind halt andere.

Ich war damals auf der Suche nach einer „besonderen Uhr“, die nicht von jedem Zweiten bei meinem damaligen Arbeitgeber getragen wurde (Rolex Day Date übrigens).

Gold war 1992 nicht verpönt und 36mm Durchmesser galten noch als Maß der Dinge.

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Ich entsinne mich noch gut daran, dass ich lange zwischen einem Ingenieur- Chrono (Ref. 3805) und meinem Flieger- Chrono hin und her schwankte, mich dann aber doch für den Flieger entschied.

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Zugegeben, es gab Zeiten, da hab ich es bereut, mir damals eine Quarzuhr gekauft zu haben, aber gerade in der letzten Zeit trage ich die Uhr sehr häufig.

Durch meine späte Liebe zu den kleinen „Goldstücken“ mit drei Zeigern aus den 50/60ern habe ich mich an Farbe und Größe wieder gewöhnt.
Eine „kleine Uhr“ zu tragen ist für mich schon fast so etwas wie ein „Markenzeichen“ geworden.

Das man den Chrono trotzdem deutlich am Handgeleng spürt, ist dem massive Gehäuse zu verdanken. Es ist, trotz der geringen Bauhöhe und des kleinen Durchmessers, mit fast 80g eher „schwer“ und alles in allem sehr wertig verarbeitet.

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Heute freue ich fast mehr als damals über eine Uhr, die für mich inzwischen zum Symbol einer Zeit geworden ist, die im Hinblick auf die enorm angestiegene Durchmessergröße bei den Armbanduhren fast schon wie ein „Fossil“ wirkt.

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Was mir aber besonders an der Uhr gefällt ist, dass ich bis jetzt noch keine Zweite in freier „Wildbahn“ gesehen habe.

Habt Dank für Eure Geduld;-)
Liebe Grüße

Roland

Ergänzend zu meiner kleinen Vorstellung erlaube ich mir mal auch auf diese sehr schöne Vorstellung im UF hinzuweisen, in der die Stahlversion schön beschrieben wurde.

https://uhrforum.de/iwc-fliegerchronograph-ref-3741-meine-erste-iwc-t177025

Zum Thema „Große Fliegeruhr; Mark IX; Mark X; Mark XI und Mark XII verweise ich gern auf diese Seiten:

Die Fliegeruhr

Und wer mehr über den Uhrenkauf in Samnaun wissen möchte, der findet hier einen Einstieg:

Uhren - Luxusuhren & Schmuck - Zegg - Zollfrei einkaufen Samnaun - Duty Free

Warum nach Samnaun: Zoll ich, oder zoll ich nicht? - NZZ

Die verwendeten Bilder der alten IWC’s stammen aus diverser Literatur bei mir, ich bitte daher die schlechte Qualität zu entschuldigen.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Babba

Babba

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Eine ganz tolle Vorstellung einer Uhr, die hier wahrscheinlich kaum einer kennt (mich eingeschlossen).
Ein wunderschönes Stück, an dem du hoffentlich noch lange Freude haben wirst.
 
BB-8

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Tolle Uhr. Gute Wahl. Hast mein Interesse geweckt..
 
Jean23611

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Vielen Dank für diese wie immer sehr interessante Vorstellung einer bis dato unbekannten Uhr.

Ich habe mal mit der Stahlvariante geliebäugelt, mich aber auf Grund der Größe dagegen entschieden.

