Am gleichen Tag zwei mal verliebt - "Macht es Sinn" 144 St Sa?

Diskutiere Am gleichen Tag zwei mal verliebt - "Macht es Sinn" 144 St Sa? im Uhrenvorstellungen Forum im Bereich Uhren-Forum; Liebes Uhrenforum, ich heiße Lukas, ich bin neu hier im Forum und bevor ich hier für die meisten wahrscheinlich gleich die langweiligste...
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Osyrys

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Liebes Uhrenforum,

ich heiße Lukas, ich bin neu hier im Forum und bevor ich hier für die meisten wahrscheinlich gleich die langweiligste, schnulzigste bzw kitschigste Uhrenvorstellung überhaupt mache, möchte ich erst mal paar Infos zur meiner Person machen. Ich bin 40 Jahre alt, vom Beruf Elektroingenieur, arbeite mittlerweile als technischer Projektleiter bei einem großen Fahrzeugzulieferer und ich bin sehr technikverliebt.

Meine größte Leidenschaft war schon immer und ist weiterhin das HiFi. Der Raum zu Hause ist natürlich mit Messmikrofonen vermessen und anhand der Ergebnisse mit Akustikelementen so angepasst worden, bis ein optimaler Frequenzverlauf, Nachhallzeiten und Sprungantworten das Ergebnis waren.

Ich weiß, das hat vielleicht erst mal nichts mit der Uhrenvorstellung zu tun, doch es soll etwas darüber sagen, wie ich so ticke und wieso es evtl. genau diese Uhr geworden ist, die ich hier vorstellen werde. Im Gegensatz zu mir war mein Vater schon immer ein großer Uhrenliebhaber und es war etwas, das ich nie verstehen konnte, denn eine Uhr war für mich da, um die Zeit anzuzeigen und wenn die Uhr auch noch einigermaßen von der Optik gut aussah, dann war es auch schon. "Mehr braucht kein Mensch!".....war die Devise und ich konnte in keiner Weise ein Verständnis für seine Leidenschaft entwickeln.

Nun kommt die Geschichte die mein Leben in jeder Hinsicht verändert hat und surreal wie aus einem David Lynch Film klingen mag. Hier gibt es jedoch keine Erzählsprünge zwischen Vergangenheit und Zukunft bzw. zwischen Realität und Traum, sondern es ist einfach die reine Geschichte bzw. meine emotionalen Empfindungen meinerseits die mir in den letzten knapp 18 Jahren passiert sind.

Mittwoch, 09. August 2000:
Ich sitze am Frankfurter Flughafen und warte auf meinen Flieger nach Detroit, Michigan. Ich bin Student und soll rüber fliegen, um dort zwei Auslandssemester zu absolvieren und auch Englisch zu lernen. Ich habe recht spät Deutsch gelernt und hatte bis zu meinem Studium Deutsch als Fremdsprache (verzeiht also bitte meine nicht immer perfekte Schreibweise!). In diesem Jahr soll ich bei einer Firma beschäftigt sein, welche hier die Kosten des Aufenthalts trägt und gleichzeitig an virtuellen Vorlesungen teilnehmen.

Samstag, 12. August 2000 (Vormittag):
Ich bin nun seit 3 Tagen in Auburn Hills (nördlich von Detroit gelegen). Gleich kommen paar andere Studenten bei mir vorbei und wir wollen bereden, was wir an diesem Samstagabend machen wollen. Paar Minuten vergehen und die Jungs sind da. Wir sitzen gemeinsam um den Couchtisch versammelt und jeder macht Vorschläge was wir am Abend unternehmen können. Da macht Mr.A (ich nenne ihn jetzt einfach so) den Vorschlag, dass sie mir unbedingt den „Leland City Club“ im Zentrum Detroits zeigen müssen. Während er davon erzählt, was für ein abgefahrener Gothic Club das ist, welcher in einem stillgelegten Hochhaus im dunklen Hinterhof durch eine Eisentür, ohne dass dort auch nur ein Hinweis auf einem Club zu finden ist, betreten wird, wandert mein Blick über seinen Unterarm, während er nach einer Dose Bier greift.

