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  1. #41
    eulenspiegel
    Gast
    Ich komme aus dem Romatischen Bonn. Da kann dann eh keine Andere Stadt mithalten.

  2. #42
    Uhrenfreund Avatar von bodiez
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    Hallo Eulenspiegel,

    Bonn als Parkplatz von Köln, dann hast Du sicherlich recht. :lol2: :wink:

  3. #43
    Geisterfahrer
    Gast
    So da will ich auch mal meine Wahlheimat vorstellen.

    Die EIFEL


    Die Eifel ist geologisch ein Teil des linksrheinischen Schiefergebirges und somit der östliche Teil des Mittelgebirges Eifel-Ardennen nördlich der Mosel und westlich des Rheins.
    Einwohner sind zu 82,5% miteinander verwandt, grüßen sich auf der Straße trotzdem nicht.
    Bedeutende Eifler die nicht miteinander verwandt sind:
    Mario Adorf (*1930) Schauspieler und Schriftsteller, Mayen
    Peter Binsfeld (ca. 1545 - 1598) Theologe und Hexentheoretiker
    Gregor Brand (*1957) Schriftsteller, Bettenfeld
    Elke Erb (geb. 1938) Schriftstellerin
    Peter Kremer (1901 - 1989) Heimatschriftsteller
    Jacques Loeb (1859 - 1924) Biologe, Mayen
    Leo Loeb (1869 - 1959) Biologe, Krebsforscher, Mayen
    Adolf Müller (1863 - 1943) Publizist und Politiker
    Andrea Nahles (*1970) Politikerin
    Simon Salomon (1873 - 1943) Schriftsteller, Speicher
    Anton Schütz (1894 - 1977) Graphiker
    Josef Simon (*1930) Philosoph, Hupperath
    Johannes Sleidanus (1506 - 1556) Historiker, Schleiden
    Johannes Sturm (1507 - 1589) Humanist und Schulreformer
    Klaus Toppmöller Fußballtrainer, Rivenich
    Josef Zierden (geb. 1954) Autor, Prüm
    Peter Zirbes (1825 - 1901) Dichter, Niederkail
    Winfried Schäfer (* 1950) Fußballtrainer

    Wie man der Liste entnehmen kann...........steppt hier der Bär!
    Auch die Uhrmacherei hat hier eine lange Geschichte wie man schon am Zunftzeichen erkennen kann.



    Eins der beliebtesten Ausflugsziele für Single Männer ist


    Weitere beliebte und von Bitte ein Bit gesponorte Veranstaltungen sind:
    - Nachwuchskampfsaufen

    - ökologisches Denken

    - gute Musik

    - und Erfindergeist was auf die Eifleruhrmacherkust zurück geht
    DER GETRÄNKE ZÄHLER (zwei modifizierte Rolex)


    Geist der nur hier wohnt

  4. #44
    Uhrenfreund Avatar von bovowe
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    Hallo Uhrenfreunde,

    wie Ihr meinem Profil entnehmen könnt, komme ich aus Solingen, einer Stadt im bergischen Städtedreieck (Remscheid-Solingen-Wuppertal). Wir haben in Solingen so grob über den Daumen gepeilt 160.000 Einwohner und zählen somit laut der internationalen Statistikkonferenz von 1887 als Großstadt, obwohl mir das ganze wie ein Dorf vorkommt.


    Leutchen die sich nach Solingen verirren sollten, würde ich folgende Sehenswürdigkeiten empfehlen:


    Deutsches Klingenmuseum Solingen:



    Solingen ist seit Jahrhunderten als Stadt der Klingen bekannt.
    Im Deutschen Klingenmuseum in Solingen erwartet die Besucher Beispiele der Solinger Schwertschmiedehandwerkes. Zu der Sammlung gehören Blankwaffen, Bestecke und Schneidegeräte aller Epochen und Kulturen.


    Die Müngstener Brücke:





    Mit 107m Höhe und 500m Länge, die höchste Eisenbahnbrücke Deutschlands.


    Schloss Burg:



    Gut erhaltene Burg der Grafen von Berg. In der Burg befindet sich eine Dauerausstellung über die bergische Geschichte.


    Historischer Ortskern Gräfrath:



    Ur gemütlicher historischer Ortskern mit ehem. Kloster und Klosterhof.


