Uhrenbestimmung altes Familienmitglied: Regulator von Junghans(?)

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Mahlzeit!

Dieser Regulator begleitete mich schon in meinem Elternhaus. Er stammt von meiner Mutter,
diese hatte ihn wieder von ihrere Mutter usw..das ist mein aktueller Wissensstand.
Wenn ich meine ganzen Fotoalben mit den Kinderfotos sichte, ist diese Uhr oft im Hintergrund zu sehen.
Logischerweise nur auf den "Stuben"-Fotos *g*
Nicht das jetzt jemand denkt, wir hätten die im Urlaub mit dabei gehabt...

Er kam 1995 in meinen Besitz und da er nie funktionierte, wurde er erst mal so an die Wand gehängt.
2001 fiel mir bei einem Stadtbummel ein kleines Uhrmachergeschäft auf.
Da mir der Zustand des Regulators schon immer etwas weh tat, reingegangen, gefragt und später vorbeigebracht.
Nach zwei Wochen und der Ablöse von einem höheren dreistelligen DM-Betrag bekam ich eine, bis heute, sehr gut laufende Uhr.
Der Uhrmacher (sehr alte Fraktion) hatte das Werk kpl. gereinigt.
Irgendjemand hatte da mal wohl ein falsches Öl genommen...war alles total verharzt.
Er hat kleine Stellschrauben an die untere hintere Seite gemacht, damit man die Uhr auch richtig senkrecht zur Wand hin ausrichten kann.
Noch ne kleine Schnur, damit ich das Schlagwerk per Hand auslösen kann...an das Hebelchen käme man sonst nicht so leicht ran.
Dann hat er das ganze Gehäuse noch gegen Holzwurm behandelt.
Naja, das war so das Wesentliche des Übergabegespräches.
Das war übrigens eine der letzten Baustellen dieses Geschäftes.
Kurz danach machte in den Räumen ein Döner auf...

Das Schlagwerk hat einen sauberen tiefen Gong, der 1/1 und 1/2 schlägt.
Alleine das Ticken ist für mich eines der schönsten Geräusche, die ich hier um mich habe.
Jetzt gerade hat sie wieder geschlagen und vorher kommt immer dieses "Aufziehgeräusch"...herrlich!

Da ich das Werk sicherlich nicht aus seinem Gehäuse montiere, habe ich außer dem "Junghans" auf dem ZB keine allzugroße Indentifizierungsmöglicheiten.
Vielleicht ist ja hier der Eine oder Andere mit einem Lichtblick...
Wenn nicht, auch kein Problem, habe ich Euch mal meinen Regulator gezeigt!

Höhe: 105 cm, Tiefe: 18 cm, Breite 40 cm, ZB-Durchmesser: 14 cm, Pendellänge: 30 cm.

EOS 30D_8700.jpgEOS 30D_8697.jpg
EOS 30D_8689.jpg
EOS 30D_8685.jpg
EOS 30D_8692.jpg
EOS 30D_8696.jpg
EOS 30D_8699.jpg
 
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uhrenkel

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Hallo Gutenberg,

Gratuliere, ein schöner Federzugregulator. Das Alter kannst Du vermutlich herausfinden: Dazu musst Du zuerst das Pendel aushängen und dann hinter dem Zifferblatt die beiden Schrauben ertasten, mit denen das Werk auf den Schlitten montiert ist. (Die Schrauben sind vermutlich unter dem Schlitten, vielleicht auch seitlich) Manchmal muss man diese Schrauben auch ganz herausdrehen, um das Werk herusnehmen zu können.

Junghans hat bis Mitte der 1920er Jahre auf den Werken ein Jahreszahlensystem verwendet: Der Buchstabe A bzw. B für das erste bzw. 2 Halbjahr- dann zwei Ziffern für das Jahr. Beispiel: B 06 heißt: hergestellt 2. Halbjahr 1906

Viel Erfolg!


uhrenkel
 
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Hallo Uhrenkel,

das ist sehr interessant. Ich werde das evtl. doch mal versuchen.
Ich dachte immer, ich müsse die Schrauben zur Rückwand hin lösen.
Jetzt aber, nach Deinen Zeilen, ist das ja eigentlich ganz klar ersichtlich.