In diesem Augenblick passiert es…..die Zeit scheint immer langsamer zu laufen bis mein Blick bei seiner Uhr ankommt! Die Zeit bleibt in diesem Moment regelrecht für paar Sekunden stehen. Ich starre auf seine Armbanduhr, alles um mich herum scheint wie eingefroren zu sein und ich kann meinen Blick von der Uhr nicht abwenden! Auf einmal zieht er dann doch seinen Arm weg, die Geräusche kommen zurück und er trinkt sein Bier.
Im weiteren Verlauf des Gesprächs erwische ich mich dabei, dass ich immer wieder versuche die Uhr an seinem Handgelenk zu inspizieren, um noch ein besseres Bild davon zu bekommen. Gleichzeitig stellt sich mir die Frage: „Wieso?! Es ist doch nur eine Armbanduhr!“ Ich hinterfrage mich selbst und versuche nach dem Grund zu suchen, wieso das der Fall ist.
Es vergeht ca. 1h und alle sind weg. Ich bin alleine in meinem Zimmer, doch meine Gedanken sind weiterhin bei der Uhr. Es waren nur Bruchteile einer Sekunde, in der ich einen genauen Blick auf die Uhr werfen konnte und ich versuche mich an so viele Details wie möglich zu erinnern. Ich gehe die Liste in meinem Kopf durch:

- Da war erst mal die Farbe des Gehäuses und des Bandes. Die Uhr war nicht Silber wie die sonstigen Uhren die man so kennt, sondern hat in dem Licht in meinem Apartment irgendwie geschimmert, obwohl das Band und die Uhr eigentlich matt waren.

- Da war das Gehäuse, welches etwas Klassisches hatte, gleichzeitig diese Kurven an den Seiten und dann zusätzlich sehr sportlich rüber kam.

Was war da noch? Wie sah das Ziffernblatt aus? ERINNERE DICH!!! So, die Erinnerung ist wieder da!

- Das Blatt war dunkel…..NEIN….es war Schwarz und dann war noch ein Akzent….was war es? Stimmt, das Rot, die roten Zeiger, welche sich sowohl von dem Schwarz als auch vom schimmernden Gehäuse abgesetzt haben.

Ich habe versucht mir das Bild so gut es gut in meinem Kopf einzuprägen. Ich wusste erst mal nicht, wann ich Mr. A das nächste Mal sehe und falls doch, ob er die Uhr tragen wird.

Samstag, 12.August 2000 (gleicher Tag, gegen 22Uhr):
Drei der Studenten holen mich in meinem Appartement ab. Mr. A ist auch dabei, doch bereits mein erster Blick zeigt mir, dass er seine Uhr nicht trägt. Die Jungs erzählen mir im Fahrzeug die ganze Zeit davon, wie abgefahren der Club ist und ich mich erst mal nicht erschrecken soll, wenn wir drin sind. Das Publikum ist meist schwarz gekleidet, meist in Leder, Latex oder in Kleidern aus dem Mittelalter. Manche haben dann wiederrum kaum was an bzw. viele Mädels, haben nur einen Latex-String an und oben sind die Brustwarzen mit schwarzen TESA abgeklebt. Ich höre zwar zu, doch die Gedanken sind immer noch bei der Uhr!
Erst als Mr. A davon erzählt, dass ich mich nicht davon abschrecken soll, wenn ich sehe, dass manche Personen sich leicht anschneiden und dann das eigene Blut trinken, bin ich voll bei Mr.A. Die Gedanken von der Uhr sind erst mal komplett ausgelöscht und ich werde doch leicht nervös und höre zu, was Mr.A noch so weiteres erzählt.

Wir parken gegen 23Uhr in einem dunklen Hinterhof. Aus den Gullydeckeln kommt mit großen Druck durch die Öffnungen Rauch hervor (so was kannte ich nur aus irgendwelchen Ami-Filmen). Was man aber in den Filmen nicht mitbekommt, ist dass der Rauch auch gewaltig stinkt. Wir laufen noch mal halb um ein altes stillgelegtes Hochhaus. Es ist stockfinster, leise, keine Beleuchtung und man kann mit viel Mühe eine verrostete Eisentür erkennen. Wir gehen rein und nach dem wir ein Stockwerk hochgelaufen sind, hört man von weiter Hinten tiefe Bässe durch den Gang vordringen. Ich bin sehr aufgeregt. Noch ein weiteres Stockwerk zu laufen und wir stehen vor dem Eingang. Hier sitzt ein recht bleicher Typ in Netzstrumpfhosen und einem Latex-Korsett. Nach dem er unsere Ausweise gesehen hat, freut er sich, dass wir aus Deutschland sind. Er erzählt noch eine kurze Geschichte, dass seine Vorfahren auch aus Deutschland sind und während er mit stark amerikanischen Akzent: „Willkommen im Leland City Club“ sagt, schreibt er bei jeden von uns mit einem schwarzen Edding das Wort „Faggot“ auf den Unterarm (es heißt „Schwuchtel“ und es ist das offizielle Wort bzw. Stempel für den Abend).

Wir laufen durch einen dunklen Gang. Die Musik wird immer lauter. Wir laufen an einer Bar vorbei, die sich zu links befindet und Flatscreens aufgestellt sind, auf denen Manga-Porno-Filme laufen. Wir laufen weiter den Gang entlang, welcher einen Links-Rechtsknick macht. Die Musik wird lauter und ich höre, dass der Gesang auf Deutsch ist (es läuft Project Pitchfork mit dem Song „Eon“, welchen ich zu damaligen Zeitpunkt noch nicht kenne).
Während ich versuche mich auf den Text zu konzentrieren betreten wir einen großen Saal, so zu sagen die Tanzfläche. Die Wände sind natürlich auch komplett schwarz, die Decke recht hoch und das Licht erst mal sehr dunkel. Man kann kaum etwas sehen.

