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  1. #21
    Uhrenmacherpraktikant Avatar von Waffenprofi
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    Zitat Zitat von Treets Beitrag anzeigen
    Naja, die Uhren-Magazine nehmen Uhren unter 5.000 EUR ja auch nicht wirklich ernst...

    Da werden ja auch gern mal 3.000-EUR-Uhren als "günstige Einstiegsklasse" präsentiert...
    Hallo!

    So ist es! Deshalb für mich ein Grund diese Zeitschrift nur selten bzw. gar nicht zu kaufen. Was nützen mir Tests und Berichte für Uhren jenseits der 20.000,-- EUR. Im Heft
    Jan. 2010 war es ganz schlimm. Mal eine Steinhart oder Orient für 200 bis 300 EUR gibst da gar nicht. Das erwarte ich aber von so einem Magazin.

    ... von daher: Danke nein!

    Gruß
    Henning
    ... nichts kommt von selber, außer der nächste Tag!!!...

  2. #22
    Uhren-Millionär Avatar von chris2611
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    In Ausgabe 04/10 von "Armbanduhren" wurden fünf Einsteiger-Chronos getestet! Da war die Max Bill, ne Swatch und u.a. ne Tissot dabei! An die anderen kann ich mich grad net erinnern!
    Fand ich gut!

  3. #23
    vaddarhein
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    Vielleicht beschäftigt sich der typische 500 Euro Uhr Käufer nicht mit der Materie und ist deshalb kein potentieller Leser für Uhrenmagazine. Und vielleicht hat der typische Leser der Uhrenmagazine wenig Interesse an den günstigen Marken...

  4. #24
    Uhrenmacher Avatar von Treets
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    Zitat Zitat von chris2611 Beitrag anzeigen
    In Ausgabe 04/10 von "Armbanduhren" wurden fünf Einsteiger-Chronos getestet! Da war die Max Bill, ne Swatch und u.a. ne Tissot dabei! An die anderen kann ich mich grad net erinnern!
    Fand ich gut!
    Ja, der Test war nett! Und hat mich im Kauf meiner Max Bill bestätigt...

  5. #25
    Uhren-Millionär Avatar von chris2611
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    Hehe, SO habe ich das noch gar nicht betrachtet, Holger!

  6. #26
    Uhrenmacherpraktikant
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    Zitat Zitat von vaddarhein Beitrag anzeigen
    Vielleicht beschäftigt sich der typische 500 Euro Uhr Käufer nicht mit der Materie und ist deshalb kein potentieller Leser für Uhrenmagazine. Und vielleicht hat der typische Leser der Uhrenmagazine wenig Interesse an den günstigen Marken...
    Du meinst der typische 500€ Uhrenkäufer hat keine Ahnung von der Materie? 500€ ehem. fast 1000DM sind viel Geld für eine Uhr. Auch in dieser Preisklasse erfordert eine Kaufentscheidung ein gewisses Involvement ins Thema und auch bei 500€ wird kaum jemand spontan vom Grabbektisch kaufen. Mein Eindruck ist eher, dass der typische 5k Käufer sich kaum mit der Materie auseinander setzt. Frage mich, wieso jeder Z-Promi ne RLX Sub trägt. Bestimmt wegen des hohen Interesses ins Thema. Viele ahnungslose tragen ne Sub, weil in der Gala jeder zweite Z-Promi eine trägt und von denen hat ggf. 1% Ahnung von Uhren. Bleiben auf der Straße 0,001%. Oder?

  7. #27
    Uhrenmacher Avatar von Sedi
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    Stimmt natürlich, daß die teuren Marken überwiegen, aber ich hab auch schon Test von Seiko, Poljot, Orient, Dugena und ähnlichem in den diversen Magazinen gelesen. Im Verhältnis zum tatsächlichen Marktanteil zwar unterrepräsentiert, aber immerhin. Was mich mehr stört ist auch die fast völlige Abstinenz von Seiko und Co. in den diversen Uhrenkatalogen a lá Heel und Schick. Als japanophiler Uhrenliebhaber ist man halt schon auf das Internet als die Hauptquelle sowohl der Informationen als auch der Uhren selber angewiesen.

    Gruß, Sedi
    Das muß die Uhr abkönnen!

