Allgemeines zu einer Omega Seamaster 300m

Diskutiere Allgemeines zu einer Omega Seamaster 300m im Herrenuhren Forum im Bereich Herrenuhren; Hey Uhrianer, Lese schon länger mit und hatte mich auch schonmal vorgstellt. Hatte nundas Vergnügen meine erste teurere Uhr zu kaufen. Es...
#1
Longisland88

Longisland88

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Hey Uhrianer,

Lese schon länger mit und hatte mich auch schonmal vorgstellt.

Hatte nundas Vergnügen meine erste teurere Uhr zu kaufen. Es wurde eine Omega Seamaster 300m Diver in Schwarz. Hatte zwar länger mit blau geliebäugelt, aber meine bessere Hälfte und der Herr Konzessionär hielten Schwarz für besser.

Gekauft habe ich in Düssedorf bei Herrn Morawitz. Falls jemand ihn nicht kennt, er ist ein super offener und authentischer Verkäufer. Man kam sich super aufgehoben vor. Darüber hinaus bekam ich einen Super Preis bei dem die Frage bezüglich Grauhändlern nicht aufkeimte. Der Preis lag zwar oberhalb der Grauen, aber die Atmosphäre und Nähe zum Wohnort und offizieller Omega Konzi taten ihr Übriges.


Nun genug mit dem Vorgeplänkel.
Meine eigentlichen Fragen lauten wie folgt:

Wie sieht es mit Bandwechseln innerhalb der Garantiezeit aus? Natobänder oder Kautschukbändern? Verliere ich hierdurch die Garantie?
Denn bei der Nachfrage bezüglich der verstellbaren Seamaster Schliesse, sagte er, dass die Garantie der Uhr erlischen würde?
Nunbinich etwas skeptisch, ob ich Bänder tauschen sollte.
Habe eine Seiko Sumo und Turtle an denen ich fleissig Bänder tausche ( Crafterblue,Natos usw.)

Die zweite Frage geht Richtung Abweichung. Da sie eine Chronometerzertifizierung hat, war ich erschrocken, dass sie nach den ersten 2 Nächten beachtlich nachlief mit ca. 90s in 24h.
Jetzt nach der 3 Nacht geht es Richtung 4-5s in 24h.
Läuft sich soetwas ein? Wie lange sollte man so etwas beobachten
Bevor man handelt?
Ca. 5h am Tag getragen, sonst in der Box.( Beruflich kann ich keine Uhr tragen).


Ich habe im Vorfeld die Suchfunktion benutzt, nur leider keine passenden Fäden gefunden. Falls jemand aber einen Faden kennt, bin ich dankbar für jeden Link.



Wünsche einen schönen Feierabend und vielen Lieben Dank schonmal

Gruss Georg
 
#2
herki

herki

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Wie sieht es mit Bandwechseln innerhalb der Garantiezeit aus? Natobänder oder Kautschukbändern? Verliere ich hierdurch die Garantie?
Omega selbst bewirbt die Uhr ja an (hauseigenen) Natobändern warum sollte da die Garantie verfallen ? Vor allem aber wer sollte das kontrollieren ? Kannst ja vor dem Einschicken wieder das Stahlband montieren.

Denn bei der Nachfrage bezüglich der verstellbaren Seamaster Schliesse, sagte er, dass die Garantie der Uhr erlischen würde?
Einige Hersteller sind etwas pingelig was Veränderung der Referenznummern angeht. Aber auch hier, verbau halt im Fall der Fälle vor dem Einschicken wieder die normale Schließe ;)

Da sie eine Chronometerzertifizierung hat, war ich erschrocken, dass sie nach den ersten 2 Nächten beachtlich nachlief mit ca. 90s in 24h.
Jetzt nach der 3 Nacht geht es Richtung 4-5s in 24h.
Läuft sich soetwas ein? Wie lange sollte man so etwas beobachten
Bevor man handelt?
Ca. 5h am Tag getragen, sonst in der Box.( Beruflich kann ich keine Uhr tragen).
Mal von Hand aufziehen und dann beobachten, kein Werk läuft mit wenig Gangreserve wirklich genau.
5h am Tag erscheint mir grenzwertig.
 