Mein Blick wandert von rechts nach links über die Tanzfläche und ich versuche etwas zu erkennen.

In diesem Augenblick passiert es…aus den Lautsprechern ertönen gerade die Wörter: „Wie ein Engel im weißem Licht, nur durch dich verliere ich mich“….im Raum wird es gleichzeitig heller und mein Blick ist auf ein Wesen, auf einen Engel gerichtet, welcher nicht von dieser Welt zu sein scheint. Die Zeit bleibt in diesem Moment regelrecht für paar Sekunden stehen. Es ist eine Art Déjà-Vu. Alles verstummt, nur dieser schwarzer Engel bewegt sich wie in Zeitlupe im hellen Scheinwerferlicht und ich versuche jede Impression in mich aufzusaugen. Während sie tanzt, hebt sie auf einmal den Kopf hoch und ich bilde mir ein, dass sie zu mir rüber schaut. Im nächsten Augenblick wird wieder alles dunkler, der Blick wird mir durch andere Personen auf der Tanzfläche versperrt und die Klangkulisse kommt zurück. Gleichzeitig zerrt mich Mr.A am Arm, damit ich mit ihm zur Bar komme, um paar Getränke zu bestellen.

Nach dem wir paar Minuten später zurück zum Tanzsaal kommen, konnte ich sie nicht mehr finden und auch nicht am restlichen Teil des Abends bis wir den Club verlassen haben. Es waren nur Bruchteile einer Sekunde, in der ich einen Blick auf diesen Engel werfen konnte und als ich spät Nacht im Appartement ankam, versuchte ich mich an so viele Details wie möglich zu erinnern.

- Da war erst mal der Taint Ihrer Haut. Ich habe schon früher Personen gesehen, die sehr hellheutig bzw. sehr blass waren, doch Ihre Haut war zwar matt, dennoch hat sie in dem Licht des Scheinwerfers wie die Sonne selbst geschimmert

- Da war ihr Körper, welcher der von Aphrodite, der Göttin der Liebe entsprach und trotz ihrer Kurven, war sie sportlich gebaut und hat sich auch so zum Rhythmus der Klänge bewegt.

Was war da noch? Wie sah SIE eigentlich aus? ERINNERE DICH!!! So, die Erinnerung ist wieder da!

- Ihre Lippen und Augen waren dunkel…..NEIN….sie waren Schwarz wie die Nacht und dann war noch ein Akzent….was war es? Stimmt, das Rot, die dunklen roten Haare, welche bis zur Ihren Hüften gingen.

Ich habe beinahe die gesamte Nacht nicht geschlafen, zu sehr war ich in den Gedanken vertieft und fragte mich, ob ich sie je wieder sehen werde!

Montag, 13.August 2000:
Es klingelt an der Tür. Es ist mein erster Arbeitstag und Mr.A kommt um mich abzuholen. Sofort wandert mein Blick zu seinem Handgelenk und ich sehe sofort, dass er wieder diese Uhr trägt. Im Laufe des Tages gehe ich immer wieder an seinem Schreibtisch vorbei, um einen Blick zu bekommen. NEIN, ich frage ihn in den ganzen Monaten kein einziges Mal danach, welche Uhr es ist und ob ich mir die mal genauer anschauen kann.
Das bin ja nicht ich…..was mache ich mir Gedanken wegen einer Uhr….es ist doch nur eine Uhr…..oder etwa nicht? Und selbst, nach dem ich den Hersteller, der mir damals natürlich nichts sagte, von der Uhr ablesen konnte, suche ich nicht gezielt im Netz danach!

In den nächsten Wochen und Monaten versuche ich jede Gelegenheit zu nutzen, um sie noch mal zu sehen und so kommt es, dass ich mich fast jeden Freitag und Samstag alleine auf dem Weg nach Detroit zum Leland City Club mache (die Kumpels bevorzugten meist andere Clubs bzw. Bars als diese Freak-Show, wie sie es immer genannt haben). NEIN, ich spreche sie in den ganzen Monaten kein einziges Mal an, da ich gleich beim nächsten Mal als ich sie sah, feststellen musste, dass sie einen Freund hat und sonst auch noch mit anderen Leuten da war.

Im Laufe der nächsten Monate habe ich viele Leute im Club kennen gelernt und dadurch einen Zugang zu dieser Musikszene gemacht. Manche dieser Personen sind wirklich zu engen Freunden geworden, so wie Mr.A mit dem ich einen großen Teil meiner Freizeit in den USA verbracht habe.

