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  1. #1

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    Verkauf nur durch Konzessionäre?

    Hallo zusammen,

    ist es eigentlich so, dass Luxusuhren (wie z.B. TAG Heuer) nur durch Konzessionäre verkauft werden können und jeder andere Uhrenhändler (Nicht-Konzessionär) quasi keine Möglichkeit hat auf legalem Wege an die Uhren zu kommen? Aufgrund einer Lieferzeit Anfrage direkt bei TAG Heuer (hatte ich bereits einen thread zu geschrieben) und dem Hinweis, dass ich bei www.watch.de (Juwelier Häffner, Stuttgart) bestellt habe, erhielt ich die Antwort, dass es sich um gefälschte oder gestohlene Produkte handeln könnte!!! Muss ich jetzt meine Aquaracer, die nächste Woche kommen soll, diesbezüglich genau in Augenschein nehmen???

    Viele Grüße
    Bremer Butjer

  2. #2
    Avatar von Marv
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    Da Du hier erst seit kurzem angemeldet bist, erspare ich mir jetzt den eigentlich fälligen Anschiss

    - alle großen Marken verkaufen Ihre Uhren nur an Konzessionäre - wenn Hinz oder Kunz dort anrufen und eine Uhr wollen, geht nichts.

    - die Quelle für Hinz oder Kunz sind in dem Falle echte Konzessionäre, die einen Überhang haben / Geld brauchen / gut befreundet sind.

    - das mit gefälscht oder gestohlen ist natürlich auch Quatsch - nur weil Häfner das Diktat der Marken umgeht, ist er noch kein Verbrecher.

    - in so einem Falle aber bei TH anzurufen, ist schon cool...

    Also: mach Dir keine Gedanken.
    Mich einmal von der Seite anzuquatschen, ist Dummheit.

    Mich zweimal von der Seite anzuquatschen, ist Größenwahn.

  3. #3
    R.I.P. Avatar von Chronischer_Fall
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    Sowohl als auch.

    Ja, ein Nicht-Konzessionär hat keine Möglichkeit, direkt vom Hersteller/Generalvertreter Uhren der entsprechenden Marken zu erhalten. Nein, Das Anbieten von Ware, die nicht direkt von o. g. Quellen erworben wurde, ist nicht illegal!

    Die Uhrenbranche - und da speziell hochpreisige Konzessionärsmarken - lebt vom Bedürfnis des Menschen nach Luxus. Darüber identifizieren wir uns und grenzen uns voneinander ab. Wer glaubt, er würde für x-tausend Euro einen adäquaten Materialwert und die entsprechende Arbeitsleistung erhalten, der wäre ziemlich naiv.

    Und weil gerade in dieser Branche der "Wert" viel eher über den Preis bestimmt wird, als über sämtliche anderen Eigenschaften (Ganggenauigkeit, Funktionsumfang oder Stabilität sind ab einem bestimmten Grundniveau völlig unwesentlich für den Erfolg einer Marke), somit beinahe ausschließlich Emotionen, also rein ideelle Gegenwerte, verkauft werden, liegt den Markeninhabern sehr viel daran, ihr jeweiliges "Image" aufrechtzuerhalten.

    Unter anderem bedingt durch den in Stückzahlen relativ geringen Absatz und der besonderen Neigung potentieller Kaufer, gerade hier verhandeln zu wollen (was im Erfolgsfall als Kundenbindung interptetiert werden kann), gewähren die Hersteller den Konzessionären, bezogen auf die UVP, enorm hohe Margen. Diese Margen können auch erst entstehen, da eben für den Endkunden kein adäquater materieller Gegenwert vorliegt!

    Weil nun aber unkontrollierbare Vertriebswege, z. B. über teils ausländische Konzessionäre, die "illegal" als Zwischenhändler fungieren, auch unkontrollierbaren Preisverfall bedeuten und damit das Marketing-Grundgerüst jedes Luxusanbieters geschädigt wird, liegt den Herstellern sehr viel daran, Ware entsprechender Herkunft bzw. deren Anbieter zu diskreditieren (in anderen Branchen, z. B. der Filmvermarktung auf DVD oder bei Spielkonsolen werden deshalb sogar techniche Maßnahmen ergriffen, um zumindest den Ländermarkt-übergreifenden Vertrieb zu stören).

