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06.09.2010, 17:40 #21Gesperrt
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06.09.2010, 17:42 #22Na denn.....Hab ich schon oben abgehackt.
Glück auf
Schaumig..und solange man auf dt. Straßen seine Profilneurosen ausleben kann, ist es nicht sehr sinnvoll, mit unfassbarem Aufwand an die Vernunft zu appellieren, um den CO 2 Ausstoss um wenige % zu senken.
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07.09.2010, 08:06 #23
Ich glaube ihr versteht die Rennfahrer einfach nicht, vielleicht auch, weil ihr einfach nicht so ein Hobby habt, daß Euch so ausfüllt.
Selber betreibe ich auch einen sogenannten Hochrisikosport (Reiten) und ich kann darauf, obwohl ich mir des Risikos durchaus bewußt bin, nicht verzichten.
Das ist für mich ein Stück Freiheit, wobei ich total abschalten kann und meine Sorgen etc. einfach vergesse.
Nur mein Pferd, die Natur und ich.
Deswegen denke ich, daß geht den Rennfahrern auch so ähnlich.Gruesse
Elke
Member of D.D.O.C. (Deep Diver Owners Club)
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07.09.2010, 08:38 #24Uhrenmacherlehrling
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Hallo!
Gerade wegen den Gefahren voll auf eine Sache konzentriert zu sein unterscheidet reales Fahren halt von den Videospielen. Auf der Straße/Rennstrecke kann man nach einem Fehler die Zeit nicht mehr zurückdrehen und es nochmals versuchen...
Wo Schaumig mit seiner Kritik IMHO aber durchaus recht hat ist der immer frühere Start ins Rennfahrerleben wodurch es dann im Motocross 12jährige mit kaputten Knien und tote jugendliche Straßenrennfahrer gibt
Rennfahren hat sehr viel mit Übung und vielen Kilometern unter Rennbedingungen zu tun zu tun und wer schon mal gesehen hat wie begabte kleine Knirpse auf der Kartbahn fahren weiß das man als 18jähriger Anfänger heute im Rennsport praktisch chancenlos ist.
Das Risiko wird man nie völlig ausschalten können aber man könnte versuchen die verschiedenen Leistungsklassen stärker mit dem Alter zu koppeln. Wenn es so weitergeht haben wir irgendwann F1-Weltmeister welche bei der Siegerehrung noch keinen Alkohol trinken dürfen
Gruß
santiago
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07.09.2010, 12:00 #25Gruesse
Elke
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07.09.2010, 17:39 #26
Das ist wirklich schlimm, da es einen unschuldigen jungen Menschen getroffen hat, der keine Chance hatte
Werner verlor bei riskantem Überholmanöver auf der Hammer Straße die Kontrolle
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07.09.2010, 18:42 #27
@E.V.
Ich verstehe das schon sehr gut.
Ich bin lediglich der Meinung, dass es Ausreißer beim Risiko gibt die man genau beobachten und deren man sich bewusst sein sollte, darüberhinaus, dass es gerade in Bezug auf sehr junge Menschen generell und auf junge Menschen die man in kommerzielle Abhängigkeiten führt Problematiken gibt.
@ Clockmaster
Ja, die Helden die meinen sie müssten sich im öffentlichen Straßenverkehr weit jenseits der Grenzen der StVO bewegen sind mir auch die liebsten. Huch - sogar in Unmittelbarer Nähe meines Wohnorts.
Glück auf
Schaumig..und solange man auf dt. Straßen seine Profilneurosen ausleben kann, ist es nicht sehr sinnvoll, mit unfassbarem Aufwand an die Vernunft zu appellieren, um den CO 2 Ausstoss um wenige % zu senken.
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07.09.2010, 19:03 #28Uhrenmacherlehrling
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Hallo!
Der Unfall mit dem Radfahrer ist schrecklich aber was wirklich zu diesem tödlichen Fahrfehler führte kann man als Außenstehender nur schwer beurteilen
Die Motorradfahrer werden immer älter und haben teilweise viel weniger Fahrpraxis als früher. Ich kann das Modell nicht erkennen aber es scheint eine ziemlich alte Gurke mit Motorschutzbügeln und Holzreifen zu sein. Nicht gerade ein Fahrzeug welches ich als Raser bevorzugen würde.
Nach der Schilderung des Unfalles würde ich sagen der Fahrer war entweder unkonzentriert oder er wußte einfach nicht wie man ein Motorrad lenkt (das ist kein Witz weil oft auch langjährige Fahrer nicht wirklich wissen das man ein Motorrad mit Gegenlenken lenkt...)
Gruß
santiago
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07.09.2010, 19:28 #29
Joar, nen richtiges rasermotorrad scheints nicht gewesen zu sein.
Polizei spricht von riskantem Überholmanöver.
Mich würd in diesem Zusammenhang mal interessieren - das ist nämlich etwas was sich meiner Vorstellungwelt trotz offenem Schein vollkommen entzieht - was für einen Reiz üben diese Supersportmotorräder als Straßenmotorräder aus? Also klar - bei sportlichen Motorrädern (z. B. Aprilia 250 RS) grundsätzlich kann ich es, obwohls nicht meine Welt ist, durchaus nachvollziehen. Ich meine jetzt eher diese Supersport 1000er mit weit jenseits der 150 PS. Ich stelle mir vor, dass man eigentlich nur durch den anderen Verkehr, vielmehr aber noch durch die Verkehrsregeln genervt ist, oder aber letztere ständig ignoriert. Ist jetzt nur mal interessehalber gefragt.