Die Zeit verging und es waren nur wenige Monate übrig bis zur meiner Rückreise nach Deutschland. Obwohl ich mich nun seit geraumer Zeit in englischer Sprache gut verständigen konnte, habe ich immer noch kein einziges Mal mit dem Engel, welchen ich vor langer Zeit im Leland City Club zum erst mal sah, gesprochen. Ich habe auch immer noch kein einziges Mal Mr.A wegen seiner Uhr angesprochen.

Samstag, den 21.April 2001 (gegen 22Uhr):
Ich mache mich auf dem Weg, um Mr.A abzuholen, denn wir wollen zusammen in den City Club fahren. Gegen 23 Uhr sind wir da, laufen den dunklen Gang entlang bis zum Tanzsaal und da sehe ich sie wieder, wie sie sich grazil zum Rhythmus der Musik bewegt. Im Laufe des Abends stellt sich heraus, dass sie alleine da ist und Mr.A sagt immer wieder zu mir, dass ich die Chance nutzen soll und sie ansprechen soll. Ich sage ihm, dass es nun zu spät ist, dass es, wenn überhaupt an diesen ersten Abend hätte passieren sollen. Ich habe ihm in den vergangenen Monaten natürlich von ihr erzählt, so dass er Bescheid wusste.

Mr.A und ich sitzen gegenüber von der Bar im dunklen Gang. Auf einmal ertönt ein gut tanzbarer Song und Mr.A macht sich auf den Weg zur Tanzfläche, während ich an der Wand im dunklen Gang sitzen bleibe. Es vergehen nur wenige Augenblicke und es läuft jemand an mir vorbei, dreht sich dann um, setzt sich zu mir hin und sagt: „Hi, how are you? I´m Diana!“

(Die meisten von euch haben wahrscheinlich schon längst aufgehört zu lesen und haben gleich runter zu den Bildern gescrollt, doch falls nicht, ich muss euch warnen, denn es wird alles noch kitschiger bzw. noch surrealer!)

Ich schreibe es einfach so, wie es war, auch wenn es…..ahhh egal….lest selbst!

Ich sagte ihr, dass ich Lukas heiße und auch wenn es total kitschig klingt, dass ich sie hier vor vielen Monaten zum ersten Mal gesehen habe, ich mich in sie verliebt habe. Sie ist der Grund, dass ich fast jedes Wochenende in den Leland City Club gefahren bin, nur um sie zu sehen und dass sie das wunderschönste Wesen ist, dass ich je gesehen habe.

Als sie etwas sagen wollte fügte ich noch hinzu, dass ich aus Deutschland bin, das Land in paar Monaten verlasse und wenn sie jetzt aufsteht und weg geht, dass ich das verstehen könnte!

Hmmm, sie ist sitzen geblieben und sagte darauf Folgendes, was mich wirklich umgehauen hat:

Sie sagte, sie hat mich vor vielen Monaten hier das erst mal gesehen und habe immer wieder an den Wochenenden geschaut, ob ich auch im Club bin. Sie hat vor paar Tagen mit ihrem Freund, mit dem sie seit längerer Zeit unglücklich war „Schluß gemacht“ und hatte die Hoffnung, dass falls ich an diesem Wochenende auch im Club sein sollte, sie mich endlich ansprechen wird!

Seit diesem Abend haben wir uns jeden Tag gesehen, da wir wussten, dass die Zeit knapp ist. In dieser Zeit sind die Gedanken über die Uhr immer mehr und mehr nach hinten gerutscht und auch die Treffen mit Mr.A haben erheblich abgenommen. Nach exakt drei Wochen, wo wir uns nun kannten, habe ich mit Diana das erste Mal darüber gesprochen, wie es weiter gehen soll? Ich sagte ihr, dass ich nach Deutschland zurück fliegen muss, um mein Studium fertig zu machen, meine Diplomarbeit zu schreiben und es dauert wahrscheinlich 2,5 Jahre bis ich zurückkommen kann. Es vergingen wenige Sekunden und in voller Selbständigkeit sagte sie, dass sie nicht so lange warten kann und wenn es für mich ok wäre, sie gleich mit mir kommen würde.
In den nächsten Wochen war die Zeit sehr stressig. Tagsüber war es die Arbeit und mein Studium und in der übrigen Zeit waren wir damit beschäftigt Ihre gesamte Wohnung zu packen, Papiere für Ihre Wildkatze, die sie mitbringen wollte, zu besorgen und auch den restlichen Papierkram zu erledigen.
In den wenigen Augenblicken, wo ich alleine war, gingen mir jedoch immer wieder die gleichen Gedanken durch den Kopf. Da war dieser Erster Tag, an dem ich die Diana im Leland City Club zum ersten Mal sah und damit kam automatisch auch die Erinnerung an die Uhr, denn das ist ebenfalls an diesem Tag passiert. Diese beiden Ereignisse hingen seit diesem einen Tag zusammen, denn sie haben in mir etwas ausgelöst, was ich in einer solchen Form so noch nie erlebt habe.
Die verbliebenen Wochen vergingen sehr schnell und 1 Woche vor dem Rückflug, meinte Diana zu mir, dass sie doch noch ihren Flug gerne um 4 Wochen nach später verlegen würde, um die Zeit mit Ihren Eltern und Freunden zu verbringen. Sie wüsste nicht, wann sie Ihre Familie das nächste Mal sehen wird.