    Museum Plagiarius:

    Ist nach Worten seines Gründers weltweit einzigartig und zeigt eine Sammlung von mehr als 300 Originale und Plagiate aus unterschiedlichen Branchen im direkten Vergleich. Dabei wird der Öffentlichkeit anschaulich präsentiert, welche Schäden und Gefahren durch die zunehmende Produktfälschungen entstehen.



    Für Uhrenbegeisterte gibt es in Solingen so gut wie nichts :( .
    Dafür aber in unserer Nachbarstadt Wuppertal :P


    Uhrenmuseum Wuppertal:



    Bei der Familie Abeler hat sich die Liebe zum Beruf des "Uhrmachers" mit dem Hobby des Uhrensammelns verbunden. So ist seit der Eröffnung des Uhrenmuseums im Jahre 1958 die Sammlung immer weiter vergrößert worden und zählt heute zu einer der größten und umfangreichsten Sammlungen zum Thema Uhren, Zeit und Zeitmessung weltweit.
    Auf über 300 qm Ausstellungsfläche können über 1500 ständig ausgestellte Uhren besichtigt und bewundert werden.


    bis bald...
    bovowe

  5. #45
    Uhrenlaie
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    Witten im Ruhrpott

    Hi, ich schließe mich mal an und stelle das wunderschöne Witten, in dem ich geboren bin und in dem ich vermutlich auch mal irgendwann das zeitliche segnen werde, vor.

    Witten hat knapp 100.000 Einhwohner, Tendenz seit ca 25 Jahren sinkend, liegt mit Bochum und Dortmund an der südlichen Spitze eines Dreiecks im östlichen Ruhrgebiet.

    Die Einwohner Wittens schätzen diese Stadt für Ihre wirklich zentrale Lage, super Autobahn- und Zug-Anbindung an die Umliegenden (BO, DO und HA) und "weiter" entfernten Großstädte wie Essen (30 km) oder auch Düsseldorf (ca 65 km) und Köln (ca 80 km).
    Sowieso profitiert hier jeder irgendwie vom ?wahrscheinlich dichtesten? Autobahnnetz in Deutschland (Witten hat Abfahrten auf A43, A44, A45, naheliegende A40, A46 sowie A1).

    http://autobahn.nrw.de/olsim3_5/rgost30.html

    Trotzdem ist Witten von Süd-West (Richtung Sprockhövel/Wuppertal, ) über Süd (Richtung Hattingen) bis Süd-Ost (Richtung Dortmund/Herdecke/Wetter) von mehr oder weniger bergigen Waldgebieten umringt (höchster Punkt bei 269m üNN). In diesen Wäldern wurde der Überlieferung nach
    die erste Steinkohle des Ruhrgebiets (über Tage!) gefunden. Das war die Basis für die Industriealisierung der Stadt, deren Bild von 1950 an von Hochöfen und Zechentürmen geprägt war. Auch wenn die Stahl und Chemie Industrie nochimmern icht aus der Skyline von Witten verschwunden ist, merkt man, dass es einen Strukturwandel hin zur Dienstleistung und zum Einzelhandel gibt, der Jahrelang nicht so recht klappen wollte, die Arbeitslosenquote Wittens lag bis 2000 immer über dem Bundesdurchschnitt auf dem gleichen Niveau wie Gelsenkirchen, Herne oder Duisburg. Ruhrpott halt

    Witten selbst bietet eine relativ kleine Innenstadt, die allerdings seit Jahren schon daran leidet, dass es mehr Handyläden und Dönerbuden gibt, als wirkliche Kundenmagneten wie große Einzehlandelsketten (mit Ausnahme von Kaufhof und Sinn Leffers). Trotzdem bekommt man "alles" was man so braucht, persönlich fahre ich lieber ins nahe gelegene Dortmund (etwa 8-10 km von daheim) oder in eines der größten Indoor-Einkaufszentren Europas nach Oberhausen.

    Sportlich hat Witten eines der erfolgreichsten Triathlon Teams der Welt (!) zu bieten, beim TTW geben sich die Deutschen-, Europa- und Weltmeister der verschiedensten Klassen die Klinke in die Hand.
    Mountainbike fahren ist in Witten und Umgebung sehr gefragt, das Gelände bietet für jeden Geschmack etwas. Es gibt bspw. eine recht große MTB Schule http://www.bikeride.de/. Als Naherholungsgebiet ist der halb Witten, halb Bochum zugehörige Ruhrstausee Kemnader See geeignet für Flachland-Radfahren entlang der Ruhr bis Essen oder gar Duisburg..., Inlineskaten, Spaziergänge geeignet. Aktuell fand das Sandfestival Ruhr statt (diese lustigen Sand-Bildhauer, die panische Angst vor Stark-Regen haben).

