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Thema: Taschenuhr von Hago
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07.03.2010, 15:21 #1
Taschenuhr von Hago
Hallo Uhrforum,
Ich habe heute mal ein Erbstück hervorgekramt. Es lässt sich ziemlich genau auf das Jahr 1980 datieren. Die Uhr ist komplett "vergoldet". Anführungsstriche, weil sie arg nach Messing stinkt, und die Punze auf dem Bügel im zweiten Bild "PLAQUE" heißt, also höchstens eine dünne Beschichtung.
Von einer Firma Hago habe ich bis dato noch nie etwas gehört, vielleicht kann mir jemand aus der fachkundigen Leserschaft weiterhelfen?


Ich habe auch schon einmal versucht, den rückwärtigen Deckel zu öffnen, aber ich möchte das gute Stück nicht beschädigen, indem ich da mit Werkzeug dran herumhebele. Hat vielleicht jemand eine Idee dazu?
Gruß aus dem Pott
SeikovnikTheoretisch gibt es keinen Unterschied zwischen Theorie und Praxis; praktisch schon. (Yogi Berra)
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07.03.2010, 17:16 #2
Hi,
kann dir da leider nicht viel zu sagen, außer das es eine typische Kommunionsuhr zu sein scheint. Mein Vater und mein Onkel haben von Oma und Opa damals auch so etwas geschenkt bekommen. Nette Erinnerung, aber in 99% der Fälle nicht viel Wert, da oft nur eine dünne Micron-Vergoldung.Viele Grüße,
Christian
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07.03.2010, 20:01 #3Uhrenmacherpraktikant
- Dabei seit
- 29.08.2006
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- NRW / Deutschland
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- 1.146
Hago ist eine Marke von Karl Haugstätter aus Deutschland (auch aus Pforzheim????). Mehr kann ich leider nicht sagen.
Grüße,
AndreasBesucht mich auf http://www.mikrolisk.de
+++ mit riesiger Handelsmarken-Datenbank +++
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08.03.2010, 10:12 #4
Ja, einen besonders hochwertigen Eindruck macht sie wie gesagt nicht, aber zum Wegwerfen ist sie mir auch zu schade.
Hat denn nicht irgendwer eine Ahnung, wie man das Trumm aufbekommt?
Gruß SeikovnikTheoretisch gibt es keinen Unterschied zwischen Theorie und Praxis; praktisch schon. (Yogi Berra)
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08.03.2010, 11:33 #5Uhrenfreund
- Dabei seit
- 08.02.2008
- Beiträge
- 175
Das ist eine "Frack-Uhr" so wurden diese späten und besonders flachen Taschenuhren genannt.
Geöffnet wird die Uhr mit einer Klinge. Der Boden ist nur eingepresst, hat aber am Rand vermutlich eine kleine Vertiefung, an der die Klinge eingesetzt werden kann. Du findest im Innern ein Armbanduhrenwerk.
uhrenkel
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08.03.2010, 14:29 #6
Frack-Uhr trifft es genau! Am Ende der Kette ist ein goldener Knopf, den man sich wohl ins Revers-Knopfloch stecken kann/soll. Wäre mir aber echt zu affig. Wenn da uhrwerkmäßig sowieso nichts zu erwarten ist, dann will ich da auch nicht weiter eindringen, und das Teil verschwindet wieder in der Schublade.
Dank für die Hinweise
Gruß SeikovnikTheoretisch gibt es keinen Unterschied zwischen Theorie und Praxis; praktisch schon. (Yogi Berra)
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08.03.2010, 15:02 #7
Ja, im Knopfloch des Revers und die Uhr wird in der linken oberen Tasche des Sakkos, oder eben Fracks, getragen. Frackuhr auch deshalb, weil sie sehr flach waren und somit nicht auftrugen. Im inneren könnte ein PUW-Werk sein.
Das Gehäuse ist galvanisch vergoldet, dafür steht das Plaque, und vermutlich noch mit Klarlack überzogen.
Grüße Bernhard
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