Ab wann nachregulieren?

Diskutiere Ab wann nachregulieren? im Herrenuhren Forum im Bereich Herrenuhren; Hallo! Ich wollte mal fragen, nach wieviel Monaten man eine Uhr nachregulieren kann? Habe meine Omega Seamaster jetzt seit Ende September und...

Welche Ganggenauigkeit hat Eure Seamaster?

  • zwischen -1 und 0 sek / Tag

    Abstimmungen: 0 0,0%
  • zwischen 0 und +1 sek / Tag

    Abstimmungen: 0 0,0%
  • zwischen +2 und +3 sek / Tag

    Abstimmungen: 0 0,0%
  • zwischen +4 und +5 sek / Tag

    Abstimmungen: 0 0,0%
  • zwischen +5 und +6 sek / Tag

    Abstimmungen: 0 0,0%

  • Anzahl der Umfrageteilnehmer
    10
#1
N

nethunter

Themenstarter
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87
Hallo!

Ich wollte mal fragen, nach wieviel Monaten man eine Uhr nachregulieren kann? Habe meine Omega Seamaster jetzt seit Ende September und sie ist seitdem bis jetzt durchgelaufen. Hat sie sich mittlerweile schon "eingelaufen"?
Zum Gangverhalten:
Bis vor einer Woche hatte sie immer eine Gangabweichung von etwa +5 sek pro Tag. Seit etwa einer Woche ist diese Gangabweichung geringer geworden. Die letzten Tage war sie immer bei knapp +3 sek pro Tag.

lg
Nethunter
 
#2
G

geraldn

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Servus Nethunter

Ich würde sagen: Super Ergebnis. Einfach so lassen.

Ggf. kannst Du mal versuchen die Uhr nachts +über längere Zeit in verschiedenen Lagen abzulegen. Also z.B. eine Woche Krone oben, Zeitabweichung notieren. Eine Woche auf den Rücken, Zeit notieren, usw.

An der Uhr selbst würde ich bei 3 Sekunden auf keinen Fall rumfummeln lassen.

Schönen Gruß
Gerald
 
#3
R

Raphael

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Hallo,
bei 3 sec/D würde ich noch nichts regulieren lassen, so wie es Gerald geschrieben hat. Ist doch ein guter Wert, der innerhalb der Chronometernorm liegt.
Eine Regulierung würde für mich erst ab 10 sec/D in betracht kommen.
 
#4
eastwest

eastwest

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6.061
Lustig finde ich die Umfrage: 8 Kategorien! Und wie oft ist die Seamaster hier vertreten? Ich glaube nicht, daß es überhaupt 8 gibt.

In ca. 2 Jahren gäbe es vielleicht ein paar mehr - ich zumindest liebäugele damit.

Gruß, eastwest
 
#5
N

nethunter

Themenstarter
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3 Sekunden ist zwar ein relativ guter Wert. Aber wenn ich höre, dass einige (handelt sich dann meistens um die Rolex Submariner) nur ein paar Sekunden in der Woche oder sogar im Monat haben, packt mich ein bischen der Ehrgeiz!
Kann man sagen, dass man mit einer Omega nie den Wert einer Rolex erreichen kann oder handelt es sich bei diesen Leuten auch nur um eine Ausnahme?
So richtig stutzig geworden bin ich nämlich heute, als ich mal den örtlichen Juwelier drauf angesprochen habe. Der meinte, bei Rolex sei es normal, dass die nur ein paar Sekunden im Monat macht, im Gegensatz zu vielen anderen Marken (z.b. Omega).
Ein anderen Juwelier in Frankfurt und ein weiterer in Berlin versicherten mir jedoch, dass es sowohl bei Omega, als auch bei Rolex eine Seltenheit wäre, wenn sie nur wenige Sekunden im Monat macht. Nach ein paar Juwelierauskünften muss ich echt sagen: 10 Juweliere, 5 Meinungen!
Der örtliche Juwelier meinte auch, ich soll die Uhr mal über eine Dauer von mehreren Wochen, alle 5-7 Tage auf die exakte Uhrzeit einstellen. Das Werk würde sich dann zu einem gewissen Grad selbst regulieren.
Was meint Ihr dazu?
Und was fällt Euch ein zum Vergleich Omega - Rolex in Bezug auf Ganggenauigkeit?

Gruß
Nethunter
 
#6
G

geraldn

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Servus Nethunter

Ich bin jetzt mal gnadenlos: Wenn Du eine Uhr brauchst die noch genauer geht, dann kauf Dir eine Quarzzwiebel, oder noch besser eine Funkuhr.