06. September 2001:
Ich habe Dianas Eltern bereits kennen gelernt und habe sie zu ihnen nach New Hampshire (über 1000km von Detroit) gebracht, damit sie die Zeit mit Ihnen verbringen kann. Ihre Sachen waren bereits in einer großen Holzkiste in einem Container auf einem Schiff nach Deutschland unterwegs.

Dienstag, 11. September 2001:
Ich bin in Deutschland und versuche alles, soweit wie möglich auf Dianas Ankunft vorzubereiten. Ich bin gerade auf dem Weg zur Hochschule, als im Radio die Meldung kommt, dass ein Flugzeug in einen der beiden Twin Towers in New York geflogen ist. Ich drehe das Radio lauter und bin geschockt. Noch bevor ich an der Hochschule ankomme, kommt die Meldung, dass ein zweites Flugzeug ins World Trade Center rein crasht. Ich drehe um, fahre nach Hause und rufe Diana an.

Mittwoch, 25. September 2001:
Die Flughäfen in den USA waren bis auf weiteres geschlossen. Wir beide dachten, dass wir uns nie wieder sehen werden. Diana ist da bereits nervlich am Ende und als nach ca. zwei Wochen nach den Anschlägen die ersten Flughäfen wieder aufmachen, sagt sie zu ihren Eltern, dass sie es nicht mehr aushält und sie sofort fliegen muss. Ihre Eltern bringen sie nach Detroit zum Flughaben, nehmen noch die verbliebenen Sachen, die sie nicht nach Deutschland schicken wollte und machen sich auf den Rückweg.

Sie steht nun im Detroit am Flughafen am Schalter mit ihren zwei Koffern und einer Box mit Ihrer Katze drin bis der Herr am Schalter das folgende zu ihr sagt: „Sie haben kein Rückflugticket. Sie haben kein Visa für Deutschland. Sie haben zu viel Gepäck und Ihre Katze darf sowieso nicht mit! Sie lasse sie NICHT fliegen!“

Zeitsprung.

30.Januar 2004:
Mr.A ist zu Besuch. Wir sind weiterhin in Kontakt und enge Freunde. Er soll an diesem Tag als Dolmetscher fungieren, denn Dianas Schwester ist nach Deutschland gekommen, um am diesen Tag bei unserer standesamtlichen Trauung als Trauzeugin dabei zu sein.

04. September 2004:
Am Tag unserer kirchlichen Trauung tanzen wir bei unseren Eröffnungstanz zu dem Song „Eon“ von Project Pitchfork, dem Lied welches gelaufen ist, als wir uns zum ersten mal sahen.

Im Dezember 2005 kommt unsere Tochter Cynthia auf die Welt und im September 2011 unser Sohn Leland! ;-)

Mr.A ist mittlerweile auch verheiratet, hat zwei Kinder und bei unseren Treffen nach dem USA wandert mein Blick immer noch zu seinem Handgelenk, um zu schauen, ob er die besagte Uhr trägt.

Es sind nun weitere Jahre vergangen und ich denke oft an den Tag wo alles begann. Dieses eine Erlebnis lässt mich die ganzen 18 Jahre nicht los, doch das wichtigste ist jedoch, dass mein Engel an meiner Seite ist.

09. März 2018:
Ich arbeite seit mittlerweile fast 15 Jahren in der Nähe von Frankfurt, dennoch habe ich nie den Weg direkt in die Verkaufsräume von Sinn gewagt. Fragt bitte nicht wieso? Ich weiß es nicht! Vielleicht war es die Angst, dass die Erinnerung schöner ist als die Wirklichkeit. Ich hatte die ganzen Jahre eine solch emotionale Erinnerung an diesen einen Tag und wollte diese Erinnerung vielleicht einfach so behalten. Ich wusste jedoch, dass dieser eine Tag irgendwann kommen wird und ich den Schritt zu Sinn wagen werde.