Glück auf
Schaumig..und solange man auf dt. Straßen seine Profilneurosen ausleben kann, ist es nicht sehr sinnvoll, mit unfassbarem Aufwand an die Vernunft zu appellieren, um den CO 2 Ausstoss um wenige % zu senken.
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07.09.2010, 19:52 #30Uhrenmacherlehrling
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Hallo!
Die Frage nach den überstarken +180PS Motorrädern im normalen Straßenverkehr kann ich Dir aus meiner Sicht sehr genau beantworten
Es liegt an den immer älter werdenden Fahrern und der immer stärker werdenden Verkehrsdichte und Überwachung
Mit einer RS 250 brauchst Du einen flüssigen Fahrstil und gutes Fahrkönnen damit was weitergeht. Mit einer 180PS BMW musst Du nicht mehr rasen weil man es eh nicht will/kann aber Du könntest es halt theoretisch
Gruß
santiago
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07.09.2010, 19:57 #31
Hallo
Ich sehe das auch so , wer diesen Sport betreibt weiß auch was passieren kann. Es ist immer bedauerlich wenn ein Mensch ums leben kommt aber wie gesagt bei diesem Sport weis jeder was sein kann.
Ich habe mein Motorrad 1994 verkauft , und das nach dem ich sie nur 6000km gefahren habe (KAWA ZZR 1100). Mir war klar das wenn ich mich nicht trenne ich mit dem Teil nicht überlebe. Ich bin mir heut noch sicher das es schief gegangen wäre und habe definitiev richtig entschieden.
GrussHABEN KOMMT NICHT VON GEBEN !
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07.09.2010, 20:09 #32
Das sieht aus wie ein Kawa EL Modell.
Was nicht einer gewissen Ironie entbehren würde, da der Verkaufsname "Eliminator" war, bzw. ist.
Dieses Modell gibt es auch als 900er. Also durchaus "rasertauglich". Abgesehen davon hat weder die Bauart, noch die Größe, Stärke und schon gar nicht das Alter eines Mopeds etwas mit der rasertauglichkeit zu tun.
Dieser Faden saugt ganz erheblich.
Übrigens: über 80% aller Unfälle passieren im Haushalt...
Grüße.Geändert von ickemann (07.09.2010 um 20:12 Uhr)
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07.09.2010, 21:57 #33
Hallo!
Auch ich habe meine Kawasaki ZZR 1100 in den 90ern wieder verkauft weil 200km/h auf der Landstraße kein Problem waren ein Großteil meiner damaligen Kundschaft mit ebendiesem Modell ums Leben kam. Das gab doch sehr zu Denken weil ich diese Leute persönlich kannte und sich ein gutes Verhältnis entwickelt hatte.
Danach fuhr ich nur noch Klassiker Rennen mit Suzuki GS 1000 S. Auf der Rennstrecke ist es meiner Ansicht nach wesentlich sicherer zu fahren als im Straßenverkehr. Kein Gegenverkehr, Leitplanken, etc. Man kann sich voll aufs Fahren konzentrieren.
Mittlerweile habe ich meinen Motorrad Schutzengel genug strapaziert und fahre Auto und Fahrrad aber immernoch sehe ich gerne Rossi und seine Kollegen fahren und bekomme dabei schonmal eine Gänsehaut. Diese Leute wissen ganz genau worauf Sie sich da einlassen und haben die Dinge aus meiner Sicht sogar besser unter Kontrolle als viele andere, die tagtäglich in ihre Autos steigen und von A nach B fahren.
Grüße
Bonmatin
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07.09.2010, 23:09 #34Uhrenmacherlehrling
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Hallo!Hätte ich nicht so gut erkannt. Diese Modelle wurden schon in den 90ern als Street-Dragster bzw. Cruiser hauptsächlich für den amerikanischen Markt angeboten. Sozusagen eine Yamaha Vmax für Arme
Vielleicht definieren wir den Begriff "rasen" unterschiedlich aber mit so einem Krapfen wirklich schnell zu fahren ist aufgrund des miesen Fahrwerks IMHO Selbstmord auf Raten
Gruß
santiago
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07.09.2010, 23:28 #35Uhrenfreund
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Ich bin selber aktiver Motorsportler (Rallye-Co) und Motorradfahrer, und für Ruhm und Anerkennung und Fremdwahrnehmung mache ich das nicht => Leute wie Senna und Schummel-Schumi sind als racer geboren und eben teilweise auch als racer gestorben, und keiner von denen hat(te) Todessehnsucht.
Generell versucht man an das persönliche Limit zu gehen, der eine versteht diese Motivation, der andere nicht.
Einige meiner Bekannten fahren nur mehr am track mit dem Motorrad weils ihnen auf der Straße zu gefährlich ist (nicht wegen dem Führerschein), am track kann man sich selber auch viel besser ausloten. Ist auch mein Zugang, der Impreza bekommt beinahe nur mehr in Fahrtechnik-Zentren und am Eistrack die Sporen, unter kontrollierten gezeiteten Bedingungen, s.o., ich feile für mich selber an der Linie etc.)
(ich zahle im Schnitt ca. alle 4 Jahre mal kleinere Strafen im Bereich von 20 bis 100 EUR, privat bewege ich einen Impreza und eine 900er, nur falls dieser Aspekt nachgefragt werden sollte)
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