+ Antworten
Ergebnis 21 bis 40 von 46
Thema: Wasserdichtigkeit bei Rolex
-
31.08.2010, 19:47 #21Gesperrt
- Dabei seit
- 01.11.2008
- Beiträge
- 1.436
Danke für die korrigierte Grafik, santiago!
Für die Twinlock-Krone finde ich leider keine gute Schnittzeichnung.
Um auf die Ausgangsfrage zurückzukommen: Wozu benötigt man mehr als 100 m?
-
31.08.2010, 20:04 #22
-
31.08.2010, 20:20 #23Gesperrt
- Dabei seit
- 01.11.2008
- Beiträge
- 1.436
Mit einer Explorer? Welcher Gebirgssee ist so tief?
Da wäre eine Taucheruhr vermutlich besser geeignet.
-
31.08.2010, 20:36 #24
Moin ...
Den Umschwung von Rolex allgemein auf die Explorer im Speziellen habe ich ein bisschen verschlafen ...
Aber um es zu retten - was will man sonst auf dem Berg ausser zu tauchen ?
(Geht sogar auf dem Montblanc ...)Schönen Gruss vom Schmitti
Warum liegt hier überhaupt Stroh rum ?
MitGlied in : P.I.T.- APC - P.O.C. - R.O.C. - D.D.O.C.
-
31.08.2010, 21:34 #25Uhrenmacherlehrling
- Dabei seit
- 15.11.2008
- Beiträge
- 1.912
Hallo!
Hoffe es klang eh nicht zu rechthaberisch
Falls wirklich Wasser beim hinteren Deckel der Feder (Teil 14) eindringen könnte wäre das IMHO ja ein schwerer Konstruktionsfehler. Die O-Ringe auf der Kronenwelle wären sinnlos und wenn der Hohlraum mit der Feder mit Wasser gefüllt wäre würde dieses beim späteren Verschrauben der Krone auch noch zusätzlich ins Werk "gepumpt" werden.
100 oder 200m Wadi finde ich noch sinnvoll. 1000 oder gar 2000m macht sich halt gut bei den technischen Daten und am Stammtisch
Gruß
santiago
-
31.08.2010, 22:05 #26ZickeGast
Was mich an den Zeichnungen irritiert, ist der Umstand, das die Konstrukteure von Rolex und Co. kein System wie bei den Stützringen für die O-Ringe verwendet haben.

Stattdessen machen sie im hinteren Teil eine Kegelsenkung, in die der O-Ring (wie man im oberen Beispiel sehen kann noch besser) hineinfließen kann. Die Kannte muß im inneren Bereich möglichst scharf bleiben (selbstverständlich gratfrei).
Mit Dichtring sind dynamisch (bewegt) 250 bar (2500m Tiefe) , und statisch (unbewegt) 400 bar (4000m Tiefe) drin. (Gilt für klassische O-Ringe, denn es gibt noch geschicktere Dichtungsformen.)Geändert von Zicke (31.08.2010 um 22:08 Uhr)
-
31.08.2010, 23:29 #27Uhrenmacherlehrling
- Dabei seit
- 15.11.2008
- Beiträge
- 1.912
Hallo!
Ob man bei so einer eher hüstel anspruchslosen Anwendung mit sehr kleinen O-Ringerl Stützringe braucht weiß ich nicht.
Die Kegelsenkung beim Ring 3 im Schnittbild könnte eventuell ganz bewußt gewählt worden sein um Spannung vom Ring zu nehmen wenn die Krone voll angeknallt wird
Theoretisch sind die Senkungen vielleicht nicht optimal aber eventuell bekommt man in der Praxis so eine kleine festverschraubte Krone sonst nur mehr wieder mit einer Zange auf
Gruß
santiago
-
01.09.2010, 08:37 #28ZickeGast
Hallo santiago,
die Konstruktion der Kronenabdichtung macht hier so ziemlich alles falsch, was man falsch machen kann. Es ist so, als ob man eine Scheibenbremse als Axialgleitlager ausbilden würde, und sich dann darüber wundert warum die Scheibenbremse nicht bremst.
