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Thema: Streit um «Swiss made»
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02.03.2010, 16:56 #1
Streit um «Swiss made»
Eine interessante Reportage des Schweizer Fernsehens zum neuen Gesetzesentwurf betreffend "Swiss made":
Schweizer Fernsehen: SF Videoportal - ECO - Streit um «Swiss made»
Achtung: Einige Interviews sind auf Schweizerdeutsch.
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02.03.2010, 17:21 #2Gesperrt
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Ein höherer schweizer Anteil wird der Bezeichnung auf jeden Fall gerechter.
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02.03.2010, 17:46 #3Uhrenmacherpraktikant
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Mist, bei mir bleibt der Beitrag nach 3 Min. einfach stehen und buffert nicht nach. Bis dahin aber sehr interessant!
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02.03.2010, 17:57 #4
Eigentlich ein guter Schritt.
Praktisch für Arbeitsplätze sieht das aber wieder anders aus.
Aber theoretisch interessierts mich nicht ob da unten klein "swiss made" steht oder nicht, solange ein vernünftiges Werk drin ist.Geändert von Alexander k 90 (02.03.2010 um 18:00 Uhr)
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02.03.2010, 18:07 #5Uhrenmacherpraktikant
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so, habs doch durch... Das bringt, wie ja ausführlich erwähnt alle Unternehmen die im unteren Segment Swiss Made (in China) anbieten natürlich in Schwierigleiten. Aber der IWC Marketingchef hat aber schon Recht: Als Kunde muss ich schon erwarten können, dass, wenn Swiss Made draufsteht der größere Teil der Wertschöpfung und Herstellung auch in der Schweiz erfolgt ist. Auch wenn ein Case in China genau so gut (in gleicher Qualität) hergestellt werden kann, so ist es eben nicht in der Schweiz gemacht worden. Ich finde die Regelung gut.
Im Unteren Segment muss ja auch nicht Swiss Made drauf stehen. Made in Japan oder Germany ist ja auch nicht schlecht. Und: Auch andere Länder können im oberen Segment mitmischen, wenn sie wollen.
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02.03.2010, 18:11 #6
Dann steht bald auf den Einschalern "Swiss movt"
Wobei ich movt sowieso besser als made finde
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02.03.2010, 18:37 #7
Schon recht interessant,auch wenn ich vom schwyzerdütsch nur die Hälfte verstand.Für den Kunden ist der höhere swissmade-Anteil natürlich besser,doch werden dadurch die Preise sicher steigen,Arbeitsplätze abgebaut und Produktionen nach Asien verlegt werden.Das könnte gut sein für Schon-Besitzer einer swiss-made und schlecht für jemand,der gern Besitzer werden will.
Wenn ich das richtig verstanden habe,wird die neue Regelung kommen(?)
GrüeziMember of M.O.C. ;S.O.M.W.C. ;S.5 W.O.C.;D.D.O.C.;
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Glänzen muß dat!
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02.03.2010, 18:45 #8
Das gezeigte Papier ist der Entwurf des Bundesrates (Ministergremium). Dieses geht nun in die sogenannte Vernehmlassung durch die beiden Kammern des Parlamentes, welches in der Schweiz die Legislative darstellt, sprich das letzte Wort haben wird. Dort wimmelt es dann von Lobbyisten und Parteiquerelen, weshalb ein Gesetz kaum je so verabschiedet wird, wie es ursprünglich vom Bundesrat erarbeitet wurde. Man darf also gespannt sein.
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02.03.2010, 21:14 #9
Hallo, vielen Dank für den interessanten Link.
Die neue Regelung ist sicherlich für manche Hersteller ein großer Nachteil, was auch bedauerlich ist.
Aber als Endverbraucher erwarte ich schon, das wenn ich mir eine Swiss made Uhr kaufe, wenigstens mehr als die Hälfte "Swiss made" ist.
Damit meine ich die ganze Uhr und nicht nur einzelne Komponenten.
Die Aussage von Herr´n Pantli ist schon sehr Richtig. Das was Swiss made zu dem gemacht hat was es ist, waren keine "billig Uhren".
