Umfrageergebnis anzeigen: Das trifft auf mich zu
- Teilnehmer
- 194. Du darfst bei dieser Umfrage nicht abstimmen
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Ich habe zwei linke Hände und hüte mich davor Eingriffe vorzunehmen.!
42 21,65% -
Batteriewechsel mache ich routiniert.
61 31,44% -
Ich reguliere meine Uhren selbst ein.
24 12,37% -
Ich wechsle Verschleißteile wie Gläser selber und kann auch Zeiger anbringen.
31 15,98% -
Ich mache eine Komplettrevision für Handaufzug und Automatikuhren selber.
23 11,86% -
Ich mache die Revision für eine Patek mit 35 Komplikationen selbst
13 6,70%
+ Antworten
Ergebnis 1 bis 20 von 59
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16.01.2010, 10:26 #1
Selbst ist der Mann/die Frau! Von Stümpern und Profis.
Hallo,
nachdem ich im Thread über die Regulierung von Uhren erstaunt festgestellt hatte, dass viele nicht mal an dieser Stelle Hand anlegen (gut, bei einer Rolex oder Vacheron würde das kein Laie mit Verstand machen) habe ich mich gefragt, wie weit euer Mut zum Eingriff in die Uhrentechnik geht.
Was macht Ihr selbst, was traut Ihr euch zu und wovon lasst Ihr in jedem Fall die Finger.
Wenn ich Zeit finde mache ich noch Fotos von meinen Leichen, wo ich mir zu viel zugemutet hatte....verlieren keine Zeit, denn uns lässt die Zeit altern und in unserem Zeitalter hat man keine Zeit- Alter...
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16.01.2010, 10:32 #2
Ja, das mit den Fotos mach doch mal. Vielleicht ist da noch was zu retten - ich mache nämlich fast alles
Viele Grüße
der Labrador
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16.01.2010, 10:37 #3
- Glaswechsel
- Dichtungswechsel
- Werk aus- und einbauen
- ZB aus- und einbauen
- Zeiger ab und aufsetzen
- Gehäuse aufarbeiten
- kleiner Ersatzteilservice (Krone, Drücker etc.)
- und natürlich hinterher erfolglos einregulieren
Den Rest macht der Uhrmacher meines Vertrauens.
Leichen hab ich Gottseidank erst eine, hab mal ne Omega Mariage Armbanduhr mit TU Kaliber 15 zerlegt und nicht mehr zusammen bekommen.
Der Mord ist aber mittlerweile verjährt und das gute Stück hat auf der Uhrbörse nur 30 DM gekostet.
(Mein nächstes Tool wird eine Zeitwaage.)
Gruss
MathiasClemens darf Torben zu mir sagen.
Hier wird lediglich meine eigene Meinung veröffentlicht.
Die Rechtslage macht diese Erklärung leider notwendig, sie hat nichts mit der Qualität der Ware zu tun.
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16.01.2010, 11:22 #4BullittGast
Einreguliert habe ich schon selber, und halt Bandwechsel
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16.01.2010, 12:13 #5
Ich habe mich bei "Ich mache eine Komplettrevision für Handaufzug und Automatikuhren selber." eingetragen, obwohl das schon etwas hochgegriffen ist. Ich habe schon mehrere einfache Handaufzugswerke zerlegt, gereinigt und wieder erfolgreich montiert und geölt, eine Automatik hatte ich aber noch nicht auf dem Tisch.
Ich bastle grundsätzlich nur an Uhren und Werken mit niedrigem Wert, so dass ich auch einen Totalverlust verkraften könnte, bzw. günstig an Ersatzteile zu kommen ist. Ich gehe also durchaus bewusst das Risiko ein Fehler zu machen, um, wenn sie denn passieren aus ihnen zu lernen und sie auch selbst wieder zu beheben.
Wenn ich dann doch etwas komplett vermurkst habe oder mir schlichtweg das nötige Werkzeug fehlt, gehe ich zu meinem Uhrmacher, der mir dann mit Rat und Tat zur Seite steht.
