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  1. #41
    Avatar von Lebel
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    Eine Goldader im Forum, dieser Faden.
    Danke Helmuth für deine Mühe.
    Für mich, der nur an der Oberfläche der Mechanik kratzt, sehr interessant und gut verständlich geschrieben.
    Klasse, bin gespannt wie es weiter geht.
    Gruß vom Ralf... with perfectly adjusted "snap" of the clasp .
    S.5.W.O.C Seiko 5 watch owners club F.O.R.W. Friends of Rolex watches

  2. #42
    Avatar von alte Uhr
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    @Lebel: Vielen Dank für die Blumen
    Geht gleich weiter

    Viele Grüße
    Helmuth


    Jetzt geht es an's Teile reinigen und Zusammenbau


    Name:  100.jpg
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    Nun werden die Decksteine und das Unruhlager (Stoßsicherung) entnommen.
    Für die Dauer der anschließenden Reinigung werden beide Lyra`s wieder
    geschlossen. Damt sich da nichts verwurschtelt.....

    Name:  101.jpg
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    Hier sind sie alle zusammen zu sehen: Deckstein für Ankerrad, Deckstein für
    Stoßsicherung und das Rubinlager für Unruhwelle

    Name:  102.jpg
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    Ich entscheide mich hier für eine manuelle Reinigung, da das Kaliber keine
    übermäßigen Verschmutzungen aufweist.
    So kann man mit einem feinen Pinsel alle Schmiermittelreste und sonstige
    Ablagerungen zuverlässig entfernen.

    Name:  103.jpg
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    Danach Trocknungsphase......

    Name:  104.jpg
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    Hier ist nochmal der Minutentrieb mit seinem Minutenrohr zu sehen.

    Name:  105.jpg
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    Nach Reinigung und etwas Nachkerben werden die beiden wieder mit
    Hilfe der Triebnietmaschine aufgedrückt.
    Natürlich muss die Lagerstelle vor dem Aufdrücken mit etwas Öl
    versehen werden.
    (Mal wieder mein Lieblingsbild)


    Name:  106.jpg
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    Trotz der Reinigung sind oft auf der Gleitfläche der Decksteine Ablagerungen zu sehen
    (meist schwarze Punkte in der Mitte der Fläche)
    Um diese Ablagerung vollständig zu entfernen wird der Stein mit seiner Gleifläche
    nach unten auf ein Stück Seidenpapier gelegt, mit dem Zeigefinger ergriffen und mehrmals hin und her gerieben. Ersatzweise kann auch ein einfaches weißes Stück
    Papier verwendet werden. Wenn jetzt der Stein zur Kontrolle herumgedreht wird
    sollte die gesamte Fläche zu 100% sauber sein. Wenn nicht - einfach den Vorgang nochmals wiederholen.

    Name:  107.jpg
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    Danach kann der Deckstein geölt und wieder eingesetzt werden.

    Name:  108.jpg
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    Der Deckstein des Unruhlagers wird in gleicher Weise gereinigt

    Name:  109.jpg
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    --- Nachträglich hinzugefügt ---

    Nachdem der Deckstein der Stoßsicherung gereinigt und geölt worden ist
    kommt er wieder an seinen Einsatzort und die Lyra wird wieder geschlossen.

    Name:  110.jpg
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    Name:  111.jpg
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    Jetzt befinden wir und auf der Räderwerkseite.
    Hier ist der Minutentrieb zu sehen. An seiner Oberseite wird etwas Öl aufgetragen
    und anschließend die Brücke für Minutentrieb montiert.

    Name:  112.jpg
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    Nun bringe ich das Kleinbodenrad und das Ankerrad an ihren Einsatzort.

    Name:  113.jpg
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    Bevor das Sekundenrad zum Einsatz kommt muss es am oberen Ende
    (dort wo die zwei Rillen zu sehen sind) mit etwas Öl bebetzt werden.
    Dies ist die Lagerstelle mit der das Sekundenrad im Minutenrohr gelagert
    ist.

    Name:  114.jpg
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    Räderwerk zusammengestzt

    Name:  115.jpg
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    Kloben für Räderwerk montiert. Beim Einfädeln der Wellenzapfen ist besonders auf den
    Zapfen für Ankerrad zu achten bevor die Schrauben angezogen werden.
    Dieser muss in der Bohrung des Rubinlagers zu sehen sein.

    Name:  116.jpg
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    Dannach wird der Deckstein eingesetzt und die KIF Elastor Decksteinfeder
    geschlossen....

