alte Taschenuhren - alltagstauglich?

Diskutiere alte Taschenuhren - alltagstauglich? im Taschenuhren Forum im Bereich Vintage-Uhren; Hi, ich bin hier neu - les aber schon ne Weile mit und finde das Forum sehr informativ und den Ton sehr freundlich und hilfsbereit. Ich bin...
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Pilot Pirx

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Hi,

ich bin hier neu - les aber schon ne Weile mit und finde das Forum sehr informativ und den Ton sehr freundlich und hilfsbereit.

Ich bin eigentlich Maschinenbauer und hab eine Schwäche für schöne, mechanische Taschenuhren. Die allererste war eine von Tschibo - die 2. eine russische mit rot-schwarzem Zifferblatt und Blechgehäuse - die 3. von Fossil, sehr schicke Quartzuhr in silber und schwarz. Danach gabs Handys usw. und ich hab lange keine Uhr mehr getragen.

Jetz schaue ich häufiger im Laden und bei Ebay nach was neuem. Die von Skagen gefällt mir ganz gut - die älteren sind aber noch etwas stylischer und natürlich mechanisch. Ich kenn mich überhaupt nicht aus mit dem Wert von älteren Uhren.

Daher 2 generelle Fragen:

Kann man ältere Taschenuhren im Alltag überhaupt tragen (z.Bsp. in der Hosentasche) oder sind die dafür zu empfindlich? Insbesondere die ohne Deckel - haben die schon gutes, hartes Glas?


Dann die Frage nach dem Wert. Auf folgende habe ich mitgesteigert, wurde aber überboten. Was ist die wohl wert - also Materialwert so 100 Euro denke ich - wärt ihr da höher als sagen wir 130 gegangen?

http://cgi.ebay.de/ws/eBayISAPI.dll?ViewItem&rd=1&item=300199339852&ssPageName=STRK:MEDW:IT&ih=020
 
Dmx82

Dmx82

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Hi Pilot Pirx, und Willkommen im Forum!

Was die Alltagstauglichkeit angeht, es ist halt etwas mühsamer die Zeit abzulesen aber das wirst du ja selbst schon wissen...
Was die Halbarkeit/Empfindlichkeit angeht ist es meiner Erfahrung nach kein Problem eine Taschenuhr im Alltag zu tragen, mach ich selbst manchmal, allerdings hat meine einen Deckel (das Glas ist bei mir aus Kunststoff, wär ungeschützt auf Dauer denk ich nicht so gut! ) ;-)


lg Chris
 
Mithrandir

Mithrandir

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Klar ist eine alte Taschenuhr alltagstauglich, für das wurde sie ja schließlich auch einmal gebaut. ich trage meine alte Omega aus den 30er Jahren eigentlich sehr oft und hatte noch nie Probleme damit.

Wenn du nicht den ganzen tag mit dem presslufthammer arbeitest ->keine Problem.

lg Mithrandir
 
JochensUhrentick

JochensUhrentick

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Ich trage sehr gerne im Sommer Taschenuhren. Am liebsten eine OMEGA von 1916. Es ist eine Lepine-Version ohne "Schutzdeckel". Ab und zu auch mal goldene Savonette (mit "Schutzdeckel"auf dem Ziffernblatt ) von ZentRa aus dem Jahr 1927.

Wie meine Forumskollegen schon erwähnten, können diese alten Uhren durchaus alltagstauglich sein. Wenn man sie täglich trägt, so sollte man lediglich beachten, dass diese dann öfters zur Revision müssen als die heutigen mechanischen Armbanduhren - so etwa alle 2-3 Jahre, da die Gehäuse nicht ganz staubdicht sind...

Der von Dir genannte ebay-Link zeigt eine recht moderne TU (1960er/1970er Jahre) und ist letztendlich Geschmackssache. Bei ersteigerten gebrauchten TU´s plane ich immer eine Revision der TU zusätzlich zu den Anschaffungskosten ein.

Schau doch mal auf der sehr interessanten Homepage unseres Forumskollegen "Mikrolisk" (www.mikrolisk.de) vorbei. Er ist für mich der "TU-Experte"...

"Uhrige" Grüße aus Berlin!

JochensUhrentick
 
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Pilot Pirx

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So jetzt hab ich mal lange bei ebay gestöbert und hab mir für je um die 60 Euro die beiden erworben





Bei der ersten steht E.R.C als Hersteller drauf - das war wohl mal eine Manufaktur in Pfortzheim. Mehr habe ich nicht rausgefunden.

Die 2. ist von Roamer Solothurn. Beide sind ca. 40 Jahre alt und es steht swiss made drauf - daher vermutlich Schweizer Uhrwerke.