Der Tag ist dann auch gekommen. Ich habe mich auf dem Weg zu Sinn in Frankfurt am Main gemacht und befand mich dann irgendwann in dem Ausstellungsraum. Nun stand ich vor den ganzen Uhren und ging die Reihe von Rechts nach Links durch. Ich habe geschaut, ob diese eine Uhr dabei ist und ob die Realität sich überhaupt mit meinen Erinnerungen deckt?
Als mein Blick an der Sinn 144 St Sa hängen blieb, so sah ich einerseits die schönste Uhr die ich mir überhaupt erträumen konnte, aber viel interessanter, ich stand nicht mehr bei Sinn, sondern im Leland City Club und sah meine Frau wie damals vor mir tanzen und die ganzen Erinnerungen an mir vorbei fliegen. Es gab keine Entscheidung die gefällt werden musste, denn diese Entscheidung wurde bereits vor fast 18 Jahren gefällt!

Hier paar Handybilder. Vielleicht komme ich noch dazu, paar gute Bilder mit der Kamera zu machen.
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Dieses Bild beim Grillen musste einfach sein...:-D
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Beim nächsten Bild wollte ich ein Bild in der freien Natur in der Sonne machen und gerade als ich auf den Auslöser drückte, setzte sich für den bruchteil einer Sekunde eine Fliege auf die Uhr, was ich erst später beim Durchschauen der Bilder gesehen habe. Das möchte ich euch nicht vorenthalten:
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Technische Daten (Auszug aus von der Sinn-Seite):

Mechanisches Ankerwerk
- Valjoux 7750
- Automatikaufzug
- 25 Rubinlagersteine
- 28.800 Halbschwingungen pro Stunde
- Sekundenstopp
- Stoßsicher nach DIN ISO 1413
- Antimagnetisch nach DIN 8309

Gehäuse

- Gehäuse aus Edelstahl, perlgestrahlt
- Deckglas aus Saphirkristall, innen entspiegelt
- Sichtboden aus Saphirkristallglas, innen entspiegelt
- Boden verschraubt
- Krone verschraubbar
- Erfüllt die technischen Anforderungen der DIN 8310 für Wasserdichtheit
- Druckfest bis 20 bar
- Unterdrucksicher

Funktionen
- Stunde, Minute, kleine Sekunde
- Datumsanzeige
- Wochentagsanzeige
- Chronograph
- Tachymeter- und Pulsometerskala

Maße und Gewicht
- Gehäusedurchmesser: 41,0 mm
- Bandanstoßbreite: 20 mm
- Gesamthöhe in Mitte der Uhr: 14,5 mm
- Gewicht ohne Band: 90 Gramm

Zifferblatt und Zeiger
- Mattschwarzes Zifferblatt
- Indizes mit Leuchtfarbe belegt
- Stunden-, Minutenzeiger mit Leuchtfarbe belegt

Die Ganggenauigkeit sieht wie folgt aus. Ich trage die Uhr von 6Uhr bis meist 20Uhr. In der Nacht liegt sie dann auf dem Nachttisch. Flach liegend mit dem Blatt nach oben, läuft sie in der Nacht mit +2,5s und seitlich links auf der Krone lagernd mit -2s. Ich habe über mehrere Monate in Excel Statistiken geführt, in der ich mir die unterschiedlichen Positionen und deren Einfluss auf die Ganggenauigkeit angeschaut habe, wo wir wieder bei meiner Technikbesessenheit und Analyse sind!

Seit knapp 3 Monaten mache ich es so, dass die Uhr 4 Nächte liegt und 5 Nächte seitlich auf der Krone abgelegt wird. Damit gibt es einen 9 Tagesrhythmus über die letzten Monate, in dem die maximale Abweichung bis +10s und dann wieder zu Null läuft.

Auch wenn es für die meisten hier, die sich durch den gesamten Text gekämpft haben, wahrscheinlich einer der zähesten Uhrenvorstellungen gewesen ist, so ist die gesamte Geschichte zu keinem Zeitpunkt fiktiv und ich wusste, dass ich entweder das im ganzen Rahmen erzählen muss oder gar nicht. Ich würde mich natürlich über euer Feedback, ob positiv oder negativ sehr freuen und wünsche allen ein schönes Wochenende.
 
MRBIG

MRBIG

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Gratulation zur Sinn, die perfekt zu deinem Handgelenk passt, und deiner ausführlichen Vorstellung.

Was ich nur nicht verstehe - und das gilt nicht nur für dich - warum diese Kontrollmechanismen hinsichtlich der Abweichung des Laufverhaltens?
 