    Name:  117.jpg
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    Nun wird das Federhaus geöffnet - ich meine in der Nähe des Federherzens eine
    leichte verformung zu erkennen

    Name:  118.jpg
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    Nachdem der Federkern entnommen ist kann die Triebfeder aus ihrem Haus
    befreit werden...

    Name:  119.jpg
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    Bald geht's weiter

    Bis dahin

    Regulierte Grüße
    Helmuth
    Geändert von alte Uhr (11.08.2013 um 22:38 Uhr)
    .....mechanische Uhren sind einfach was Ehrliches.....

  3. #43
    Avatar von alte Uhr
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    So nach einem mittelschweren Rückstau am Werktisch kann es nun auch hier weitergehen.....


    Hier ist das gereinigte Federhaus und die neue Feder in Auslieferzustand
    zu sehen.

    Name:  120.jpg
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    Name:  121.jpg
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    Die Feder wird einfach mit dem Ring auf das Federhaus gelegt und
    "hineingedrückt" - hier ist es besonders wichtig, daß der Ring immer
    fest auf dem Rand des Federhauses aufliegt. Man kann den Ring mit
    2 Fingern fest andrücken. Nachdem ich die Feder bis zur Planfläche des
    Rings eingedrückt habe benutze ich einen Schraubendreher um die
    äußere Windung, nämlich die Schleppfeder, in das FH zu schieben.
    Es ist besonders wichtig das hier die Schleppfeder zuerst eingeschoben wird
    da sich sonst das Federpaket beim Abheben des Montagerings entspannt -
    aber nach Außen -

    Name:  122.jpg
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    Wenn das gelungen ist kann der Federkern in das Federherz eingeführt
    werden. Hier muss der Federhaken schön in das Endloch eingreifen.

    Name:  123.jpg
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    Anschließen wird der Federkern mit etwas Öl benetzt.

    Name:  124.jpg
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    Danach wird der Deckel auf das Federhaus aufgedrückt. Dieser sollte
    mit einem deutlich hörbaren "Klack" verriegeln.

    Jetzt können beide Lagerstellen des Federkerns / Federhaus etwas geölt
    werden.

    Name:  125.jpg
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    Nun kann das "Federpaket" wieder an seinem Angestammten Platz
    neben dem Kleinbodenrad zurückgebracht werden.

    Name:  126.jpg
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    Hier ist das Sperrad schon wieder aufgesetzt worden.

    Name:  127.jpg
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    An der Unterseite der Federhausbrücke befinden sich noch einige Bauteile
    des manuellen Aufzugs, die natürlich nach ordentlicher Reinigung wieder
    montiert werden müssen

    Name:  128.jpg
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    Nachdem die Lagerfläche des Kronrads etwas geölt worden ist, kann dieses
    wieder montiert werden.

    Name:  129.jpg
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    --- Nachträglich hinzugefügt ---

    Hier ist die Freilaufwippe zu sehen. Vor der Montage muss auch hier ein
    wenig Öl auf die Gleitflächen gebracht werden.

    Name:  130.jpg
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    Nun wird das Zwischenrad montiert. Achtung Linksgewinde - ist
    aber glücklicherweise eindeutig durch die beiden Nuten am Schraubenkopf
    gekennzeichnet.

    Name:  131.jpg
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    Dannach wird die Brücke aufgesetzt. Vorsicht hier gibt es eine längere
    Schraube mit Bund zur Führung.

    Name:  132.jpg
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    So morgen wird festgezogen.....

    Bis dahin

    Regulierte Grüße
    Helmuth
    Geändert von alte Uhr (26.08.2013 um 02:30 Uhr)
    .....mechanische Uhren sind einfach was Ehrliches.....

  4. #44
    Avatar von oh1968
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    Im nächsten Leben werd' ich auch Uhrmacher. Schöner Beruf.

    Und wenn Du fertig bist, heißt es dann zu Recht: "Heute ein König."
    Gruß Oliver

  5. #45
    Avatar von alte Uhr
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    Nachdem die Brücke für Federhaus festgeschraubt ist kann man durch eine
    kleine Aussparung, mit einem Schraubendreher, das Kronrad ergreifen.
    So kann ich zuerst die Funktion der Aufzgswippe prüfen.

    Dann kann ich durch die Bewegung des Kronrades die Feder Raste für Raste
    "in Aufzug" versetzen. Jedes mal wenn die Sperrklinke einen Zahn weiter rastet
    muss sich das Räderwerk ohne Verzögerung in Bewegung setzten und ablaufen.