Falls ich das Werk wieder auf den Schlitten montiere, sind da irgendwelche
Anschläge....nicht das ich das Werk dann falsch plaziere.

Aber ich denke, diese OP werde ich schon erfolgreich vollziehen!

Wenn ich das Werk dann sowieso draußen habe, können ja noch ein paar Fotos
kommen. Ist evtl. hilfreicher...

Vielen lieben Dank!

Gruß
Michael
 
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So Leute,

Operation gelungen...Patient tickt noch.

Aber ich muß schon sagen, die Nerven waren angespannt. Ich bin jetzt nicht der totale Grobmotoriker, aber immerhin....
Ich spürte richtig Mamas Blick von oben und irgendwie wurden die Wolken am Himmel auch immer dichter*g*

Aber, es war ja ganz einfach. Da wurde schon richtig gedacht...Klemmschrauben mit Anschlägen auf dem Schlitten.
Also nichts Bedrohliches. Das Werk dann abzustellen, bzw. nicht fallenzulassen...DAS war schon schwerer!

Ich finde jedoch keine Stempelung auf dem Werk. Nur wieder den Stern vom ZB als Prägung. Das "J" war in der Mitte
schräg nach unten unterbrochen...wenn das was sagt.

Ich habe leider meine Fotoausrüstung in der Firma und hier jetzt nur so ein 17-85er montiert. Hat zwar ne Macrofunktion,
aber ich versuche später das noch besser einzufangen. Blokiere hier gerade den Mittagstisch...es wird zeitlich eng!!!

Und sagt bitte nicht, ich muß das ZB auch lösen. So wie ich das sehe, sind das nur Konterstifte. Ich will es aber nicht
herausfordern...die Wolken werden auch wieder dichter und es regnet plötzlich auch noch *g*

Also hier mal auf die Schnelle:
EOS 30D_8712.jpg
EOS 30D_8713.jpg
EOS 30D_8718.jpg
EOS 30D_8714.jpg
EOS 30D_8715.jpg
EOS 30D_8719.jpg

Gruß
Michael
 
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uhrenkel

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Hallo Michael,

Gratulation, dass Du Dich überwunden hast. Auch wenn Du das Jahr der Herstellung nicht gefunden hast, weißt Du doch immerhin ein wenig mehr über den Aufbau der Uhr.

Das Einzige, was beim Ausbau des Werkes passieren kann, ist dass die der Hammer des Schlagwerkes die Gongfeder nicht mehr richtig trifft. Ein Blick durch die seitlichen Scheiben zeigt Dir, wo der Hammer den Draht trifft. Eventuell musst Du ein wenig den Einschub des Werkes korrigieren.

Viel Freude mit Deinem Junghans-Regulator!


uhrenkel
 
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Ich danke Dir für die netten Worte!

Es hat in der Tat richtig Spaß gemacht. Das mit dem Hammer habe ich auch bemerkt, als ich das Werk wieder reinschob.
Aber wie Du schon geschrieben hast, Seitenscheiben und gucken...dann paßte das.
Ich war froh, als sie wieder tickte. Alles in allem hatte ich schon ein etwas "heißes" Gefühl dabei.

Ich ließ das Werk auch mal ausgebaut laufen, absolut interessant, was da hinten so alles passiert.

Jetzt überlege ich schon, übermütig wie ich nunmal bin, das ZB wegzumachen. Evtl. gibt es vorne noch eine Prägung.

Ich habe heute einen Regulator im AT-ebay gefunden, der hatte das gleiche ZB/Zeiger.
Das Werk sah etwas anders aus, nicht viel, aber anders. War auf 1890 datiert.

Ein anderer Regulator hatte ähnliche Holzarbeiten/Gehäuse....war auf 1910 datiert.
Ab 1920 fand ich keinen Regulator mehr, der irgendwelche Ähnlichkeiten hatte.
Der Stil war irgendwie anders, muß aber nichts bedeuten. Wahrscheinlich auch übersehen.