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Kaleun87

Kaleun87

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Ahoi!
Was für eine Geschichte.... Ich geb dir recht sie wirkt manchmal wie geschrieben. Aber umso schöner das es genau so gelaufen ist. Unglaublich wie lange du die Uhr im kopf hattest ohne zu wissen welches Modell usw...
Auch sehr schön die Verknüpfung mit deinem "Engel"!
Na jedenfalls vielen Dank für die mühevolle aber spannende Vorstellung und die tollen Bilder.
Viel Spaß mit der wirklich verdienten Uhr!
 
fuerst07

fuerst07

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Das ist mal eine Lebensgeschichte...wow. Du hast den Partner fürs Leben instinktiv erkannt unter all den Menschen um Dich rum und es geschafft euere gemeinsame Geschichte zu schreiben.
Mehr Glück geht kaum, alles Gute für euch.
 
fuerst07

fuerst07

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Ach ja und die Sinn hat Charakter und Style. Das scheint perfekt zu Dir zu passen!
 
omega511

omega511

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PjK>MUC>W>OL>?
ich möchte Dir gratulieren !!!

Diese Uhr ist ein Klassiker und das seit 1973 :-) Du hast eine tolle Geschichte mit dieser Uhr und ich gratuliere Dir dazu.

Danke, das wir an Deiner Geschichte teilhaben konnten !!!
 
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Speedmaster Tobias

Speedmaster Tobias

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Tolle Geschichte,tolle Uhr,die passende Frau gefunden und geheiratet, alles richtig gemacht.Danke für diese Ugrvorstellung mit der persönlichen Note.
LG Speedmaster Tobias
 
steinhummer

steinhummer

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Ich versuche gerade noch den Engel im Leland und die Excel-Tabelle in Deckung zu bringen... ;-) Danke für die tolle Geschichte, echtes Kopfkino! Die Uhr ist auch okay ( Scherz! Hab selber nix außer drei Sinn :ok: ).

Aber jetzt bitte die Auflösung: WAS HATTE MR A AM HANDGELENK???

Pitt
 
Gear Head

Gear Head

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Herrliche Geschichte, vielen Dank dafür. Die Sinn 144 war anno 1999 auch meine erste mechanische Uhr und gehört nach wie vor zu meinen Lieblingsuhren. Herzlichen Glückwunsch und allzeit gute Gangwerte.
 
Chromaperl

Chromaperl

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Hey....vielen Dank für diese tiefen Einblicke in dein Privatleben.
Ein Bild von deinem Engel, nach all‘ den leidenschaftlichen Beschreibungen, wäre zu deiner wirklich tollen Uhr, noch ein süßes Sahnehäubchen gewesen..
Willkommen im Club der Zeitgeister...
 
Klausuhr

Klausuhr

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Seit Jahren ist die 144 auch meine Favoritin. Dir auch weiterhin ein schönes und zwangloses Miteinander mit der außergewöhnlichen Schönen ...
 
sigi

sigi

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Tolle Geschichte, konnte gar nicht mit dem Lesen aufhören.
Vielen Dank dafür und Euch alles Gute für die Zukunft.
 
clocktime

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Schöne Geschichte, schöne Uhr. Weiterhin alles Gute in der Ehe und (als Nebenschauplatz) mit der Uhr!
 
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Osyrys

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Hallo zusammen,

vielen herzlichen Dank für die Glückwünsche und für das Feedback, sowohl hier direkt als auch privat. Da auch einige Fragen bzw. leichte Zweifel zur Geschichte mich erreichen, versuche ich hier meine Antworten zu geben:

Was ich nur nicht verstehe - und das gilt nicht nur für dich - warum diese Kontrollmechanismen hinsichtlich der Abweichung des Laufverhaltens?
Falls damit gemeint ist, wieso ich hier so viel Zeit investiert habe, die Einflüsse auf die Ganggenauigkeit heraus zu finden, dann liegt es einfach an meiner Freude bzw. Interesse mich mit solchen Sachen zu beschäftigen. Deswegen habe ich die große Technikverliebtheit in meinem Beitrag erwähnt. Als ich die Uhr dann hatte und mir das Werk genau angeschaut habe, so stellten sich automatisch die Fragen, welche Massen werden hier bewegt, wie sieht die Lagerung im Detail aus, welche Kräfte und Reibmomente greifen hier und dann am Schluss, in wie weit wirkt sich das auf die Ganggenauigkeit aus? Unabhängig von der Umsetzung eines Automatikwerks, wirken hier unterschiedliche Kräfte auf die Teile und einer der größte Einflüsse hier ist nun mal der Winkel bei der Lagerung. Da man die Physik nicht umgehen kann, sind diese Einflüsse bei jedem mechanischen Werk vorhanden und je nach Umsetzung mal stärker und mal schwächer ausgeprägt.

Ich versuche gerade noch den Engel im Leland und die Excel-Tabelle in Deckung zu bringen...
Das sind diese zwei Herzen die in mir schlagen. Ich bin einerseits ein SEHR emotionaler und leidenschaftlicher Mensch und dann ist der technische Aspekt, wie paar Zeilen weiter oben erläutert.

Aber jetzt bitte die Auflösung: WAS HATTE MR A AM HANDGELENK???
Tut mir leid, wenn das aus dem Beitrag nicht hervor ging. Es war natürlich immer die Sinn 144 St Sa!