Weiterhin viel Spaß mit dem goldenen Flieger.
 
rtx05

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Und wieder eine sehr interessante und informative Uhrenvorstellung von Dir, Roland :super:
Noch lange viel Freude mit dem nicht alltäglichen Flieger-Chronographen.
 
spritdealer

spritdealer

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Wieder mal eine grandiose und lehrreiche Vorstellung, da wurde viel Zeit und noch viel mehr Liebe investiert - großartig :klatsch: Die Uhr wäre mein Fall, wenn das Datum nicht schief sondern auf 6/weg wäre und das Gehäuse nicht aus Gold wäre, aber um mich geht es ja nicht. Danke für die Vorstellung
 
Ghorrim

Ghorrim

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Wow, da hast Du Dir echt viel Mühe gemacht um den schönen Chrono vorzustellen! :super:

Sehr viele interessante Details zu ihrer Herkunft, zu IWC im Allgmeinen - schön geschrieben und toll bebildert. :-)

Eine kurze Frage - vielleicht habe ich es auch in der langen Vorstellung überlesen? - wie groß ist denn nun das "kleine" Goldstück?!
 
Weckerfreund

Weckerfreund

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Lieber Roland,

eine tolle Vorstellung!

Eine Anmerkung noch. Das IWC 631 ist von Jaeger LeCoultre unter der gleichen Bezeichnung entwickelt worden. JLC und IWC gehörten damals zu VDO, dem deutschen Tachometerhersteller. Später wurden die Firmen ja über Mannesmann und Vodafon verkauft. Auch Lange gehörte dazu.

Viele Grüße

Andreas
 
Belluna

Belluna

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Tja, es ist nun einmal so, es gibt Menschen, die haben einen ausgesprochen guten Geschmack was Speisen angeht, dann gibt es welche, die haben einen hervorragenden Geschmack was Uhren angeht. Und dann gibt es ein paar Auserwählte, die haben einen sensiblen und sehr, sehr guten Geschmack bei beiden, Speisen und Uhren. Du bist so einer, Gratulation.
Eine wunderschöne Uhr, die von gutem Stil zeugt und ein absoluter Hingucker ist. Ich wünsche Dir viel Freude mit Ihr. Eines weiß ich, sie wird viele staunende und bewundernde Blicke auf sich ziehen.

(:-D erklär Deiner Frau dann, dass alle auf die Uhr schauen und nicht auf Dich, damit sie nicht eifersüchtig wird)
 
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Uhrensammer R

Gast
Mercì für die netten Rückmeldungen von Euch.

:oops::oops:
Das ist ein "Doppelrot" (sonst ja eher ein Markenzeichen bei Rolex oder)
Zum einen, weil ich wohl wirklich vergessen habe den Durchmesser von 36mm (ohne Krone) zu erwähnen, zum anderen an Belluna für die Komplimente.

Die Zusammenarbeit von JlC und IWC ist mir bekannt.

Diese Seite bringt ein wenig Licht ins "Dunkel"

http://www.gregsteer.net/IWC/Mark_11/mark11a-de.pdf

Die Geschichte der Marke und der Uhrenlinie ist in der Tat sehr umfangreich und gut dokumentiert. Wenn ich mich trotz des langen Beitrages sehr verkürzen musste, bitte ich das zu entschuldigen.

Aber wer weiß, was Durch Eure Antworten noch alles an Infos nachkommt:super:

Gruß

Roland
 
ominus

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Meinen Glückwunsch Roland zur schönen IWC.

Die schönsten Fliegeruhren kommen für meinen Geschmack von IWC.
Deine Vorstellung hat mir ebenfalls sehr gut gefallen.

Viel Freude weiterhin mit der Uhr.
 
Brasileiro

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Roland, vielen Dank fuer die super Vorstellung einer sehr interessanten Uhr. Ich hoffe, dass das sehr spezielle Werk ewig problemlos laeuft - es ist doch ein sehr "spezielles Produkt seiner Zeit", das wenige kennen und wahrscheinlich nur die wenigsten Uhrmacher reparieren koennten.
 
Mueller27

Mueller27

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Auf unseren Roland ist einfach verlass !

Danke für deine Top-Vorstellung einer kleinen aber feinen Uhr, auch damit wir Jungspunte die wir erst mit dem erneuten Uhrenboom der 00'er Jahre in dieses Hobby eingestiegen sind, noch mal aufgezeigt bekommen was für ein Typ Uhren vor nicht allzu langer Zeit "State of the Art" war, wenn man den Gegenwert mehrerer Durchschnitts-Monatsgehälter beim Konzi lassen wollte.

