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  1. #1
    Avatar von alte Uhr
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    DAU Omega de Ville,Ref. 551.0065, Kal. 671

    Hallo Uhrenfreunde,

    neulich wurde mir eine schöne Automatik an den Tisch gebracht. Eine schöne Damenuhr aus den 70ern: Omega de Ville Automatik Damenuhr. Das Gute Stück hatte folgendes Fehlerbild: Aufzug fest, aber Zeigerstellung noch möglich und natürlich auch durch
    Schütteln nicht mehr zum Laufen zu bewegen. Hoffentlich hat niemand zu stark an der Krone gedreht.


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    Na dann erst mal öffnen.

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    Dei Zwei fehlenden Zähne sind aber sicher nicht alleine durch die Bewegung des Rotors entstanden, hier wurde wild aufgezogen.




    Der Rotor lässt sich "nur Schwer" bewegen und es hat Jemand irgend ein Klebriges Fett
    auf das Rotorlager geschmiert.

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    Beim Zerlegen der Automatikmechanik kommt ein schwarzes Teilchen zum Vorschein
    und das Antriebsrad für das Sperrad hat Karies - 2 Zähne fehlen.

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    Dieses schwarze Teilchen ist ein Bruchstück des Kunststoffwerkhalters, dessen "Druck-
    klammern" schon abgebrochen sind. Also keine so glückliche Konstruktion meiner Meinung nach. Aber es hatte zuvor schon jemand kleine Klötzchen in den Gehäuseboden
    eingeklebt um die Freigängigkeit des Rotors zu gewährleisten. Umsichtigerweise hätte man doch die losen Klammen vorsichtshalber entfernen sollen. Aber das kann ich ja jetzt
    tun.......


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    Na ja jetzt erst mal die Platine abräumen

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    Teil 2 folgt.

    Viele Grüße
    Helmuth
    .....mechanische Uhren sind einfach was Ehrliches.....

  2. #2
    Avatar von alte Uhr
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    Revision, Omega de Ville, Kal 671

    Und es geht weiter zum 2. Teil.

    Platine leeren....

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    Jetzt geht's auf Ziffernblattseite

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    Und hier nochmal alle Teile des Aufzugs- und Stellwerks


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    .....mechanische Uhren sind einfach was Ehrliches.....

  3. #3
    Avatar von alte Uhr
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    Revision, Omega de Ville, Kal 671

    So, zuletzt befreie ich noch die Triebfeder aus dem aus dem zarten Federhaus

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    Hier nochmal Anker und Unruhe vereint in der Erholungsphase

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    Jetzt bin ich wie immer erst mal auf Teilesuche. Die Feder habe ich schon.
    Das defekte Rad ist in meiner Teileliste mit Antriebsorgan für Sperrad mit
    der Nummer: 670.1437 beschrieben. Mal schauen ob ich das noch besorgen
    kann.
    Dann geht`s weiter
    Vielen Dank für`s Lesen.

    Regulierte Grüße
    Helmuth
    .....mechanische Uhren sind einfach was Ehrliches.....

  4. #4
    Avatar von alte Uhr
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    Hallo Freunde der Uhrmacherei,

    mittlerweile sind die erforderlichen Teile eingetroffen und nun geht die
    Revi weiter.

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    Zwischenzeitlich konnte ich dem Gehäuse und dem Glas einen leichten "Schliff"
    verpassen und anschließend habe ich es schon aufpoliert. Damit ist es schon fertig
    vorbereitet um am Ende das schöne werk wieder aufzunehmen

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    Zunächst wird die Grundplatine für die Reinigung im Spiritusbad vorbereitet
    indem ich noch das stoßgesicherte Lager der Unruhe entferne.

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    Die Teilereinigung vollziehe ich immer direkt vor dem Einbau in Baugruppen unterteilt.


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    Hier ist der Deckstein vom Lagerstein getrennt. Zuerst in Spirizus gereinigt,
    und anschließend wird er mit dem Finger über ein sauberes Stück Papier gerieben
    um sämtliche Rückstände vollständig zu entfernen. Hierfür eignet sich Seidenpapier
    besonders gut.
    In der Zwischenzeit sind die anderen Teile bereits Trocken. Der Deckstein bekommt
    einen Hauch von Öl ( hier verwende ich Dr. Tillwitch # 1-3) dieser wird dann
    mit dem Unruhlager aufgenommen, wieder in die Stoßsicherung der Grundplatine eingelegt , und zuletzt die Lyra wieder geschlossen.


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    Danach das Minutenrohr nachgekerbt. Diese Arbeit führe ich immer mit einem alten Seitenschneider durch. Mit viel Gefühl merkt man wie das Material anfängt zu "federn"
    beim Zusammendrücken, dann ist's genau richtig. Das ist einfach eine Sache des feelings.