    So können oft schwer erkennbare Schäden an der Verzahnung des Räderwerks
    aufgezeigt werden. Um hier Zuverlässig prüfen zu können habe ich am Rand des
    Federhauses eine rote Markierung angebracht.
    Hier lasse ich Raste für Raste das Federhaus 2 mal umlaufen.

    Ergebnis: -einwandfrei-

    Name:  133.jpg
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    Anschließend werden die belegten Rubinlager mit etwas Öl versehen.

    Name:  134.jpg
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    Durch die Aussparung in der Grundplatine kann man das innenliegende
    Kronrad sehen.


    Name:  135.jpg
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    Hier die besondere Ausführung des Winkelhebels.
    Dieser dünne Stift links greift durch die Platine und betätigt den Unruhstop.

    Name:  136.jpg
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    Hier sind Kupplungs - und Schiebetrieb schon eingesetzt.

    Name:  137.jpg
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    Nun kommt zur besseren Führung die Aufzugswelle mit Krone hinzu.

    Name:  138.jpg
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    Winkelhebel und Wippe schon an ihrem Einsatzort.
    Die Lagerstellen und Gleitflächen werden zuvor mit etwas Öl versehen.
    Aber natürlich gezielt und dosiert - also nicht zu viel......

    Name:  139.jpg
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    Name:  140.jpg
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    Die gefährliche Wippenfeder

    Name:  141.jpg
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    Und nun die Feder für den Winkelhebel.

    Name:  142.jpg
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    --- Nachträglich hinzugefügt ---

    Nun kommen Wechselrad und Zwischenrad dazu.

    Name:  143.jpg
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    Endlich kann die Winkelhebelfeder montiert werden. Sie deckt die unter
    Spannung stehende Wippenfeder und die Wippe ab.

    Name:  144.jpg
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    Hier ist die komplexe Mechanik für die Datumsstellung zu sehen.

    Name:  145.jpg
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    Nachdem das Stundenrohr aufgesetzt wurde kann auch sie wieder
    montiert werden.

    Name:  146.jpg
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    So morgen geht`s an die Datumsschaltung.


    Bis dahin

    Regulierte Grüße
    Helmuth
    Geändert von alte Uhr (28.08.2013 um 19:55 Uhr)
    .....mechanische Uhren sind einfach was Ehrliches.....

  6. #46
    Avatar von guenmn
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    Super bis jetzt vielen Dank für die Einblicke
    Behandele dein Gegenüber so wie Du selbst behandelt werden möchtest...

  7. #47

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    Danke für das Update. Ich freue mich immer wieder über diesen Thread.

  8. #48
    Avatar von alte Uhr
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    @guenmn + Noenmon: Danke für die Blumen
    geht gleich weiter......

    --- Nachträglich hinzugefügt ---

    Nun Habe ich mich doch dafür entschieden zuerst Hemmung und Unruhe
    einzubauen, denn wenn man bei der Montage der Datumskomplikation
    etwas hin und her drehen muss ist ständig das gesamte Räderwerk in Bewegung.

    Damit hier keine unzulässig hohen Drehzahlen entstehen muss mindestens der Anker verbaut sein.

    Name:  147.jpg
Hits: 2211
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    Hier ist der Anker schon mit Reinigungsbenzin gesäubert.
    Auf dem Bild kann man gut die Hebeflächen der Ankerpalletten sehen.

    Name:  148.jpg
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    Hier wollte ich die leichte Ölung der Hebeflächen zeigen.. aber schlechtes Bild.

    Name:  149.jpg
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    Jetzt ist der Wellenzapfen des Ankers schon in das Rubinlager eingeführt
    und sitzt beim Kollegen Ankerrad.

    Name:  151.jpg
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    Nun wir die Ankerbrücke vorsichtig montiert.


    Name:  152.jpg
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    Im Nächsten Schritt wird der Unruhstopp montiert. Wer genau hinsieht
    kann den kleinen Stift des Winkelhebels erkennen den ich vorher gezeigt hatte.

    Name:  153.jpg
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Größe:  46,5 KB

    Anschließend wird das Führungsstück für den Feinen Unruhstopp in die dafür
    vorgesehene Aussparung eingebracht. hier ist besonders die Stellung des
    feinen aus Messinblech gefertigten Stopphebels zu achten, der Verlauf des
    Hebels entspricht nicht der Flucht der länglichen Aussparung in der Platine.
    Hier muss man tatsächlich etwas probieren.