#3
Mueller27

Mueller27

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Jetzt nach der 3 Nacht geht es Richtung 4-5s in 24h.
Läuft sich soetwas ein? Wie lange sollte man so etwas beobachten
Hallo Georg,
die Frage nach dem Garantieverlust durch Bandwechsel wurden ja schon beantwortet. ("Nein!")

Bei den Gangwerten muss man sagen, dass diese nicht zuletzt individuell vom Träger und dessen Verhalten abhängen, und von vielen weiteren externen Faktoren.
Miß bitte den Gang mal eine ganze Woche am Stück. Und dann rechne nach einer Woche die Abweichung der ganzen Woche runter auf sek/Tag.
Wenn Du dann weiter bei den 4-5 Sek/Tag liegst, dann ist das mehr als gut.

Wichtig ist immer, dass man nicht etwa einen einzelnen Tag misst und dann Panik schiebt wenn es mal einen "Peak" gibt, sondern eben den Schnitt über einen längeren Zeitraum.

Carsten
 
#4
Plaggy

Plaggy

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Ich vermute mal es ist das 2500er Werk?
Wenn ja, das "basiert" (eher lose) auf dem ETA 2982-A2, dessen Automatik-Aufzugsleistung war designbedingt nicht so wirklich gut und ist nicht vergleichbar mit der eines Seiko-Magic-Lever, wie er in den Seiko-Grundwerken 7s26 und den darauf basierenden Werken aus Turtle und Sumo verbaut ist.
Das Werk ist zwar von Omega deutlich überarbeitet worden, die Aufzugsleistung wurde schon spürbar verbessert (ebenso wie die Gangreserve), aber ist immer noch nicht vergleichbar mit denen der einfachen Seiko-Werke.

Von daher kann es schon sein, dass die Uhr mit nur 5 Stunden Tragezeit und je nachdem was du so täglich machst am Ende wirklich immer am unteren Limit der Gangreserve krebst, das würde den krassen Nachgang erklären.
Ich fürchte um einen echten, realen Wert zu bekommen, wirst du nicht umhinkommen, die Uhr mal zumindest 12 Stunden am Tag zu Tragen, und ihr am Anfang mal 7-8 Umdrehungen per Handaufzug mitzugeben um eine Grundspannung zu erreichen.
 
#5
Popocatepetl

Popocatepetl

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Eine automatische Uhr nur fünf Stunden am Tag getragen halte ich schon für ein wenig grenzwertig.
Da dürfte es mit dem Aufzug schon sehr knapp werden, und dass bei jedem Werk. Um einen stabilen Gang zu erreichen sollte schon ein konstant guter Aufzugsstatus vorhanden sein.

Um zu prüfen, ob das Werk konstant läuft solltest du die Uhr mal ein paar Tage immer nahe dem Vollaufzug halten (zur Not auch durch kompletten Handaufzug einmal am Tage) und dann beobachten, wie die Uhr läuft.
 
#6
ddee

ddee

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Muss mich dem Tenor anschließen. 5 Stunden Tragezeit für eine Automatik ist nicht ideal, und am unteren Ende der Gangreserve gehen die Gangwerte im Regelfall irgendwohin.

Für jemanden der seine Uhr während der Arbeit nicht tragen kann (oder will, oder seine Uhr gerne ablegt) aber doch mechanisch bleiben will, ist hier mit einer Handaufzug meistens besser bedient. Die zieht man auf Vollaufzug auf und hat bis zum Ende der Gangreserve seine Ruhe.

Beim Uhrenkauf sollte man die Trageart wirklich berücksichtigen, sonst hat man mit seinem neuen Schatzele recht schnell wenig Freude mehr.
 
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