    Dann wieder eines meiner Lieblingsbilder: Aufdrücken des Minutenrohrs auf der
    Triebnietmaschine, mit einem Klick rastet es ein. Dann war auch genau richtig gekerbt.

    Natürlich muss zuvor das Lager (Stein) geölt werden, denn Später ist er quasi
    nicht mehr erreichbar.

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    Nun werden die Räder gereinigt und in die Platine eingesetzt.

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    .....mechanische Uhren sind einfach was Ehrliches.....

  5. #5
    Avatar von alte Uhr
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    Dann wird der Räderwerkkloben aufgesetzt und die Wellezapfen eingeführt.

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    Name:  12.jpg
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    Hier ist die neue Triebfeder mit Schleppfeder schon wieder im Haus.

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    Das Federhaus schon wieder komplettiert. Natürlich wird die Feder mit etwas
    Remotoirfett eingesetzt-aber nur die Innenwand etwas behandeln denn die
    Feder ist selbstschmierend. Den Federkern leicht ölen, und den Deckel wieder
    aufdrücken.

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    Hier ist das Kronrad, Kronradtrieb und der Umstelltrieb schon aufgesetzt.

    Name:  15.jpg
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    Natürlich werden diese Räder gleich an ihren Lagerstellen etwas geölt. Nur die Lager nicht
    die Zähne. Anschließend wird das Sperrad montiert.

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    Danach geht`s auf die Ziffernblattseite.

    Name:  17.jpg
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    Zuerst wird der Winkelhebel mit der dazu-
    gehörigen Schraube fixiert. Und beim Einbau natürlich leicht geölt.


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    Schiebetrieb und Aufzugstrieb gereinigt.

    Name:  19.jpg
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    Und anschließend mit der aufzugswelle montiert. Hiebei öle ich die Führungsbohrung
    der AW in der Platine etwas, denn diese Stelle ist nacher fast nicht mehr zu erreichen.

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    Fortsetzung folgt.

    Regulierte Grüße
    Helmuth
    .....mechanische Uhren sind einfach was Ehrliches.....

  6. #6
    Avatar von ma1208
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    Danke für die ausführliche Dokumentation! Eine Ähnliche Omega Damenuhr mit einem Kaliber mindestens mal aus der gleichen Familie hab ich auch noch zuhause zumliegen. Nun habe ich mental die Revi schon durch, das hilft ungemein!
    Grüße, Marcel

  7. #7
    Avatar von el_relojero
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    Danke, Helmuth, super.

    Ich verstehe nicht, dass hier kaum gepostet wird? Ist doch eine gute und lehrreiche Vorstellung.

    Grüsse Nico
    Alle 1000 Jahre wetzt ein kleiner Vogel seinen Schnabel an einem hohen Berg. Wenn der ganze Berg abgewetzt ist, ist eine Sekunde der Ewigkeit vorbei.

  8. #8
    Avatar von alte Uhr
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    Hallo Nico,

    Vielen Dank für die Blumen ....... finde ich auch etwas schade.

    Aber heut`abend mach ich den Bericht fertig.

    Viele Grüße
    Helmuth
    .....mechanische Uhren sind einfach was Ehrliches.....

  9. #9
    Avatar von uhrenbastler
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    Top!

    Ich freue mich schon auf den Rest des Berichts!

    Ciao
    Christoph
    * Das große Uhrwerksarchiv, jetzt neu auf http://www.uhrwerksarchiv.de
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  10. #10
    Avatar von Wristwatch
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    Hallo Helmuth,
    ist immer wieder wunderbar spannend und lehrreich Deine Revisionen zu verfolgen!

    Nach OP und Reha bin ich nun wieder unter den Lebenden und werde mich demnächst meinen Schätzchen, welche eine Revi bemötigen, zuwenden...

    Grüßle

    Ralf
    tick, tack, tick...
    "überzeugter Rechtsträger"

  11. #11
    Avatar von alte Uhr
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    @Ralf: es freut mich sehr wieder etwas von Dir zu "hören", und vor allem daß es
    Dir besser geht

    @Christoph: geht gleich los.....
    .....mechanische Uhren sind einfach was Ehrliches.....

  12. #12

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    Hallo Helmut
    Deine Revisionsberichte sind wie immer Top.

    Gruß Harald
    Member of Club MadMember of LUF

  13. #13
    Avatar von Salome
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    Ein wirklich hochinteressanter Einblick in Deine Arbeit.

    Top! Ich freue mich schon auf Deine Fortsetzung
    Mitglied im: L E O; M.O.C.

