8 Ecken, 8 Schräubchen ... Astromaster

Diskutiere 8 Ecken, 8 Schräubchen ... Astromaster im Uhrenvorstellungen Forum im Bereich Uhren-Forum; Der eigentliche Anstifter war hier Forumsmitglied Uhr-Enkel, der ein anderes Forumsmitglied auf die Astromaster aufmerksam machte. Damit war der...
Draisine

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Der eigentliche Anstifter war hier Forumsmitglied Uhr-Enkel, der ein anderes Forumsmitglied auf die Astromaster aufmerksam machte. Damit war der Boden bereitet ... Also Uhr-Enkel schonmal Danke an dieser Stelle!

WatchMe hat dann ja gleich zweimal zugeschlagen und so trieb es mich doch zu einem kurzen Blick in die Bucht. Daher auch Dank an WatchMe: als ich seine beiden sah ...

Zwei Stück wurden in der Bucht gerade angeboten, aber nur eine mit dem Originalband, das m.E. schon ein Muss ist -- obwohl es da ja auch eine sehr schöne Lösung mit einem Vintage-Seiko-Band gibt ... ;-)

Das Buchtangebot war sehr verlockend in seiner Ehrlichkeit --
Uhr läuft, nicht vom Uhrmacher geprüft. Guter Zustand, leichte Kratzer auf dem Uhrglas.
und für knapp 20 EUR inclusive Versand wurde sie mein. So wünsche ich mir eigentlich Buchtangebote: Kratzer werden nicht verschwiegen und es wird auch nicht mehr versprochen als gehalten werden kann.

Als sie dann ankam, fand ich sie optisch erst etwas zu "kühl", das "Gesicht" etwas zu leer. Der Handaufzug erweckte sie zum Leben und das laute und fröhliche Ticken rief sofort Kindheitserinnerungen herauf. Bei den einen ist es das Ticken von Quarzuhren, das an die Kindheit erinnert, bei mir das der Handaufzugsuhr. Meine Kinderuhr (die ich nicht so mochte), die Wecker ...

Und ja - sie tickt laut! Die Astromaster ist mit einem relativ einfachen Stiftankerwerk von Baumgartner ausgestattet (Baumgartner 582), das seinen Dienst doch recht vernehmlich verrichtet.

Herr SuFu belehrte mich dann (gut ist es, Herrn SuFu immer erst nach dem Kauf zu bemühen ... ;-)), dass Astromasters, wie auch andere günstige Uhren von Buler mit Stiftankerwerken, in der Regel als Wegwerfprodukte, sprich: als nicht reparaturwürdig, betrachtet werden. Die Astromaster wurde zwischen 1970 und 1975 hergestellt und war eine Uhr im Niedrigpreissegment, die es wohl beim Kaffeeröster gab. Bevor sich die günstigen Quarzuhren den Markt erobert hatten, war so ein Stiftankerwerk mit Handaufzug eben die preiswerte Lösung.

Im Metatechnischen Kabinett erfuhr ich

Das Baumgartner 582 ist ein relativ modernes, schätzungsweise Mitte der 70er Jahre lanciertes, mittelschnell schwingendes Stiftankerwerk. Es ist lediglich mit zwei Lagersteinen für die Unruh ausgestattet, die von einer KIF Trior-Stoßsicherung gegen Stöße gesichert ist.

Eine andere Version verwendet nur einen Lagerstein und eine Novodiac-Stoßsicherung für die Unruh.

Das Werk selber ist relativ serviceunfreundlich auf einer einzigen Platine aufgebaut, so daß im Reparaturfall nicht weniger als vier Zahnräder mit extrem dünnen Zapfen gleichzeitig platziert werden müssen. Der Vorteil dieser Konstruktion ist neben der günstigeren Herstellungsweise auch, daß es keine Ungenaugkeiten im Zusammenspiel mehrerer Platinen oder Brücken geben kann und dadurch alle Achsen optimal ausgerichtet sind.