  8. #28
    Uhrenliebhaber
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    Zitat Zitat von deskdiver Beitrag anzeigen

    Manchmal frage ich mich aber, wer genau die Zielgruppe sein soll. Artikel über "Einstiegsuhren bis 3000 Euro" etc haben in meinen nichts mit dem realen Uhrenmarkt zu tun. Ein Blick hier ins Forum zeigt die ganze Vielfalt der Marken und Modelle, insbesondere mit Blick auf das Preis/Leistungsverhältnis.
    Ist Euch schonmal die völlige Abstinenz japanischer Marken etc. in den Printmagazinen aufgefallen? !
    also das Thema "Einstiegsuhren für 3000" kann sich nur auf einen Artikel vor kurzem, ein Vergleich von Air King, Portofino und der billigsten PAM beziehen. Hier ging es um die Einstiegsuhren der 3 Marken, was die Uhren ja auch sind.

    Ich habe vor kurzem auch einen hochinteressanten test der Seiko Ananta gelesen, also das stimmt auch nicht....

  9. #29
    Uhrenliebhaber
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    >>Der Autovergleich hinkt. Siehe Valjoux 7750, welches man in Uhren von 700 bis 7000 Euro findet. Das waere im Autobereich kaum denkbar, das ein Motor vom Polo bis zum Phaeton verbaut wird.>>


    Eine 7000 € Uhr ist nur eben kein Phaeton, wenn es Uhren für hundertausende von € gibt...

    Und natürlich bekommst du einen Motor zb den 105 PS TDI in einem Fabia genauso wie im 4,85m-Schiff Superb, um mal die extreme zu nehmen. Dazischen noch im Roomster u nd Octavia, um Skoda zu bleiben...

  10. #30
    Uhrenmacherlehrling
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    Hallo!
    Ich lese keine Uhrenzeitschriften aber denke dass der Großteil der Käufer eher Uhrenliebhaber mit normalen Einkommen sind. Wer sich als Nichtuhrenfreak eine Uhr >20.000.- Euro locker leisten kann wird IMHO häufig seine Zeit nicht mit dem Lesen solcher Zeitschriften "verplempern" wollen. Sicher gibt es auch wohlhabende Uhrenfreunde welche solche Zeitschriften kaufen aber von dieser Zielgruppe alleine kann trotz Werbung eine Zeitschrift schlecht überleben.

    Offtopic:
    Bei Motorradzeitschriften kann man IMHO durchaus auch von einem Sprachrohr der Industrie sprechen. Da werden manche Motorräder mit 100PS und >220kg als ganz tolle Einstiegsmodelle, auch für Frauen, angepriesen. Auf der Straße sieht man dann wie es in der Praxis bei den gemeinsamen Ausfahrten - ich nenne es betreutes fahren - wirklich aussieht. Rangieren ohne Hilfe ist häufig unmöglich, jeder Stopp ein Umfallrisiko und gefahren wird immer auf Sparflamme weil das ganze Motorrad Angst einflößt. Dass ein kleineres, leichteres und schwächeres Fahrzeug vielleicht in vielen Fällen mehr Spaß machen würde liest man in den von Inseraten abhängigen Zeitschriften fast nie

    Gruß
    santiago

  11. #31
    vaddarhein
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    Zitat Zitat von actionjackson Beitrag anzeigen
    Du meinst der typische 500€ Uhrenkäufer hat keine Ahnung von der Materie? 500€ ehem. fast 1000DM sind viel Geld für eine Uhr. Auch in dieser Preisklasse erfordert eine Kaufentscheidung ein gewisses Involvement ins Thema und auch bei 500€ wird kaum jemand spontan vom Grabbektisch kaufen. Mein Eindruck ist eher, dass der typische 5k Käufer sich kaum mit der Materie auseinander setzt. Frage mich, wieso jeder Z-Promi ne RLX Sub trägt. Bestimmt wegen des hohen Interesses ins Thema. Viele ahnungslose tragen ne Sub, weil in der Gala jeder zweite Z-Promi eine trägt und von denen hat ggf. 1% Ahnung von Uhren. Bleiben auf der Straße 0,001%. Oder?
    Ich glaube sogar, dass mind. 95% der Käufer von Uhren ALLER Preisklassen sich nicht damit beschäftigt, sondern nach Markennamen und Optik kaufen Und als Ahnungsloser ne Sub zu kaufen ist eine (vielleicht nicht immer bewusst getroffene) schlaue Entscheidung, weil man damit ganz einfach nix verkehrt machen kann (solange sie echt ist)!
    Geändert von vaddarhein (30.08.2010 um 07:51 Uhr) Grund: Grammatik, Ergänzung