  14. #14
    Avatar von alte Uhr
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    Hier ist die Wippe und die Wippenfeder schon eingebaut. Der Wippenfeder
    muss bem Einbau immer besondere Beachtung geschenkt werden da diese
    leicht zu einem schnellen Flugobjekt werden kann. Es ist immer hilfreich
    zusätzlich einen Zahnstocher zur Hand zu haben um sie beim "Spannen"
    an der Rundung zusätzlich zu fixieren. Aber mit etwas Übung geht auch diese
    Arbeit ganz leicht von der Hand.

    Name:  21.jpg
Hits: 2495
Größe:  30,8 KB

    Jetzt ist es wichtig während des Zusammenbaus alle beweglichen Teile
    an ihren Lager - und Berührungsflächen leicht, dosiert und gezielt zu ölen.
    Nur so ist die verschleißfreie und vor allem "leichte" Funktion gewährleistet.


    Name:  22.jpg
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    Hier ist das Zeigerstellrad und das Wechselrad zu sehen. Das Wechselrad
    hat einen kleinen Wulst genau hier muss etwas Öl aufgebracht werden, natürlich
    auch an den an der Werkplatine befindlichen Zapfen die dann die beiden Räder
    aufnehmen.


    Name:  23.jpg
Hits: 2495
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    Dann werden die beiden Räder an ihren Ensatzort gebracht.

    Name:  24.jpg
Hits: 2500
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    Danach wird das Stell - bzw. Aufzugswerk von der Winkelhebelfeder "abgedeckt"
    Die Kontaktfläche zum Winkelhebel muss auch mit etwas Öl versehen werden.
    Wenn man etwas zu viel erwischt kann man das überschüssige Schmiermittel
    mit einem Papiertaschentuch oder einem Stück Küchenrolle ganz leicht wieder
    aufnehmen. Das habe ich hier natürlich auch getan.



    Name:  25.jpg
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    Nun wenden wir uns wieder der anderen Werkseite zu.


    Name:  26.jpg
Hits: 2493
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    Bevor der Anker wieder in seine Position gebracht werden kann muss er mit
    Waschbenzin kurz gereinigt werden. Nie mit Alkohol, denn dieser löst den Schellack
    mit dem die Hebesteine im Anker befestigt sind auf. Zuvor werden noch die Hebeflächen
    der Hebesteine mit einem Hauch öl versehen - nur ganz, ganz wenig


    Name:  28.jpg
Hits: 2502
Größe:  43,0 KB

    Dann wird der Ankerkloben montiert. Die Lagersteine des Ankers sind die einzigen
    Stellen die NICHT geölt werden dürfen.


    Name:  29.jpg
Hits: 2497
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    Hier ist schon die gereinigte Unruhe mit Spirale und Spiralklötzchen zu sehen.
    Weiter unten ein Bild des Ankers.


    Name:  30.jpg
Hits: 2486
Größe:  25,0 KB
    Angehängte Grafiken Angehängte Grafiken  
    Geändert von alte Uhr (28.08.2012 um 23:11 Uhr)
    .....mechanische Uhren sind einfach was Ehrliches.....

  15. #15
    Newsman
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    Zitat Zitat von el_relojero Beitrag anzeigen
    Danke, Helmuth, super.

    Ich verstehe nicht, dass hier kaum gepostet wird? Ist doch eine gute und lehrreiche Vorstellung.

    Grüsse Nico
    Ich lese den Werkstatt-Channel regelmäßig, traue mich als "Nichtschrauber" aber nicht so recht Kommentare da zu lassen, da ich mit nicht anmaßen möchte, User, die von der Materie deutlich mehr verstehen, zu bewerten.

    Aber zumindest eines: Revisionen wie diese sind der Hauptgrund, warum ich die Werkstatt so mag Also bitte weiter so

  16. #16
    Avatar von Rostfrei
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    Hallo Helmuth,

    diesen klasse Thread habe ich erst heute entdeckt; da in letzter Zeit der Werkstatt-Bereich mit meiner Meinung nach oft fehlplazierten Beiträgen gefüllt wird, übersieht man in dieser Flut ab und an solch arbeitsintensive und gut gestaltete Artikel. Meinen Glückwunsch dazu - und mich als Omega-Fan freut mich derartiges natürlich noch mehr.

    Die Frage muss erlaubt sein: Bist Du professioneller Uhrmacher - einen so derart aufgeräumten Arbeitstisch habe ich in meinem Kollegenkreis de fakto noch nie gesehen?!

