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  1. #21
    Avatar von Aeternitas
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    ...auch der Bericht ist gespeichert... Dank dafür.

  2. #22
    Avatar von ha-we
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    Hallo Theo,
    Meine geerbte Geneve mit gleichem Kaliber kommt frisch von der Revision.Spitzenmäßig instandgesetzt mit allem drum und dran.Einziger kleiner Makel:die Uhr geht etwas nach.Der Auszug der Uhrenwaage zeigt eine Amplitude von 269 an,ein Wert der für eine Automatik von 74 absolute Spitze wäre und nicht besser hinzukriegen.
    Können sie das so bestätigen?
    Vielen Dank im Vorraus für ihre Reaktion
    Gruß
    Ha-We
    Geändert von ha-we (23.10.2013 um 20:16 Uhr)
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  3. #23
    Avatar von Rostfrei
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    Also 269° (ich gehe jetz mal von Flachlagen aus) ist jetzt nicht unbedingt der perfekte Wert. Es gibt Werke die schaffen nach einer Revision die 300°.
    Entscheidend ist jedoch die Amplitude nach 24h und nicht bei Vollaufzug;

  4. #24
    Avatar von Aeternitas
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    ...das Werk soll 300 ° schaffen mit 28800 A/h? Das würde mich wundern. Meinst Du mit Werke Omegawerke allgemein, oder die 10XX- Reihe?
    "Weißt Du, was das Geheimnis des Lebens ist?"

  5. #25
    Avatar von Rostfrei
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    Viele Werke mit 28800 A/h können 300° Amplitude erreichen (ETA 2892, ETA 2824, ETA 7750 und viele andere)

    Und das hier beschriebene Omegakaliber 1012 kann das auch. Was ist jetzt unklar?

  6. #26
    Avatar von Aeternitas
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    ...ich dachte halt, dass die Schnellschwinger eher eine maximale Amplitude unter 300° haben. So kommt es mir jedenfalls vor...praktisch eine Bauchsache...und daher auch die Frage. Je schneller der Dreh, desto geringer die mögliche Amplitude...ist da nichts dran?
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  7. #27
    Avatar von Rostfrei
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    Zitat Zitat von Aeternitas Beitrag anzeigen
    Je schneller der Dreh, desto geringer die mögliche Amplitude...ist da nichts dran?
    Nein, absolut nichts.

  8. #28
    Avatar von Aeternitas
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    ...na, wir hatten mal einen Faden, da ging es um 36 000 A/h Kaliber und auch die Frage nach der Amplitude nach Revision. Der Tenor ging damals in die gleiche Richtung, was ich auch nachvollziehen kann, da ja bei Schnellschwingern der Unruhreif nicht so viel Masse mitbringen kann und die Trägheit ja mit die Amlitude bewirkt. Ich meine sogar, dass 240-250° als gute Amplitude für ein 36 kA/h galt.
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  9. #29
    Avatar von Rostfrei
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    Was hat das jetzt mit der Masse des Unruhreifes zu tun?

    Das Uhrwerk, und hier vor allem das Übersetzungsverhältnis des Räderwerkes, und die Dimensionen des Räderwerkes sind derart ausgelegt, dass beim Ankerrad ein bestimmtes Drehmoment ankommt, welches dann mittels Anker auf die Unruh übertragen wird.
    Bei höheren Schlagzahlen ist die Spiralfeder weniger flexibel, also muss das Drehmoment am Ankerrad größer sein, als bei geringeren Schlagzahlen (und mit flexibleren Unruhspiralen)

    Es wird angestrebt, dass die Amplitude ca. bei 300° liegt (viel mehr ist schlecht wegen dem Risiko des Prellens und viel weniger ist schlecht wegen dem Isochronismus, sprich Gangfehlers)

  10. #30
    Avatar von Aeternitas
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    ...das hat schon was mit der Masse zu tun. Ein Federpendel lenkt ja auch bei größerer Masse stärker aus.
    "Weißt Du, was das Geheimnis des Lebens ist?"

  11. #31
    Avatar von Rostfrei
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    Du vermengst jetzt die Gewichtskraft der Masse des Federpendels mit der Trägheit des Unruhschwingsystems;

    natürlich ist die Amplitude abhängig von der Masse des Unruhreifes - deswegen muss das vorgeschaltete System (Räderwerk und Zugfeder) so angepasst werden, dass das Schwingungssystem wieder auf eine entsprechende Amplitude kommt

  12. #32
    Avatar von Kaichi
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    Wie immer klasse Bericht einer wunderschönen Uhr
    Tolle Arbeit Theo
    Gruß
    Kai

  13. #33
    Avatar von ha-we
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    Hallo Theo
    Vielen Dank für ihre Reaktion.
    Den Auszug habe ich beim abholen mitbekommen,keine Ahnung ob im liegen oder stehen..

