aktuelle Gangreserven von älteren Grand Seiko-Uhrwerken (60/70ziger Jahre)

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Pumuckel

Pumuckel

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Aus aktuellem Anlass möchte ich mal fragen, wie groß bei Euren Uhren die Gangreserven bei älteren (60/70ziger Jahre) Grand Seiko-Schnellschwingeruhrwerken (36000) sind, also z.B. bei 6145, 6146 u.s.w.
Da das Federhaus als Ersatzteil ja leider nicht mehr lieferbar ist, interessiert es mich mal, wie weit sich bei Euren Uhren die Gangreserve und, sofern Zeitwaage verfügbar ist, die Amplitude reduziert hat. Meine Uhr (6146-8050) läuft grundsätzlich top (+ 2 s/24 h, Abfallzeiten 0,0 ms - 0,2 ms je nach Lage ... nach fast 50 Jahren kannste da nicht meckern ;-) ), allerdings beträgt die Gangreserve "nur" noch gut 37 Std. und die Amplitudenwerte sind max. 200° in horizontaler Lage, allerdings haben Schnellschwinger wohl generell geringere Amplitudenwerte, aber da fehlen mir halt die Vergleichswerte.
Wie sieht das bei Euren Uhren aus?

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omega511

omega511

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Hallo Pumuckel, ich würde Dir ja gerne helfen mit klaren Aussagen zu Zodiac-oder Zenith-Schnellschwingern, aber was ist GS ?
Grand Seiko ? Das lässt sich für Eingeweihte aus diesem komischen Seiko Nummern erkennen (4stellig-4stellig), aber es gibt ja noch mehr Schnellschwinger.

Bei den Zodiacs nach Werksreinigung (also alles auseinander, sauber machen, nur notwendiges tauschen, alles wieder zusammen) habe ich Standardgangreserven (2 Zenith, 2 Zodiacs)...
 
Pumuckel

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Danke ... Ja, mit "GS" ist "Grand Seiko" gemeint :super: --> habe es mal deutlicher editiert!


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Pumuckel

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Ich hole den Thread mal wieder hoch ;-) ... war mir ja klar, dass sich bei knapp 50 Jahre alte Uhren nicht so viele User angesprochen fühlen können, aber gibt es wirklich Niemanden, der eine solche Uhr zum Vergleich hat? Klar, dass ändert am Zustand meiner Uhr auch nichts, aber ein Vergleich um zu wissen, "wo meine Uhr steht", wäre halt interessant --> von daher:

  • Wie hoch ist die Gangreserve noch aktuell?
  • Wie hoch ist die Amplitude noch aktuell?

... Pumuckel
 
Portus

Portus

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Hallo Pumuckel!
Ich habe zwar keine Antworten für dich (ich habe gar keine GS), aber ich würde mich gern mit einer Frage bzw. Überlegung beteiligen:
Die Amplitude eines Uhrwerkes ist sicher eine veränderbare oder besser sich verändernde Größe. Sie hängt nach meinen bescheidenen Kenntnissen ganz wesentlich vom Wartungszustand einer Uhr ab. Wenn ich nun meine älteren Seikos ansehe, das sind keine GS sondern sozusagen zur S, dann kommen die auf 220°- 240° Amplitude, wenn das Werk nicht verharzt ist und die Lager und Zapfen noch in gutem Zustand sind.
Jetzt aber zur Gangreserve. Ich denke, eine Gangreserve an einem verharzten Werk zu ermitteln, macht gar keinen Sinn. Manchmal bleiben Werke ja sogar bei Vollaufzug stehen. Da kann man ja auch nicht sagen, die Gangreserve hätte nachgelassen - finde ich.
Wenn ich jetzt aber ein revidiertes Werk vorliegen habe, dann hängt doch die Gangreserve lediglich von der Länge der Feder und dem Platz im Federhaus ab. Da ändert sich doch nichts. Wenn sich das Federhaus nach dem Vollaufzug x mal dreht, dann entspricht das einer sich daraus ableitenden Gangreserve. Aus meiner Sicht ist das ein konstruktives Merkmal und damit nicht wie die Amplitude einem Verschleiß oder dem Wartungszustand unterlegen. Oder?
Damit lässt sich die Gangreserve einfach aus der technischen Dokumentation ablesen. Liege ich da richtig, oder bin ich auf dem Holzweg :hmm:?
 
ETA2824

ETA2824

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Aus meiner Sicht ist das ein konstruktives Merkmal und damit nicht wie die Amplitude einem Verschleiß oder dem Wartungszustand unterlegen. Oder?
Damit lässt sich die Gangreserve einfach aus der technischen Dokumentation ablesen. Liege ich da richtig, oder bin ich auf dem Holzweg :hmm:?
Ich hätte auch so argumentiert. Seikos habe ich (noch) keine.
Wenn das Werk nicht mindestens die vom Hersteller angegebene Gangreserve bei Vollaufzug erreicht, könnte sich langsam eine Revi abzeichnen. Ich besitze keine einzige mechanische Uhr, die nicht mehr oder weniger deutlich über der Herstellerangabe liegt.

Vielleicht hat Pumuckel ja noch die Anleitungen mit den technischen Daten. Die 37 Stunden Gangreserve bei einem "High-Beat"-Werk mit 5 Hz war vor 40-50 Jahren wohl ziemlich normal. Aber wie gesagt: Ich habe weder eine S noch eine GS. 🤓
 
Pumuckel

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Technische Informationen zu diesem Kaliber scheinen im Netz leider sehr rar zu sein und sind darüber hinaus schwer zu finden --> angeblich soll die Gangreserve 46 Std. betragen (Quelle). Da bei meiner Uhr die Gangreserve "nur" 37 Std. beträgt, ergeben sich für mich als Laien mehrere Möglichkeiten (die Uhr wurde erst kürzlich revidiert!):

1.
Die Angabe von 46 Std. stimmen nicht und 37 Std. wären völlig normal

2.
Aufgrund der knapp 50 Jahre hat die Federkraft vom Orginalfederhaus nachgelassen und deshalb sind die Werte für Gangreserve und Amplitude rückläufig.
("ausgeleierte" Feder --> geringerer Energiespeicher --> geringere Gangreserve/Amplitude)

3.
Da das orginale Federhaus bereits seit etlichen Jahren nicht mehr lieferbar ist, wurde ein Alternativteil (z.B. aus einen "Nicht"-Schnellschwinger) eingebaut, womit die Uhr zwar sehr gut läuft, aber aufgrund einer schwächeren Federkraft weniger Gangreserve bzw. weniger Amplitude hat.

Ich habe leider keinerlei Erfahrungen mit Uhren aus den 70zigern und erst recht nicht mit Schnellschwingern aus dieser Zeit und deshalb würden mir Vergleichswerte von anderen Uhren mit diesem Kaliber (6145 oder 6146) helfen, den Zustand meiner Uhr zu ermitteln.


... Pumuckel
 
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