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  1. #1
    Avatar von alte Uhr
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    Revision, ROLEX Lady - Datejust, Ref: 69178, Kaliber: 2135

    Hallo Uhrenfreunde,

    neulich wurde eine schöne Lady - Datejust in meine Werkstatt eingeliefert.
    Die Besitzerin dieses Prachvollen Stücks klagte über ungenauen Gang,
    schlechte Datumsstellung und nach Ablage des Zeitmessgeräts einen
    Stillstand nach ca. einer Stunde.

    Aber nun um einen ersten Eindruck zu gewinnen - erst mal Bilder:

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    Name:  2.jpg
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    Hier ist deutlich zu sehen, daß der Alltag nicht ganz ohne Spuren an dieser
    zarten Uhr vorübergegangen ist.


    Name:  3.jpg
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    Aber alles nicht so schlimm, das kann man wieder hinbekommen...


    Name:  5.jpg
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    Im Inneren dieses stark gebrauchten Gehäuses befindet sich ein außerordenlich
    zuverlässiges Kaliber 2135.


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    Name:  7.jpg
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    Bei der Begutachtung zeigte sich folgendes Fehlerbild:
    auffällig lauter Gang, Datumsverstellung schleppt sich von 24 Uhr bis 3 Uhr,
    bei Ablage mit Ziffernblatt oben laute scheppernde Gangeräusche.
    Sekundenzeiger tuschiert den Minutenzeiger.

    Kontrolle auf der Zeitwaage habe ich mir erspart......

    Das nächste bild ist nicht "gestellt"
    so war der Zustand der Lyra der Stoßsicherung auf der Klobenseite
    beim geöffneten Gehäusedeckel

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    Glücklicherweise können kleine Teile bei geschlossenem Deckel nicht
    verloren gehen. Der Deckstein und Lochstein haben sich natürlich
    wiederfinden lassen.

    Morgen geht`s weiter.
    Bis dahin

    Regulierte Grüße
    Helmuth
    .....mechanische Uhren sind einfach was Ehrliches.....

  2. #2
    Avatar von Philipp
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    Rotes Gesicht Goldstaub

    Moin Helmut,
    Danke für die Einblicke in ein Damen-Krönchen !
    Die Werke 2130 + 2135 bekommt man nicht so oft zu sehen - deshalb freue ich mich auf viele Fotos.

    Das Qyster-Gehäuse ist ja ganz schön "abgeritten" , die Trägerin hat die Uhr nicht geschont.
    Ich habe noch nie ein Goldgehäuse aufgearbeitet und muss bei der Vorstellung grinsen , dass dabei "Goldstaub" abfällt.
    Gruß aus Berlin
    Philipp
    "チトーニ / 梅花錶 / 티토니"

  3. #3
    Avatar von uhrenbastler
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    Wäre interessant, zu erfahren, wie man es schafft, im "laufenden Betrieb" die Stoßsicherung zu öffnen.

    Sowas ist mir bisher nie begegnet, üblicherweise verabschiedet sich zuerst die Unruhwelle.
    * Das große Uhrwerksarchiv, jetzt neu auf http://www.uhrwerksarchiv.de
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    * WatchCheck für Android bei Google Play

  4. #4
    Avatar von Mechanikles
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    Den Faden habe ich jetzt erstmal gebucht.

    Bin auf weiteres echt gespannt!!

    Das mit der offenen Stoßsicherung habe ich so auch noch nicht gesehen...
    Deck-und Lochstein nicht mehr am angestammten Platz?
    Daß sich da überhaupt noch etwas bewegt hat erscheint mir ein kleines Wunder zu sein.

    Grüße, Frank.
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  5. #5
    Avatar von hiltibrant
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    Zitat Zitat von uhrenbastler Beitrag anzeigen
    Wäre interessant, zu erfahren, wie man es schafft, im "laufenden Betrieb" die Stoßsicherung zu öffnen.
    ooch - das geht schon, wie du HIER siehst. Diese "Operation am offenen Herzen" habe ich als Laienschrauber auch schon gemacht. Gar nicht so schwierig, wenn es denn eine Incabloc ist, deren Lyra sich so einfach aufklappen läßt. Bei einer Trishock würde ich es auch nicht probieren wollen. Aber darum geht's ja gar nicht, sondern ... wie ist es möglich, daß sich die Lyra überhaupt von alleine öffnet, ohne daß da irgendwer dran herummacht?

