Analog Kameras, ja wer hat denn sowas noch?!

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T. Freelancer

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OWL wo es am Höchsten ist
mag den Kodak auch besonders, habe noch eine ganze Menge Agfa im Fridge, doch irgendwie.... Der Kodak Dreierpack kostete letztes Jahr in D noch 7.95 EUR, nun 17.99. Die Nachfrage scheint zu steigen.

@Kaliber 66 Ich habe gerade heute morgen, auch am Wasser, :ok: einen C200 automatisch? (es war dunkel und nebelig; ich muss die ISO noch mal kontrollieren) in die T70 einspulen lassen. Das ist die Colorplus (24 pics) Packung.
Ansonsten muss ich den pushen lassen; ginge ja auch :super:
Da bin ich durcheinander gekommen.
Aber Dein AGFA ist der aktuelle Schwarz-Weiße -oder?
 
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Meine aktuell am häufigsten verwendeten Kameras in absteigender Reihenfolge:

  1. Canon T70 (enorm praktische Kamera, unterstützt einen in fast allen Lebenslagen in sinnvoller Weise)
  2. Canon EF (die ist haptisch ein Traum 😍, aber schon recht massiv)
  3. Olympus OM 2n (schlaues Ding, kommt wieder mehr in Benutzung, heute z.B. mit S/W)
  4. Rolleicord (Option für die nahe Zukunft, Ich möchte 135er Film damit belichten, da muss ich etwas Zeit und Geduld aufbringen. Der Sucher ist natürlich mega :super:.Muss ich dann in 90° Winkel gedreht halten :lol:)
 
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OWL wo es am Höchsten ist
Das ist auch ein Polaback

PXL_20211110_211151342.MP.jpg
 
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Irgendwie ist mir erst gestern bewusst geworden, was für unterschiedliche Kameras die OM2n und die OM2sp sind. Und das aufgrund der Betriebsmodi.
Die "n" hat ja keine Zonen oder Spotmessung. Bei Kunstlicht in der Nacht und und Nebel sowie Spiegelungen auf Wasser durchaus schwierig, die "richtige" Belichtung zu finden.
Die N hat den "Automatik" und den manuellen Modus mit Blendenvorwahl.
Die OM2sp "manual/spot", Programm und Zeitautomatik.

Wahrscheinlich musste das Olympus aber anbieten um der Konkurrenz zu der Zeit Paroli zu bieten.

Für die Lichtsituation im Noch-Dunkel an dem mit Kunstlicht beleuchteten Anleger der Rheinfähre doch deutlich mehr Möglichkeiten.
 
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Lemonbaby

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Da ich schon länger nur noch digital fotografiere, ist mir gar nicht aufgefallen, wie weit die Ressourcen zur Entwicklung von Filmrollen zurückgefahren wurden. Meine Kinder haben sich aus Spaß eine alte Kamera von mir geschnappt und zwei Filme vollgeknipst. Die Rolle habe ich am 5.11. bei einem Drogeriemarkt abgegeben, ist immer noch "in Bearbeitung". Ich erinnere mich noch an Zeiten, als man die Abzüge zwei Tage später bei dm abholen konnte und es sogar ein Labor um die Ecke gab, wenn es mal richtig schnell gehen sollte.
 
Mueller27

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Die Rolle habe ich am 5.11. bei einem Drogeriemarkt abgegeben, ist immer noch "in Bearbeitung".

Die ganze alte Logistik-Infrastruktur dahinter gibt es natürlich schon lange nicht mehr, Analoge Fotoabzüge waren ja mal ein Milliarden-Markt mit tausenden von Mitarbeitern.

Es gibt heute nur noch ein, zwei Großlabore in Deutschland und die Drogerie-Discounter schicken - ich hatte mal nachgefragt - die Filme nur noch einmal pro Woche dort hin. Und auch nur noch einmal pro Woche wird zurück geschickt. Im Worstcase liege die Rollen also 14 Tag lang einfach rum. Und die Großlabore lassen sich auch Zeit, für bestimmte Filmtypen lohnt es sich für die nur noch die Maschinen einmal pro Woche anzuschmeißen.

Es gibt aber genug spezialisierte Dienstleister die weiterhin 24h Entwicklung anbieten - kostet nur eben.

