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Ergebnis 1 bis 7 von 7
  1. #1
    Uhren-Millionär Avatar von BBouvier
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    Hochglanzpolitur

    Ich beschäftige mich nicht nur mit Uhren, sondern habe auch noch
    ein paar andere Steckenpferde.
    Als Messesammler weiss ich, dass eine hervorragende Massnahme,
    Klingen zu Spiegelglanz zu verhelfen darin besteht,
    nach dem Feinschleifen mit feinstem, uralt-lappigem Polierpapier
    als letzten Schritt folgendermassen zu verfahren:

    Polierpaste auf die "weiche" Seite eines eher härteren Stückchen
    Leders aufbringen und damit polieren.
    (Barbiere schärfen ihre Rasiermesser an Lederriemen!)

    Eine ältere Seiko-Taucher beispielsweise, die ich via E-Bay in den USA
    erstanden hatte, und die auf dem Bild recht respektierlich aussah,
    erwies sich bei persönlichem Augenschein dann doch als recht verschrammt.

    Besonders ärgerlich war die teils recht tiefe und auch grossflächige
    Verschrammung des Mineralglases.

    Nach - zugegebenermassen längerem - Polieren
    mit "Leder+Polierpaste" als Endbehandlung spiegen Flanken,
    Bodendeckel und sogar das Glas (!) nunmehr fast wie neu.

    Gruss,
    BB
    Erster Vorsitzender des Vereins der verfolgten MM-Besitzer "VdvMM-B"
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  2. #2
    Uhrenmacher Avatar von Mr-No
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    Bester Tip
    nur schade das es meine Lieblingspolitur von Puma fast nicht mehr gibt,
    bei Puma gar nicht mehr und ganz selten als Restbestände in Auktionen

    Grüße
    Norbert aus DA

  3. #3
    Uhren-Millionär Avatar von RiGa
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    Hi - ääähhh - hoppala und Entschuldigung. Da muß natürlich "Hallo" stehen.
    (Keine Sorge: Ist so das letze Mal - aber vorgewarnt hatte ich Dich ja. *nochmals verschmitzt zwinker*)

    Also: Hallo, BB!

    Zitat Zitat von BBouvier Beitrag anzeigen
    Nach - zugegebenermassen längerem - Polieren
    mit "Leder+Polierpaste" als Endbehandlung spiegen Flanken,
    Bodendeckel und sogar das Glas (!) nunmehr fast wie neu.
    Von diesem Ergebnis durfte ich mich ja überzeugen.

    Ich war schon ein wenig erstaunt, daß selbst das Mineralglas Deinen wohl stundenlangen Bemühungen nicht mehr widerstehen konnte und letztendlich ein mehr als nur ansehnliches Endergebnis zustande kam.

    "Steter Tropfen höhlt den Stein" fiel mir da spontan ein - und das Egebnis spricht wirklich Bände.

    Gruß, Richard

  4. #4
    Uhren-Millionär Avatar von BBouvier
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    Oh - Danke, Freund RiGa!

    ...für Deinen so freundlichen Kommentar zu meinen dilettantischen Versuchen:
    "aus alt mach neu!"

    (BB schneuzt sich nicht unerheblich gerührt in den nächsten Putzlappen)

    Ganz herzliche Grüsse auch nach Wien!
    BB
    Erster Vorsitzender des Vereins der verfolgten MM-Besitzer "VdvMM-B"
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  5. #5
    Uhren-Millionär Avatar von RiGa
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    Danke für Deine netten Worte, Friedrich!

    Noch einmal bezüglich Politur: Wer sich- wie Du - sogar Bronzeäxte gefügig macht, vor dem kann und muß Mineralglas ganz einfach kapitulieren.
    Wäre ja noch schöner ...

    Name:  7BILD0462.JPG
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    Herzlichste Retour-Grüße,
    Richard
    Geändert von RiGa (06.09.2010 um 17:00 Uhr)

  6. #6
    Uhren-Millionär Avatar von BBouvier
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    Jau, RiGa!

    An obiger Bronzeaxt hatte ich - bevor ich mich an bös verschrammte Uralt-Seikos wagte -
    erstmal meine Grobmotorik mittels Einsatzes kräftiger Feilen und anschliessend immer feinkörnigeren
    Schleifpapiers geübt:
    "Vorher" - bzw. nach dem Gusse - sah sie noch aus, wie ein schwarzer Klumpen Waschbetons...
    Jedoch bereits nach nur wenigen Tagen (jeweils à 6 Stunden Mühsal ) liess sich
    die Axt letztlich dann doch freilegen.

    Derart hoffnungsfroh gestimmt, traue ich mich seitdem auch an Uhren:
    =>
    Jedoch von vornherein unter Weglassung gröberer Feilen.

    ganz besonders oberherzlich:
    BB
    Geändert von BBouvier (06.09.2010 um 17:59 Uhr)
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  7. #7
    Uhrenmacherpraktikant Avatar von Labrador
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    Hallo Friedrich,

    hast du die Bronzeaxt selbst geschmiedet? Sieht wirklich hübsch aus! Was macht man mit einer Bronzeaxt - ich spalte mein Holz noch mit einer Eisen/Stahlklinge...

    Poliermittel und Leder sind die optimale Kombination, wenn es um das Polieren geht. Ich benutze gerne Lederfeilen - da ist das feine Leder auf eine Holzlatte geklebt. Das ist für die tiefglänzende Oberfläche optimal! Extrem penible Sauberkeit ist natürlich eine Grundvoraussetzung dafür - Verunreinigungen zerstören sofort die zarte Oberfläche.

    Ich wünsche dir noch viele erfolgreiche Polierergebnisse!

    Viele Grüße

    Jörn (Labrador)

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