    Aber ... wieso eigentlich nicht? Lyra an ihrer offenen Seite nur einseitig eingehakt (hab ich schon auf dem Tisch gehabt) - und schon kann der Rest sich mit ein wenig Erschütterung ins Getriebe verabschieden.

    Ich bin mir sicher, daß Helmuth uns aufklären wird. Jedenfalls warte ich gespannt auf die Fortsetzung seines Berichts.

    @Mechanikles
    Daß sich, wenn genügend Kraft an der Hemmung ankommt, noch ganz viel bewegen kann, siehst du auf dem obigen Video. Nur laut wird's dann eben - wie Helmuth geschildert hat. Da klackert die Unruhwelle ganz schön in ihrem ohne Lochstein nun viel zu groß gewordenen Lager herum
    Geändert von hiltibrant (26.07.2013 um 16:08 Uhr)
    hiltibrant

  6. #6
    Avatar von Mechanikles
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    @hiltibrant:
    Danke für den interessanten Link!

    Grüße, Frank.
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  7. #7
    Avatar von hiltibrant
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    Auf so eine ruhige Hand kann man schon ein wenig neidisch werden, oder?
    hiltibrant

  8. #8
    Avatar von Mechanikles
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    Allerdings. Da bin ich Lichtjahre von entfernt...
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  9. #9
    Avatar von alte Uhr
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    Vielen Dank für Eure interessanten Beiträge

    @Philipp: Danke für Deine Info's - aber ich glaube ich habe nur eine
    Frequenz vom 28800 A/h gesehen - wird sich spätestens
    auf der Zeitwaage zeigen. Mal sehen...und beim Gehäuse
    bin ich gaaanz vorsichtig
    Viele Grüße
    Helmuth

    @Uhrenbastler und Frank: Klasse Link von Hilti, oder ? - ich glaube daß ich das Video schon mal gesehen habe - beachtlich

    @Hiltibrandt: Vielen Dank für das Vid. Du hast völlig Recht nicht richtig verschlossen und beim nächsten Schubser.....
    Viele Grüße
    Helmuth

    --- Nachträglich hinzugefügt ---

    So, bevor es weitergeht möchte ich noch schnell einige
    technischen Daten dieses schönen Kalibers aufführen:

    Rolex Kaliber 2135

    Durchmesser: 9''' = 20,30 mm
    Frequenz: 28800 A/h
    Hebungswinkel der Unruh: 52°
    Gangreserve: 38-40 h
    Anzahl Rubine: 29 stck.
    3 Kronenstellungen
    Stellung 1 - manueller Aufzug
    Stellung 2 - Datumsstellung
    Stellung 3 - Einstellung der Uhrzeit / Unruhstopp


    Nun entferne ich den Automatik-Aufbau.
    Dieser ist mit nur 2 Schrauben auf der Räderwerkbrücke montiert

    Name:  20.jpg
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    Hier ist der At- Aufbau von der Innenseite zu sehen mit den schönen
    roten Klinkenrädern

    Name:  21.jpg
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    die aufwändig perlierten Räderwerksbrücken

    Name:  22.jpg
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    jetzt wird Die Krone mit Stellwelle ausgebaut

    Name:  23.jpg
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    Diese lässt sich durch leichten Druck auf die Welle des Winkelhebels entriegeln.
    Hier in Richtung 3 Uhr auf dem Bild zu sehen.

    Name:  24.jpg
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    Durch "anziehen" der Beiden Werkhalteschrauben lässt sich das Kaliber lösen,
    anschließend kann es etwas gedreht und dann entnommen werden.

    Name:  25.jpg
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    Name:  26.jpg
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    Hier findet sich der verlorengegangene Deckstein wieder.

    Name:  27.jpg
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    Auf der anderen Seite in der Aussparung blinkt der Lagerstein.

    Name:  28.jpg
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    So findet alles wieder zusammen, was auch zusammen gehört.

    Name:  29.jpg
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    Morgen geht es weiter.

    Bis dahin
    Regulierte Grüße
    Helmuth
    Geändert von carpediem (03.09.2013 um 00:59 Uhr) Grund: Frequenz korrigiert
    .....mechanische Uhren sind einfach was Ehrliches.....