Wer hat denn angekreuzt, dass PPs mit 35 Komplikationen revisioniert?Grüße Clemens
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16.01.2010, 12:48 #6
Ich. Gibt es das überhaupt???
Labrador
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16.01.2010, 13:17 #7
Weder mein Uhrmachermeister, geschweige denn ich, würden uns an eine Patek "Grande Complication" wagen. Das wäre leichtsinnig, unverantwortlich und mit unüberschaubarem finanziellen Risiko verbunden, zumal man keine Ersatzteile bekommt. Insofern kann ich diesen Teil der Umfrage nur scherzhaft auffassen. Selbst bei PP sind hierzu nur wenige Uhrmacher befähigt.
Grüsse Gerd
Die Beschäftigung mit Uhren lässt die Zeit vergessen.
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16.01.2010, 14:10 #8
@falko: Die PPs sind in der Regel hervorragend konstruiert, d.h. sehr logisch und überschaubar aufgebaut. Außerdem haben die Teile eine so hohe Präzision, dass alles perfekt passt. Zum Teil braucht man aber auch Spezialwerkzeug, sonst klappt das alles nicht. Zumindest ist ein Schraubendrehesatz mit Berylliumklingen angesagt, damit die feinen Schraubenschlitze geschont werden. Übrigens auch Rolexuhren erfordern spezielles Werkzeug. Z.B. diesen Regulierschlüssel. Mit dem superkleinen Vielzahnschlüssel werden die Regulierschrauben an Unruhreif gestellt.
Aber um das klarzustellen, einfachere PPs habe ich schon überholt, eine PP Grandecomp. habe ich noch nicht zerlegt - würde mich aber reizen...
Viele Grüße
Labrador
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16.01.2010, 14:32 #9
@Labrador:
Einfacherer PP, wie z.B. das Kaliber 215 PS, sind kein Problem, aber "Grande Complikation"? Da würde ich Deinen Mut bewundern!
Den Regulierschlüssel für die Microstella-Schrauben kenne ich und er stünde mir im Bedarfsfall zur Verfügung. Die Erfahrung zeigt aber, dass ursprünglich gut einregulierte Rolex nach einem korrekten Service meist nicht nachreguliert werden müssen und den alten Gang wieder aufnehmen.Grüsse Gerd
Die Beschäftigung mit Uhren lässt die Zeit vergessen.
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16.01.2010, 14:55 #10
...mal sehen was ich alles noch lernen kann, Bandwechsel,Batterie, und polieren sind keine Kunst.
Die nächsten Schritte-Alles ausbauen und reinigen,ölen und Glaswechsel, krone ausbauen stehen auf meiner Liste,Angst davor habe ich keine!!!
A Bikers Work, is never done!!!
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16.01.2010, 14:55 #11
<"Der Mord ist aber mittlerweile verjährt">


*hehe*
BBErster Vorsitzender des Vereins der verfolgten MM-Besitzer "VdvMM-B"
- anonymer Uhrenselbstregulierer
und "Kemmner-Entdecker"
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16.01.2010, 16:37 #12
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16.01.2010, 19:07 #13
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16.01.2010, 19:28 #14
...okay, da war auch noch eine gefährliche Körperverletzung!
("Bei bestimmten Arten der Körperverletzung, die durch genauere Merkmale definiert sind, wird die Strafandrohung erheblich erhöht, weil diese Begehungsweisen als in hohem Maße gefährlich eingestuft werden: Wer die Körperverletzung...
2. mittels einer Waffe oder eines anderen gefährlichen Werkzeugs... ...begeht) Quelle: Wikipedia
...als ich mit dem Schalenmesser beim Öffnen quer durch die Chronographenkulisse gepflügt bin, hat mir der Meister (so nenne ich meinen Uhrmacher) für schlappe 280 Euchen den Ticker wieder heil gemacht (da war auch noch eine Komplett-Revi dabei...).
Das ist noch nicht verjährt!
Gruss
MathiasGeändert von mini (16.01.2010 um 19:32 Uhr)
Clemens darf Torben zu mir sagen.
Hier wird lediglich meine eigene Meinung veröffentlicht.