  12. #32
    Uhren-Millionär Avatar von BSBV
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    Ich muss leider den meisten Schreibern hier wiedersprechen. Das Uhrenmagazin, Chronos & Armbanduhren berichten sehr wohl auch über Einsteigeruhren unter € 1000.-
    Nur weil man hin und wieder mal eine Zeitschrift kauft, ggf. aus langer Weile, kann man nicht alle Uhren-Zeitschriften zum Teufel wünschen.

    Denkt mal drüber nach.....

    Gruß Bernd
    Gruß Bernd

    Gründer und Vorstandsmitglied des P.O.C. & IWC Uhren Club

    Und Member in vielen Clubs. Einer der MAD.
    Erfahrung ist die Summe meiner gemachten Fehler.

  13. #33
    Zicke
    Gast
    Zitat Zitat von BSBV Beitrag anzeigen
    Ich muss leider den meisten Schreibern hier wiedersprechen. Das Uhrenmagazin, Chronos & Armbanduhren berichten sehr wohl auch über Einsteigeruhren unter € 1000.-
    Nur weil man hin und wieder mal eine Zeitschrift kauft, ggf. aus langer Weile, kann man nicht alle Uhren-Zeitschriften zum Teufel wünschen.

    Denkt mal drüber nach.....

    Gruß Bernd
    Ich habe grade darüber nachgedacht.

    Wenn ich Uhrenfachzeitschriften (und nicht nur dort) mit Internetforen vergleiche in denen sich kompetente Zeitgenossen treffen und untereinander austauschen, dann haben die Uhrenfachzeitschriften keine Zukunft.
    Ich kann eine Uhrenfachzeitschrift nicht fragen, ich werde von den Zeitschriften nicht darauf hingewiesen wenn sie falsch liegen.
    Im Forum kann ich fragen, bekomme darauf (meist) mehr oder wenig kompetente und brauchbare Antworten für die eigene Entscheidungsfindung, und die Forenmitglieder weisen andere Forenmitglieder darauf hin, wenn sich bei ihnen ein Flüchtigkeitsfehler eingeschlichen hat. Selbst die extrahübschen Uhrenbilder sind weniger authentisch als die verwackelten Handybilder hier im Forum.

    Somit weiß ich, was ich hier an der Community habe, und an dem Forenbetreiber. In der Summe sind sie für die Verlage tödlich.

    Ich warte noch darauf, wann geschickte Marketingstrategen dies bemerken und hier im Forum entsprechende Werbeartikel für ihre Produkte schreiben.

  14. #34
    vaddarhein
    Gast
    Zitat Zitat von Zicke Beitrag anzeigen
    Ich habe grade darüber nachgedacht.

    Wenn ich Uhrenfachzeitschriften (und nicht nur dort) mit Internetforen vergleiche in denen sich kompetente Zeitgenossen treffen und untereinander austauschen, dann haben die Uhrenfachzeitschriften keine Zukunft.

    ...
    Printmedien sind, genau wie der einfache, nicht beratungsintensive Einzelhandel, Auslaufmodelle... Sobald sich Geräte der iPad Klasse und überall verfügbares Breitband in einer gewissen Masse ausgebreitet haben, hat sich das wohl bald erledigt, vermute ich mal!

  15. #35
    Uhren-Millionär Avatar von hass67
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    Zitat Zitat von chris2611 Beitrag anzeigen
    In Ausgabe 04/10 von "Armbanduhren" wurden fünf Einsteiger-Chronos getestet! Da war die Max Bill, ne Swatch und u.a. ne Tissot dabei! An die anderen kann ich mich grad net erinnern!
    Fand ich gut!
    Neben den genannten Modellen wurdes noch eine Elysee mit China-Venuswerk und eine Poljot getestet, alle mit vernünftigem Ergebnis. Außerdem werden auch immer Uhren der Einstiegsklasse vorgestellt, die unter 500.- € kosten. Die Kritik, dass nur Uhren jenseits der 5.000.- € besprochen werden, ist daher nicht richtig.

