Ergebnis 1 bis 8 von 8
  1. #1

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    Spindeltaschenuhr mit kleiner Sekunde

    so eine hat mir noch gefehlt , eine Spindeltaschenuhr mit kleiner Sekunde in Savonnetteaussführung.
    englische Savonnette-Spindeltaschenuhr von Chas. Vincent
    lt. "Britten" Uhrmacher in London registriert 1820,
    Hallmarks im Gehäuse stehen für London 1812
    der Gehäusemacher "IB" müsste John Baxter sein , 10 Jan 1809 moved to 1 Church Row St. Luke (from 28 North Street City Road). Diese Marke wurde registriert am 1. Dezember 1810 und 6 Februar 1812 (und einige male mehr bis 1829)
    Auf dem Kloben ist wie zu dieser Zeit üblich eine schöne "Fratze" zu sehen.
    Die Uhr hat einen stattlichen Durchmesser von 55 mm (ohne Pendant)
    und bringt 120,3 gr auf die Waage
    was mich am meisten freut die Uhr läuft knapp 27 Stunden tadellos die gesamte Kette ab,bei einer Abweichung von ca. 10 Minuten,damit kann ich leben
    Kommentare herzllich willkommen
    hier noch die Bilder






    Geändert von holli (12.12.2016 um 16:19 Uhr) Grund: allgemein
    Gruß
    Günther

  2. #2
    Avatar von husky
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    Hallo,
    schön, dass mal wieder eine Spindeltaschenuhr zu sehen ist. Für Taschenuhr-Interessierte einige Hinweise: Gesammelt werden in erster Linie Spindeltaschenuhren mit besonderen Mechanismen und Indikationen sowie aufwendig gestalteten Gehäusen.
    Schon sehr früh wurde die Spindeluhr mit begleitenden Mechanismen gebaut, ab etwa 1620 mit Weckvorrichtung. Später kamen Schlag- und Spielwerke hinzu, wie etwa bewegliche Figuren (Jaquemarts) bis hin zu erotischen Automaten, Musikwerken und anderes mehr. Bei diesen Uhren gibt es eine fast unendliche Vielzahl von Kombinationen, aus Kalendern, Schlagwerken, Zeitangaben für mehrere Zonen usw.
    Auch bei der Gestaltung des Gehäuses waren der Fantasie der Künstler keinerlei Grenzen gesetzt. Je nach Mode der Zeit gab es gravierte, getriebene und emaillierte Übergehäuse, Uhrengehäuse mit Miniaturmalerei in künstlerischer Vollendung, mit Besatz von Juwelen wie Diamanten, Rubinen und Perlen, Fantasiegehäuse in Form von Blumen, Muscheln, Obst und Musikinstrumenten bis hin zu Totenköpfen.
    Die Taschenuhren lassen sich auch nach dem Herkunftsland unterscheiden: England bietet die schönsten Werke, mit wundervoller Gravierung, während Frankreich in der künstlerischen Gestaltung der Gehäuse führend ist.
    Mein Kompliment zu dieser sehr schönen Uhr!
    Mit freundlichen Sammlergrüßen
    Michael
    Meine Uhren gehen nach wie vor!
    meine Seite > taschenuhr.wix.com/antike-taschenuhren
    mein Kanal bei youtube > 123dalmi

  3. #3
    Avatar von Spindel
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    Hallo Günther,

    möchte Dir auch hier zu der schönen Spindel gratulieren.

    Michael hat dazu sehr schön alles beschrieben.

    Leider gehen hier in diesem Forum solche tollen Uhren komplett unter.Es ist auch der Grund das ich hier schon ewig keine Spindel mehr gezeigt habe.

    Gut das es da noch unser Fachforum gibt.

    Gruß Roland und Guten Rutsch Euch
    Mitglied des Glashütte Besitzer Club G.B.C.

  4. #4

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    Zitat Zitat von Spindel Beitrag anzeigen
    Hallo Günther,

    möchte Dir auch hier zu der schönen Spindel gratulieren.

    Michael hat dazu sehr schön alles beschrieben.

    Leider gehen hier in diesem Forum solche tollen Uhren komplett unter.Es ist auch der Grund das ich hier schon ewig keine Spindel mehr gezeigt habe.

    Gut das es da noch unser Fachforum gibt.

    Gruß Roland und Guten Rutsch Euch
    Hallo Roland,
    das habe ich mittlerweile auch gemerkt ,
    daher werde ich ab jetzt genauso wie Du machen ,
    selbst die von Michael vorgestellten "einzigartigen Uhren" finden hier kaum Beachtung
    Gruß
    Günther

  5. #5
    Avatar von kater7
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    Glückwunsch zum Neuzugang und Danke für die Vorstellung. Das ZB scheint ja recht ordentlich erhalten zu sein, ich sehe nur am Vierkant für den Aufzugsschlüssel ein paar unbedeutendere Abplatzer. Im Angesicht des Alters ein ordentlicher Zustand. Zur Ganggenauigkeit fehlt mir jede Erfahrung, die meisten meiner TU haben eine andere Technik und sind 100Jahre jünger......

    Auch wenn es nur wenig Echo gibt, bitte zeigt weiterhin Eure Schätze, es fehlt sonst was im Forum.
    LG, Frank

    "Wie es auch sei, das Leben, es ist gut"
    (Goethe)

  6. #6
    Avatar von MRBIG
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    Ich mag solche alten Schätzchen, sie tragen eine lange Geschichte in sich.

  7. #7
    Avatar von transponder
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    Hallo, ich komme eigentlich aus der Armbanduhrenfraktion, aber man sollte ja auch mal über den Tellerrand schauen. Ich bin gerade dabei eine ZentRa welche eine Junghans ist und zwar mit dem Kaliber J 42/1 und Feinregulierung zu überholen. Zerlegt, gereinigt und mit frischem Öl versehen läuft sie nun wieder. Zwei Dinge stören mich ein wenig und zwar Korrosionsschäden am Unruh-Reif und an den Spitzen der gebläuten Zeiger. Der Gesamtzustand ist mit gut zu bezeichnen und ist natürlich ein Youngster unter den Taschenuhren. Also meine Bewunderung für diese schöne Spindel-Taschenuhr Holli!!! Also ich schaue doch immer mal wieder in die Taschenuhrfraktion rein und freue mich über die tollen alten Taschenuhren!! Also dranbleiben!

    p1100549.jpgp1100548.jpgp1100555.jpgp1100525.jpg

    Gruß

    Transponder
    „Zeit ist, und sie tickt gleichmäßig von Moment zu Moment.“ Isaac Newton

  8. #8

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    Hallo Transponder,
    hast Du die Korrosionsschäden schon behoben?
    wenn nein ,dann versuch es mal damit:
    "Zum Entrosten eignet sich auch Essig, einige Stunden einlegen, gut abspülen, lockeren rost mit dem Glasfaserstift entfernen, wenn nötig wiederholen. Wenn alles weg ist und das Teil wieder schön ist mit Spülmittel neutralisieren".
    als altenative bietet sich noch WD40 (12 Stunden darin einweichen , danach gründlich mit Feuerzeugbenzin reinigen ,anschliessend ins Ultraschallbad) an.
    Gruß
    Günther

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