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10.03.2010, 13:50 #1
Seiko Kinetic Diver oder Automatik Diver
Warum sollte man die eine und nicht die andere kaufen?
Außer der pers. Einstellung zu Auto, was spricht eher für die als für ne Kinetic Diver, die genauer läuft und fast identisch aussieht...?
Hänge zwischen eine SKX007 und ner Kinetic Diver...
Christian
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10.03.2010, 14:16 #2Uhrenlaie
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Kondensatortausch
Also ich hatte mal eine Kinetic und zwar schon eine mit Kondensator, nicht mit Batterie. Meine Überlegung war damals: Toll, super System, komplett autark, unabhängig von der Aussenwelt. Nochdazu ein Kondensator, also rein elektromagnetische Energiespeicherung ohne Umweg der Chemie und daher verschleißfrei.
Aber nach 4 Jahren war eben der Kondensator hin. Also nicht hin sodern eben schwach. Hielt knapp 24 Stunden. Also statt Betteriewechsel muss man eben - wenn auch in längeren Intervallen - Kondensator wechslen. Wo ist da bitte der Vorteil? Batterie kann man ja irgendwo kaufen aber bei Kondensatoren ist das schon viel schwerer und entsprechend teurer da man nur zzu SEIKO greifen kann.
War dann bei SEIKO SERVICE und der Typ dort hat gesgat ist alles kein Problem, hat die Uhr vor mir zerlegt. Als er sie dann in ein durchsichtiges Plastiksackerl gegeben hat zum "einschicken" kamen mir erste Zweifel. Kostenvoranschlag (!) (es war klar dass es der Kondensator war, hat er ja gesagt, also wozu ein Kostenvoranschlag) 66 (!!!) €. Haben die keine Kondensatoren in der Servicestelle? Glaube nie im leben dass die wegen Kondensatortausch eine Uhr einsschicken müssen. Hab mir dann die Uhr zusammenbauen lassen und gesagt dass ich für das Geld eine neue Seiko bekomme. Er hat gelacht aber sehr überzeugend war das nicht. Und seit dem trage ich nur noch Automatik.
Erste neue SEIKO Automatik war auch um knapp 45€ zu haben. Deutlich unter 66€, nein, nein Kinetik kommt mir nicht mehr ins Haus. Und zu dem Typ vpm Service bringe ich keine Uhr mehr.Geändert von nastavnik (10.03.2010 um 14:20 Uhr)
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10.03.2010, 14:26 #3
Kodensator
Ok, so habe ich das nicht gesehen...
Ist nat. doof, wenn das passiert, evtl. ja auch Pech, es sei denn die Dauer eines solchen Kondensators ist immer begrenzt auf 4-7,8,9 Jahre...wäre doof...
Danke für die Info!
Christian
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10.03.2010, 20:35 #4
Servus zusammen!
Soweit ich weiß ist die Haltbarkeit eines solchen Kondensators oder auch des Generators durchaus begrenzt. Es gibt z.B. ein Uhrwerk (von Sinn? Ich weiß nicht mehr so genau...), bei dem der Rotor zunächst erst mal eine Spiralfeder aufzieht, anstatt direkt den Generator zur Stromerzeugung anzutreiben, wie das bei den Kinetic-Werken der Fall ist. Erst wenn diese Feder voll gespannt ist, wird sie frei gegeben und überträgt ihre Kraft dann "in einem Schwung" an den Generator. Auf diese Weise läuft dieser immer im optimalen Leistungsbereich und wird obendrein auch nicht "dauerbelastet" wie bei den Seikos.
WIE LANGE allerdings solch ein Generator oder eben Kondensator durchhält, kann ich leider auch nicht sagen
Kommt sicher auch auf die "Nutzungsintensivität" der Uhr an. Fünf/sechs Jahre sollte die Kiste dann aber schon durchhalten...
Gruß!
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10.03.2010, 21:09 #5
Hi,
für die Kinetic spricht, dass sie einfach ganggenauer läuft (da Quarz) als die Automatik und dass man sie eben auch mal länger liegen lassen kann ohne dass man sie dann bei Benutzung wieder neu stellen muss. Und das "Problem" mit dem Kondensator? Na Hallo - die Automatic muss normalerweise bzw. sollte auch alle paar Jahre zur Revision.
Ich liebe meine SKA371P1 - ist meine Arbeitsuhr, sobald ich von der Arbeit komme, kommt die ab und die gerade genutzte "Gute" kommt dran. Auch wenn das Wochenende dazwischen liegt, Montag früh ist die Kintec fit für den Tag ohne dass ich mich groß drum kümmern muss. Und einen Hauch von Automatic hast du ja mit dieser auchGrüße KSI
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10.03.2010, 21:49 #6Uhrenlaie
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Unkaputtbar
Also die Uhren von meinem Onkel und dem Großvater sind beide mehr als 10 Jahre ohne irgendwelche probleme gelaufen. Waren beide Automatik und eine davon Seiko. Die haben beide noch nie einen Uhrmacher gesehen. Ausser natürlich als sie zusammengabut wurden. Gingen für damalige Automatik recht genau und hatten normale Gangreserve.
Einerseits hat man bei der Kinetic beide Vorteile: Ganggenauigkeit durch Quartz und Energieunabhängigkeit durch Armbewegung.
Andererseits auch beide Nachteile: Quartz ist nicht langlebig, hat keine Zukunft kann nie vererbt werden und der Kondensator ist wenn er hinüber ist sehr sehr teuer und kann icht beliebig gelauft werden.
Ich gebe meine Uhren so alle 5 Jahre mal zum Uhrmacher wnen überhaupt, allein die Kosten des Kondensators (ca. 30€) sind schon eine Ersparnis.
Wenn man Quarz will, würde ich zu einer "normalen" Quarzuhr mit Batterie raten. Sehe keinen großen Vorteil einer Kinetik gegenüber einer normalen Quarzuhr.Geändert von nastavnik (10.03.2010 um 21:51 Uhr)
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11.03.2010, 17:51 #7Uhrenfreund
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- 235
Ich dachte Seiko verbaut inzwischen auch LiIon Akkus anstatt Kondensatoren? Ich habe gelesen, dass die nach 20 Jahren immer noch 80% ihrer Kapazität haben sollen.
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13.03.2010, 20:06 #8
Da ich mich gerade für eine Kinetic interessiere: Ist da jetzt LiIon drin oder noch Kondensatoren? Außerdem ist die Frage nach der Haltbarkeit noch offen.
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