Die Rechtslage macht diese Erklärung leider notwendig, sie hat nichts mit der Qualität der Ware zu tun.
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16.01.2010, 19:54 #15
@Alchimist: Käfer hat das ja schon richtig beantwortet. Ich habe das Uhrmacherhandwerk vor rd. 20 Jahren gelernt, da es damals mein Traum war das einfach zu können. Daher habe ich damals nach dem Gymnasium eine Uhrmacherlehre bei einem sehr edlen Juwelier in Bielefeld machen dürfen. Dort hatte ich mit div. Edeluhren zu tun Rolex, PP, Cartier, etc... Nachdem ich die Ausbildung abgeschlossen hatte, habe ich nicht mehr als Uhrmacher gearbeitet und eine kaufmännische Laufbahn eingeschlagen. Die Uhrmacherei ist aber nach wie vor mein professionelles Hobby. Ich genieße es, nicht dem Zwang irgendeiner Wirtschaftlichkeit zu unterliegen, sondern kann mich ganz auf die Uhren einlassen zu können.
Das mit der GC von PP war einfach nur der Ausdruck dafür, dass ich mich bei den "nur" Automatik und Handaufzuguhren auch nicht richtig aufgehoben fühle. In der Tat würde ich eine solche Revi nicht von vorn herein ablehnen - auf der anderen Seite kenne ich da aber auch meine persönlichen Grenzen.
Viel Grüße vom
Labrador
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16.01.2010, 19:59 #16
Autsch...Chrono mit Springdeckel? Was war das?
Zwei Körperverletzungen von mir:
a) Splint einer Stoßsicherung meiner Slawa rausgemacht zum Ölen für Revision...leider kriegte ich das Ding nicht mehr rein und zum Schluss ist der Splint im Bogen davon...und nimmer gesehen.
b) Ein Unruhkloben ist mir mitsamt Unruh aus der Pinzette geflippt und dabei ist die Feder so unglücklich mit dem Unruhrad verheddert, dass ich nach einiger Zeit das Ding in die Ecke gepfeffert habe.
Ich mache das aber nur bei Uhren im untersten zweistelligen Bereich......verlieren keine Zeit, denn uns lässt die Zeit altern und in unserem Zeitalter hat man keine Zeit- Alter...
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16.01.2010, 20:13 #17
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16.01.2010, 21:39 #18
*schmunzel*
Gehöre notgedrungen auch zu den Bastlern.
Uhrbandwechsel (Das wäre mir sogar peinlich wenn ich es nicht fertigbringen würde...)
Batteriewechsel
Dichtungen wechseln (oder mal schnell improvisieren...)
Einregulieren
Werk Aus und Einbau (Als vorsichtiger Mensch frage ich bei mir noch nicht bekannten Uhrwerken mal schnell nach. Sicher ist Sicher..)
Zum Zeiger setzen, fehlt mir noch das richtige Werkzeug. Sonst kein Thema. Finger sind ruhig genug.
Schöhnheitsreparaturen (Zifferblätter nachmalen, Leuchtmasse erneuern...)
Polierarbeiten
Mal gucken was noch kommt...
Werkzerlegungen und Nachölarbeiten überlasse ich noch dem Fachmann.
Dafür reichen Wissen, Fähigkeiten und Werkzeug noch nicht.
LGBirgit
Der liebe Gott hat einen großen Tiergarten.
Und der Mensch ist das absonderlichste!
(Großvater)
Auch ich bin ein Kai Uwe!
Remember, remember the Fifth of November!
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16.01.2010, 22:26 #19
Schon vier Leute, die sich an 6-stellige Zeitanzeiger trauen würden...outet euch doch mal...bisher ist nur Labrador in die Offensive gegangen...Ich Tippe auf Uhrmichel und Uli...mal sehen...
...verlieren keine Zeit, denn uns lässt die Zeit altern und in unserem Zeitalter hat man keine Zeit- Alter...
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16.01.2010, 22:36 #20
Ich bin auf alle Fälle nicht dabei...
Viele Grüße
Volker
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