  17. #17
    Avatar von alte Uhr
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    Hier ist die Unruhe schon an ihrem zugewiesenen Platz. Da sich bei vielen Omega -
    Kalibern das Spiralschloss von Oben zugänglich öffnen lässt habe ich mich auch hier
    dazu entschieden die Unruhe von ihrem Kloben im eingebauten Zustand
    zu trennen. Hierfür muss natürlich auch das Spiralklötzchen gelöst werden.
    Aber der Aufwand lohnt sich meiner Meinung nach auf jeden Fall, denn so besteht
    noch weniger Gefahr das bei der Montage dieser empfindlichen Teile ein Schaden
    passiert. Wei schnell kann durch eine Fallhöhe von 1 cm schon die Arrodierung der Unruhwelle beschädigt werden, oder die Spirale verformt sich weil der Unruhreif
    von der Kornzange rutscht..........

    Name:  31.jpg
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    Jetzt auch gleiches Prozedere mit dem oberen Unruhlager. Waschen usw....


    Name:  32.jpg
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    Nun ist der Unruhkloben montiert, das Spiralklötchen befestigt und das
    Spiralschloß wieder verschlossen.


    Name:  33.jpg
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    Hier läuft das schöne Werk schon wieder. Es ist schon beim ersten Drehen der Krone sofort angelaufen - "so wie es sein muß"


    Name:  34.jpg
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    So jetzt kann ich mich dem Automatikaufzug widmen. Teile sind schon gereinigt.
    Das neue Antriebsorgan für Sperrad passt auch. AT-Aufzug komplettieren und
    ölen.


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    Hier verenge ich das Rotorlager mit Hilfe meiner Triebnietmaschine. Der Rotor hatte
    an den Kloben geschliffen da das Lager einfach zu viel Luft hatte.



    Name:  36.jpg
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    So, wieder komplett.


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    Und wieder eingebaut.


    Name:  38.jpg
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    Name:  39.jpg
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    Name:  40.jpg
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    Sieht wieder richtig gut aus - zum Ausgehen in De Ville.......



    Regulierte Grüße
    Helmuth
    Geändert von alte Uhr (29.08.2012 um 01:05 Uhr)
    .....mechanische Uhren sind einfach was Ehrliches.....

  18. #18
    Avatar von el_relojero
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    Ausserordentlich, was Du uns da lieferst, Helmuth! Vielen Dank dafür.
    Wirklich beeindruckend, wie souverän Du mit diesem kleinen Werk einer DAU umgehst. Chapeau!
    (übrigens ein sehr schönes Werk ...)

    Mit dankendem Gruss
    Nico

    P.S.: Erfreulich, dass inzwischen einige Beiträge zu lesen sind.
    Alle 1000 Jahre wetzt ein kleiner Vogel seinen Schnabel an einem hohen Berg. Wenn der ganze Berg abgewetzt ist, ist eine Sekunde der Ewigkeit vorbei.

  19. #19
    Avatar von alte Uhr
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    @Nico: Vielen Dank, gerne wieder.
    Das Werk finde ich auch Klasse, ich glaube ich werde Omega-Fan.


    @Theo: Vielen Dank - macht eben Spaß
    Da muss ich Dir aber bepflichten das manche Beiträge nicht sooo in die Werkstatt
    Passen. Aber was soll's der Austausch ist doch wichtig
    Ob ich Uhrmacher bin ? Du kannst gerne mal auf mein Profil schauen. Ich glaube ordentlich ist ein anderer, für mich ist es völlig ausreichend wenn ich weiss wo etwas
    sein könnte oder wo ich suchen kann. Oder wenn ich weiss wo es mal lag.......................( meine Frau schimpft zumindest immer) Aber es freut mich trotzdem wenn
    Du meinen Werktisch als ordentlich empfindest. Ich bin wohl doch nicht alleine so.
    (kleiner Spaß) Ich habe auch schon irgendwo gelesen daß Du Omega -Spezialist
    bist - kann ich mich bei Problemen mal an Dich wenden ?

    Viele Grüße
    Helmuth
    .....mechanische Uhren sind einfach was Ehrliches.....

  20. #20
    Avatar von ma1208
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    Schön ist sie geworden!
    Ich habe auf den Bildern keine Zeitwaage entdecken können. Wie regulierst du die Uhren dann?
    Schade, dass hier keine Zeiger mit neuer Leuchtmasse belegt werden mussten, dass hätte so schön den Bogen zum entsprechenden Thread hier in der Werkstatt geschlossen

    Theo habe ich übrigens als außerordentlich hilfsbereit, was Tipps und Hilfen angeht, kennengelernt! Ich denke wenn es ein Problem mit einer Omega gibt, dann ist er hier der kompetenteste Ansprechpartner!
    Grüße, Marcel

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