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Ergebnis 1 bis 7 von 7
  1. #1
    Uhrenlaie
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    Problem mit ETA 2836

    Hallo,

    ich habe seit ca. 15 Monaten eine Uhr mit einem ETA 2836.

    Die Uhr läuft von Anfang an mit ca. 8-10 Sekunden Vorlauf pro Tag. Leider nur bis letzte Woche, seitdem liegt der Vorlauf bei ca 2 Minuten pro Tag, einen Stoss hat die Uhr nicht bekommen, der Rückerzeiger (Glasboden!) steht da, wo er immer stand.

    Hier im ländlichen Umfeld gibt es keinen Uhrmacher zu dem ich Vertrauen habe, d.h. jede Aussage eines "Fachmanns" kann ich glauben oder nicht.

    Kann mir hier Jemand eine logische Erklärung für das geänderte Gangverhalten geben, damit ich nicht im Blindflug zum Uhrmacher gebe, wenn es eine Erklärung gibt, kann es dann u.U. ein Fall für Gewährleistung sein?

    Danke für jede Hilfe,

    Rudi

  2. #2
    Uhrenmacher Avatar von SpeedCat
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    Könnte es sein, daß sie in die Nähe eines Magneten gekommen ist? Magnetisierte Uhren gehen afaik schneller als sie sollten...
    Molon labe!

  3. #3
    Uhrenlaie
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    Zitat Zitat von SpeedCat Beitrag anzeigen
    Könnte es sein, daß sie in die Nähe eines Magneten gekommen ist? Magnetisierte Uhren gehen afaik schneller als sie sollten...

    ..eher nicht, das Einzige, was ich sicher weiss, dass vor ein paar Tagen das Datum (wg. Februar) umstellen musste, aber das habe ich am hellichten Tag und nicht rund um die Uhrzeit, wo es automatisch springt, gemacht.

    Trotzdem Danke,

    LG,

    Rudi

  4. #4
    Uhrenmachermeister Avatar von Aeternitas
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    Viel kann es nicht sein, aber das Kaliber ist so gängig, dass auch ein Landarzt damit was anfangen kann. War die Uhr neu?
    ...verlieren keine Zeit, denn uns lässt die Zeit altern und in unserem Zeitalter hat man keine Zeit- Alter...

  5. #5
    Uhrenlaie
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    Zitat Zitat von Aeternitas Beitrag anzeigen
    Viel kann es nicht sein, aber das Kaliber ist so gängig, dass auch ein Landarzt damit was anfangen kann. War die Uhr neu?
    Die Uhr war niegel nagel neu. Ich weiss, das das Kaliber jeder, der von mechanischen (!) Uhren Ahnung hat warten und reparieren kann.

    Aber:
    1. weiss ich, ob der lokale Künster in den letzten 10 jahren nur Batterien gewechselt hat?
    2. er mir einen vom pferd erzählt und 'ne 100 Euro Rechnung für Peanuts schreibt.

    Je mehr ich von der potentiellen Ursache weiss, um so besser für mich, oder?

    Danke,

    Rudi

  6. #6
    Moderator Avatar von Clockmaster
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    Hallo Rudi

    Im Prinzip hast du ja recht, aber zuuu Skeptisch darf man doch auch nicht sein.
    Ein gewisses Maas an Vertrauen solltest du schon aufbringen. Wenn ein Kollege von mir so arbeiten würde, wie du befürchtest, würde er nicht all zu lange auf dem Markt sein.
    Außerdem sind solche Ferndianosen, wie von dir gewünscht, auch immer mit vorsicht zu genießen. Manches kann man eben nur feststellen, wenn man die Uhr öffnet.
    Ich wünsche dir viel Erfolg und das es nur eine Kleinigkeit ist.

    gruß
    Jürgen
    Gruß
    Jürgen

    Mitglied im V.C.C.
    Uhrmachermeister
    www.wwwuhrenserviceschwartzer.de

  7. #7
    Uhrenmacherlehrling Avatar von Tourbi
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    Es gibt eigentlich nur zwei Möglichkeiten.
    1. Magnetisiert.
    Hier aber eher unwahrscheinlich. Ein magnetisiertes Werk rennt in der Regel deutlich schneller als +2 Minuten.
    2. Ein Stoß.
    Ja klar, ist dir nicht passiert. Sicher? Du hast es wahrscheinlich gar nicht bemerkt.
    Du brauchst die Uhr nicht gegen eine Wand werfen um etwas zu verstellen.
    Es reicht ein leichter Stoß, wenn nur die auftretende Beschleunigung hoch genug ist.
    Die Stellung des Rückers sagt beim Etachron nichts über die korrekte Einstellung aus.
    Der Rücker kann sich nicht von selbst bewegen, da er durch den Exzenter fixiert wird.
    Sehr wohl aber der Spiralschlüssel-Träger. Rücker und Träger sind nur mittels Reibung miteinander verbunden.
    Man kann also den Spiralschlüssel verdrehen, ohne dass sich der Rücker bewegen muss.

    Nachträglich hinzugefügt:
    Zitat Zitat von Clockmaster Beitrag anzeigen
    Hallo Rudi

    Im Prinzip hast du ja recht, aber zuuu Skeptisch darf man doch auch nicht sein.
    Ein gewisses Maas an Vertrauen solltest du schon aufbringen. Wenn ein Kollege von mir so arbeiten würde, wie du befürchtest, würde er nicht all zu lange auf dem Markt sein.
    Außerdem sind solche Ferndianosen, wie von dir gewünscht, auch immer mit vorsicht zu genießen. Manches kann man eben nur feststellen, wenn man die Uhr öffnet.
    Ich wünsche dir viel Erfolg und das es nur eine Kleinigkeit ist.

    gruß
    Jürgen
    Ja Jürgen, von wegen Ferndiagnose hast du schon recht.
    Wenn man die Eta´s kennt bleiben aber bei einer so plötzlichen Gangänderung nicht viele Möglichkeiten.
    Was die Einstellung gegenüber ländlichen Uhrmachern angeht....
    Können solche aus der Stadt mehr? Bürger und Bauer?

    Da fällt mir jetzt spontan eine Buch aus meiner Sammlung ein.
    Jacob Auch; Weimar 1828.
    Titel:

    Handbuch für Landuhrmacher
    leichtfaßliche Anleitung, wie man, vom geringsten bis zum schwersten Stücke, und stufenweise, bis zur Vollkommenheit eine Taschenuhr bauen muß, wie man die Uhr gehörig auseinander nimmt, wieder zusammensetzt, sie gründlich repariert und abzieht, stellt, reguliert u. s. w; nebst einer vollständigen Beschreibung der hierzu nöthigen Werkzeuge
    Gruß Tourbi

    Man widerspricht oft einer Meinung, während uns eigentlich nur der Ton missfällt, in dem sie vorgetragen wurde. Friedrich Nietzsche

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