    Name:  154.jpg
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    Nun wird der Unruhkloben mit Unruhe vorsichtig in das untere Rubinlager
    eingeführt und der Unruhkloben leicht mit der zugehörigen Schraube
    beigedreht.

    Danach wird mit Hilfe der Einstellschraube das geforderte Spiel für die
    Unruhwelle eingestellt.
    Den Vorgang hatte ich anfangs schon erklärt.

    Bei leichter Berührung des Sekundenrades in Drehrichtung setzt sich die
    Unruhe sofort munter in Bewegung.

    Genau so wie es sein muss.......

    Name:  155.jpg
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    Nach einer halben Umdrehung der Krone in Aufzugsrichtung setzt sich
    der Unruhreif mit deutlicher Amplitude munter in Bewegung.

    Hier kann man deutlich erkennen......es lebt wieder

    Bin schon auf die Beurteilung durch die Zeitwaage gespannt.

    Name:  156.jpg
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    Nun kann das Gute Werk erst mal eine Nacht durchlaufen
    bevor die Datumsmechanik zum Einsatz kommt.

    Vielen Dank bis hierher für`s Lesen
    und

    Regulierte Grüße
    Helmuth
    Geändert von alte Uhr (30.08.2013 um 13:32 Uhr) Grund: Druckfehler entdeckt ;-)
    .....mechanische Uhren sind einfach was Ehrliches.....

  9. #49

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    Mensch Helmuth,

    ist das spannend...., eine riesen Freude, Dir bei der Arbeit zuschauen zu dürfen! Ich lese schon ne ganze Zeit mit, bewundere Dein Können und Wissen und bin sehr gespannt auf das Endergebnis

    Viele Grüße
    Frank

  10. #50
    Avatar von haltron
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    21.01.2013
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    Uhrenland
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    67
    Hallo Helmuth,

    auch für mich gibt es nichts Schöneres, als in solch tollen Berichten zu lesen. Egal um welches Werk es sich handelt, immer lernt man auch für eigene Projekte wieder etwas dazu.
    Mein nächstes Ziel : Fachgerechtes zerlegen, reinigen und schmieren eines Incabloc`s.
    Freue mich schon auf die Fortsetzung und auf weitere neue Berichte.
    Eine gute Zeit wünscht, Thomas
    "Alles beginnt und alles endet, zur richtigen Zeit am richtigen Ort"
    Mitglied im L.M.O.C.

  11. #51
    Avatar von max_samhain
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    Hallo Helmuth,
    vielen Dank für den interessanten und anschaulichen Thread. Macht schon Spaß, deine ARbeit Schritt für Schritt zu verfolgen.
    Darf ich fragen, wieviel du nachher ungefähr für die Revision veranschlagen wirst?
    Ich habe eine Longines Conquest von 1956, die schon seit ein paar Jahren ca. 1 Minute pro Tag vorgeht. Habe sie vor ein paar Jahren schonmal zum Uhrmachen gebracht, der konnte keinen Defekt feststellen, die Uhr ging früher aber definitiv genauer.
    Habe mich bereits an eine Uhrenwerkstatt gewandt, die eine Lizenz für Revisionen von Longines hat. Das Ganze soll wohl so ca. 200-250 Euro kosten. Auf mich macht diese Werkstatt einen recht seriösen Eindruck. Dennoch wollte ich mal hier im Forum bei einem Spezialisten nachfragen, was davon zu halten ist.
    Viele Grüße
    Max

  12. #52
    Avatar von Mücke
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    Moin Helmuth,

    vielen Dank für diese sehr detaillierten Einblicke in ein Rolex-Werk und Deine Arbeit.
    Ganz großes Kino!
    ... und Tschüss!

    Mücke
    Offizieller Sponsor der Bundesrepublik Deutschland

  13. #53

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    Klasse Helmut und vielen Dank.
    __________________________________________
    Ich trinke meinen Kaffee wie Chuck Norris: Schwarz und ohne Wasser.

  14. #54
    Avatar von alte Uhr
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    @haltron: dauert nicht mehr lange.......

    @Max, Mücke, ecodrive: gerne wieder




    So nun sind wir wieder auf de Ziffernblattseite und es geht daran die
    Datumskomplikation wieder zu komplettieren.


    Name:  157.jpg
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    Zuerst wir das Lager der Datumsstellung wieder eingebracht.

    Name:  158.jpg
Hits: 1915
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    Jetzt der Stellnocken.

    Name:  159.jpg
Hits: 1927
Größe:  55,3 KB

    Natürlich benötigen alle Lagerstellen und Gleitflächen etwas Öl.