Junghans führte den achteckigen Stern 1890 ein, davor war er fünfeckig...Ja, ich hatte heute etwas Zeit!

Also habe ich das schon etwas eingegrenzt, oder was meint Ihr?

Gruß
Michael
 
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uhrenkel

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Hallo Michael,

das Zfferblatt abzubauen ist schon etwas schwieriger. Zuerst müssen die Zeiger weg, dann kannst Du die Vorsteckstifte der Pfeiler entfernen. Dann hast Du den Blick auf das Zeigerwerk und die Platinen von Vorne.

Firmenzeichen oder Jahreszahlen wirst Du vorne aber keine finden.

Die Zeger Deines Regulators wurden vermutlich mal ersetzt, denn sie passen nicht genau. Das fällt aber kaum auf und von der Art her stimmen sie.

Nochmal zum Herstellungsjahr:

Dein Regulator ist vermutlich erst Mitte oder Ende der 1920er Jahre hergestellt worden. Ich schließe es daraus, dass die Bezeichnung der Jahreszahl fehlt. Diese Entstehungszeit ist zwar für diese Gehäuseform recht spät, aber man muss wissen, dass die verschiedenen Gehäusestile sich zum Teil deutlich überlappt haben.

Gruß!

uhrenkel
 
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Hallo uhrenkel,

na das mit dem ZB kann ich ja dann, gott sei dank, lassen.
Was hat es mit den Zeigern denn auf sich?

Stimmt, Du hast ja geschrieben, das Junghans bis Mitte 1920 diese Werke datierte.
Daran hatte ich garnicht mehr gedacht. Ja, da macht Dein Gedankengang schon Sinn!

Meine Mutter ist 1926 geboren und so lange sie zurückdenken konnte, hing diese Uhr an
der Wand. Und meine Mutter konnte weeeeiiitttttt zurückdenken, immerhin was meine kleinen Sünden angehte*g*

Dann wird mir das jetzt mal reichen müssen. Ist ja auch schon mal ne gewisse Hausnummer.

Gruß
Michael
 
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Hallo Leute,

wollte jetzt nicht neues anfangen, da es ja um diese Uhr geht!

Diese Uhr hat einen sehr schönes Schlagwerk(halbe Stunde, volle Stunde/Stundenzahl).
Leider stehe ich mit dieser Meinung bei beginnender Nachtruhe alleine da...

Jetzt haben wir das immer so gehandhabt, das die Uhr so um 21 Uhr angehalten wurde und morgens
zur entsprechenden Zeit um 9 Uhr wieder starten durfte.

Ich persönlich würde sie ja durchlaufen lassen, macht die Mehrzahl der Familie jedoch nicht mit.

Nun hat meine Frau leider wieder mal das Schlagwerk aufgezogen, ich wollte dieses aber mal ablaufen lassen,
damit ich dann nur noch das Uhrwerk aufziehe...somit hätte sich das alles ja erledigt.

Nun meine Frage: Kann ich mit irgendeinem Trick das etwas beschleunigen?
Dadurch das wir die ja jetzt eh nur tagsüber ticken lassen dauert das doch wieder enorm lange...

Ich möchte halt nur noch die Uhr ohne Schlagwerk laufen lassen.
Ich wollte auch schon das Werk auf der Aufnahme etwas nach hinten schieben, so dass der Hammer
nicht mehr auf die Klangspirale trifft...aber dann streift die Pendelaufnahme ja schon hinten an.

Gibts da irgendwelche Kniffe?

Gruß
Michael
 
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steffl62

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Hallo Michael,
erst mal gratulation zu der schönen Uhr!
Für die Schlagwerksabstellung kenne ich zwei (in Deinem Fall sogar drei) einfache Methoden:

1) Wenn du die Schnur für die Schlagerksauslösung gespannt hältst, z.B. mit einer zusätzlichen Öse an der Seitenwand des Gehäuses, bleibt der Auslösehebel ständig in Vorbereitungsstellung und das Schlagwerk läuft nicht mehr an.