    Gruß ausm Ruhrpott
    Ha-We

    Name:  Ausz.Omega 001.jpg
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  14. #34
    Avatar von kafka*
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    Hallo Theo,

    es gibt User die wollen nicht verstehen!
    Gruß
    kafka*

  15. #35
    Avatar von Aeternitas
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    ...und es gibt User, die spielen am Seitenrand den Schlaumaier

    ...jeder , der ein Gefühl für Mechanik hat muss sich die Frage stellen...das ist doch in etwa vergleichbar mit hohen Geschwindigkeiten. Man fährt mit 300 km/h auch lieber mit einem 2 t Auto, als mit einem1 t Auto, auch wenn "theoretisch" alles passt...Masse macht träge und stabilisiert. Der Gang einer 36 000 A/h Unruhe ist einfach unruhiger und leichter störbar, daher auch ein größerer Puffer. Zudem wären 300° bei der Schlagzahl schwer leistbar und der Verschleiß natürlich höher.

    Ich lasse mich aber gerne mit einer Abbildung einer Zeitwaage beim Messen eines Schnellschwingers überzeugen.

    https://uhrforum.de/eta-2832-mit-36000-a-h-uhrmacher-fragen-t102677
    Geändert von Aeternitas (24.10.2013 um 19:30 Uhr)
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  16. #36
    Avatar von Rostfrei
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    @Kaichi&kafka*: freut mich, dass euch dieser Bericht gefällt

    @ha-we: Mit dem Zettel kann man leider nicht viel anfangen; es ist unklar in welcher Lage und bei welchem Aufzugszustand die Amplitude gemessen wurde; als Gangprotokoll nicht zu verwenden


    Zitat Zitat von Aeternitas Beitrag anzeigen
    Der Gang einer 36 000 A/h Unruhe ist einfach unruhiger und leichter störbar, daher auch ein größerer Puffer.
    Nein, falsch. Genau das Gegenteil wäre richtig - der Sinn die Schlagzahl zu erhöhen ist doch, dass der Gang der Uhr weniger leicht gestört werden kann.

    Zitat Zitat von Aeternitas Beitrag anzeigen
    Zudem wären 300° bei der Schlagzahl schwer leistbar und der Verschleiß natürlich höher.
    Auf welcher Grundlage, außer Bauchgefühl, kannst Du das beurteilen?


    Hier noch ein Diagramm was ich die ganze Zeit gesucht habe:
    Name:  Isochronismus_Diag.gif
Hits: 1199
Größe:  8,9 KB
    [Quelle: http://www.rawac.de/bilder/GIFs/Isochronismus_Diag.gif]

    Dies zeigt sehr schön, WARUM angestrebt wird, die Amplitude möglichst hoch zu setzen:
    Zwischen Vollaufzug und 24h nimmt bei ablaufender Uhr die Spannung der Zugfeder ab - soweit klar. Im Bereich von hohen Amplituden (ca. 330 bis 270°) ist der Gangunterschied zwischen Vollaufzug und nach 24h am geringsten;
    Würde die Uhr bei Vollaufzug weniger als 270° schwingen, ist die Amplitude nach 24h noch sehr viel geringer; in dem verlinktem Diagramm sieht man deutlich, dass in diesem Falle der Gangfehler signifikant zunimmt.


    Bezüglich Deines Verlinktem Threads:
    Du kannst nicht von einem Werk auf alle schließen. Das genau dieses Werk eine sehr geringe Amplitude aufweist, ist ein vollkommen anderer Grund:
    Bei ca. 230° Amplitude löschen sich die Schwerpunktfehler der Unruh aus.
    Siehe dazu dieses Diagramm:

    Name:  Unwucht_Amlitude_Pos.gif
Hits: 1222
Größe:  7,5 KB
    [Quelle: http://www.rawac.de/bilder/unwucht/Unwucht_Amlitude_Pos.gif]

    Anzutreffen auch bei anderen Werken (z.B. Omega Kal 550 mit 19800A/H(!), bestimmte Varianten der Coaxialkaliber und einige andere)

    Zitat Zitat von Aeternitas Beitrag anzeigen
    Ich lasse mich aber gerne mit einer Abbildung einer Zeitwaage beim Messen eines Schnellschwingers überzeugen.
    Mal unter uns: Ob Du mir das alles glaubst, oder nicht, ist mir herzlich egal. Ich beantworte gerne Fachfragen - auch gerne ausführlicher; aber ich opfere nicht meine Freizeit um Dir irgendwelche Zeitwaagendiagramme herauszusuchen!