    In Witten ist der Campus der ältesten Privatuni Deutschlands beheimatet. Die Ruhr-Uni Bochum und Die Universität Dortmund sind aber wie oben erwähnt (sogar für ÖPNVler) auch nur einen Steinwurf entfernt.

    Kultur: Naja, ein Veranstaltungszentrum (Werkstadt Witten) incl. Discothek, dass auch für Auftritte von überregionalen Künstler wir Atze Schröder oder Ingo Apelt herhält, den Wittener Saalbau, unser Theater, ein Kino und 2 Museen - das war es im Großen und Ganzen. Aber wir Wittener sind unseren großen Nachbarstädten BO und DO sehr verbunden und verbringen unsere Wochenend-Abende auch gerne dort.

    Uhren: Mitten in dieser Wittener City liegt mit Juwelier Gerling ein Sinn-Depot (ich glaube Sinn-ianer sagen das so?), die neben den gängigen Sinns auch andere hochwertigen Uhren (z.B. Fortis, Tag Heuer, Omega) in der Auslage haben. Ansonsten gibt ne Christ Filiale und das war es dann auch schon.


    So das wars mal aus der Hüfte, bin kein Lokalpatriot aber irgendwie ist das eine Liebenswerte Region hier bei uns bei

  6. #46
    Uhrenlaie
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    Hallo!

    Norddeutschland ist ja schon oft vertreten, aber noch nicht das gute alte Meck-Pomm!
    Wie bereits in anderem Thread erwähnt, wohne ich in einem Dorf bei Rostock (deshalb Kennzeichen DBR), also eigentlich ist es schon seit 750 Jahren eine Stadt und heisst Kröpelin. Allerdings hat das Nest nur 4000 Einwohner, und ist nicht wirklich aufregend, deshalb halte ich mich oft in Rostock auf.
    Rostock hat eine sehr schöne Altstadt, und die Kröpeliner Strasse ist die schönste Ecke von allen. Deshalb sind dort auch die meisten Geschäfte und Cafes. Am Ende der "Kröpi" hat gerade vor kurzem das Kröpeliner Tor Center aufgemacht. Dort findet sich jetzt ein kleiner aber feiner Uhrenladen, der sogar Glashütte Original führt. Mann, war ich erstaunt ! Und bevor Striehl die Frage nach dem Bier stellt: Ich hoffe, du hast schon mal Rostocker Pils getrunken, falls nicht, unbedingt nachholen! Als besonderes Ereignis gibt es da die Hanse Sail, die jedes Jahr stattfindet, und von Jahr zu Jahr leider immer kleiner wird.
    Zu Rostock gehört auch Warnemünde, welches sich durch seinen riesigen Strand auszeichnet und eigentlich das Nobelviertel von Rostock ist, obwohl es etwas ausserhalb liegt.

    Wenn mir mal nicht nach der "Metropole" Rostock ist, setze ich mich ins Auto und fahre 10 Minuten bis nach Kühlungsborn und bin dann an der Ostsee. Dort gibt es ein tolles Brauhaus und einen wunderschönen Yachthafen. Dort gibt es auch einen kleinen Uhrenladen, der Tisott und anderes führt.

    Wenn ich es etwas exclusiver will, fahre ich 5 Minuten länger und bin in Heiligendamm. Genau, das Heiligendamm in dem die G8 getagt hat. Ich kann mich noch genau an Kolonnen mit zwanzig Polizeifahrzeugen und mehr erinnern! Eine Zeitlang war jedes zweite Auto grün, blau oder oder mit Silber kombiniert. Aber es ist ja überstanden! Leider wird Heiligendamm immer mehr von der Aussenwelt abgeschottet, und bald kommt man da nur rein, wenn man einen Einkommennachweis anbringt :cry: .

    Zwei Stunden Autofahrt und ich bin auf Rügen. Da muss ich wohl nicht viel zu sagen, kann ich auch nicht wirklich, da ich so selten da bin. Aber den Kreidefelsen sollte man gesehen haben, und dann am besten auch die Störtebeker-Festspiele.

    Kulinarisch sind wir typische Norddeutsche, viel Fisch, und der muss schwimmen!
    Neben dem Rostocker Pils ist da noch das Lübzer Pils zu empfehlen, und eine Sorte die man nur auf Rügen bekommt, deren Name mir aber gerade entfallen ist.