    Selbstverständlich existiert ein blühender Handel mit Plagiaten von Luxusuhren. Weil aber nicht zwangsweise alle Okassionen, die von nicht konzessionierten Händlern stammen, Fälschungen sind (vermutlich nur eine verschwindend geringe Minderheit, die bei eingeführten Händlern auch zu vernachlässigen ist), muss im konkreten Fall TagHeuer die Bedenken Dir gegenüber im Konjunktiv formulieren.

    Häffner, bzw. watch.de, ist nach meiner Kenntnis ein seriöser Anbieter, der eben nur nicht Konzessionär aller angebotenen Marken ist. Vom Gegenteil habe ich noch nichts vernommen. Es hat wohl auch seinen Grund, weshalb bei ihm alle Drittmarken-Okassionen stets als "ungetragen", statt als "neu", angeboten werden.

    Wenn Du Zweifel hegst, dann lass' die Echtheit Deiner Uhr ruhig überprüfen. Aber veranlasse das bitte nicht direkt bei TagHeuer. Damit erleichterst Du ihnen nur die Möglichkeit, die jeweiligen Quellen zu identifizieren und auzutrocknen. Und das wäre über Kurz oder Lang zum Schaden aller, die auch - wie Du - in den Genuß günstiger Angebote ausserhalb traditioneller Vertriebsschienen gelangen möchten!


    EDIT: war mal wieder jemand schneller und prägnanter als ich. :?

  4. #4

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    Hallo C.F.,

    das war eine wirklich interessante und ausführliche Antwort, die mich jetzt wieder ruhiger schlafen lässt (was zur Zeit eh schwierig ist, da ich meiner Uhr entgegenfieber ). Mit den Emotionen hast Du absolut recht- bis vor 2 Monaten hätte ich auch nicht gedacht, dass ich für eine Uhr so viel Geld (wobei TAG Heuer ja noch billig ist...) ausgeben würde. Aber der Reiz des Besonderen und eine "lebendige" Uhr zu tragen, hat mich dann doch überzeugt.

    Vielen Dank, Gruß und vor allem: schönes WE!
    Bremer Butjer

  5. #5
    Avatar von Mxxxer
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    Zitat Zitat von Marv
    Da Du hier erst seit kurzem angemeldet bist, erspare ich mir jetzt den eigentlich fälligen Anschiss
    Darf ich mal ganz blöd fragen, warum er einen Anschiss bekommen sollte? Das ist doch eine berechtigte Frage, oder nicht. Mich würds auch interessieren, ob ich mit einem teuren Uhrenkauf dem Verbrechen Vorschub leiste, oder nicht! So ein Spruch muss nicht sein, Meister. (Trotz Smiley)

    Zur Beruhigung an Bremer Butjer:
    Häffner ist wirkliche eine gute Adresse, darüber gibt es keinen Zweifel glaube ich. Den Vorschlag, deine Uhr dann prüfen zu lassen kann ich nur zustimmen. Dann bist du auf der sicheren Seite.

    Gruß
    Markus
    Der Morgen kommt leider plötzlicher und unverhoffter als man denkt. Da hilft auch keine Uhr nicht....
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  6. #6
    Avatar von Marv
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    Zitat Zitat von Mxxxer
    Darf ich mal ganz blöd fragen, warum er einen Anschiss bekommen sollte? Das ist doch eine berechtigte Frage, oder nicht.
    Genau auf Grund der kurzen Anwesenheit (und der dadurch von mir angenommenen Unwissenheit) kommt eben kein Anschiss. Würde aber zum Beispiel ducaticorse soetwas fragen, hätte er von mir natürlich einen Anschiss bekommen - klar, logisch, ich kaufe ein Uhr Stück unter Listenpreis bei einem Grauhändler und frage dann beim Hersteller nach, wann er beliefert wird...

    Zitat Zitat von Mxxxer
    Mich würds auch interessieren, ob ich mit einem teuren Uhrenkauf dem Verbrechen Vorschub leiste, oder nicht!
    Was ein teurer Uhrenkauf mit Verbrechen zu tun haben soll, erschliesst sich mir in diesem Zusammenhang nicht. An der Tatsache, dass Du es hier mit einer Aktion ähnlich dem Kauf eines Kfz beim Grauhändler zu tun hast, ändert das aber nichts.

    Zitat Zitat von Mxxxer
    So ein Spruch muss nicht sein, Meister. (Trotz Smiley)
    Ob das sein muss - oder nicht - entscheiden hier andere, zumindest nicht Du. Lies der den Satz einfach noch ein paar Mal durch, dann verstehst vielleicht auch Du die Pointe (kleiner Tipp: ich habe ja eben keinen Anschiss verteilt...).