2) Eine andere Methode ist ein Holzklötzchen oben auf die beiden Werkspfeiler zu legen, dadurch wird der Windfang blockiert und das Schlagwerk kann ebenfalls nicht mehr loslaufen. Es sollte nur etwas schmäler als der Windfang sein weil bei Deinem Werk auch noch das Auslöserad übersteht.

3) Dadurch das bei diesem Werk das Auslöserad über die Platinenoberkannte schaut kannst Du auch einfach einen Zahnstocher oder ähnlicher durch das Rad stecken und es damit am loslaufen hindern.

lg Christian

P.S.: Mir ist noch aufgefallen das das Werk schon ziemlich mitgenommen ausschaut und wieder mal eine Komplettrevision vertragen könnte. Sollte so alle 5 Jahre mal gemacht werden bevor gröbere Schäden auftreten.
 
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Hallo Christian,

Mensch....das hört sich ja nach einer Rettung meines Familienfriedens an:D

Ich werde das alles mal probieren. Die Lösung mit der Schnur ist mein Favorit!

Mit Windfang wirst Du das Plättchen hinten auf der Welle meinen, oder?
Wenn dieses also am Drehen gehindert wird...keine Schlagauslösung...richtig?

Das war doch mal eine Hilfe.

Freue ich mich auf heute Nacht wenn meine Hälfte wieder anfängt..."Du die Uhr läuft noch,
mache sie bitte noch aus"...und ich bleibe liegen...das macht sie immer ganz hippelig:D

Gruß
Michael

P.S.:
Das mit einer Revi habe ich mir auch schon überlegt. Muss mich da mal umhören, wer das in meiner Umgebung noch macht.
Die letzte ist ja locker schon 10 Jahre her. Also 5 Jahre Laufzeit...nach unserem Muster, hehehe.
 
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steffl62

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Hallo Christian,

Mensch....das hört sich ja nach einer Rettung meines Familienfriedens an:D

Ich werde das alles mal probieren. Die Lösung mit der Schnur ist mein Favorit!
Wenn Du langsam an der Schnur ziehst hörst Du irgendwann mal wie das Schlagwerk auf Vorbereitung geht (läuft kurz an und stoppt dann wieder) Die Schnur sollte in dieser position eingehängt werden. Es läuft erst dann richtig los wenn Du die Schnur wieder los lässt bzw wieder aushängst.

Mit Windfang wirst Du das Plättchen hinten auf der Welle meinen, oder?
Wenn dieses also am Drehen gehindert wird...keine Schlagauslösung...richtig?
Genau, bei der Methode muß die Blockierung nur so erfolgen das die Bewegung des Auslösehebels dabei nicht blockiert wird sonst bleibt die Uhr stehen.

Das war doch mal eine Hilfe.

Freue ich mich auf heute Nacht wenn meine Hälfte wieder anfängt..."Du die Uhr läuft noch,
mache sie bitte noch aus"...und ich bleibe liegen...das macht sie immer ganz hippelig:D

Gruß
Michael
Gib doch mal morgen bescheid ob's funktioniert hat ;-)

P.S.:
Das mit einer Revi habe ich mir auch schon überlegt. Muss mich da mal umhören, wer das in meiner Umgebung noch macht.
Die letzte ist ja locker schon 10 Jahre her. Also 5 Jahre Laufzeit...nach unserem Muster, hehehe.
Also zur Not lässt sich übers Großuhrenforum sicher jemand finden.

lg Christian
 
Gutenberg

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Gib doch mal morgen bescheid ob's funktioniert hat ;-)
Alles im grünen Bereich, so soll es sein.
Ich danke Dir nochmals für diese simple Lösung!

Für meine Holde bin ich jetzt ein Held....quatsch...Wunschdenken!

Die Uhr ist nur noch einen Ticken zu schnell, das muss ich noch regulieren.