  17. #37
    Avatar von Aeternitas
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    Theo, ich möchte nicht, dass Du hier etwas opferst, aber Du kannst vielleicht verstehen, dass ich gerne die 310° bei einem 36000 A/h Kaliber sehen würde...muss ja nicht von Dir sein, ist ja offen. Trotzdem schon mal Dank für Deine Mühen...ich wäre ein Tor würde ich Deine Fachkraft hier durch dämliche Fragen ausnützen...das hoffe ich mal nicht


    Zitat Zitat von Rostfrei Beitrag anzeigen
    Nein, falsch. Genau das Gegenteil wäre richtig - der Sinn die Schlagzahl zu erhöhen ist doch, dass der Gang der Uhr weniger leicht gestört werden kann.
    ...Die Unruhe lässt sich doch schon leichter beeinflussen, nur ist die Störung für den Gang nicht so relevant, da sie schnell kompensiert wird, anders ausgedrückt: hohe Frequenz ist flatterhafter, aber die Änderungen sind in der Summe nicht so relevant.

    Zitat Zitat von Rostfrei Beitrag anzeigen
    Auf welcher Grundlage, außer Bauchgefühl, kannst Du das beurteilen?
    ...weil die Unruh schneller den Winkeldurchgang machen muss...daher kleinere Unruhe mit weniger Masse und stärkere Spiralfeder...diesem System sind ja auch irgendwo Grenzen gesetzt.

    Zitat Zitat von Rostfrei Beitrag anzeigen
    Hier noch ein Diagramm was ich die ganze Zeit gesucht habe:
    hmm...das sagt doch, dass der Gang bei kleinerer Amlitude nicht linear schneller wird, sondern unproportional stärker...die Frage ist natürlich auch, ob das für alle Werke gilt...auch wenn sie per se nicht für 300° konzipiert sind...Klar, wenn eine Uhr auf 310° läuft, dann wird der Gang nicht linear schlechter...aber muss das was mit der absoluten Amplitude zu tun haben oder mit der relativen, die durch Ölverdunstung und Ablagerungen eintritt? Die Grafik gibt das so nicht her und der Link ist bei mir tot.


    Zitat Zitat von Rostfrei Beitrag anzeigen
    Bei ca. 230° Amplitude löschen sich die Schwerpunktfehler der Unruh aus.
    Siehe dazu dieses Diagramm:
    ...ich muss zugeben, das verstehe ich nicht....was bedeuten 0°, 80° und 135°?

    Klar, man kann sich nicht auf Basis von einem Werk hier äußern...aber Rainer hat das ja bestätigt...ich will jetzt nicht per se Deine Aussagen in Zweifel ziehen, nur wollte ich mein Vorwissen hier überprüft haben.
    "Weißt Du, was das Geheimnis des Lebens ist?"

  18. #38
    Avatar von ha-we
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    Hallo Theo,
    Vielen Dank für die umfangreiche und interessante Reaktion,
    Ich bin schon sehr glücklich mit dem jetzigen Zustand der Uhr.Ich hoffe,daß mein Sohn irgentwann auch noch Freude an dem Ticker hat.
    Sehr freundliche Grüße aus Essen
    Ha-We
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  19. #39
    Avatar von Hansen54
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    Nachdem ich die Leuchtmasse auf den Zeigern erneuert habe, wurde das ZB wieder zentriert und dann die Zeiger gesetzt. Für dieses Kaliber benötigt man einen speziellen Werkhalter mit einem mittigen Dorn, der auf die Höhe der Friktionsfeder geschraubt wird und beim setzen des Sekundenzeigers das Sekundenradtrieb fixiert.

    Hallo Theo,

    ich hab die gleiche Uhr und Schwierigkeiten mit dem Setzen des Sekundenzeigers. Er löst sich immer wieder. Ist das weil mir das Spezialwerkzeug fehlt???

    Gruß
    Rolf
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  20. #40
    Avatar von Rostfrei
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    Ja. Beim Zeigersetzen muss auch das Automatikmodul entfernt werden - danach muss das Sekundenradtrieb mit dem Spezialwerkhalter gestützt werden.

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