    Ansonsten ist es immer schön in unserem platten Land, mit schönen Stränden, tollen Alleen (die jedes Jahr ein paar Leuten zum Verhängnis werden) und viel grün. Wir haben viele schöne Rapsfelder, die wunderbar gelb blühen, und manchmal wenn die Felder gerade frisch gegüllt sind, rieche ich genau: Ich bin Zuhause!
    "Wir erreichen jetzt Mecklenburg-Vorpommern. Bitte bringen sie ihre Sitze in eine aufrechte Position und stellen sie ihre Uhren zehn Jahre zurück..."

  7. #47
    Uhren-Millionär Avatar von striehl
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    Zitat Zitat von ommes
    Und bevor Striehl die Frage nach dem Bier stellt: Ich hoffe, du hast schon mal Rostocker Pils getrunken, falls nicht, unbedingt nachholen!
    Danke für den ausführlichen Bericht. Rostocker habe ich auf Rügen tatsächlich schon getrunken, da ich eh nicht so der Pils-Fan bin, war es ganz O.K.. Aber das Störtebeker-Bier (kommt wohl auch aus der Rostocker Brauerei), das war einfach nur grausam, das hatte so einen komischen Nachgeschmack. Ansonsten: nette Gegend da drüben und die Immobilien sind so schön günstig - na gut, nicht in Heilgendamm. :P
    es grüsst aus dem Norden
    der striehl
    http://img220.imageshack.us/img220/6781/trecker8na.gif

    "S - T - A - N - G - E - N - S - P - A - R - G - E - L ?!?"
    "Ja und?"
    "Du willst also tatsächlich Spinat und Spargel kreuzen?"
    "Jaa, das's lecker."
    "Und wie willst' das dann nennen, was da raus kommt - Spagat?"
    "Nee --- Spinagel."

  8. #48
    Uhrenlaie
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    Zitat Zitat von striehl
    Zitat Zitat von ommes
    Und bevor Striehl die Frage nach dem Bier stellt: Ich hoffe, du hast schon mal Rostocker Pils getrunken, falls nicht, unbedingt nachholen!
    Danke für den ausführlichen Bericht. Rostocker habe ich auf Rügen tatsächlich schon getrunken, da ich eh nicht so der Pils-Fan bin, war es ganz O.K.. Aber das Störtebeker-Bier (kommt wohl auch aus der Rostocker Brauerei), das war einfach nur grausam, das hatte so einen komischen Nachgeschmack. Ansonsten: nette Gegend da drüben und die Immobilien sind so schön günstig - na gut, nicht in Heilgendamm. :P
    Hallo!

    Das Störtebeker-Bier war es, was mir entfallen war! Das kriegst du imo nur auf Rügen und wird dort auch gebraut. Ich bin selber überhaupt nicht der Bier-Fan, ab und an mal ein Rostocker wenn ich auf Party bin. Und zu den Immobilien: Wenn man als Nicht-Rostocker nach Rostock zieht, kann man in einigen Gegenden zwei Monate mietfrei wohnen. Und das sind nicht die schlechtesten Viertel. Kommt aber im Moment für mich nicht in Frage, da ich im Hotel Mama wohne, was für mich am günstigsten ist. Bin ja auch "erst" 26.

    Grüße von der Ostsee

    Thomas
    "Wir erreichen jetzt Mecklenburg-Vorpommern. Bitte bringen sie ihre Sitze in eine aufrechte Position und stellen sie ihre Uhren zehn Jahre zurück..."

  9. #49
    Uhrensammler Avatar von Holzmichel
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    Hallo,

    ich will dann mal als nächstes über meine Heimat erzählen.

    Aber warum tue ich mir so schwer gerade über Chemnitz zu schreiben?
    Gibt es da nichts Erwähnenswertes?

    Na ja, Chemnitz ist halt nie was Besonderes gewesen. Ein hässliches Entlein in Deutschland. :wink:

    In der Industrialisierung boomten der Maschinenbau, die Textilindustrie und auch der Fahrzeugbau. Große Firmen kamen von hier: Richard Hartmann, Auto Union usw. Die Schlote rauchten und die Luft war stickig. Daher kamen auch die Beinamen „sächsisches Manchester“ und „Rußchemnitz“. Nach dem Krieg wurde die historische Altstadt nicht wieder aufgebaut, sondern mußte breiten Alleen weichen die dann für die 1. Mai Aufmärsche herhalten mussten. Zu der Zeit kam dann auch die Zwangsumbenennung in Karl-Marx-Stadt, was dann 1990 wieder rückgängig gemacht wurde. Dadurch wurde die Stadt versaut. Jetzt versucht man mit aller Gewalt die totgeglaubte Stadt zum Leben zu erwecken. Nun gibt es wieder eine Fußgängerzone und seit letztem Jahr auch einen Luxusuhrenladen.
    Also wie ich oben bereits erwähnte nix besonderes, selbst unser Fußballverein der CFC spielt nur noch in der Oberliga. Wenigstens diese Saison mal mit der Chance des Aufstiegs.
    Aber es ist halt meine Heimatstadt und ich denke man muß sie einfach lieb haben (wie eine schorfige Flechte :lol2: )
    ________________________________________________________ ___________________________________________
    Bilder aus dem siebziegern:



    aktuelle Bilder:


    links der Zusammenfluß von der Würschnitz und Zwönitz zur Chemnitz - rechts die Markthalle


    links das Opernhaus - rechts altes und neues Rathhaus


    links die Galeriea Roter Turm gegenüber ist der Uhrenladen - rechts das Stadtbad hier gehe ich jede Woche schwimmen


    links das Wahrzeichen von Chemnitz der "Rote Turm" - rechts das Karl- Marx-Monument ugs. der "Nischel"
    im Hintergrund das Hotel Kongress und die Stadthalle
    ________________________________________________________ ___________________________________________
    Nun das wäre ein ödes Leben wenn da nicht die schöne Landschaft Drumherum wäre. Im Norden das Chemnitztal und das Muldental mit seinen Burgen und Schlössern. Im Süden dann das Erzgebirge mit seinen grünen Hügeln und Bergen, wo man nicht nur herrlich wandern und radfahren, sondern im Winter auch dank der etlichen Skihängen und Liftanlagen das komplette Sortiment an Wintersport betreiben kann.

    Das Erzgebirge ist außerdem bekannt für seine Bergbaugeschichte und der „Erzgebirgischen Volkskunst“. Wahrscheinlich kennt Ihr die geschnitzten Bergmänner, die gedrechselten Nußknacher und Räuchermänner, die Pyramiden und Schwibbögen die hier zu Weihnachten die Fenster zieren. Darum wird das Erzgebirge auch „Weihnachtsland genannt“ Außerdem wird hier auch geklöppelt. Wenn Ihr mal in der Nähe seid besucht doch mal Seiffen und Olbernhau.

    Ebenfalls erwähnenswert ist Oberwiesenthal, die mit 914 m über NN höchstgelegene Stadt in Deutschland am Fuße des Fichtelberges (dem Höchsten Berg auf der deutschen Seite, 1214m) Von hier stammt der bekannteste deutsche Skispringer Jens Weißflog, der jetzt hier ein Hotel betreibt.

    Das hier nicht hochdeutsch gesprochen wird weis ja spätestens seit den Randfichten jeder. Selbst ich habe als Randerzgebirgler damit so meine Probleme.

    Als kulinarisches währen die Grienen Kließe zu erwähnen, und zu Heilig Obnd darf das Neinerlaa nicht fehlen. Und danach gibt’s dann den Vugelbeerschnaps.

    Meine Stammbrauerei ist Braustolz, deren Bier mehrfach DLG Prämiert wurde. Ebenfall lecker ist das Einsiedler, das Freiberger, das Sternquell (ok. das kommt aus dem Vogtland), das Olbernhauer Stülpner Bräu usw.

    Ich denk das wär fürs erste Genug.
    "Wohlstand ist, wenn die Menschen mehr Uhren haben als Zeit."

  10. #50
    Uhren-Millionär Avatar von RiGa
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    Liebe Freunde!

    Hab' lange mit mir gerungen - ob ich hier posten soll (weil so reine Aufzählungen von Sehenswürdigkeiten etc. ist eigentlich nicht meins).

    Da aber meine anderen Österreich-Kollegen wohl ähnliche Überlegungen anstellen (ihr Faulis, ihr!) - muß ja irgendwer anfangen! :wink: Sonst sind wir ja im Forum auch nicht schlecht vertreten - oder?

    Also über Österreich auf die Schnelle: Ein bißchen ( :wink: ) kleiner als "Good-Old-Germany" - 9 Bundesländer - nichtsdestotrotz herrscht innerhalb dieser auch nicht immer Einigkeit (leider).