Als ich dann auch noch die technischen Spezifikationen zum ersten mal gelesen habe, dann war es noch mal eine erneute Bestätigung für mich. Es ist eine recht robuste Uhr, zwar keine G-Shock, doch eine welche ich auf meinen beruflichen Reisen immer dabei haben kann. Ahh....hier muss ich noch mal ausholen, bevor weitere Fragen kommen. Ich arbeite im Bereich der Software-Entwicklung und Applikation für Motorsteuergeräte. Wir entwickeln die Software und bedaten diese in den Fahrzeugen in den Simulationskammern. Doch es finden immer Versuchsfahrten unter Extembedingungen in den Ländern, wo die Fahrzeuge dann auch verkauft werden. So finden die Hitzetests in Südafrika, im Death Valley in den USA oder in der Atacamawüste in Chile statt. Die Höhenerprobungen, sind dann in den Rocky Mountains, China, Tibet und in den Anden in Chile statt. Wintertests dann in Alaska, Schweden, Finnland.

Ein Bild von deinem Engel, nach all‘ den leidenschaftlichen Beschreibungen, wäre zu deiner wirklich tollen Uhr, noch ein süßes Sahnehäubchen gewesen..
Hmmm, diese Frage und auch sonst noch die Frage nach paar Details wurde öfters gestellt.
Was für eine Geschichte.... Ich geb dir recht sie wirkt manchmal wie geschrieben.
Die ganze Geschichte von mir ist tatsächlich nur in reiner Textform und da mich doch paar Zweifler, die ich gut verstehen kann, angeschrieben haben, hier paar weitere Infos:
Hier der Link zum Club und deren Geschichte:
History

Der Song der gelaufen ist, als wir den Tanzsaal betreten haben:
Project Pitchfork - Eon

und hier was ich erblickte:
DSLRIMG_20181028_115833.jpg
Dieses Foto ist 2 Wochen davor entstanden und sie hat es mir später geschenkt. Aus dieser Zeit haben wir nur Analogfotos und ich habe dieses für euch eingescannt.


Im Hintergrund könnt ihr die Katze sehen (Mischung aus Main Coon und einer amerikanischen Wildkatze). Es war eher ein Säbelzahntiger mit 11kg Lebendgewicht. Wieso Säbelzahntiger? Seht selbst...
DSLRIMG_20181028_122550.jpg

Ich habe ich die Diana in dieser Nacht nach Ihrer Telefonnummer gefragt, welche sie mir mit dem Edding vom Türsteher auf ein Taschentuch geschrieben hat. Hier kommt wieder die emotionale/leidenschaftliche Seite in mir durch, denn dieses Stück Papier trage ich seit fast 18 Jahren immer bei mir:

IMG_20181028_131418.jpg
So, ich glaube mit dieser Geschichte bin ich sowieso schon zu weit weg von dem abgedriftet, was in eine Uhrenvorstellung eigentlich rein gehört. Wie jedoch in meinem Beitrag schon geschrieben, es ist genau das was ich mit dieser Uhr in Verbindung bringe und wenn ich auf das Ziffernblatt schaue, genau diese Erinnerungen die in mir wach werden.
 
Klausuhr

Klausuhr

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Lieber TS, du bist ein unverbesserlicher (liebenswerter??) Träumer;-) ....die Uhr, in der Tat ein Träumchen:super:!
Auch wenn kein Zweifel daran bestehen sollte, dass sich alles genau so zugetragen hat -du schreibst es selbst- dass du etwas zu detailreich berichtest hast. Hier möchte ich dir zustimmen und hoffe, dass das eingestellte Jugend-Foto mit der Partnerin abgestimmt ist;-)... Wie gesagt: Die Uhr ist wunderbar! (ich trage sie gerade selbst)
 
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Osyrys

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17.03.2018
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Servus Klausuhr,
das eingestellte Foto ist natürlich mit meiner Frau abgestimmt! Es werden auch keine weiteren Infos zu der Geschichte kommen. Sollte ich für Zeit finden, so wird es eine zweite Uhrenvorstellung von mir geben und zwar auch für eine Sinn. Für die erste hat es fast 18 Jahre gedauert, die zweite folgte in etwa 18 Wochen. Sie war eigentlich gar nicht für mich gedacht, doch meine Frau hat mich überredet diese zu behalten...da waren mir die Hände gebunden! :-D
Wünsche dir und allen anderen hier noch einen schönen Sonntag Abend!
 
Uhrahn

Uhrahn

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Saarland
Awei heer uff! (Ausdruck für maximale Bewunderung im Saarland). :klatsch:

Grüsse

Christian
 
Kaleun87

Kaleun87

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Klasse! Danke für den tollen Nachschlag! Dann bin ich ja auf die zweite Uhr gespannt...
Grüße
 
Thema:

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