Wie üblich bei Baumgartner wird auch hier der Minutenzeiger indirekt vom Federhausboden angetrieben. Das bedeutet, daß zum Verstellen der Zeit über den Kupplungsaufzug der bewegliche Teil des Federhausbodens verdreht wird.

Das bedeutet im Endeffekt, dass man schon Glück hat, eine funktionsfähige Astromaster in gutem Zustand zu erwischen. Denn eine defekte wurde in der Regel nicht repariert, da es sich hier nicht gerade um die haute horlogerie handelt ...

So eine Astromaster hat 35-40 Jahre hinter sich, das darf man nicht vergessen!!!


30961-astrounpol-gross.jpg
30977-astrounpol-gross2.jpg


Nun - funktionsfähig ist sie und die Kratzer auf dem Hesalit-Glas hielten sich bis auf einen langen hässlichen Kratzer in Grenzen (verglichen mit einigen anderen Schätzchen, die ich in der Box habe). Das Gehäuse war matt wie auch das Band und ich hielt dies für den Soll-Zustand der Uhr. So säuberte ich sie grob mit Glasreiniger und ab an dem Arm mit ihr!!


30980-astrounpol-wrist3.jpg



30979-astrounpol-wrist2.jpg



30981-astrounpol-wrist.jpg



Nach ca 50 Stunden Laufzeit mit einmal Aufziehen dazwischen hatte sie 3 Minuten Nachgang. Und das wird auch so bleiben, denn damit kann ich bei einer Handaufzugsuhr leben, die nicht täglich getragen wird (auch wenn sie seit ihrem Eintreffen täglich am Arm war ;-))

Doch der Kratzer auf dem Glas störte mich schon "ein bißchen", und er war auch nicht der einzige:

30978-astrounpol-grosskratzer.jpg



Da es sich hier ja nicht um Mineralglas handelte und ich noch Displex (Display-Polish) im Hause hatte, mit dem ich bereits einmal (natürlich vergeblich) Mineralglas polieren wollte, versuchte ich mich nun vorsichtig damit an der Astromaster.

Und oh Wunder!!!! Nicht nur die Kratzer gingen raus ... :klatsch::klatsch: Das mit der Displexpaste mitgelieferte weiße Tuch begann sich nach längerem Polieren schwarz zu färben und die Lünette zu schimmern. Da ging ich die Sache an zwei Vormittagen richtig an und polierte in mehreren Anwendungen das ganze Gehäuse samt Glas mit Displex. Auftragen, einwirken lassen und dann ausgiebig mit dem Finger und der Paste polieren. Wenn das Tuch beim Polieren so richtig zu quietschen beginnt, geht das meiste runter. Das Tuch ist inzwischen fast überall schwarz!!!

Ich bezweifle, dass das für jede Beschichtung empfehlenswert ist, aber bei der Astromaster wirkte es Wunder. Das Gehäuse könnte aus verchromtem Messing sein, da die Krone bereits messingfarben durchschimmert. Es begann zu funkeln und zu blinken, dass es eine wahre Freude ist. Für die Astromaster kann ich eine Rundum-Behandlung mit Displex also nur empfehlen (dem Band ist das wurscht, das ist Edelstahl und war auch nicht angelaufen). Ganz wichtig dabei ist als letzter Akt das Nachpolieren mit einem sauberen Microfasertuch. Erst dann beginnt sie wirklich zu glänzen.

Weil's einfach so schön ist:

VORHER:

30978-astrounpol-grosskratzer.jpg



NACHHER:

30970-astropol-gross2.jpg



Bling!!!

31014-astropol-wrist-70.jpg


30976-astropolwristgross.jpg


30972-astropolwrist2.jpg



30974-astropolwrist4.jpg


30975-astropolwrist.jpg



30959-astropol-gross.jpg


30958-astropol.jpg


30962-astropol2.jpg


30973-astropolwrist3.jpg



Na, ist das was? ;-)


Nun zur leidigen Hommage-Frage ... Herr Genta hat da sicher für eine gewisse Inspiration gesorgt und ihm gebührt großer Dank. Plötzlich sprossen in den 70er Jahren die polygonalen Lünetten mit Schräubchen aus dem Boden - übrigens auch bei Bulova. Wer allerdings eine Astromaster mit einer AP verwechseln wollte, müsste schon recht kurzsichtig sein.