Die Roamer werde ich auf jeden Fall zur Überholung bringen, denn sie gefällt mir sehr gut und läiuft auch sehr genau. Bei der E.R.C weiss ich nicht so recht - kommt aus einem Raucherhaushalt - die Zeiger sind leicht angelaufen. Ausserdem geht sie pro Tag etwa 1 Minute vor. Kennt jemand die Firma und kann mir sagen ob sich da eine Überholung lohnt? Sind ja jeweils nochmal so 50 Euro mindestens.

Ansonsten noch die Bitte um eine Empfehlung für einen Kölner Uhrmacher, der meine Schätze in Pflege nimmt.

Danke schonmal.
 
Kaliber 66

Kaliber 66

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Diese trage ich täglich in der Arbeit, da Armbanduhren nicht gestattet sind. Sie ist etwa 50 Jahre alt, läuft bisher tadellos und fühlt sich in einer Schutzhülle wohl. Mittlerweile hab ich auf Stahlkette gewechselt, da Silber nicht ganz so stabil ist. Als, nur Mut und viel Freude mit Deinen Neuerwerbungen.

 
del-olmo

del-olmo

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Hallo Pilot Pirx,
ich trage seit mitte-ende Dezember eine silberne Taschenuhr aus der Zeit um 1900 an silberner Kette. Ohne Probleme, denn an den Jeans sind in den rechten Taschen noch kleine Taschen eingenäht, extra für Taschenuhren. Sonn- und Feiertags darf es gern eine englische Taschenuhr sein, dann in der Westentasche. Nur Mut und probieren!
Ich schließe mich dem Hinweis von JochensUhrentick an, die Uhren müssen ale 3-5 Jahre zum Uhrmacher.
Viele Grüße
Bernhard
 
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Franziskuss

Gast
Hast du ein Bild von der Englischen Taschenuhr, in näherer Zukunft beliebt es mich auch, eine solche zu besitzen es ist zu merken, das ich gerade einen fred im Mittelalter-Fred hinterlassen habe... :lol2:
 
del-olmo

del-olmo

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Hallo Franziskuss,
ich probier mal ein Bild einzustellen.



Mir persönlich gefallen sie gut, diese, ein großes Exemplar, hat eine Spitzzahnankerhemmung, natürlich mit Schnecke und Kette.

Ja, die Mittelalternähe ist in der Tat zu merken, hab eben mal reingelesen, jetztist mir doch ein wenig schwindelig.

Grüße Bernhard
 
Shir

Shir

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Die TU von Kaliber 66 gefällt mir außerordentlich gut.

Während meiner Schulzeit trug ich täglich eine Taschenuhr, da ich Armbanduhren sehr hinderlich fand. Da bekommt man direkt Lust, sich auch wieder das eine oder andere Stück zuzulegen. Mit ein wenig Glück finde ich meine beiden alten Uhren bei meinen Eltern wieder. Den es waren noch Stücke von meinem Urgroßvater, der soweit ich weiss auch etwas mit Uhrmacherei zu tun gehabt hat. Da werde ich baldigst mal genauer nachforschen.

So long,
Shir
 
Mikrolisk

Mikrolisk

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Pilot Pirx schrieb:
Kann man ältere Taschenuhren im Alltag überhaupt tragen (z.Bsp. in der Hosentasche) oder sind die dafür zu empfindlich? Insbesondere die ohne Deckel - haben die schon gutes, hartes Glas?
Na selbstverständlich!

Ich trage nun schon seit einigen Jahren ausschließlich Taschenuhren, meine älteste, die ich auch noch aktiv trage, ist von etwa 1830 - und tut es noch bestens!

Das einzige, was es zu beachten gibt, ist ein Service der Uhr vor dem tragen und diesen auch regelmäßig wiederholen.

Andreas
 
Z

zegarmistrz

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Wenn einige Vorsichtsmaßnahmen getroffen werden, können alte Taschenuhren mit Zylinder-oder Ankerhemmung noch getragen werden.(Uhren mit Spindelhemmung sollten allerdings im heimischen Museum bleiben.)
1.sollte daran gedacht werden, daß die Gehäusedeckel ringsherum gut geschlossen sind, bei abgenutzten oder verzogenen oder von vornherein schwächlichen Gehäusen klaffen Spalten, durch die jede Menge Dreck hineinkommt.
2.Alles was härter als das Gehäusemetall oder das (Plexi)glas ist, wird Kratzer machen! Logisch, irgendwie kleiner physikalischer Grundsatz.
Also: Die Taschenuhr ist keine Hosentaschenuhr und will keine Bekanntschaft mit Schlüsselbund, Feuerzeug, Münzen und benutzten Taschentüchern machen.
3.Die TU muß technisch in Ordnung sein (Uhrmacher des Vertrauens fragen).
Beschädigungen im Werk ziehen Abnutzung bis zur Zerstörung einzelner Teile nach sich, wenn die Uhr weiter betrieben wird.Uhr regelmäßig warten lassen.
Nicht mit Metallputzmittel bearbeiten, auch wenn sie schwarz sein sollte, das Putzmittel dringt als Staub mit sehr harten Bestandteilen ins Werk ein.
4.TU in der Westentasche und grundsätzlich an der Kette tragen. Der Bügel darf nicht klappern und wackeln, sonst fällt irgendwann die Uhr ab. Nicht im Oberhemd-einmal vorbeugen und sie knallt auf den Fußboden.
Westentasche gelegentlich auf links herausziehen und ausbürsten, um Staub und kratzige Sandkörnchen zu beseitigen.
4.Alte Uhren sind fast nie stoßsicher und niemals feuchtigkeitsresistent.
Irgendwann sterben sie, weil es keine Ersatzteile mehr geben wird,wenn die TU in Gebrauch ist, ist das Risiko für Schäden oder sogar Verlust höher als im Tresor.
Das sollte bedacht werden, wenn man oder frau mit Opas Erbstück loszieht.
hoffe, mit meinem Beitrag geholfen zu haben, lG. die Uhrmacherenkelin
 