    Ich selbst wohne und arbeite in Wien - meine Wurzeln stammen jedoch aus Niederösterreich (dem flächengrößten Bundesland; wahrscheinlich noch ums zehnfache kleiner als Euer kleinstes) und sehe mich sehr wohl als Patriot (aber nicht zu verwechseln mit irgendwelchen politischen oder historischen Verirrungen), der sein Heimatland liebt, an. Geht ja wohl den meisten so - UND DAS IST AUCH GUT SO!

    Ach so - vielleicht noch eine österreichische Eigenheit: Eigentlich sind wir eher mißtrauischer und übellauniger Natur - also heißt es zum Beispiel anstatt "das ist gut" bei uns "das ist nicht schlecht". Und das mit dem "Humor" ist auch so eine eigene Geschichte ... :lol2:

    Und zum Abschluß noch ein Foto, das neben aller anderen wohlbekannten Sehenswürdigkeiten (Stephansdom, Riesenrad, Goldenes Dachl, Lindwurm ...) Österreich international wohl am bekanntesten macht: :wink:



    "Süße" Grüße, Richard

  11. #51
    Uhrenliebhaber Avatar von Caffrey
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    OK, ich wohne (seit 9 Monaten) in Hockenheim. Hockenheim ist eine Stadt im nordwestlichen Baden-Württemberg, etwa 20 km südlich von Mannheim. Sie ist eine der sechs größten Städte des Rhein-Neckar-Kreises und gehört zum Mittelbereich Schwetzingen im Bereich des Oberzentrums Mannheim.

    Hockenheim führt seine Anfänge auf das Jahr 769 zurück, als es im Lorscher Kodex im Rahmen einer Schenkungsurkunde als Ochinheim erwähnt wurde. Dort wurde der Ort dann in späteren Aufzeichnungen auch als Hochinheim, Hochkinheim und Hochenheim bezeichnet. Im Mittelalter gehörte Hockenheim lange Zeit zum Hoheitsgebiet des Bistums Speyer. 1462 wurde die Siedlung kurpfälzisch.

    Im 17. Jahrhundert brachten die Franzosen den Tabak ins Land. Zuvor war vor allem der Hopfenanbau in der Gegend vertreten. 1803 kam die Gemeinde an Baden und wurde dem Amt Schwetzingen zugeordnet. Gleichzeitig wurde das Gemeindegebiet durch Zuordnung der Gemarkung Insultheim vergrößert.

    Der Tabakanbau in der Gegend führte im 19. Jahrhundert zum Aufbau der Zigarrenindustrie ab 1860. 1879 musste die Gemeinde aufgrund der Rheinbegradigung einige Gebiete ihrer Gemarkung abgeben. Die Gemeinde wuchs weiter, so dass sie schließlich mit Wirkung vom 22. Juli 1895 durch Großherzog Friedrich I. von Baden die Stadtrechte erhielt. Anfang des 20. Jahrhunderts verdrängte der Spargelanbau den Hopfen.

    Nach Auflösung des Amtsbezirks Schwetzingen kam die junge Stadt 1924 zum Bezirksamt Mannheim, aus dem 1938 der Landkreis Mannheim hervorging. 1929 und 1931 wurde das Stadtgebiet durch Eingliederung unbewohnter Waldteile (insbesondere Schwetzinger Hardt) vergrößert. Am 29. Mai 1932 wurde der Hockenheimring mit einem Rennen eröffnet.

    Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde der Niedergang der Zigarrenindustrie eingeläutet. Inzwischen war die Stadt aber durch den Hockenheimring bekannt geworden. Im Zuge der Kreisreform zum 1. Januar 1973 wurde der Landkreis Mannheim aufgelöst und die Stadt Hockenheim dem neu gebildeten Rhein-Neckar-Kreis zugeordnet. Seit 2001 sind wir grosse Kreisstadt, da mehr als 20.000 Einwohner.

    Die Gegend hier ist für ihren Spargel bekannt, zu dem für Walldorf, dem Hauptquartier von SAP und Heidelberger Druck. Wir haben den Hockenheimring, der zwar ursprünglich ein Motorradkurs war, aber z.B. vor zwei Wochen für die DTM genutzt wurde (der Motorensound ist hier manchmal jeden Tag zu hören).

    Brauereien gibt es hier einige (Eichbaum (igitt), Welde (sexy Werbung), Schmucker, ...), aber die Nähe zur P(f)alz beschwehrt uns auch einige gute Tropfen Gegorenes (grosser Wink an striehl!!).