Grüße YelkovanFAKE WATCHES ARE FOR FAKE PEOPLE
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02.03.2010, 22:07 #10
Wo "Swiss Made" d´rauf steht muss auch Swiss Made d´rin sein! Obgleich ich die bisherige Regelung auch ganz OK fand! Das wichtigste an einer Uhr ist aber das Uhrwerk und wenn das aus der Schweiz stammt ist es doch OK!
Member of F.O.R.W. - R.F.G - R.O.C.
Irgendwann landet jeder in der Schweiz!
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04.03.2010, 11:03 #11
Hallo,
Sehr interessanter Beitrag.
Was ich mich schon immer gefragt habe: Wieso heißt es eigentlich "Swiss Made" und nicht "Made in Switzerland"? Bis jetzt dachte ich eigentlich immer, dass "Swiss Made" - also eigentlich "auf schweizer Art gemacht" nicht unbedingt auch auf schweizer Ursprung hindeutet. Auf einer Hilti (Bohrmaschine aus dem oberen Preissegment) steht jedenfalls "Made in Switzerland" drauf.
Weiß jemand was darüber?
Gruß
SeikovnikTheoretisch gibt es keinen Unterschied zwischen Theorie und Praxis; praktisch schon. (Yogi Berra)
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04.03.2010, 11:13 #12
Vielleicht einfach wegen der Länge? Breitling und Rolex hätten wohl Mühe, noch so viel zusätzlichen Text zu platzieren...
Müsste auf einer Hilti nicht "Made in Liechtenstein" stehen?
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04.03.2010, 12:34 #13
Zum Schutz des Entverbraucher ist die 60% Regelung völlig akseptabel.
Wo SwissMade draudsteht, sollte schon der Großteil auch SwissMade sein.
Das ist nunmal DAS Qualitätssiegel auch für Leien. Ich würde nicht ausschließen, dass viele Käufer die weniger Ahnung haben, denken das alles an ihrer Uhr aus der Schweiz stammt.
Danke fürs zeigen!
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04.03.2010, 14:00 #14
Schwierig ist halt immer die Gewichtung für den Begriff Swiss Made, die dem Kunden etwas verspricht.
Beispiel Claro.
Die nahezu kompletten Einzelteile des Werks kommen aus China und werden dann in der Schweiz montiert.
Ganz klar Swiss Made, da die Lohnkosten ein vielfaches der Materialkosten sind.
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04.03.2010, 16:32 #15
Selbst die Rohgehäuse der Nobelmarken kommen aus China… das ist kein Geheimnis.
Die Frage ist doch, wie die sich die 60% Regel später von der Gewichtung zusammensetzt…
Werden Band- und Gehäuseteile, die in der Schweiz endgefertigt und finisiert werden nur gering eingestuft oder gar als Halbzeug bewertet, so haben natürlich Rolex und Co. keine Sorgen…
Wie wird z.b. der Anteil von Handarbeit wie Montage und Endkontrolle bewertet?
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04.03.2010, 17:06 #16
Swissness-Vorlage...bei den Uhren wollen sie Schweizer Tradition bewahren, in der Sprache haben sie diese bereits zu 60% verloren.
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04.03.2010, 18:58 #17Uhrenliebhaber
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mich beschleicht das Gefühl, da wollen die grossen der branche einige kleine flexible konkurrenten loswerden. die hersteller günstiger uhren sind ja normalerweise eher die Gewinner in der Krise. Das ist so, als wenn bei uns Porsche durchdrücken würde, das alle andren Hersteller nun gefälligst mehr in Handarbeit fertigen sollen, damit "Made in Germany" drauf stehen darf.
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04.03.2010, 19:49 #18
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04.03.2010, 20:44 #19
Ich bin jetzt einige male in Zürich und Umgebung gewesen, kenne auch ein paar Schweizer persönlich recht gut. Man muss sagen, dass sie sehr international sind (sich auch so geben) und somit überdurchschnittlich viele Anglizismen verwenden. Das geben auch meine Bekannten dort zu. Wenn englische Sprache angebracht ist und konkret etwas beschreibt, weil es kein deutsches oder schweizerisches Pendant gibt, finde ich es in Ordnung. Aber "Swissnessvorlage" finde ich in diesem Zusammenhang....sagen wir mal "komisch".
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04.03.2010, 21:09 #20
Naja das Problem kennen wir ja zur Genüge.
GrüeziMember of M.O.C. ;S.O.M.W.C. ;S.5 W.O.C.;D.D.O.C.;
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