Mikrolisk

Mikrolisk

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Ich antworte mit einem großen und fetten Ja!

Bei mir sind gar Taschenuhren von 1820 in regem Gebrauch, warum auch nicht - wenn sie sauber und geölt sind, was spricht denn dann dagegen?
Sie sind schließlich zum Gebrauch gebaut worden!

Andreas
 
S

spreewaldman

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Also alltagstaglich mit gewissen Einschränken würde ich sagen. Die älteren Taschenuhren haben ja meist keine Stoßsicherung ! Das heißt, ein etwas gröberen Schlag oder Sturz aus geringer Höhe führt hier bereits zum Bruch der Unruhwelle ! Und dann sind Kosten von 80-100 € fällig.
Gruß
spreewaldman
 
Mikrolisk

Mikrolisk

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Einschränkung würd ich das nicht nennen. Oder würdest Du sämtliche Uhrenträger von vor 1945 (als die Stoßsicherung aufkam) als eingeschränkte Uhrenträger bezeichnen? ;-)

Zudem gibts auch ältere Stoßsicherungen, die Parachute von Breguet zum Beispiel!

Andreas
 
del-olmo

del-olmo

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Was heißt denn nun eingeschränkt?

Von der Spindeltaschenuhr hin bis zur Armbanduhr der 1920-30iger Jahre sind tragbare Uhren immer als Alltags-und Gebrauchsuhren gebaut worden. Sie waren zu allen Zeiten alltagstauglich und wurden auch so benutzt. Jeder nach seinem Stand und Berufsfeld. Das haben die Uhren aushalten und überstehen müssen.

Nur weil eine Uhr mehr als 100 Jahre alt ist, heißt das noch lange nicht, dass sie bei der kleinsten Erschütterung zerstört ist, man geht eben pfleglich damit um, wie mit anderen teuren Uhren auch.

@spreewaldman: Ich weiß nicht, was Du mit den Uhren machst, aber mir ist noch nie eine Unruhwelle gebrochen und ich trage ausschließlich Taschenuhren, meine eine Alltagsuhr ist von 1847, die andere von 1883, beide Spitzzahnankergang und Antrieb über Schnecke und Kette. Solche Uhren werden natürlich immer an der Kette und in einer sicheren Tasche, z.B. die kleine rechts in der Jeans getragen.

Grüße Bernhard
 
borisalexander

borisalexander

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Hallo Pilot Pirx,
ich trage seit mitte-ende Dezember eine silberne Taschenuhr aus der Zeit um 1900 an silberner Kette. Ohne Probleme, denn an den Jeans sind in den rechten Taschen noch kleine Taschen eingenäht, extra für Taschenuhren. Sonn- und Feiertags darf es gern eine englische Taschenuhr sein, dann in der Westentasche. Nur Mut und probieren!
Ich schließe mich dem Hinweis von JochensUhrentick an, die Uhren müssen ale 3-5 Jahre zum Uhrmacher.
Viele Grüße
Bernhard

Hallo del-olmo,

ich habe gerade Deinen Beitrag gelesen und war ganz verblüfft, als Du von der "Taschenuhrtasche" in der Jeans erzählt hast. Da ich gerade mit der Jeans am Schreibtisch sitze, habe ich einfach mal einen Blick riskiert und siehe da, eine Taschenuhrtasche. Bemerkenswert, das ist mir noch nie aufgefallen. Der moderne Mann von damals trug also Jeans mit Taschenuhr :klatsch: Levi Strauss dachte damals also mit, als er die Jeans erfand. :lol::lol::lol:

Grüße aus Aachen und Danke del-olmo, du hast heute meinen Horrizont erweitert
 
del-olmo

del-olmo

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Auch eine Variante!

Die Tasche nennt sich allerdings "coin pocket" und war tatsächlich für die Taschenuhr gedacht. Ich frage mich auch, ob man kleinere Nuggets darin wiederfinden würde.

Grüße Bernhard
 
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