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13.11.2009, 13:56 #1Uhrenlaie
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Artikel "Thunder out of China: Chinese movements no longer just on the horizon"
Vielleicht ist dieser Europa-Star-Artikel für den einen oder anderen interessant:
Thunder out of China: Chinese movements no longer just on the horizon
Gruß, MK92242
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13.11.2009, 14:11 #2
Danke für den interessanten Beitrag.
Ich bin gespannt wann Wempe Ingersolls und Breytenbachs in sein Sortiment aufnimmt - ist ja anscheinend nur eine Frage der Zeit.Gruß von Peter
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13.11.2009, 14:46 #3
danke für'n Link.
Sowas habe ich nun schon öfters gelesen.. mal sehen was in den kommenden 5 Jahren sein wird...Gruß Mickymouse
Es gibt so viele Uhren und so wenig Handgelenke
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13.11.2009, 15:16 #4
Ja, sehr interessant und endlich einmal etwas seriös Recheriertes, was man dem undifferenzierten China-Bashing entgegenhalten kann.
Dreh' Dein Ding!
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13.11.2009, 15:38 #5Hm ... .....was man dem undifferenzierten China-Bashing entgegenhalten kann.
Also ich lese da:“We can’t command the same price as the Swiss can, so we can’t afford to invest in the processes and the equipment and the time to make the same quality,”
...
“I think that within the next five to ten years, we will have some products that will be at the same level as the Swiss. There are some areas where we are not yet up to the Swiss.
...
Ingersoll’s parent company). “We do quality control on everything, because we know we only get one chance. Over the last five years, there has been a noticeable improvement in the quality of Chinese movements.
- Wir können nicht die Preise nehmen, also haben wir weder in der Fertigung noch in der Ausstattung die schweizer Qualität.
- In den nächsten 5-10 Jahren werden wir einige Produkte in schweizer Qualität haben (das lese ich jetzt seit drei Jahren, dass es in 5 Jahren besser wird, und wo sehe ich die "einige Produkte"? Und warum auf einmal "in 10 Jahren"?)
- Wir prüfen jedes Teil, wir haben nur eine Chance. Es gibt eine merkbare Verbesserung in der Qualität. (Naja, zumindest von vor drei Jahren bis heute merke ich keine deutlichen "Mehr-Fans" der Marke Ingersoll. Wenn diese Uhren nicht en Masse über Christ und Otto/Quelle gepuscht würden, wäre sie als kleinere Marke doch längst weg vom Fenster.)
Gaaanz viel chinesisches Selbstbewusstsein bei gleichzeitiger Zugabe von nicht wenig Problemen per heute und in den nächsten "5-10" JahrenGeändert von mecaline (13.11.2009 um 15:44 Uhr)
Mecaline
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13.11.2009, 15:45 #6Uhrenmacher
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@mecaline
Nun mal nicht so hastig. Sie schreiben ja das sie noch 5-10 Jahre brauchen um perfekte Raubkopien und Fake`s herzustellen. Alles wird gut.
Ich hoffe nur das vorher der Yangtze-Staudamm bricht und die ganzen Uhrenmanufakturen weggespuelt werden.
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13.11.2009, 16:02 #7
Naja, so theatralisch sehe ich das nicht. Aber ich sehe den Markt für mechanische Uhren einfach nicht als groß genug an, dass sich dort viele oder auch nur wenige Marken dauerhaft behaupten können, eben nicht als Hersteller von Fakes sondern als "echte" Uhrenmarke mit Qualität.
Wenn, dann werden Einschaler wie Steinhart, Kemmner oder von mir aus auch Mercure halt chinesiche Werke statt schweizer einschalen, und dann? Die Uhr noch für 200 EUR weniger verkaufen? Da verliert die Uhr ihren Status als "gute und teuere" Anschaffung, die Dinger werden die nicht los. Warum sollte denn ein Seagull-Werk die Ingersolls für X-Kohle auf schweizer Standard bringen, wenn man doch nicht mehr Geld dafür verlangen kann und genauso gut bei einer defekten Uhr (innerhalb von 2 Jahren Gewähr) einfach statt 800.000 Werken 800.001 Werk baut und an den Kunden ausliefert?
Ich finde immer interessant, dass Citizen und Seiko da einen völlig anderen Weg gehen und voll auf neue Quarztechniken wie EcoDrive oder SpringDrive (jaaaa ist kein Quarz, ich weiss) setzen.