Das beste Argument ist sicher das Foto der AP von Roter.Papagei:


p1040902.jpg


Zum Vergleich meine Astromaster:

30970-astropol-gross2.jpg


Worlds apart ...

Die Astromaster kann nicht vorgeben, etwas Anderes zu sein als sie ist. Was ist sie nun? Für mich eine schöne, schlichte, eigentlich schon recht klassisch wirkendende Uhr, die meinen Freund sogar zu der Bemerkung "ein bißchen langweilig" hinriss.

Ein Kind der 1970er, aber nicht im extrem 70er Design. Ich bekomme sie im Moment kaum vom Arm. Durch die Poliersessions hat sich tatsächlich eine recht enge Bindung entwickelt; ich mag ihr lautes eifriges klingelndes Ticken; sie liegt extrem gut am Arm, ist leicht, und ich wäre sehr geknickt, wenn das tapfere 40 Jahre alte Stiftankerwerk sich verstiften würde.

Hier ist die Gute stilgerecht auf einem (neuen) Batik-Top:

30971-astropolhippie.jpg


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Das brachte mich dann zum Nachdenken: 40 Jahre ist sie alt. Als sie entstand (1970-75), war ich zwischen 12 und 17.

Das bin ich 1971 ;-)

31009-d-1971.jpg


Wenn ich mir vorstelle, sie hätte mich seit damals begleitet ... sie sähe jetzt sicher nicht mehr so gut aus.

Und was trug ich zu dieser Zeit? Hier ein Fotofund von 1975:

31011-d-1975-detail.jpg



Keine Ahnung mehr, was das für eine Uhr war. Es könnte meine Junghans-Kinderuhr sein, montiert auf einem Unterlagenband. Ende desselben Jahres war sie jedenfalls abgelöst durch diese:

31012-d-dez1975-detail.jpg


Auch hier -- kein Erinnerung. Da ist so eine artifizielle Reminiszenz wie die Astromaster schon eine gute Sache ....

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Da die Astromaster ja nun bereits einige male im Forum vertreten ist und auch im MP schon mehrmals verkauft wurde, verweise ich für schöne Makroaufnahmen aufs Forum. Wie hier für einen Blick aufs Werk:

handybilder231.jpg


Aus diesem Thread.



Wieviel Freude man doch für wenig Geld haben kann ;-)

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Cave

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Gratulation zur Uhr. Wirklich schick :super: Scheinen ja mittlerweile beliebt hier im Forum zu sein.

Einen NSU TT (eigentlich sogar zwei) hatte mein Vater damals übrigens auch. Erst 1983 hat er den Zweiten verkauft, da er mittlerweile mehr Öl als Benzin verbrauchte :lol:
 
Draisine

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Danke :-D Ich find sie auch schick und das Band sieht in echt besser aus als auf den Fotos!

Das Auto auf dem Foto war ein "Fremdauto" (ich glaube, das Bild entstand im Landschulheim und ich war 12 oder 13). Meine Eltern bekamen ihr erstes Auto, als ich bereits nicht mehr zuhause wohnte ... Aber meine Tante hatte einen "Glas" ;-)

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1movieman

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Schöne Vorstellung einer schönen Uhr. Ich gratuliere Dir ebenfalls. :-)
 
RiGa

RiGa

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Wieviel Freude man doch für wenig Geld haben kann ;-)
... und wieviel Freude Du uns doch mit diesem beeindruckenden Thread gemacht hast, Dagmar!

Ich kann mich an kaum einen anderen Vorstellungsthread erinnern, der nur annähernd soviele Wristshots aufzuwarten hätte wie eben Deiner hier. 8-)

Soviele Informationen, soviel Hintergrundwissen - klasse Recherche, die Du hier abgeliefert hast!