    Und jetzt beruhige ich auch noch: die Möglichkeit, dass es sich bei der gekauften Uhr um ein gefaktes oder geklautes Modell handelt, ist quasi nicht vorhanden. Mit solchen Sprüchen seitens der Hersteller sollen unwissende oder verunsicherte Kunden schlicht dazu gebracht werden, für die Uhren des Herstellers beim Konzessionär den Listenpreis hinzulegen.

  7. #7

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    Zitat Zitat von Chronischer_Fall
    gewähren die Hersteller den Konzessionären, bezogen auf die UVP, enorm hohe Margen. Diese Margen können auch erst entstehen, da eben für den Endkunden kein adäquater materieller Gegenwert vorliegt!
    Naja an dieser Stelle möchte ich mal anregen, sich darüber Gedanken zu machen, wie viel Prozent des Endpreises von was auch immer (z. B. Wohnzimmerschrank, Kleidung, Auto usw.) Wert (Sowohl Material als auch Arbeitsleistung) und wie viel Wertschöpfung sind.

    Bei Uhren ist es ja sogar noch so, dass es keine Groß- und Zwischenhändler gibt, die auch noch Geld verdienen wollen, so wie es bei fast allen anderen Produkten ist.

    Ich denke auch, dass bei Marken wie Rolex ein beachtlichter Teil des Erlöses darauf verwendet wird, das Markenimage so zu Pflegen dass wir uns darüber freuen können, dass wir - im Vergleich zu fast allen anderen Produkten die man kaufen kann - kaum Wertverlust erleiden. (Gilt ja analog auch für einige andere hochpreisige Marken)

  8. #8
    Avatar von Marv
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    Zitat Zitat von DerAbgesandte
    Ich denke auch, dass bei Marken wie Rolex ein beachtlichter Teil des Erlöses darauf verwendet wird, das Markenimage so zu Pflegen dass wir uns darüber freuen können, dass wir - im Vergleich zu fast allen anderen Produkten die man kaufen kann - kaum Wertverlust erleiden. (Gilt ja analog auch für einige andere hochpreisige Marken)
    Und jeder einzelne ist dementsprechend aufgefordert, für sich selbst zu entscheiden, ob man bereit ist, dies zu unterstützen - oder seine Lehren daraus zu ziehen und derartige Produkte zu meiden.

    Ich erinnere z.B. an die Orgien, die im Namen neuer Produktvorstellungen bei Zenith gefeiert werden (ok, hätte man mich in den venezianischen Palast eingeladen, würde ich wohl anders reden). Wenn ich mir da ansehe, mit welchen Budgets Firmen wie Dornblüth oder JLC auskommen, ist man ja schon fast gewillt, noch was zuzuzahlen :wink:

  9. #9
    Avatar von Mxxxer
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    Zitat Zitat von Marv

    Was ein teurer Uhrenkauf mit Verbrechen zu tun haben soll, erschliesst sich mir in diesem Zusammenhang nicht.
    Wenn er eine gefälschte, noch dazu sehr teuere Uhr gekauft hat, dann macht er sich strafbar. Darum gings in diesem Zusammenhang. Oder war ich auch zu dumm den Thread oben zu verstehen? Wie es mit gekaufter Hehlerware aussieht, bin ich mir nicht sicher.

    Zitat Zitat von Marv
    Ob das sein muss - oder nicht - entscheiden hier andere, zumindest nicht Du.
    Es freut mich außerordentlich an diesem trüben Tag die Milde und die Güte kennen zu lernen. Find ich richtig nett, dass du keinen Anschiss verteilt hast. Gerade weil an anderer Stelle momentan sehr viel über Umgang mit Newbies im Forum diskutiert wird, kommt deine Bemerkung für mich in einem noch schlechteren Licht daher. Schau mal nach, wie viele Neulinge hier bleiben, weil der Umgangston gelobt wird. Ich würde mich sehr freuen vom einem "erfahrenen" User hier sehr gönnerhaft begrüßt zu werden. Das kann ich einfach nicht ab. Die Post-Anzahl macht grundsätzlich noch keinen zum Anfänger oder zum Profi.