Analoge Fotografieren ist wie Reiten zu Pferde. Vor 100 Jahren gab es für Reisende die per Pferd oder Kutsche unterwegs waren eine das Land überziehende perfekte Infrastruktur mit Ställen, Futterkauf in jedem Dorf und Hufschmieden in jeder Stadt. Und Reiten war Alltag und Fortbewegungsmittel aller Stände und Klassen.

Heute ist Reiten ein ebenso exklusiver wie teurer Sport, nur noch was für Liebhaber und Freaks.
Und genauso geht es auch der Analogen Fotografie.
 
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Lemonbaby

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Die ganze alte Logistik-Infrastruktur dahinter gibt es natürlich schon lange nicht mehr, Analoge Fotoabzüge waren ja mal ein Milliarden-Markt mit tausenden von Mitarbeitern.

Es gibt heute nur noch ein, zwei Großlabore in Deutschland und die Drogerie-Discounter schicken - ich hatte mal nachgefragt - die Filme nur noch einmal pro Woche dort hin. Und auch nur noch einmal pro Woche wird zurück geschickt. Im Worstcase liege die Rollen also 14 Tag lang einfach rum. Und die Großlabore lassen sich auch Zeit, für bestimmte Filmtypen lohnt es sich für die nur noch die Maschinen einmal pro Woche anzuschmeißen.

Es gibt aber genug spezialisierte Dienstleister die weiterhin 24h Entwicklung anbieten - kostet nur eben.

Analoge Fotografieren ist wie Reiten zu Pferde. Vor 100 Jahren gab es für Reisende die per Pferd oder Kutsche unterwegs waren eine das Land überziehende perfekte Infrastruktur mit Ställen, Futterkauf in jedem Dorf und Hufschmieden in jeder Stadt. Und Reiten war Alltag und Fortbewegungsmittel aller Stände und Klassen.

Heute ist Reiten ein ebenso exklusiver wie teurer Sport.
Und genauso geht es auch der Analogen Fotografie.
Ich bin ja gespannt, wie lange es überhaupt noch Großlabore gibt, die das bearbeiten. Im Prinzip ist absehbar, dass es irgendwann nur noch die kleinen Spezialisten dafür gibt oder man selber entwickelt/vergrößert.
 
Mueller27

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Ich bin ja gespannt, wie lange es überhaupt noch Großlabore gibt, die das bearbeiten.

Aktuell boomt die Film-Fotografie seit gut 5 Jahren wieder, also zumindest von einer sehr niedrigen Basis.

Das Gute: ein Großteil der analogen Fotografen sind eben nicht mal die Opis die das noch von früher kennen, sondern junge Neueinsteiger in ihren 20ern. Der Aufschwung dürfte also nicht so schnell abebben.
(Im Freundeskreis meiner Kinder sind analoge Kameras inzwischen eine Selbstverständlichkeit.)

Wenn die Nachfrage also halbwegs auf dem heutigen Niveau bleibt, dann dürfte auch die Situation mit den Laboren so bleiben.
 
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Schade, dass die meisten Analogkameras keine Exifs übertragen; aber ich glaube ich habe meine OM2sp das erste Mal vor 4 oder mittlerweile fast 5? Jahren rausgekramt. Schnell wieder beiseite gelegt, da ich doch etwas vom Ergebnis enttäuscht war (Entwicklung und Abzüge auf traditionelle Art bei Rossmann machen lassen - das wird aber auf Dauer nix ;-) zumindest für mich).
Dann sind noch mal 2 1/2 Jahre ins Land gegangen bis ich eine OM2n auf dem Flohmarkt entdecke (rocksolid-das Teil) und danach im Mai 2020 die PenFT kam.
Schwarz-Weiß würde ich inzwischen jeder Zeit selbst entwickeln. Farbe ging auch.
Aber wie eine Großlabor sollte ich das sammeln anfangen, damit nicht zu viele Entwicklungszyklen anfallen.

Aber der Spaß an der Sache hat sich erst langsam entwickelt und ist momentan bei mir noch im Steigflug.
 
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Aktuell boomt die Film-Fotografie seit gut 5 Jahren wieder, also zumindest von einer sehr niedrigen Basis.

Das Gute: ein Großteil der analogen Fotografen sind eben nicht mal die Opis die das noch von früher kennen, sondern junge Neueinsteiger in ihren 20ern. Der Aufschwung dürfte also nicht so schnell abebben.
(Im Freundeskreis meiner Kinder sind analoge Kameras inzwischen eine Selbstverständlichkeit.)