    Name:  160.jpg
Hits: 1913
Größe:  48,5 KB

    Hier ist schon der Datumshebel mit seiner Rubinrolle.

    Name:  161.jpg
Hits: 1925
Größe:  59,0 KB

    Nachdem die Auslösefeder eingebaut und festgeschraubt ist kann auch
    das Schaltrad wieder an seine Platz kommen.

    Name:  162.jpg
Hits: 1923
Größe:  55,1 KB

    Auf ihm sitzt die Mitnehmerscheibe.

    Name:  163.jpg
Hits: 1946
Größe:  57,6 KB

    Hier ist auch schon die Datumsfeder montiert.

    Name:  164.jpg
Hits: 1925
Größe:  41,3 KB

    Nun die Datumsscheibe.

    Name:  165.jpg
Hits: 1938
Größe:  47,8 KB

    Nachdem die Schaltung mehrmals überprüft worden ist kann endlich
    das Ziffernblatt wieder aufgedrückt werden.

    Name:  166.jpg
Hits: 1928
Größe:  44,6 KB

    --- Nachträglich hinzugefügt ---

    Hier sind die Zeiger schon gesetzt.........und läuft schon wieder.

    Name:  167.jpg
Hits: 1922
Größe:  36,1 KB


    So, ich werde nun erst mal das Gehäuse ein bissl`aufarbeiten denn es wird
    Zeit für die Zeitwaage.

    Bis dahin


    Regulierte Grüße
    Helmuth
    .....mechanische Uhren sind einfach was Ehrliches.....

  15. #55
    Avatar von oh1968
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    Deutschland
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    Super!

    Es sind Menschen wie Du, welche diese kleinen Kunstwerke unsterblich machen. Klasse!
    Gruß Oliver

  16. #56
    Avatar von Lebel
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    Bin auch immer noch dabei, vielen Dank fürs Zeigen!
    Wirklich klasse .
    Gruß vom Ralf... with perfectly adjusted "snap" of the clasp .
    S.5.W.O.C Seiko 5 watch owners club F.O.R.W. Friends of Rolex watches

  17. #57
    Avatar von alte Uhr
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    @Lebel und Olver:
    Vielen Dank für Euer Durchhaltevermögen
    Das Ding ist ganz schön lang geworden und immer noch nicht fertig......

    Viele Grüße
    Helmuth
    .....mechanische Uhren sind einfach was Ehrliches.....

  18. #58
    Avatar von mausiele
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    Zitat Zitat von alte Uhr Beitrag anzeigen
    Das Ding ist ganz schön lang geworden und immer noch nicht fertig......
    Hallo Helmuth,

    das ist ja das Schöne daran.
    So können wir diesen erstklassigen Beitrag noch länger geniessen.
    Herzlichen Dank für deine sehr zeitaufwendige Dokumentation.

    Gruß, Hans
    Mitglied im Glashütte Besitzer Club (G.B.C.)

  19. #59
    Avatar von Bertel
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    Zitat Zitat von alte Uhr Beitrag anzeigen
    Das Ding ist ganz schön lang geworden und immer noch nicht fertig......
    Darf für meinen Geschmack ruhig noch länger werden ...

    Erstklassiger Bericht, tolle Fotos und sehr detailliert beschrieben ..

    Bertel
    Alles was Spaß macht ... macht dick, ist zu teuer oder ist illegal

  20. #60
    Avatar von max_samhain
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    Hallo Helmuth,
    da meinen Post offensichtlich nicht ganz gelesen hast, nehme ich dir Freiheit, den von dir unbeantworteten Teil nochmal zu posten:

    Hallo Helmuth,

    Darf ich fragen, wieviel du nachher ungefähr für die Revision veranschlagen wirst?

    Ich habe eine Longines Conquest von 1956, die schon seit ein paar Jahren ca. 1 Minute pro Tag vorgeht. Habe sie vor ein paar Jahren schonmal zum Uhrmachen gebracht, der konnte keinen Defekt feststellen, die Uhr ging früher aber definitiv genauer.
    Habe mich bereits an eine Uhrenwerkstatt gewandt, die eine Lizenz für Revisionen von Longines hat. Das Ganze soll wohl so ca. 200-250 Euro kosten. Auf mich macht diese Werkstatt einen recht seriösen Eindruck. Dennoch wollte ich mal hier im Forum bei einem Spezialisten nachfragen, was davon zu halten ist.

    über eine Antwort würde ich mich sehr freuen
    Viele Grüße
    Max

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