    Markus
    Der Morgen kommt leider plötzlicher und unverhoffter als man denkt. Da hilft auch keine Uhr nicht....
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  10. #10

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    Zitat Zitat von Marv
    Zitat Zitat von DerAbgesandte
    Ich denke auch, dass bei Marken wie Rolex ein beachtlichter Teil des Erlöses darauf verwendet wird, das Markenimage so zu Pflegen dass wir uns darüber freuen können, dass wir - im Vergleich zu fast allen anderen Produkten die man kaufen kann - kaum Wertverlust erleiden. (Gilt ja analog auch für einige andere hochpreisige Marken)
    Und jeder einzelne ist dementsprechend aufgefordert, für sich selbst zu entscheiden, ob man bereit ist, dies zu unterstützen - oder seine Lehren daraus zu ziehen und derartige Produkte zu meiden.
    Ich bin ein sehr ergebnisorientierter Mensch - also finde ich das insgesamt gut. Ich kaufe mir eine Uhr von hoher Qualität mit mondänem Flair und das ganze ist auch noch eine Geldanlage (fast zumindest) - ist doch super!

  11. #11

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    Es gibt übrigens auch einen interessanten Bericht über Häffner im Uhren-Magazin 10/07. Titel: ' Der Guerilla-Juwelier '.

    Gruß
    Gerdh

  12. #12
    Avatar von Marv
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    Zitat Zitat von DerAbgesandte
    Ich bin ein sehr ergebnisorientierter Mensch - also finde ich das insgesamt gut. Ich kaufe mir eine Uhr von hoher Qualität mit mondänem Flair und das ganze ist auch noch eine Geldanlage (fast zumindest) - ist doch super!
    Bei Rolex klappt es ja wenigstens - im Gegensatz zu Zenith :wink:

    Und @ Mxxxer (ich tippe jetzt nochmal ganz langsam, damit da auch nichts verloren geht):

    Die Gefahr, bei Häfner eine gefakte / gestohlene Uhr zu erstehen, geht genauso gegen Null wie bei einem normalen Händler - schwarze Schafe gibt es immer, das kann natürlich keiner ausschliessen. Aber bei einem der größeren Graumarkt-Händler in D ist das prinzipiell eher unwahrscheinlich. Strafbar macht man sich in erster Näherung bei einem dortigen Kauf auch nicht, da man davon ausgehen kann, dass die Uhren dort i.O. sind. Bei Hehlerware würde in keinem Falle ein Kaufvertrag stattfinden, da einer der wichtigsten Punkte (der Eigentumsübergang) nicht vollzogen werden kann (in D kann im Gegensatz zu anderen Ländern an gestohlener Ware kein Eigentum erworben werden - sehr interessant dazu der Fall der Harley aus der Bauspar-Werbung "hey Digger, Du hast da ne Falte in der Markise, das sieht nich aus!")

    Bei uns ist übrigens eitel Sonnenschein

    Ansonsten: hätte ich BB dafür loben sollen, dass er Mist baut? Ok, natürlich kam es daher, dass er es nicht besser wusste (weswegen ich ihn auch als Anfänger erkenne, ihn aber nicht so bezeichnet habe - mein Bezug ging auf die kurze Anmeldezeit zurück).

    Ansonsten fällt mir aber gerade mal wieder ein, warum ich eigentlich seit längerer Zeit nicht mehr gepostet hatte...

  13. #13
    Avatar von Marv
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    Zitat Zitat von gerdh
    Es gibt übrigens auch einen interessanten Bericht über Häffner im Uhren-Magazin 10/07. Titel: ' Der Guerilla-Juwelier '.
    Erzähl mal mehr darüber! Ich habe die Zeitschrift nicht...

  14. #14

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    Zitat Zitat von Marv
    Zitat Zitat von DerAbgesandte
    Ich bin ein sehr ergebnisorientierter Mensch - also finde ich das insgesamt gut. Ich kaufe mir eine Uhr von hoher Qualität mit mondänem Flair und das ganze ist auch noch eine Geldanlage (fast zumindest) - ist doch super!
    Bei Rolex klappt es ja wenigstens - im Gegensatz zu Zenith :wink:
    Eben. Wenn man einen wirklichen Wert erwerben möchte, bleiben Rolex und ein paar andere. Muss man sich halt vorher Gedanken machen ob man diesen Punkt auch in die Entscheidung einfließen lässt. Bei einer Uhr würd ich das definitiv immer berücksichtigen. Bei anderen Sachen ist es eh nicht machbar. Hab mir gestern Sneaker von Porsche gekauft - die könnte ich heut e in der Bucht noch für n viertel des Preises loswerden - da bin ich mit der Rolex besser dran

  15. #15
    Avatar von Junnghannz
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    So unterschiedlich können die Meinungen zum Aspekt "Werterhalt bei Uhren" sein!