    Warum ich nur in einem solchen Kaff lebe??? Mein Weib kommt aus dem 30 km entfernten Weinheim und hat hier alle sozialen Kontakte, meine Mutter ist eine Pälzerin und die Arbeit ist gleich um die Ecke. Aber mein Herz schlägt fürs Rheinland!!

    Caff[/img]
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  12. #52
    Uhren-Millionär Avatar von striehl
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    Na dann hst Du es ja hier hin nicht sonderlich weit:

    http://www.nitrolympics.de

    http://www.nitrolympx.de

    :P
    es grüsst aus dem Norden
    der striehl
    http://img220.imageshack.us/img220/6781/trecker8na.gif

    "S - T - A - N - G - E - N - S - P - A - R - G - E - L ?!?"
    "Ja und?"
    "Du willst also tatsächlich Spinat und Spargel kreuzen?"
    "Jaa, das's lecker."
    "Und wie willst' das dann nennen, was da raus kommt - Spagat?"
    "Nee --- Spinagel."

  13. #53
    Uhrenliebhaber Avatar von Caffrey
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    Sehenswert ist auch die Drift-Challenge, die Anfang November statfindet. Letzter Meister: www.driftking.nl. Leider bin ich dann auf Dienstreise in HH und kann nicht hin.... :(

    Caff
    If it compiles, ship it.

  14. #54
    Vouk
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    Ich nehm den Spielball von RiGa mal auf und konzentrier mich ein klein wenig mehr auf Wien, meine Heimat.

    Zur Geografie: Wien besteht aus 23 Bezirken, wobei jeder Bezirk sowohl eine Nummer, als auch einen Namen hat (Innere Stadt, Josefstadt, ...). Die pragmatischen Wiener begnügen sich jedoch meist mit der Nummer (á la "Heast Oida, bist heit scho wida im Öftn!?" - Übersetzung "Hey Alter, bist du heute schon wieder im Elfen [Bezirk]?)
    Der 1. Bezirk bezeichnet sowohl namentlich als auch geografisch die "Innere Stadt" und bildet mit dem bekannten Stephansdom das Zentrum Wiens.
    Ringförmig ziehen sich dann die Bezirke 2 - 9 rundherum, die anderen Bezirke sind ähnlich aufgebaut, wobei der 22. Bezirk der flächen- und einwohnermäßig größte Bezirk ist.

    Derzeit hat Wien 1.670.347 Einwohner (2.600.000 im Ballungsrum Wien) und es werden stetig mehr. Kein Wunder, wenn man sich überlegt dass Österreich eines der reichsten Länder der Welt ist (Noch vor Deutschland), von Kultur, Kunst, kulinarischen Köstlichkeiten und grünen Entspannungsoasen nur so strotzt! (Meine Güte, klingt wie in nem billigen Prospekt)

    Gerade für Touristen ist die Altstadt der Inneren Stadt besonders interessant. Die Hauptanlaufpunkte sind selbstverständlich der Stephansdom, eine gotische Kathedrale aus dem Jahre 1365. Der zweite Anlaufspunkt ist die Wiener Staatsoper, das wichtigste Opernhaus Wiens und eine der ersten internationalen Adressen.
    Verbunden werden die beiden Punkte durch die Kärtnerstraße, eine beliebte Einkaufsstraße die sich vorallem an Touristen und die zahlungskräftige Klinentel der Inneren Stadt richtet. (Einige sehr schöne Juweliere, großartige Uhren!)
    Weiters der Wiener Graben, eine weitere, breite Einkaufsstraße, die im Kohlmarkt mündet, wo von Gucchi bis Tiffany fast alles rangiert was Rang und Namen hat (Frauenzeugs).

    Am Wichtigsten an Wien ist aber ganz eindeutig das Essen!
    Vom bekannten Wiener Schnitzel über den Tafelspitz bis hin zu Marillenknödel (Aprikosenklöße XD) und natürlich der Sachertorte. Wer aber hinter das Touristenmenü blickt entdeckt weit bessere Spezialitäten.
    Am besten genießt man das alles in einem der vielen Altwiener Kaffeehäuser, die wohl den besten Kaffee der Welt bieten und so ziemlich alle möglichen und unmöglichen Kreationen bieten, die man sich nur vorstellen kann. (Schneid dir was davon ab, Starbucks!)