Die Dichtungen sind so weich, das sie sich unter Druck leicht verformen lassen. Während sie sich unter Druck so verformen das sie die Rauhigkeit der Oberflächen überwinden und somit dann mit der Oberfläche einen "Formschluß" bilden, dürfen sie nicht soweit verformt werden das sie Schaden nehmen. Bei diesen Rolex Dichtungskonstruktionen nehmen sie sehr leicht Schaden. Und meine Hoffnung ist es, das es jedem einleutet, das eine Beschädigte deformierte Dichtung ihre Funktion nicht mehr aufnehmen kann. Dichtungen müssen sehr pfleglich behandelt werden! Sie dürfen nicht über scharfe Kanten gezogen werden. Und Rolex sorgt dafür, das sie währen des Betriebes sich an scharfen Kanten abarbeiten.
Das ist schlichtweg Sabotage!
-
01.09.2010, 08:43 #29
Ich weiß nicht wie sich das bei Rolex verhält, habe darüber noch nichts lesen können. Bei Panerai ist es so, das die Uhren bis 40 Bar abgedrückt werden, und Panerai garantiert eine Dichtigkeit bis 300 Meter.
Wenn eine Uhr bis 100 Meter wasserdicht ist, reicht das allemal für den Hausgebrauch.
Gruß BerndGruß Bernd
Gründer und Vorstandsmitglied des P.O.C. & IWC Uhren Club
Und Member in vielen Clubs. Einer der MAD.
Erfahrung ist die Summe meiner gemachten Fehler.
-
01.09.2010, 08:48 #30ZickeGast
Von einem Hersteller der Weltbesten Uhren erwarte ich selbstverständlich, das er mit seinen Qualitätsprodukt in allen Belangen so hochwertige Arbeit leistet, das niemals ein Grund zur Beanstandung besteht.
Keinesfalls würde ich solche dahingepfuschten Fehler in der Konstruktion tolerieren, wenn ich Kenntnisse von ihnen habe. An solchen Punkten offenbaren sich die Professionalität von Rolex als Konstrukteur von Technikprodukten.
-
01.09.2010, 10:06 #31Uhrenfreund
- Dabei seit
- 30.05.2009
- Beiträge
- 192
...erstmal 1000 Dank für die Eure Antworten. Tauche zwar nicht in Untiefen. Springe aber schonmal vom 10er oder 20er im Freibad, danach dann natürlich kräftig abduschen. Gelegntlich gehts auch mal bis 50m tauchen. Hält das die ExII?
-
01.09.2010, 10:51 #32
100m für den Hausgebrauch ist mehr als übertrieben - das reicht für alles, was nicht mit Wassersport (Wasserski, Kiten, Turmspringen,...) und richtigem Tauchen (tiefer als Schnorcheltiefe, also ca. um die 10m - kein Apnoe und Co.) zu tun hat.
Damit wäre auch die Sache für hosenfelder klar: für deine Aktivitäten die Ex ablegen und ohne springen, oder eine Taucheruhr anlegen."None of you seem to understand. I'm not locked in here with you. You're locked in here with ME!"
"1.21 gigawatts? 1.21 gigawatts? Great Scott!"
"What-what the hell is a gigawatt?"
-
01.09.2010, 14:41 #33Uhrenfreund
- Dabei seit
- 07.09.2008
- Beiträge
- 204
Der hintere O-Ring dient meines Wissens nach nicht zur Abdichtung, sondern erschwert lediglich durch Reibung ein "Aufdrehen" der Krone. Dichten tun nur die beiden Ringe am Tubus. Auch ist es so, dass die Verschraubung mitnichten die Dichtigkeit erhöht, sondern lediglich die Krone und den Tubus vor seitlichen Schlägen schützt.
Gruss
Thomas
-
01.09.2010, 23:06 #34
@gbm31: Ja und nein. Zum Turmspringen würde ich auch keine Uhr tragen, weil da Kräft einwirken die 100m wasserdicht Uhren überfordert. Also Uhr lieber ablegen wo man ggf. hart aufs Wasser knallt.