Und das ...
... durfte dann sehr wohlwollend zur Kenntnis genommen werden!

Gelebte und auch weitergegebene Uhrenleidenschaft pur - gratuliere! :super:

Behalte Dir bitte Deinen Enthusiasmus - und laß uns noch lange daran teilhaben!

Gruß, Richard

PS: So ein NSU Prinz (wie wir ihn in Österreich nannten) war für uns Jungen damals das ausgesprochene Non plus ultra - meistens reichte es halt nur zu einem Puch 500. ;-)
 
BBouvier

BBouvier

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Oh - Danke! für diesen so lebendig und lehrreich zu lesenden
Ausflug in die Uhrenwelt!

Nach genau so einer habe ich mich nun
vor 3 Minuten auch auf den Weg gemacht!!

Ganz herzlich!
BB
 
axelf63

axelf63

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Herzlichen Glückwunsch zur Astromaster. :super:
Vielen Dank für die ausführliche Vorstellung.

Hat mir sehr gut gefallen.
Am meisten hat mich der Poliereffekt beeindruckt.

Viel Freude am Neuzugang. :klatsch::klatsch:
 
hass67

hass67

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Hallo Dagmar,

da hat sich die Polierattacke gelohnt. Sie ja fast neuwertig aus. Da hast Du Dir aber ein schönes Stück an Land gezogen. Eigentlich gefallen mir die Genta-Gehäuseformen nicht so, aber Dir steht die Uhr wirklich ausgezeichnet. ;-)

Danke auch für das schnittige Foto vor dem roten BMW. :-P

Deine Vorstellungen sind immer wieder ein Vergnügen. :-P

Viel Spaß mit der "Genta-Hommage"

ULI
 
Mr-No

Mr-No

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Erst mal Glückwunsch :klatsch:
da hast du uns ja eine super Vorstellung gezeigt :super:
Experimentiert mit Pollish und hat geklappt , die Uhr sieht aus wie neu :klatsch:
Den 1000er Prinz hast du den noch ? an dem wäre ich Interessiert :D

grüße
Norbert aus DA
 
roter.papagei

roter.papagei

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Danke für die unterhaltsame Vorstellung,:klatsch:

und schick sieht sie aus an deinem Arm.:super:
 
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bastpless

bastpless

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Vielen Dank für diese mitreißende Vorstellung. War ich nach dem ersten Bild noch skeptisch (weil mich auch das Design der Inspirationsquelle nicht begeistert ;-)), wissen doch die Bilder nach der Polierattacke zu überzeugen!

Viel Freude weiterhin mit der Uhr!
Sebastian
 
Draisine

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Vielen Dank an alle für das Lob zur Uhr und zur Vorstellung. Letztere habe ich gestern Nacht doch recht übermüdet in die Tasten gehauen, also nicht gerade stilistisch durchgefeilt und auch nicht gut gegliedert, aber ich wollte sie nun endlich vorstellen, nachdem sie mir seit Tagen soviel Freude bereitet.

@ RiGa: Lieber Richard, ja, ich sehe nun auch, dass es doch fast nur wristshots sind, was ich da herzeige. Zum einen war sie fast ständig am Arm, zum andern lässt sie sich mit dem geschlossenen Band nicht so schön flach hinlegen wie eine an Leder. Aber sie sitzt auch wirklich wie festgewachsen. "Sitzt, basst, wackelt und hat Luft", wie man bei uns zuhause sagt. Enthusiasmus ist nun wirklich vorhanden - die Astromaster ist so ein Nachbrenner. Der erste Eindruck war zwar positiv, aber ein bißchen fad kam sie mir schon vor. Das hat sich nun völlig verändert. Selten hatte ich eine Uhr so viele Tage nacheinander ununterbrochen am Arm. Danke für Deine Glückwünsche!