    Entspannen kann man sich am besten in einem der vielen alten Parks und natürlich aus Wiens Mallorca, der Donauinsel. Eine 20km lange Insel zwischen Donau und einem künstlichen Nebenarm, auf der im Sommer neben dem größten Freiluft-Festival Europas (Donauinselfest) noch zig andere Events stattfinden. Neben dem typischen Sportangebot ist sie vorallem Abends interessant, weil entlang des Wassers unzählige kleine Lokale, Clubs und Bars öffnen, in denen sich beinahe jeder Stil und jede Nationalität findet.

    Und jetzt beende ich mal die Werbung, ich komm mir schon vor wie einer dieser ewig lächelnden Fritzen im Reisebüro

  15. #55
    Uhrenmacherpraktikant
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    Ich wohne in Schriesheim, BaWü, also nicht weit von Caffrey. In unserer Gegend gibt's, mal abgesehen vom Bier der Privatbrauerei Vetter in Heidelberg, kein gutes Bier. Eher guten Wein. Ich trinke daher Rothaus Pils (in kleinen Flaschen auch Tannenzäpfle genannt) aus dem Schwarzwald oder Veltins. Radeberger geht auch immer. Welde nie! Im Norden trinke ich gerne Flens oder Lübzer.
    Uhren zeigen uns die Zeit und verdeutlichen uns damit, dass es an uns ist, sie sinnvoll zu nutzen solange wir noch welche haben. - Ich

  16. #56
    Uhrenlaie
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    Moin oppa tictac,der striehl hat aber in seinem Thread über HH die Miniatureisenbahn in der Speicherstadt erwähnt.Was er noch hätte erwähnen können eine Fahrt mit den Schiffen der Alsterflotte,da sieht man Hamburg mal von einer Seite die man sonst nicht zu sehen bekommt.
    MfG Klokkan
    Jag älskar Sporvagn,Husvagn,Amatöradio och Klokkan fra Sinn.

  17. #57
    Uhrenfreund
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    also dann stelle ich mal unseren ort vor!!!wir leben da wo der himmel weiß und blau ist.......bis zwölf uhr mittags gibt es weißwurst, brezen und a kaltes weißbier, vom schweine braten ganz zu schweigen...mit knödel und a dunklem bier dazu...na von was für einem der schönsten bzw. schönstem bundesland schreibe ich
    genau bayern!!!! wir wohnen ca. eine stunde südlich von münchen.....kurz vor den toren garmisch-partenkirchen.........sonnige grüße und prost.....maxi

  18. #58
    Uhrenmacherlehrling Avatar von uhrzeittier
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    Da ja meine neue Heimat Solingen schon vorgestellt ist (Gruß unbekannterweise an den Kollegen, der das vorbildlich erledigt hat!!!) hier eine kleine, sehnsüchtige Referenz an die Heimat meiner ersten 25 Lebensjahre. Ist ja nciht schwer zu erraten, hoffe ich...



    (Mitleidsbekundungen wegen des Umzugs nehme ich gerne entgegen, sind aber angesichts meiner dadurch gewonnenen "besseren Hälfte" überflüssig. Umziehen kann man ja außerdem immer...!)
    Gründer des C.d.Z.E.

    Meine Sammlung


    Fisch muss schwimmen, Vogel muss fliegen, Uhr muss laufen.

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  19. #59
    Uhrenlaie
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    der Norden hat mich wieder (endlich)
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    uhrzeittier, ich muss gestehen, du musst eine fantastische "bessere Hälfte" gefunden haben, denn mE können es mit Dresden nur ganz, ganz, ganz, ganz wenige Städte aufnehmen. Ich bin für 25 Jahre Dresden fast neidisch auf dich, allerdings muss ich gestehen, dass ich so wenigstens um den Dialekt herum gekommen bin (als Nordlicht hat man höchstens nen Akzent, oder man spricht gleich ne andere Sprache -> Platt), der mit der Stadt unweigerlich verbunden ist. Allerdings ist sächsisch mE wesentlich erträglicher als hessisch oder badisch (Ba-Wü ist ein sprachtechnisch betrachtetes Abu-Ghraib der deutschen Sprache).

  20. #60
    Franziskuss
    Gast
    Meine Heimatstadt

    Lutherstadt Wittenberg ( Sachsen- Anhalt )


    Schlosskirche


    Beyerhof am Markt


    Cranachhaus


    Marktplatz Wittenberg


    Rathaus


    Hundertwasserschule


    Wörlitzer Park-Weltkulturerbe wie der Rest von Wittenberg



    Bitte Bilder anklicken zum Vergrößern!!


    www.wittenberg.de

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