Ansonsten versuche mal meinen Tip mit der nächtlichen Lagerung. Mechanische Uhren haben nämlich je nach Lage Gangabweichungen. Die Eine mehr, die Andere Weniger. Solltest Du durch die Lagerung nachts einen langsameren Gang erreichen, wird die Uhr über den Wechsel Tag schneller, nachts etwas langsamer insgesamt noch genauer werden.

Grüßle
Gerald
 
#7
N

nethunter

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Also 3 Sekunden wäre auch echt das äußerste, wo ich mich drauf einlasse. Ich finde es einfach nur imme wieder erstaunlich, wenn ich in Foren lese, dass viele Submariner nur ein paar Sekunden im Monat machen. Auch gerade deswegen, weil ja das Gangverhalten ja abhängig von Lage, Temperatur usw ist.
Ein Frankfurter Uhrmacher, bei dem meine SM letzte Woche auf der Gangwaage war meinte, +1 sek mit Zifferblatt oben (bester Wert) und +7/8 sek mit Krone unten (schlechtester Wert). Da ist ja echt ne enorme Spanne zwischen! Ich habe auch mal gelesen, dass nicht die Anzahl der Sekunden, die die Uhr pro Tag von der Normalzeit abweicht, ein Beleg für ein gutes oder schlechtes Uhrwerk ist, sondern ob sie die gleiche Anzahl der Sekunden über einen längeren Zeitraum kontinuierlich abweicht (ich glaub das war sogar in diesem Forum). Ein weiterer Faktor soll sein, dass ein gutes Uhrwerk in möglichst allen verschiedenen Lagen gleich geht. Das tut meine ja
Das wär ja eigentlich ein Indiz für die relativ schlechte Qualität meines Uhrwerks, oder?!
 
#8
H

HolgerS

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Ich seh das ehrlichgesagt so wie Gerald: Sekundenfuchserei ist absolut nicht mein Ding.
Sicherlich kann man auch eine mechanische Uhr irgendwie und mit mehr oder weniger Aufwand supergenau einstellen, aber für mich ist das ziemlich unwichtig. Wenn eine Uhr z.B. 5 Minuten pro Tag falsch geht, würde es mich stören, bei 10 oder 20 Sekunden ist mir das schlichtweg egal.
 
#9
N

nethunter

Themenstarter
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Wahrscheinlich habt Ihr Recht!
Erstmal vielen Dank für Eure Antworten! Werds dann auch nochmal mit dem nächtlichen Ablegen in verschiedenen Lagen probieren! Wie seid Ihr eigentlich sonst so mit Eurer Seamaster zufrieden (Verarbeitung usw.)?

Danke + Gruß
Nethunter

P.S.: Habe gerade einen neuen Thread eröffnet wegen Uhrenreinigung. Da Ihr ja auch eine Seamaster habt, wärs klasse wenn Ihr mal kurz dort schreiben könntet, was Ihr so anstellt, um Euer gutes Stück sauberzuhalten!
 
#10
Tuxi

Tuxi

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eastwest hat gesagt.:
Lustig finde ich die Umfrage: 8 Kategorien! Und wie oft ist die Seamaster hier vertreten? Ich glaube nicht, daß es überhaupt 8 gibt.

In ca. 2 Jahren gäbe es vielleicht ein paar mehr - ich zumindest liebäugele damit.

Gruß, eastwest
seit heute eine aber mehr :lol2:
 
#11
omegahunter

omegahunter

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das mit der superganggenauigkeit der rolex uhren wag ich mal zu bezweifeln.

vorweg: das eta 2892-A2 der omega seamaster halte ich für mindestens ebenso gut wie das rolex kaliber.
beide sind wohl die besten großserienkaliber der welt.

dann habe ich auch schon mehrere rolex uhren meine eigen genannt und kann soviel verraten: 3 sek. kontinuierlicher vorlauf pro tag sind auch für `ne rolex oder aber eine seamaster absolute top werte. diese werte werden ausschließlich von frisch einregulierten werken auf der zeitwaage unterschritten.

also, halbe höhe leute!
 
#12
N

nethunter

Themenstarter
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also ich weiß nicht woran es liegt. aber diesen super wert von +3sek/tag hatte ich auch nur eine woche. bin jetzt wieder (genau wie früher) bei +5sek. Ich wollte jetzt noch bis etwa Mitte Januar warten. Wenn sich bis dahin nichts verändert hat, werde ich mit der Seamaster zum Juwelier. Der soll sie dann einen "Hauch langsamer machen".
Meint Ihr, das kann ich ruhig so machen? Wenn der Juwelier echt nur ein kleines bischen reguliert, dürfte die Uhr doch hinterher auch keinen Nachgang haben, oder?