    Für mich macht die Einbeziehung des Werterhalts beim Uhrenkauf nur dann Sinn, wenn man, ähnlich wie unser lieber Buteo, nur ein bis zwei relativ teure Uhren besitzt, die man ein paar Jahre lang trägt, um sie nach dieser Zeit wieder zu verkaufen, um den Erlös (zumindest teilweise) zum Kauf einer neuen Uhr zu verwenden.

    Für andere Uhrenliebhaber, die ihr Hobby eher im Sinne des Sammelns betreiben (dazu zähle ich auch mich) und langfristig keinen Verkauf ihrer Uhren ins Auge fassen, spielt der Werterhalt überhaupt keine Rolle!


    Viele Grüße

    Wolfgang

  16. #16

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    Ich versteh die Diskussion um den Werterhalt nicht ganz. Gebrauchsgegenstände, und das sind Uhren eben nun mal, verlieren ihren Wert normalerweise. Will ich eine Wertanlage haben kaufe ich Aktien oder Gold. Und selbst da ist der Werterhalt, zumindest temporär betrachtet, fraglich und mit Risiko behaftet. Uhren zu kaufen, mit der Begründung, dass sie geldmäßig was wert sind, finde ich zumindest sonderbar. Der Wert einer Uhr ist meiner Meinung nach ganz woanders zu suchen...
    Liebe Grüße,

    Aquila

    "Es gibt zwei Wege, um glücklich zu sein:
    Wir verringern unsere Wünsche
    oder vergrößern unsere Mittel.
    Beides führt zum Ziel, das Ergebnis ist dasselbe."
    Benjamin Franklin

  17. #17
    Avatar von Buteo
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    Wenn einem nur das Eine gefällt ist die Sache klar. Ich würde meine Submariner´s auch kaufen, wenn sie innerhalb kürzester Zeit nichts mehr wert wären ...

    Aber angenommen mir gefällt zum einen die Uhr A sehr gut und auch Uhr B sehr gut und bin wechselfreudig (wie ich, Junnghannz hats ja schon geschrieben, habe kaum eine länger als 2, 3 Jahre ...).
    Und Uhr A verliert in drei Jahren 10% und Uhr B im gleichen Zeitraum 70%, ist ja bei Uhren mit den langen Produktionszyklen leichter abzuschätzen als Automobile o.ä.. Dann nehme ich doch eher Uhr A.

    PS: nicht jede Rolex hat einen guten Werterhalt ... wer eine Cellini hat erlebt das Thema Wertverlust meist richtig. Auch Yachtmaster I und Stahl-Gold kann, wenn fahrlässig eingekauft, übel verlieren. Da sind schnell etliche Hunderter oder Tausender weg ...
    ... und solange man in chinesischen Flüssen seine Fotos entwickeln kann, ist es nicht sehr sinnvoll, den autobedingten CO 2 Ausstoss mit unfassbarem Aufwand um 0,02 % zu senken.

  18. #18

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    Ich muss ehrlich sagen, dass ich mir ziemlich dekadent vorkäme, würde ich für eine Uhr das Dreifache eines durchschnittsdeutschen Monatsverdienstes ausgeben und das gute Stück dann kurz darauf nahezu wertlos wäre.

    Wenn mir jetzt eine Uhr für wenige 100 Euro kaufen würde, wärs mir reichlich egal, wie sich deren Wert entwickelt - einfach weil ich für diesen Betrag nur zu kurz arbeiten müsste um mir darum übermäßig viele Gedanken machen zu müssen...

    Ich hab zwar mit der Sea-Dweller geliebäugelt, aber den Ausschlag hat die Tatsache gegeben, dass sie einen bleibenden Wert darstellt.

  19. #19
    Avatar von rainers
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    Wenn du auf den Wertverlust schaust,ist das das falsche Hobby.
    Rainer

  20. #20
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    auch wenn es mit dem Thema nicht unmittelbar zusammenhängt. Ich kann die Reaktion von Mxxxer durchaus verstehen...die Pointe von der Marv da gesprochen hat ist auch für mich nicht erkenn- bzw. nachvollziehbar!

    "Danke für die Absolution" kommt mir zu Marvs Aüsserungen eher in den Sinn.

    na ja...jeder wie er meint. :?

    Zu Ralf Häffner: dort kann man beruhigt einkaufen gehen.



    gruß dirk
    "Über Geschmack lässt sich nicht streiten........sehr wohl aber diskutieren."

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