Ergebnis 1 bis 15 von 15
  1. #1
    Avatar von MrSeiko
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    Federsteg ohne Schulter ausbauen?

    Nun sitze ich vor einer Uhr mit Federstegen ohne Schulter. Die Löcher sind natürlich nicht durchbohrt.

    stege.jpg

    Ein paar Tipps habe ich bekommen. Die Gewaltfreien haben nicht gefruchtet. Vor den Gewalttätigen scheue ich mich noch. Bin also noch für weitere Tipps offen
    Allerbeste Grüße,
    Thomas
    Weine nicht, weil es vorbei ist.
    Lache, weil es schön war.
    Gabriel García Márquez

  2. #2
    Avatar von pallasquarz
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    Hallo Thomas, ich habe in ähnlichen Situationen das Band um den Steg aufgebogen (als Hebel eine breite Klinge vom Taschenmesser, keine zum Schneiden) und es dann darunter ausgefaedelt. War immer reversibel.
    Viel Erfolg Christoph

  3. #3
    Avatar von Gemeinagent
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    WELCHE gewaltfreien hast Du denn schon bekommen - nicht, dass wir uns hier wiederholen...

    Einsprühen mit Kriechöl / WD40 und dann mit scharfer Klinge (kleiner Schraubendreher mit angeschliffener Klinge evtl.) versuchen, zwischen Federsteg und Gehäuse zu kommen? Ansonsten sind alte Federstege auch gerne anfällig am Tubus und man kann da mit Werkzeug so lange kratzen, bis er "auf" ist.

    Bei mir hat letzten Endes auch einmal nur noch Gewalt geholfen - ich hab am Band gezogen, bis der Federsteg aufgab (vorher irgendwie schwächen hilft natürlich).

  4. #4
    Avatar von ketap
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    Klinge am Ende in den Spalt und kurz gehelbelt. Stege brauchst du sowieso neu und Gewalt ist imho anders.
    Viele Grüße

    Carlo

  5. #5
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    Avatar von Rainer Nienaber
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    Du könntest versuchen, das Endstück vom Band aufzubördeln. Falls das nicht mehr gebraucht wird. Sonst einen Kuhfuß in die Mitte des Anstoßes und einmal "knack"

  6. #6
    Avatar von hermannH
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    Zitat Zitat von Rainer Nienaber Beitrag anzeigen
    Du könntest versuchen, das Endstück vom Band aufzubördeln. Falls das nicht mehr gebraucht wird. Sonst einen Kuhfuß in die Mitte des Anstoßes und einmal "knack"
    Genau so!
    Hier führt Gewalt doch zum Ziel!
    Mit Tixo das Gehäuse an der Stelle schützen.

    Gruß hermann

  7. #7

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    Ein sehr scharfer Keil , etwa 5 bis 10 Grad, an einen kleinen Schraubendreher schleifen, dann schaffst du das ohne Gewalt. Die Enden der Stege sind meistens ein bisschen abgerundet /abgekantet.
    Beste Gruesse, Max

  8. #8
    Avatar von MrSeiko
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    Zitat Zitat von Rainer Nienaber Beitrag anzeigen
    Du könntest versuchen, das Endstück vom Band aufzubördeln. Falls das nicht mehr gebraucht wird. Sonst einen Kuhfuß in die Mitte des Anstoßes und einmal "knack"
    Danke. Am Ende führte kein Weg am Gewalteinsatz vorbei. Zuvor hatte ich mit WD40 und Keilen und scharfen Klingen versucht, die Stege zu öffnen. Aber die Röhren saßen zu satt. Da war nichts zu wollen. Und da mir die Uhr dann doch näher war als das Band, wurden die Endstücke aufbebördelt und konnten dann gleich als Schutz des Gehäuses beim Hebel dienen. Es muss ziemlich viel Gewalt aufgebracht werden, um ein "Knack" zu erzeugen. Beim zweiten "Knack" versenkte sich ein Steg zur Hälfte in meinem linken Daumen. Ging also nicht ohne Pflaster. Aber die Uhr hat es unbeschadet überstanden.

    Mit dem Vollpfosten, der diese Stege verbaut hatte, würde ich jetzt dennoch gerne mal eine Runde diskutieren.

    Dank an alle für die Unterstützung.

    stege2.jpg
    Allerbeste Grüße,
    Thomas
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  9. #9
    Avatar von ketap
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    Mörter d ohne Aufbördeln hättes du die Stege nicht knacken können?

    Gut das du es einiger Maßen überstanden hast, hätte auch ins Auge gehen können.
    Uhrmachen ist aber wirklich gefährlich. Habe heute noch die Pflasterbox am Platz stehen.
    Viele Grüße

    Carlo

  10. #10
    Avatar von MrSeiko
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    Zitat Zitat von ketap Beitrag anzeigen
    ohne Aufbördeln hättes du die Stege nicht knacken können?
    Die Frage hatte ich auch im Kopf. Falls ich sie mit "Nein" hätte beantworten können, hätte ich vermutlich die Uhr beschädigt. So opferte sich gleich der Endlink als Schutz für das Gehäuse. Hat funktioniert.
    Geändert von MrSeiko (12.10.2017 um 20:03 Uhr)
    Allerbeste Grüße,
    Thomas
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  11. #11

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    Gratuliere! Bleibt die Frage: waren das die originale Stege? Wenn ja, wer bedenkt sowas... die Oeffnungen in den Anstossen fuer normale Stege sind ja da...
    Geändert von 403max (12.10.2017 um 20:30 Uhr)
    Beste Gruesse, Max

  12. #12
    Avatar von pallasquarz
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    Zitat Zitat von ketap Beitrag anzeigen
    ...Gut das du es einiger Maßen überstanden hast, hätte auch ins Auge gehen können.
    Uhrmachen ist aber wirklich gefährlich. Habe heute noch die Pflasterbox am Platz stehen.
    Guten Abend, entschuldigt für OT, aber das ist wohl ein Thema, über das nicht gross gesprochen wird.
    Ich habe mich selbst einmal bei einer Aktion mit bombenfesten Drückern aus Dämlichkeit ganz fürchterlich in den Daumen geschnitten; hätte genäht werden müssen, ist aber auch so wieder geworden.
    Grüße Christoph

  13. #13
    Avatar von jeannie
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    Zitat Zitat von MrSeiko Beitrag anzeigen
    Klicke auf die Grafik für eine größere Ansicht

Name:	stege2.jpg
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    Wenn du die Endglieder eh geopfert hast wäre eine kleine Trennscheibe am Dremel ja auch eine Option gewesen.
    Grüessli, jeannie

  14. #14
    Avatar von neset530d
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    Wie kann man Endglieder opfern.
    Das ist ja das Um und Auf eines Edelsathlbandes für die Gehäuseintegration.

  15. #15
    Avatar von MrSeiko
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    Zitat Zitat von jeannie Beitrag anzeigen
    Wenn du die Endglieder eh geopfert hast wäre eine kleine Trennscheibe am Dremel ja auch eine Option gewesen.
    Das wäre mir zu eng/gefährlich geworden. Zu nahe am Gehäuse. Ich dachte eine Zeit lang daran, mit einem 1,5 mm Bohrer den Steg zu schwächen. Aber da das Band nicht mehr das Beste war, ich ja sowieso tauschen wollte und so ein paar Ersatzglieder gewinnen konnte, bin ich den Weg gegangen.
    Allerbeste Grüße,
    Thomas
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