Wenn die Nachfrage also halbwegs auf dem heutigen Niveau bleibt, dann dürfte auch die Situation mit den Laboren so bleiben.
siehe auch:
Screenshot_2021-11-14-12-25-53-619_com.android.chrome.jpg
Screenshot_2021-11-14-12-25-39-454_com.android.chrome.jpg
 
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Ich habe gestern ein kleines Video eines Fotowalks fertig geschnitten (etwa 2:30 min); benutzt habe ich das freie Programm "shotcut" und den Microsoft Video Editor (der ist bei W10 dabei). Man kann in etwa nachvollziehen wie 8 Fotos vom 36 Bilder umfassenden AGFA entstanden sind.
So etwas habe ich (ungefähr) erst zum dritten Mal gemacht bzw. ausprobiert, Vieles (wie setzte ich Überblendungen, wie trenne ich den Original Audiokanal, und wie füge ich Fotos und Ton wieder passend ein) hatte ich schon wieder vergessen.
Aber ich bin zufrieden. Ich werde das bestimmt noch mal mit einplanen,
Also Fotowalk Donnerstag und Samstag, S/W Heim-Entwicklung Samstag; Sonntag Video fertig .
Mit einer Action Cam (1080i) am Hosengürtel :ok:
Es ist eine Datei von 374 MB Größe entstanden - die Videoqualität ist natürlich auch bestechend :D.
 
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Mueller27

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Was soll das jetzt belegen?
Dass sich im Vergleich mit vor 21 Jahren heute weniger Leute für analogen Film Interessen?
Dass es das kleine Revival der letzten vier, fünf Jahre gar nicht gibt?

Sonst wären Du ich aber gar nicht hier, und KODAKs Umsatz der Filmsparte wäre nicht im Jahr vor der Pandemie um 21% gestiegen.
 
Radomega.

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Eine kleinere Zeitebene wäre sinnig. Das abfallende Interesse seit dem Einzug der digitalen Kameras in den Consumermarkt ist denke ich unbestritten. Die Frage wäre eher ob zB. Seit 2010-2020 die Nachfrage zugenommen hat. Das würde ich bejahen. Auch was ich von den Betreibern einiger Fotogeschäfte höre. Film ist wieder im kommen. Kodak hat ja auch einige Filme wieder neu aufgelegt.
 
hawkpix

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Die Preise der gebrauchten Analogkameras haben ja für mein Empfinden auch kräftig angezogen und das heißt ja das verstärkte Nachfrage auf dem Gebiet vorhanden ist.
 
Mueller27

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Die Preise der gebrauchten Analogkameras haben ja für mein Empfinden auch kräftig angezogen und das heißt ja das verstärkte Nachfrage auf dem Gebiet vorhanden ist.
Und das die brandneu aufgemachte CALUMET Filiale hier in der Stadt ihr Angebot an analogen Filmen wieder ganz vorne im Ladengeschäft präsentiert, und man nicht wie in das ganze letzte Jahrzehnt über im Fotofachgeschäft erst an der Theke fragen musste, damit der Verkäufer einem dann ganz hinten aus dem letzten Regal rauskramt was er gerade an Filmen da hat, spricht doch auch eher für ein Revival.
 
Radomega.

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Die Preise der gebrauchten Analogkameras haben ja für mein Empfinden auch kräftig angezogen und das heißt ja das verstärkte Nachfrage auf dem Gebiet vorhanden ist.
Vor allem das untere Preissegment. Leica, Hasselblad oder Zeiss waren durchgehend nicht wirklich günstig.
 
Uhrenbertl

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Hallo zusammen!

So ein paar analoge "Fotoapparate" stehen bei mir auch noch im Schrank, allerdings nur noch aus nostalgischen Gründen:

Die erste "Kamera", die ich selbst benutzen durfte, eine AGFA Clack, dann eine, die ich später von meiner Mutter übernommen

habe, eine PAXINA, auf dem Bild mit einem Selbstauslöser mit Uhrwerk.

Als dritte eine Yashica-12...weil sie so schön ist, und als letztes noch eine Minox mit Aufsteckblitz, die erste "Kompakte", die ich

mir mal gekauft hatte.

comp101Agfa clack.jpg

comp100Paxina.jpg

comp103Yashica.jpg

comp102Minox.jpg
 
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