Ich habe ein Bericht in einem Magazin für Sporttaucher gelesen, das diese Taucher auch Uhren tragen die bis 100m dicht sind und hatten keinerlei Probleme damit. Bei Tauchtiefen zwischen 25 und 30 Metern. Ich selbst würde auch lieber eine Uhr tragen beim Sporttauchen die bis 200m dicht ist. Sicher ist Sicher.....
Gruß BerndGruß Bernd
Gründer und Vorstandsmitglied des P.O.C. & IWC Uhren Club
Und Member in vielen Clubs. Einer der MAD.
Erfahrung ist die Summe meiner gemachten Fehler.
-
02.09.2010, 08:32 #35Uhrenfreund
- Dabei seit
- 30.05.2009
- Beiträge
- 192
...dann wäre ich also mit einer Colt GMT+ gut bedient?!?! Gibts in diesem Segment noch was vergleichbares?
- min. 40 mm
- Lünette
- GMT-Funktion (Zeiger luminiert!)
- max € 2.850.- UVP
-
02.09.2010, 10:42 #36
Geändert von 10no1 (02.09.2010 um 11:05 Uhr) Grund: ein" nicht" übersehen
Member No.Ten in the O.S.O.C. & Member in the F.O.R.W./P.O.C. 10no1-Uhrenbilder, Freund des K.R.A.M.F.
-
02.09.2010, 10:45 #37
Bei der Omega ist er es auf jeden Fall, bei der Doxa auf gar keinen Fall!
Geändert von kwUAxx™ (02.09.2010 um 13:45 Uhr)
-
02.09.2010, 11:02 #38
Sorry Bernd,
ich hatte das "allemal" irgendwie als "geradeso" gelesen - und stimme dir voll zu, wie du an meiner Aussage siehst.
So hat mein Daily Rocker auch "nur" 10bar.
@ hosenfelder:
Beim Turmspringen und Tauchen zählt meiner Meinung nach nicht nur die Wasserdichtigkeit, die Uhr wird herumgestoßen, es wird evtl. daran gezerrt, usw.
Taucheruhren werden (nach Norm) auch auf solche Belastungen getestet und (bei ernsthaften Herstellern) ausgelegt (siehe z.B. Federstege im XXL-Format bei Seiko Prospex und Citizen Promaster)."None of you seem to understand. I'm not locked in here with you. You're locked in here with ME!"
"1.21 gigawatts? 1.21 gigawatts? Great Scott!"
"What-what the hell is a gigawatt?"
-
02.09.2010, 14:18 #39
Moin.
Gibt es wirklich so viele Taucher hier? Ich selbst musste nur einmal im Freibad auf 3,8m Tiefe tauchen, da sich meine Uhr nach einem Sprung vom 3m-Brett auf dem Grund des Schwimmbeckens befand.Mir reichte der Druck auf meinen Kopf dabei schon mehr als aus, tiefer muss es nicht sein.
Gruß
Stephan
-
02.09.2010, 14:20 #40
Wenn du Taucher über den Besitz einer Taucheruhr definierst JA!
Ähnliche Themen
-
Wasserdichtigkeit überprüfen
Von HappySmithers im Forum UhrencaféAntworten: 4Letzter Beitrag: 17.12.2010, 11:34 -
Wasserdichtigkeit bei Uhren
Von dadeus im Forum HerrenuhrenAntworten: 25Letzter Beitrag: 03.08.2009, 18:47 -
Wasserdichtigkeit
Von Ger movt im Forum UhrencaféAntworten: 2Letzter Beitrag: 14.06.2009, 05:27 -
DIN 8310 - 5 bar - Wasserdichtigkeit
Von Ritchie im Forum HerrenuhrenAntworten: 24Letzter Beitrag: 04.11.2008, 20:42 -
Wasserdichtigkeit einer UHR
Von tomibor im Forum UhrencaféAntworten: 1Letzter Beitrag: 01.04.2008, 17:33

Zitieren