In der Rückschau kaum zu glauben: Aber es war nicht immer so, dass fette Diver und Stahl-Chrongraphen mit Krönchen drauf in dieser Preisklasse das Maß aller Dinge waren.

Dabei ist die IWC 3740/41, damals das Spitzenmodell der IWC, durchaus gut gealtert. Gerade Dein Vintage-Lederband frischt sie ungemein auf.
Warum gerade dieses Modell es nie zum "Klassiker" geschaft hat liegt auf der Hand: Die fehlende äußere Größe. Denn an den inneren Werten hat es bei diesem Modell nie gelegen.

Viele Grüße

Carsten
 
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fp01

fp01

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Grandiose Präsentation, vielen Dank für die Mühe!

Eine so ansprechend geschriebene Vorstellung einer solch interessanten Uhr liest man selten! Klasse!

Staunend, Franz
 
MBSoft

MBSoft

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Roland, recht vielen Dank für diese tolle Exkursion in die Tiefen der Geschichte Deiner IWC!

Es sollte viel mehr Vorstellungen dieser Art geben und ganz besonders so seltene Uhren geben den Stoff für derartige Geschichten.....wenn man sich denn die Mühe macht.

Obwohl sie schon so lange Zeit bei Dir ist, Du hast Dich jetzt wieder sehr intensiv mit ihr beschäftigt und daher: Weiterhin ganz viel Freude mit der Uhr!
 
2

2SLS

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13.10.2013
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150
Eine wunderbare Vorstellung, vielen Dank dafuer!

Auch die Uhr weiss zu gefallen. Ich gebe zu, dass ich eigentlich kein Freund von Fliegeruhren bin (ohne dafuer einen Grund zu haben, sie sind halt irgendwie einfach nicht mein Geschmack), aber die hier, die hat definitiv was! :super:

Zu schade, dass du, wie ich in einem anderen Thread lesen musste, derzeit ohnehin wenig Uhren traegst ;)
 
andi2

andi2

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13.02.2013
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Hallo Roland,
wie immer bei deinen Beiträgen, ist das eine beeindruckende, spannend geschriebene Vorstellung - und auch noch mit tollen Bildern.
Ich glaube, du hättest auch noch eine echt lesenswerte Story schreiben können, wenn du damals nur den Sack Zucker gekauft hättest...
Vielen Dank und Gruss!
Andi
 
lunyTed

lunyTed

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20.06.2013
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Ganz lieben Dank, Roland. Das Warten und Sticheln hat sich gelohnt, die Vorstellung ist ein Genuss und gehört zu meinen Favoriten.
Als du die Uhr im letzten Jahr gezeigt hast, dachte ich erst ich sehe nicht richtig. Die Uhr kannte ich von Bildern und nach kurzer Recherche war mir klar, dass es wohl nicht viele in freier Wildbahn gibt. Dazu noch die Firmengeschichte und schon ist es geschehen.
Ich kann dir nicht sagen was es genau ist, denn eigentlich mag ich (noch) keine güldenen Ührlein. Diese hier löst aber irgendwas aus.

Es ist schön zu lesen, dass du dich nach so langer Zeit immer noch so sehr daran erfreuen kannst.
Meinen herzlichen Glückwunsch.

lG
Frank
 
JohnnyHendrix

JohnnyHendrix

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01.06.2015
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Hallo Roland, vielen Dank für deine tolle Vorstellung. So viel Mühe hat die Uhr definitiv verdient und ich wünsche dir ganz viel Spaß mit der tollen Uhr. :super:z
 
Uhrakel

Uhrakel

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29.03.2016
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Gucken, lesen, sich bilden und dazulernen. So macht das Stöbern hier große Freude. Danke für die lehrreiche Vorstellung einer wunderschönen Uhr. Viel Freude damit.
 
Thema:

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