Gruß
Michael
 
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steffl62

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Super! Schön das es Funktioniert hat. :klatsch:

lg Christian
 
malikka

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Hallo.Michael . Ich will dir mal hier dein Schmuckstück in dem Zustand zeigen , wie er bei mir angekommen ist . Das Email Zifferblatt wird die größte Hürde sein . Ansonsten sehr schönes Teil , aber der hat seine Reinigung dringendst nötig .
Nachdem wir ihn nun zerlegt haben , kommen alle Teile erstmal ins Bad . Ich möchte das das Messing auch wieder wie Messing aussieht und zwar gelb. Da ist doch jemand mit der Ölkanne reingefallen .
Alles weitere nach der Grundreinigung .
 

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Guten Morgen Marlies,

ich freue mich total über diese Fotos. Kann ich doch quasi über die Schulter "spitzen" :super:

Das Werk wurde 2001 wieder gangbar gemacht, seitdem ist da nichts gemacht worden!
Sieht aber doch recht pflegebedürftig aus...

Deine kleinen Texte in der unteren Zusammenfassung kann ich nicht richtig entziffern, meine
aber doch schon zu wissen, in welche Richtung die gehen.

Das ZB war schon immer defekt, zur Not bleibt das so.
War ja im zusammengebauten Zustand auch nicht wirklich störend, denke ich.

Jedenfalls weiß ich das Teil bei Dir in den allerbesten Händen!

Viel Spaß und Grüße
Michael
 
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steffl62

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Wow, tolle Fotos mit interessanten Einblicken in so ein Werk! Schönen Dank dafür.
Das gute Stück war ja wirklich ne wahre Ölsardine aber dadurch wenigstens nicht rostig. Hoffentlich sind die Lager und Zapfen in einem noch halbwegs guten Zustand? Einige Lager sind da wohl 2001 schon getauscht worden.
Auf jeden fall wird das noch ein ganz schönes Stück Arbeit bis die wieder glänzt. 8-)

Der Mittelteil des Zifferblattes ließe sich zur Not wahrscheinlich ersetzen. Die waren zu dieser Zeit schon ziemlich standardisiert und finden sich (wenn's keine allzu exotischen Dimensionen sind) immer wieder mal bei eBay.

lg Christian
 
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Mücke

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Hallo Gutenberg,

Gratuliere, ein schöner Federzugregulator. Das Alter kannst Du vermutlich herausfinden: Dazu musst Du zuerst das Pendel aushängen und dann hinter dem Zifferblatt die beiden Schrauben ertasten, mit denen das Werk auf den Schlitten montiert ist. (Die Schrauben sind vermutlich unter dem Schlitten, vielleicht auch seitlich) Manchmal muss man diese Schrauben auch ganz herausdrehen, um das Werk herusnehmen zu können.

Junghans hat bis Mitte der 1920er Jahre auf den Werken ein Jahreszahlensystem verwendet: Der Buchstabe A bzw. B für das erste bzw. 2 Halbjahr- dann zwei Ziffern für das Jahr. Beispiel: B 06 heißt: hergestellt 2. Halbjahr 1906

Viel Erfolg!


uhrenkel
Danke für den Hinweis!
 
malikka

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Hallo. So da hängt sie nun und wartet . Sauber is se , Zifferblatt ist ersetzt , und wie sie mir geflüstert hat möchte sie auch den Rückweg antreten , denn sie vermißt ihr inzwischen bestimmt auch überholtes Bettchen .
 

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nAbend Marlies,

schnüff, da zucken meine Augen doch ein wenig.
Ist schon sehr still jetzt bei uns, so ohne Ticken von der Wand.

Das Bettchen ist wahrlich gemacht und bezugsfertig...freuen uns alle auf sie.
Ha! Sogar meiner Frau geht sie ein wenig ab...das ist doch auch wieder mal was;-)

Sie sieht auch wirklich super aus und frisch erholt, bzw. überholt.
Besonders der Glanz...wir werden daheim imens an Strom sparen,
Spot auf die Uhr und wir brauchen kein Licht mehr.
Die Scheibe auf den Zeigern ist ja das Tüpfelchen auf dem i.
Wie läuft sie den?
Hat sie irgendwelche Probleme bereitet?

Wir sind jedenfalls bereit für unsere Uhr:D

Ich danke Dir viel viel vielmals!

Gruß
Michael
 
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