Zum NSU Prinz (wie der bei uns auch hieß): der ist nicht in Familienbesitz gewesen, sondern musste im Schullandheim als Hintergrund fürs Foto herhalten. Keine Ahnung, wem der gehörte. Tut mir leid, Mr. No, mit dem Auto kann ich nicht dienen ... :-( Meine Familie bekam erst sehr spät überhaupt ein Auto, da war ich bereits von zuhause ausgezogen. Ich schwärmte in den 70ern für alte Volvos ... ;-) ...


@ BBouvier: das freut mich ja ;-) Und, wie gesagt: wenn's das Werk tut und die Technik funktioniert, ist alles in Butter. Kratzer aus dem Glas gehen wirklich problemlos raus und ein angelaufenes Gehäuse muss auch nicht abschrecken.

Nach dem Polieren sticht das Gehäuse allerdings ein bißchen vom Band ab. Letzteres ist vermutlich auch nicht hochwertig, aber trägt sich hervorragend.

@ Uli: Danke :-D Mir gefallen die Genta-Designs schon sehr. Vielleicht hast Du recht und man darf die Astromaster eine "Hommage" nennen. Aber mehr als eine Designanleihe ist das nicht; der ganze Habitus ist anders. Und es lassen sich aus der Zeit doch einige Uhrenmarken finden, die so daherkamen. Wenn die erste Astromaster wirklich von 1970 ist, die "Royal Oak" aber von 1972, dann gibt es wohl für beide ein gemeinsames Vorbild.

Nochmal zur Frage der Hommage: Ehrlich gesagt, denke ich nicht, daß Genta (wenngleich Schweizer ;-)) diese Gehäuseform mit den Schräubchen erfunden hat. U(h)rmutter dürfte die Santos von Cartier gewesen sein. Die gabs immerhin schon seit 1906!!


Cartier_Santos.jpg


Der Dank gebührt also eigentlich Louis Cartier.

:.

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adler-ha

adler-ha

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Hallo Dagmar,

du hast eine sehr schöne Vintage-Uhr von Astromaster.:klatsch: Deine Wristshots zeigen uns, wie dir die Astromaster ausgezeichnet steht.:super:

Ich danke dir auch für die schöne Vorstellung.:super:

Herzlichen Glückwunsch:klatsch:
 
T

Thomas_G.

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Wegwerfwerk ist bei der Uhr auch nicht wirklich wahr. Es ist überholbar, und das ohne Probleme. Der Nachgang von 3 Minuten spricht auch Bände. Das zerlegen des Werkes ist durch den Pfeileraufbau simpel und flott zu machen, ohne Datum ist auch oben rum die Arbeit wenig. Da dieses Werk mit Datum auch in der Tchibo-Royal-Rolex tickte (die hab ich mal gesammelt), habe ich zwei, drei Werke auf Halde liegen - falls mal was kaputt geht :-)
 
WatchME

WatchME

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Hi Dagmar! Viele Grüße von den Schwestern :-) Die hast du jetzt aber ganz schön neidisch gemacht, ob des doch augenblendenden Ergebnisses deines Herausputzens!! Sie ist nun perfekt! ICh denke deine Reinigungspaste wird demnächst auch bei meinen beiden Anwendung finden :-)

Ich denke Herr Genta hat insb. den integrierten Bandanstoß revolutioniert. Ich stimme dir daher zu, dass Mr. G - bei der Gehäuseform vlt. selbst inspiriert wurde.

@Luk93: Das ist in der Tat nur Deko...sind "als Motiv ins Metall "reingepresst" :-)
 
T

Thomas_G.

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Beim original sind die Schrauben hinten gekontert mit runden Schrauben, die in der Tat auch drehbar sind. Durch die Form der Schrauben vorne ist ein Gegenhalten beim lösen unnötig, was das Öffnen der Uhr vereinfacht.
 
Chrischan24

Chrischan24

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Hallo Dagmar!

Herzlichen Glückwunsch zur Astromaster! Schön ist sie geworden. Ich durfte auch eine Zeit lang eine mein Eigen nennen, also kann ich deine Freude über die Uhr sehr gut nachvollziehen!
Ich wünsche Dir allezeit gute Gangwerte und viel Freude mit der schönen Vintage!
 
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