  16. #36
    Uhren-Millionär Avatar von BSBV
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    Ich sehe das eben anders. Und wie sich hier hin und wieder rausstellt, haben doch einige User in diesem Forum, na sage ich mal, Halbwissen. Ich gehe eben anders an eine Sache ran. Erst lese, Wissen an eignen ! Sicherlich kann ich eine Zeitschrift nicht fragen, und bekomme auch nicht so schnell eine Antwort, aber manche Antworten hier im Forum.....na ja. Da gibt es Menschen, die kaufen sich eine Billig-Uhr, anmelden und los. Können sie ja machen, aber vom Wissen einer Uhr ? Aus die Maus.
    Soll Jeder machen wie er meint.

    Gruß Bernd
    Gruß Bernd

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    Erfahrung ist die Summe meiner gemachten Fehler.

  17. #37
    Uhrenmacherlehrling
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    Hallo!
    Ich glaube nicht das sich Printmedien vor dem Internet fürchten müssen sondern es bei Büchern neue Vertriebsmöglichkeiten wie z.B. Amazon ermöglicht

    Internet ist für mich zwar auch eine wichtige Quelle für Information und Kommunikation aber wenn mich ein Zeitschriftencover anspricht kaufe ich sie mir obwohl ich weiß das ich sie nicht wirklich brauche

    Blättern in einer Zeitung, Bilder anschauen in einer Zeitschrift und lernen in einem Fachbuch kann durch elektronische Medien nicht so leicht übertroffen werden.

    Gruß
    santiago

  18. #38
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    Ich habe jahrelang die Uhrenzeitschriften verschlungen, dann kam die Zeit des Euro ! Am Anfang leichte Schamgefühle der Fachzeitschriften , haben sich aber schnell gelegt. Und jetzt Uhren um 1000 € als Einstiegsklasse anzusehen (2000 DM ) zeigt mir
    diese Zeitschriften kaufe ich nicht mehr . Ich habe zum Glück euch.

  19. #39
    Uhren-Millionär Avatar von marfil
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    Bei den gängigen Fachmagazinen handelt es sich in meinen Augen um Sprachrohre der Uhrenindustrie in denen die eigenen Produkte angepriesen werden. Das ist auch nicht schlimm, schließlich kann ja jeder lesen und kaufen was er will.

    Manchmal frage ich mich aber, wer genau die Zielgruppe sein soll. Artikel über "Einstiegsuhren bis 3000 Euro" etc haben in meinen nichts mit dem realen Uhrenmarkt zu tun. Ein Blick hier ins Forum zeigt die ganze Vielfalt der Marken und Modelle, insbesondere mit Blick auf das Preis/Leistungsverhältnis.
    Ist Euch schonmal die völlige Abstinenz japanischer Marken etc. in den Printmagazinen aufgefallen? Was ist mit den Uhren aus Augsburg und den vielen anderen Marken. Klar sind vieles Label-Uhren die auf Baukasten-Teile großer Konzerne zugreifen, das machen viele deutlich teurere Hersteller aber nicht anders!
    Andererseits: Wenn ich für eine "Baukastenuhr" einen Marktpreis von 1500 Euro erzielen wollte, weil irgendein vermeintlich nobler Schriftzug auf dem Ziffernblatt prangt, dann hätte ich auch Angst vor einer Seiko Sumo!
    Hallo,

    obwohl ich kein Print- sondern ein Internet-Medium betreibe, fühle ich mich von der vielfältigen Kritik in diesem Thread doch ein wenig angesprochen.

    Dass solche Medien in gewissem Sinn ein "Sprachrohr" der Uhrenindustrie sind, liegt in der Natur der Dinge. Wenn man nicht über die neuesten Modelle berichten kann (womit man automatisch zum Sprachrohr wird), braucht man gar nichts zu schreiben- und dem Leser fehlt der Überblick über den Markt.

    Es geht dabei aber vorrangig um Information. Und zwar in beide Richtungen.

    Zumindest von meiner Seite kann ich das insofern behaupten, da einerseits ein Informationsfluss der Hersteller zum Medium dahingehend besteht, dass man viele Neuigkeiten schon lange vor deren Erscheinen kennt und sich so einen guten Überblick auch im Vergleich mit anderen Herstellern verschaffen kann, ebenso sind die technischen Hintergrundinformationen (sofern man sich dafür interessiert) in großem Ausmaß verfügbar und lassen Beurteilungen zu, die weder der Käufer noch der Interessent einer Uhr jemals haben kann.
    Denn selbst der Konzi oder Uhrmacher kennt in den seltendsten Fällen die genauen Herstellungsmethoden oder Hintergründe, die zur Entwicklung dieses oder jenes Teils geführt haben.