  10. #10
    Avatar von Tiktakbrasil
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    Hast du das Ernst gemeint mit : .....zarten Uhr.... ?
    Ist doch wohl eher ein treuer,zuverlässiger Ackergaul,wenn auch ein Goldener. Viel Spass und Erfolg bei der Revision wünscht Tiktakbrasil

  11. #11
    Avatar von hiltibrant
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    Was ist mit den Anhängen los, Helmuth? Ich seh nix...

    edit:
    Alles OK, war wohl das iPad schuld.
    Geändert von hiltibrant (27.07.2013 um 13:55 Uhr)
    hiltibrant

  12. #12
    Avatar von alte Uhr
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    Nun werden die Zeiger entfernt

    Name:  30.jpg
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    jetzt hat man freie Sicht auf das prächtige Ziffernblatt

    Name:  31.jpg
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    die Datumsscheibe verdeckt noch den Blick auf die Mechanik

    Name:  32.jpg
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    durch diese stabile Sicherung wird sie "geführt"

    Name:  33.jpg
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    mit etwas Vorsicht kann diese leicht entfernt werden

    Name:  34.jpg
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    nun kann man die Teile der Datumsstellung betrachten

    Name:  35.jpg
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    Name:  36.jpg
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    Im nächsten Schritt wird das Mitnehmerrad für Datum entfernt.
    Zuvor sollte man über die Zeigerstellung das Datum weiterdrehen, bis zu dem
    Punkt an dem das Datum umspringt. So vermeidet man, daß beim Abnehmen
    des Mitnehmerrads diverse Teile die unter Federdruck stehen unkontrolliert
    wegspritzen.
    Die weiteren Bilder werden den Grund hierfür aufzeigen...

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    Schraube entfernen - auch hier ist ihr Linksgewinde deutlich durch die drei
    Rillen gekennzeichnet

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    nun kann schon die Mitnehmerscheibe entfernt werden

    Name:  39.jpg
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    .....mechanische Uhren sind einfach was Ehrliches.....

  13. #13
    Avatar von onyx
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    Frage zu den Klinkenrädern: warum sind die rot? Ist das z.B. ein besonders (abriebfestes) Material? Oder aus optischen Gründen?

    Gruß
    Erhard
    Leben ist das, was passiert, während du eifrig dabei bist, andere Pläne zu machen." (John Lennon)

  14. #14
    Avatar von hiltibrant
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    Zitat Zitat von alte Uhr Beitrag anzeigen
    @Hiltibrandt: Vielen Dank für das Vid. Du hast völlig Recht nicht richtig verschlossen und beim nächsten Schubser...
    Deshalb verwende ich nach dem Einbau der Lyra immer ein Putzholz (Holzzahnstocher), mit dem ich ihre freien Enden behutsam in ihre Führung "hineinstreichele". In dem Video habe ich mich zuerst auch ein wenig erschrocken über die imho sehr rustikale Öffnung der Lyra mit einem Schraubendreher. Würde ich so nicht machen...
    hiltibrant

  15. #15
    Avatar von alte Uhr
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    @Erhardt: leider kann ich das auch nicht mit 100%iger Gewissheit beantworten,
    aber der Hapktik und dem Gewicht nach würde ich sagen die Klinkenräder bestehen aus
    eloxiertem Aluminium - die Farbe der Räder war meines Wissens nach
    seit den Frühen 70ern ein "Markenzeichen" für die Werke der
    Fa. Rolex.
    Viele Grüße

    @Hiltibrandt: ich öffne und schließe die Lyra's auch mit meinem kleinsten Schraubendreher.
    Allerdings gebe ich mit einem stumpfen Zahnstocher am anderen Ende der
    Decksteinfeder etwas "Druck" auf dieselbige - wenn dann das Beinchen etwas
    zur Seite bewegt wird, und es dann losgelassen wird, schnappt das Beinchen automatisch
    in die vorgesehene Nut ein und ist sicher verschlossen.

    Etwas mehr Aufmerksamkeit erfordern die in diesem Werk verbauten KIF - Elastor
    Decksteinfedern. Hier sind 4 Stück verbaut worden 2 f. Stoßsicherung, und 2 für
    die Decksteine des Ankerrades.


    Name:  kifchartnew1.jpg
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    Hier streiche ich, wie Du auch schon beschrieben hattest, mit einem stumpfen
    Zahnstocher über die Beinchen damit diese voll der Wölbung des
    Decksteins anliegen

    Regulierte Grüße
    Helmuth

    --- Nachträglich hinzugefügt ---

    Nachdem das Datumsrad entnommen worden ist wird der Blick frei
    auf die geniale Datumsschaltung.