Gruß
Nethunter
 
#13
omegahunter

omegahunter

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mein rat: laß es!

der uhrmacher kann sie dir nur auf der zeitwaage einregulieren. wenn du sie trägst sieht das wieder anders aus, das wird er dir aber auch wohl noch selber sagen.

5sek. kontinuierlich sind ein superwert.was stört dich so daran? es ist ne mechanische uhr fürs handgelenk, vergiss das nicht.

und nimm der blos nicht das geseiere von wegen rolex zu herzen, das ist absoluter schwachsinn. keine automatische uhr macht das kontinuierlich.

außer vieleicht `ne seiko spring drive.
 
#14
D

Der Goldschmied

Guest
1. Bei 3 sek + natürlich nein, die Uhr wird bei pfleglicher Behandlung in nächster Zeit den Wert eher verbessern.

2. Nach einen Kauf ist natürlich die Frage wie lange die Uhr nach der Fertigstellung gelagert wurde. Generell gilt, daß nach einer Überholung erst nachgeregelt wird wenn die Uhr ein paar Monate getragen wurde und stark nachgeht bzw vorgeht.

3. Die Zeitwage dient hier zur Orientierung. Wenn der Kunde z.B.: 3 Monate nach Kauf klagt, daß die Uhr in der Woche 1Min vorgeht, bitten wir Ihn 1 Woche exakt Buch zu führen wie groß die tägliche Differenz ist.
Jetzt kann mit Hilfe der Zeitwaage korrigiert werden, wobei die Zeitwaage Lagenbedingt natürlich einen anderen Wert anzeigt. bei der Nachregulierung wird aber der vom Kunden gemessene Gangfehler berücksichtigt.

4. Eine Omega nach zu regulieren oder eine Rolex so muß man wissen, daß es ein cleveres Werkzeug gibt um eine Rolex zu regulieren.
ist man bei der Omega auf Schraubenzieher und Excenterschraube angewiesen (hier ist die richtige Einstellung auf Anhieb eher Glücksache).
So gibt es bei Rolex die Microstella Schraube. Mit ihrer Hilfe lassen sich die 4 Gewichte auf der Unruhe in Halb Sekunden Schritten korrigieren. Ist aber eine Arbeit die absolute Ruhe erfordert. desweiteren können wir den Abfall Fehler bei der Rolex mit einer Schraube beheben ohne die Unruhe vorher ausbauen zu müssen.

Diese Möglichkeiten sind Verführerisch, so habe ich eine 20 jahre alte Datejust mal auf 0 sec reguliert. Ein Wert der aber nur wenige Wochen gehalten hat, daher ist es ratsam einen Puffer von 3-5 sek. + vorzulegen. :)
 
#16
Axel66

Axel66

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16.01.2006
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Meine Seamster hatte ich noch nicht lang genug am Arm um störende Abweichungen festzustellen. Da die Uhr aber aus absolut zuverlässiger Quelle (stadtbekannter Fleischesser) stammt, interessiert mich das auch weniger. :wink:

Ohne Spaß, ich sehe gute Gangwerte bei unrevisionierten MST-Werken. :?
Zufall - ?

Gruß,

Axl
 
#17
U

unnnamed

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omegahunter hat gesagt.:
das mit der superganggenauigkeit der rolex uhren wag ich mal zu bezweifeln.
Dito, da gibt es solche und solche.

vorweg: das eta 2892-A2 der omega seamaster halte ich für mindestens ebenso gut wie das rolex kaliber.
beide sind wohl die besten großserienkaliber der welt.
Das stimmt allerdings nicht. Wenn schon ist das 2824 einem 2892 vorzuziehen und auch dieses würde ich nicht mit einem Rolexkaliber vergleichen bzw. auf eine Stufe setzen. ;)
 
#19
U

unnnamed

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Weil das 2892 anfälliger ist. Das 2824 ist robuster, das ist nichts neues. Im
Grunde ist das 2892 bloß ein flacheres 2824. Konstruktionsbedingt.
 
#20
omegahunter

omegahunter

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na ja, ich bin jetzt nicht DER fachmann aber wenn ich mir so ein 2824 so ansehe und mit dem 2892 vergleiche-- so ein paar unterschiede gibts da schon- außer der dicke.

außerdem kenne ich viele sehr robuste uhren, auch die seamaster, welche ein 2892 verbaut haben.

ist es wirklich so einfach? warum nimmt nicht sinn oder omega dann einfach das billigere werk? könnten sie `ne menge geld sparen.

warum gibt es so viele uhren als chronometer mit 2892 und so wenige mit 2824?
 
Thema:

Ab wann nachregulieren?

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