    Auf der anderen Seite entsteht auch ein Informationsfluss in die andere Richtung, der darin besteht, dass man Lesermeinungen oder technische Unzulänglichkeiten direkt dem Hersteller oder dessen Entwicklungsabteilung mitteilen kann.
    Davon profitiert wiederum der potentielle Interessent einer Uhr, sei es, durch ein geändertes, gefälligeres, Design, oder verbesserte Materialien.
    Konkrete Beispiele von meiner Seite sind etwa die Bänder von Panerai (die eine erhebliche Verbesserung erfahren sollen), oder auch die Leuchtmittel bei Uhren aus der Taucheruhrenlinie von JLC (die mittlerweile schon geändert wurden).

    Viele werden das nun auch wieder kritisch betrachten und sagen..."Na klar, die werden von den Marketingabteilungen eingekocht, und schreiben, was man ihnen "aufs Auge drückt"..."

    Sowas kann natürlich auch passieren- aber das ist eine Frage der Person, die es betrifft.

    Ich (für meinen Teil) versuche, so markenunabhängig wie irgend möglich zu agieren- und habe deshalb gute Kontakte zu allen großen Uhrenkonzernen (da das auch von diesen geschätzt wird).

    Was die Einteilung von Marken/Modellen in ein Preisgefüge betrifft:

    Es ist halt einmal so, dass im Segment der mechanischen Uhren die "Faszination Mechanik" an erster Stelle steht.
    Und ich glaube, dass niemand hier ernsthaft behaupten will, dass (beispielsweise) ein Einsteiger-ETA eine übermäßige Faszination ausüben kann.

    So kommt es, dass die "Einsteigerklasse" für "interessante" Uhren eben erst (LEIDER) ab einem sehr hohen Einstiegspreis vorhanden ist, oder überhaupt dort erst entsteht.
    (was man auch in den immer wieder kontrovers geführten Diskussionen "Rolex vs Rest der Welt" beobachten kann).

    Irgendwelche "zusammengeschusterten" (also aus zugekauften Gehäusen, Werken, Zifferblättern, Bändern, Zeigern.....zu einem "eigenständigen" Modell zusammengebauten) Uhren haben ----in meinen Augen--- absolut keinen Anspruch auf Wertschätzung.
    Das mag zwar hart klingen, ist aber darin begründet, dass ich bei Uhren zumindest einen gewissen Grad an Eigenständigkeit in Design, Werk, Funktion....erkennen möchte und nicht die reine Gewinnabsicht des Herstellers.

    Das heißt aber nicht, dass es nicht Uhren unter 1000,- Euro geben kann, die das nicht erfüllen könnten. Beispiele dazu wurden hier auch schon genannt.
    Martin

    Mit freundlichen Grüßen von der Zeiteisen Redaktion

    P.S.:

    Meine Beiträge dienen zur Belustigung ALLER Teilnehmer und nicht EINZELNER Mitglieder.

  20. #40
    Uhrenmacherlehrling
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    Hallo!
    Meine "Kritik" an den Zeitschriften entsteht IMHO zwangsweise durch die hohe Abhängigkeit der Printmedien vom Inserategeschäft. Eine Zeitschrift macht 70% oder mehr (?) ihres Umsatzes durch den Verkauf von Inseraten und da kommt es dann häufig vor das Kritik überhaupt nicht oder nur zwischen den Zeilen geübt wird.

    Was vielleicht auch Einfluss hat ist die Tatsache das die Redakteure die Produkte meist kostenlos zur Verfügung gestellt bekommen und nicht aus eigener Tasche bezahlen müssen. Wenn man häufig mit teuren Produkten zu tun hat verschiebt sich leicht die Realität und die Preise werden für die Tester zu abstrakten Werten. Ein "Mittelklassetest" bei Autos wo das getestete Auto durch Sonderausstattung an die 50.000.- Euro kostet ist doch unrealistisch weil viele Durchschnittsverdiener solche Beträge für ein Auto einfach nicht mehr zur Verfügung haben

    Gruß
    santiago

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