    Dieser Rubinstein umläuft gelagert auf einem federbelasteten Hebel den
    Umfang dieses Schaltnockens. Wenn an der Nockenspitze die Datumsschaltung
    ausgelöst wird, läuft der Hebel an der steilen Bahn ab und wirft die Datumsscheibe
    zur Anzeige des nächsten Tags.
    Dies geschieht in einer ernormen Geschwindigkeit die für das Auge eines
    Normalsterblichen nicht wahrnehmbar ist.

    Einfach perfekt !!

    Name:  40.jpg
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    Jetzt ist zu sehen weshalb ich empfehle die Schraube für das Datumsschaltrad
    nur nach Auslösung der Schaltung zu lösen.....

    Name:  41.jpg
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    Hier nochmals alle Einzelteile die im wesentlichen für die Datumsschaltung
    verantwortlich sind

    Name:  42.jpg
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    Nun möchte ich noch kurz den Umlauf des Datumshebels mit der Rubinrolle
    um den Schaltnocken zeigen

    beginnend an der Stelle nach Auslösung

    Name:  43.jpg
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    angetrieben über den Zahnranz des Stundenrads bewegt sich der Nocken
    entgegen dem Uhrzeigersinn

    Name:  44.jpg
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    Name:  45.jpg
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    bis an die Nockenspitze....

    Name:  46.jpg
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    jetzt Auslösung....

    Name:  47.jpg
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    unter dem Druck der Feder läuft die Rubinrolle die Schalfläche ab.......

    (Der Zapfen der auf dem Nocken zu sehen ist greift durch das Antriebsrad für
    Datum hindurch und übeträgt so die Bewegung auf die Mitnehmerscheibe)

    bis zur Ruhepossition - anschließend benötigt der Nocken wieder 24h
    für eine erneute Schaltung

    Name:  48.jpg
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    hier ist die relativ kräftige Feder zu sehen die die Kraft für diese Schaltung aufbringt

    Name:  49.jpg
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    nun können auch die Teile des Stell- und Zeigerwerks entnommen werden...
    Geändert von alte Uhr (28.07.2013 um 23:45 Uhr)
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  16. #16
    Avatar von Mechanikles
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    Danke für den Einblick in diese wirklich toll ausgetüftelte Schaltung!
    Rubinrollen kannte ich bisher nur vom IWC-Pellaton-Automatikaufzug (z.B. Cal. 854).
    Davon hab' ich nämlich zufällig eins. Natürlich mit Gehäuse drum herum...

    Grüße, Frank.
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  17. #17
    Avatar von alte Uhr
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    Hier ist schon die Abdeckung f. Stellwerk abgenommen.
    Auf ihr befindet sich auch die Aufnahme für die Datumsscheibe.

    Name:  50.jpg
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    und die Räder für die Datumsschnellverstellung

    Name:  51.jpg
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    Rückseite....

    Name:  52.jpg
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    Name:  53.jpg
Hits: 4779
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    Name:  54.jpg
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    Hier nochmal die Teile die für Aufzug, Datums- und Zeigerstellung benötigt werden
    vereint in der Ruhephase....

    Funktion und Zusammenspiel werde ich beim Zusammenbau erläutern

    Name:  DSCF2273.jpg
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    Morgen wird die Räderwerkseite abgeräumt.

    Bis dahin

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  18. #18
    Avatar von hiltibrant
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    Hach ... ist DAS alles schön anzusehen. Und das nicht nur wegen der Qualität des "Werkstücks" und dessen Genialität, sondern auch wegen des "Autors" und dessen Begabung in zweierlei Hinsicht: handwerkliche Durchführung und Fähigkeit der Beschreibung.

    Ich bleibe dran .
    hiltibrant

  19. #19
    Avatar von nobrett
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    Ich bewundere das ja, wie man so eine Arbeit wieder weglegen kann und schreiben "morgen wird die Räderseite abgeräumt". Mich würde das viel zu sehr in den Fingern jucken...

    Gruß
    Norbert

  20. #20
    Avatar von oh1968
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    Gut Ding will Weile haben...

    Irgendwann lässt auch bei einem Uhrmacher die Konzentration nach.

    Sehr schöne, zum Teil auch für den Laien veranschaulichte, Darstellung übrigens...
    Geändert von oh1968 (30.07.2013 um 10:45 Uhr)
    Gruß Oliver

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