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  1. #21
    Uhrenliebhaber Avatar von Caffrey
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    Zwei weitere Begriffe (Danke an uhrschreck):

    Entmagnetisiergerät: Im Uhrenzubehörhandel erhältliche Geräte (je nach Leistung und Aufbau ab 20...>1000 €), die dazu geeignet sind, mittels eines abklingenden magnetischen Wechselfelds den Restmagnetismus in Uhrwerken, Schraubendrehern u.ä. zu löschen. Im professionellen Bereich (Uhrmacher, Hersteller) gehören diese Geräte zur Grundausstattung.

    Magnetismus: durch ein Magnetfeld hervorgerufene Kraft, die zwischen magnetischen Objekten anziehend oder abstoßend wirkt bzw. auf magnetisierbare Objekte anziehend wirkt.
    Bei mechanischen Uhren können Magnetfelder erhebliche (negative) Auswirkungen auf die Ganggenauigkeit haben. Diesem Effekt wird konstruktiv durch nichtmagnetische Bauteile, besonders Glucydurunruh (CuBe-Legierung) und Nivarox / Anachron Spirale begenet, kann jedoch nicht zu 100% eliminiert werden. Einen anderen/zusätzlichen Weg gehen Hersteller, indem die Kaliber mit einen zusätzlichen Innengehäuse aus magnetisch "weichem" Material, i.d.R. Reineisen ummantelt werden.

    Vielleicht kann einer der Moderatoren diese Punkte oben noch eintragen, ich kann den Beitrag jedenfalls nicht selbst editieren.

    Danke,

    Caffrey
    If it compiles, ship it.

  2. #22
    Uhrenlaie
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    Zitat Zitat von torquemada Beitrag anzeigen
    das mit den "das sehr harte Metall aus 400 Brinell" ist nämlich Unsinn!

    Brinell ist eine Einheit der Härteprüfung, und wird wohl eher bei weichen Metallen und Holz eingesetzt, für Glucydur dürfte eher Rockwell oder Vickers als Härteangabe gelten, aber das ist irgendwie wurscht. Fakt jedoch ist, Glucydur kann nicht aus 400 Brinell bestehen, Glucydur kann höchstens eine Härte von 400 Brinell oder 420 Vickers haben, aber nicht daraus bestehen.
    Der Punkt ist leider noch nicht berichtigt. Tut einem als Ingenieur/ Materialwissenschaftler in der Seele weh, bitte korrigieren.

  3. #23
    Uhren-Millionär Avatar von RiGa
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    Schön, wieder mal von Dir zu hören, Pascal!



    Und nein - das war jetzt kein Beitrag zum Glossar ... *schäm*

  4. #24
    Uhrenliebhaber Avatar von Caffrey
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    Zitat Zitat von watchabear Beitrag anzeigen
    Der Punkt ist leider noch nicht berichtigt. Tut einem als Ingenieur/ Materialwissenschaftler in der Seele weh, bitte korrigieren.
    Hi watchabaer, ich habe leider keinen Zugriff mehr auf den alten Beitrag. Diese Korrektur müßte damit ein Modi machen, bitte.

    Danke,

    Caffrey
    If it compiles, ship it.

  5. #25
    Moderator Avatar von Verändert
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    Ich habe es mal verbessert. Bevor noch Tränen fließen
    So gut es ist, sich den guten Ratschlägen zu unterwerfen, so gefährlich ist es, sich den guten Ratgebern zu unterwerfen.

    Bert Brecht

  6. #26
    Uhrenlaie Avatar von Samurai
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    Danke für den tollen Beitrag und Sorry fürs "Besserwissen", aber es muss beim Edelstahl -->...Legierung aus Eisen und nicht Stahl heißen, Stahl ist bereits eine Legierung.
    Gruß
    Sebastian

  7. #27
    Uhrenlaie Avatar von Che-burashka
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    21600bph was bedeutet das?

    Hallo,
    vielen Dank für Ihre Mühe!
    Ich hätte noch eine Frage, was ich oft an der Uhrenbeschreibung entdecke: 21600bph. Was ist das für ein Wert und wofür dient er?
    Danke im Vorraus.
    Gruß Che Burashka

  8. #28
    Uhrenfreund
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    bph = beats per hour (Schwingungen per Sunde) - hier gemeint, die Schwingungen der Unruhe...
    Cicero

  9. #29
    Uhrensammler Avatar von Rostfrei
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    Zitat Zitat von Che-burashka Beitrag anzeigen
    ...
    Ich hätte noch eine Frage, was ich oft an der Uhrenbeschreibung entdecke: 21600bph. Was ist das für ein Wert und wofür dient er?
    ....
    bph steht für beats per hour, also Schläge pro Stunde (A/h)
    mechanische Uhren verfügen über verschiedene Schlagzahlen; d.h. wie schnell, bzw. wie oft sich die Unruh pro Zeiteinheit bewegt.
    Klassische Armbanduhren haben oftmals eine Schlagzahl von 18000 Halb(!)-Schwingungen pro Stunde, die Unruh schwingt also 18000/h
    18000 / 2 = 9000 (Halbschwingung in 'ganze' Schwingungen umrechnen)
    9000 / (60*60s) = 2,5 * 1/s (9000 Schwingungen durch 3600s [Umrechnung h nach s])
    -> die Unruh schwingt also mit 2,5Hz

    Bei Schnellschwinger-Uhrwerken beträgt die Schlagzahl z.B. 28800A/h (also 4Hz), oder noch schneller mit 36000A/h (5Hz)


    Die Schlagzahl hat somit direkten Einfluss auf die Bewegung des evtl. vorhanden Sekundenzeigers. Je höher die Unruhfrequenz, desto 'flüssiger' läuft der Sekundenzeiger.
    Geändert von Rostfrei (11.06.2011 um 21:53 Uhr)

  10. #30
    Uhrenlaie Avatar von Che-burashka
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    Zitat Zitat von Cicero Beitrag anzeigen
    bph = beats per hour (Schwingungen per Sunde) - hier gemeint, die Schwingungen der Unruhe...
    Kurz,deutlich... Besten Dank!!!

    --- Nachträglich hinzugefügt ---

    Zitat Zitat von Rostfrei Beitrag anzeigen
    bph steht für beats per hour, also Schläge pro Stunde (A/h)
    mechanische Uhren verfügen über verschiedene Schlagzahlen; d.h. wie schnell, bzw. wie oft sich die Unruh pro Zeiteinheit bewegt....
    Rostfrei- deine detalierte Antwort glänzt 100%-tig, wie V2A.
    Besten Dank!!!
    Gruß Che Burashka

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