Altoba by Lucien Piccard

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Schnupperfuss

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Hallo Vintagefreunde
Heute stelle ich euch mal meine Altoba vor,von der hier recht unbekannten Marke lucien Piccard.Die Uhr stammt aus der mitte der 70ziger und ist fast NOS.Der Name der Uhr lautet Altoba Seashark und in ihr werkelt ein LP 920 (Basis ist ein Eta2824 das gepimt wurde auf 36000A/H.Die Uhr ist wirklich fast neuwertig und mit einem sehr schönen Ziffernblatt.:klatsch:


Gruß Harald
 

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reloj

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Eine sehr schöne Vintage die Du uns hier zeigst.
Die Marke war mir bisher auch nicht bekannt.
Schön, dass man hier immer wieder etwas Neues sieht.
Datumsanzeige bei Uhren sollte sein. Wochentag dagegen find ich zuviel, da ist mir der "Einschnitt" im Zifferblatt zu groß.
Sonst passt alles super.
Wie groß ist sie denn?
Viel Freude mit dem Schmuckstück.:super:
 

reloj

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danke für die schnelle Antwort,

passt also gut unter den Anzug;-)
 

falko

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Schon wegen des 36000er ETA Werkes eine hochinteressante Uhr. Lcien Piccard gibt es heute noch auf dem amerikanischen Markt, manchmal auch bezeichnet mit DuFonte.
 

Doerthe

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Oh ja, :klatsch::super::super:sie gefällt mir sehr. Eine wunderschöne Uhr in ein traumhaften Erhaltungszustand und ein Schnellschwinger:super:, toll.
 

Schnupperfuss

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Hallo Gerd
Danke für die Info.Aber da hatte ich auch schon nachgesehen und der Kauf war natürlich die 36000er.

Gruß Harald
 

zeityeti

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Die Marke kannte ich auch noch nicht, wie schändlich. Dein Schmuckstück gefällt mir ausgezeichnet, sie macht einen sehr schönen Gesamteindruck. Das Werk ist natürlich was richtig Interessantes. Diese 36000 A/h Schnellschwinger haben sich ja wegen der vielen technischen Probleme wohl nicht durchgesetzt und sind daher recht selten, insbesondere in gutem Zustand. Ich hoffe, Du kannst Dich noch lange an ihr erfreuen.
 

Schnupperfuss

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Hallo Yeti
Wegen der technischen Problemen wohlnicht sondern weil die Zeit verpennt worden ist wegen den Quarzwerken.Sonst gäbe es die El Primeros wohl nicht.

Gruß Harald
 

finch

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sehr schöne Uhr,Danke fürs Zeigen,kannte ich bis dato nicht.

lg
Miro
 

zeityeti

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Hallo Yeti
Wegen der technischen Problemen wohlnicht sondern weil die Zeit verpennt worden ist wegen den Quarzwerken.Sonst gäbe es die El Primeros wohl nicht.

Gruß Harald

Na ja, nicht so ganz. Es gab z. B. das ETA 2832 mit 36000 A/h als Flagschiff, daß aber nur für ein paar Jahre gebaut wurde. Dagegen wird das ETA 2824 mit 28800 A/h in verschiedenen Varianten von anfang der 70er bis heute produziert, Quarzkrise hin oder her. Das Problem ist meines Wissens rein physikalischer Art. Je schneller die Unruh dreht, umso größer wird bei gleichem Trägheitsmoment der Drehimpuls. Der richtungsabhängige Drehimpuls ist bekanntlich eine Erhaltungsgröße, sowohl dessen Betrag als auch seine Richtung. Je größer der Drehimpuls umso größer sind die Kräfte,die auf die Lager und Zapfen wirken, wenn eine plötzliche Richtungsänderung erzwungen wird. Das ist genau der Grund, warum die Unruh als das am schnellsten drehende Teil heutzutage in einer Stoßsicherung gelagert wird. Wenn aber die Kräfte zu groß werden, hilft auch die Stoßsicherung nur noch bedingt. Bei 36000 A/h ist man wohl so ziemlich an der Grenze des derzeit Machbaren angelangt. Man könnte natürlich das Trägheitsmoment durch einen kleineren Unruhring reduzieren, aber dann wäre natürlich nichts für die Ganggenauigkeit gewonnen. Daher ist man von den Schnellschwingern wieder abgekommen.

Sorry für die längliche Ausführung aber Uhren begeistern mich unter anderem wegen ihrer schönen einfachen Physik, die ihrem Funktionieren zugrunde liegt.
 

falko

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Das ist genau der Grund, warum die Unruh als das am schnellsten drehende Teil heutzutage in einer Stoßsicherung gelagert wird.
Hier irrst Du! Die Stoßsicherung dient, wie der Name schon sagt, als Sicherung der feinen Zapfen der Unruh gegen Stösse von aussen. Bei Drehrichtungsänderungen, gleichgültig, wie schnell diese erfolgen, reagiert sie nicht. Mit Steigerung der Rotationsgeschwindigkeit, steigt natürlich der Verschleiss an den Zapfen. Grösstes Problem bei 36000er Uhren ist aber die Schmierung der Ankerpaletten. Das Problem gilt heute als gelöst und die vielen alten Uhren mit dieser Schlagzahl, die immer noch gut funktionieren, relativieren das Problem.
 

zeityeti

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Bei Drehrichtungsänderungen, gleichgültig, wie schnell diese erfolgen, reagiert sie nicht. Mit Steigerung der Rotationsgeschwindigkeit, steigt natürlich der Verschleiss an den Zapfen.

Ich fürchte, ich hatte mich in der Kürze etwas unpräzise ausgedrückt. Was ich meinte, ist die Richtungsänderung der Unruhwelle, nicht eine Änderung des Drehsinns. Die Richtung des Drehimpulsvektors läuft genau entlang der Drehachse und ist eine Erhaltungsgröße. Will man diese Richtung ändern, muß manKraft aufwenden. Das ist genau, was bei einem Stoß passieren kann. Wenn dieser die Ausrichtung der Unruhwelle dreht und die Unruh nicht gerde im Totpunkt ist, wirken Kräfte auf die Zapfen, die je nach Drehgeschwindigkeit ziemlich erheblich werden können. Bei allen langsamer drehenden Teilen sind diese Kräfte viel kleiner. Daher sind früher ohne Stoßsicherung so viele Unruhwellen gebrochen.

Mit dem Schmierproblem hast Du sicher recht. Auch hier wirken natürlich größere Kräfte auf Lager und Paletten. Außerdem ist auch einfach die Anzahl der Aplituden viel größer.
 

falko

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Die Unruh ist doch extrem leicht. Die auftretenden Kräfte müssten gegen den Druck der Stoßsicherungsfeder arbeiten, diese ist imho stärker als alle Kräfte, die durch blosses Drehen oder Änderung der Drehrichtung auftreten können. Die Arbeit des Uhrmachers bestand früher sehr häufig im Austausch der Unruhwelle (hab mal alte Preislisten gesehen, da wurden für diese Tätigkeit so um die drei Mark aufgerufen;-)), obwohl die Schlagzahl nur 18000 A/h war. Die Besitzer sind einfach mit der Uhr heftig angestossen oder haben sie gar fallen gelassen.
 
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