Manchmal denke ich (und das steht auch im Artikel fast so), dass es dieses Abwarten auf chinesische, gute, aber günstige Mechanik nur hier die Deutschland und dann überwiegend auch hier im Uhr-Forum gibt. Anderen Ländern ist das schlichtweg schnuppe.Geändert von mecaline (13.11.2009 um 16:09 Uhr)
Mecaline
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13.11.2009, 16:18 #8Uhrenmacher
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Ich glaube daß das keiner will das die Chinauhren besser werden. Dadurch werden sie ja auch teurer. Somit ist die Gewinnspanne niedriger. Solange es Millionsmart und Konsorten gibt wird sich da nicht viel aendern.
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13.11.2009, 16:36 #9
Unter "undifferenziertem China-Bashing" verstehe ich, dass alles in einen Topf geworfen wird: alle China-Werke, egal ob brauchbar oder nicht, der meinetwegen berechtigte Unmut über Klone oder Quasi-Fakes usw. usf. In dem Artikel heißt es auch, dass die Qualität zwar nicht an Schweiz heranreicht (wer erwartet das im Ernst?), aber durchaus schon an Japan. Kurz: Eine China-Uhr z.B. Marke Kemmner ist für mich nichts, was den Namen Armrotz verträgt, sondern eine seriöse und ernstzunehmende Alternative in der Budget-Klasse. Die üblichen Angebote bei Ebay, bei denen lediglich ein fantasievolles Label aufgedruckt wird, mit störanfälligen Pseudo-Funktionen und Bling-Bling-Design sind auch mir ein Graus.
PS: Und an Ingersoll stört mich die behauptete Kontinuität zur amerikanischen Vorgeschichte (Ghandi, James Dean). Aber: Ich halte es inzwischen nicht mehr für geboten, auf die chinesische Herkunft einer Uhr zu verweisen - dies angesichts einer Globalisierung, die auch Schweizer Hersteller partiell auf solche Quellen zurückgreifen lässt. Ob es Täuschung ist, muss aus den konkreten Umständen hervorgehen, z.B. Verwendung pseudo-schweizerischer Markennamen, Verweis auf edle Handarbeit etc.Geändert von Jamaika (13.11.2009 um 16:46 Uhr)
Dreh' Dein Ding!
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13.11.2009, 16:39 #10
Das Ganze erinnert an den japanischen Autobau von den 70ern bis heute.
Die gleichen Stimmen hörte ich Ende der 70er über die japanischen Autos.
Und?
Wer ist heute auf den ersten Plätzen der Pannenstatistik?Birgit
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(Großvater)
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Remember, remember the Fifth of November!
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13.11.2009, 16:55 #11
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13.11.2009, 17:24 #12
Interessant war ja auch die Reaktion der Steinhart-Kundschaft als vorübergehend ( wohl mangels lieferbarer ETA 2824 ) Claro 888-Kaliber in der normalen Ocean angeboten wurden. Es gab' einen großen Aufschrei und die Kundschaft hat sofort mit den Füßen abgestimmt und die ETA's zurückgefordert. Ich habe auch lieber ETA-ware in meinen Steinhart's, ganz klar. Dafür zahle ich dann auch gerne etwas mehr und kann sicher sein, dass die verwendeten Kaliber von (fast) jedem Uhrmacher jederzeit gewartet und repariert werden können.
Eins ist aber sicher: Die Chinesen-Kaliber werden kommen und ein der Schweiz grundsätzlich gleichwertiges technisches Niveau erreichen. Ob in 5 oder 10 Jahren, who knows ? Ist auch egal, die Chinesen haben Zeit. Was die Aussage zur Größe des Marktes in Relation zur Menge der Anbieter angeht: Wir werden sehen, wie die Chinesen sich nachhaltig positionieren. Ich denke da immer an Seiko und Orient. Manufakturkaliber unter EUR 100,-- Kaufpreis ohne Schnickschnack. Ohnehin wissen wir ja gar nicht, wieviel in Omega oder Breitling oder vielen anderen Nobeluhren in Wirklichkeit aus Asien kommt. Obwohl mich das schon mal interessieren würde
Es kommt wie es kommt. Ich habe nach der Wende in Ostdeutschland mal eines der ersten Hyundai-Autohäuser in D finanziert und da hatte ich schon ein ungutes Gefühl ( ... setzt sich das Pony neben dem Lantra durch ? ) und habe den Namen wohl x-mal falsch geschrieben. Und jetzt ist Hyundai vom deutschen Markt (fast) nicht mehr wegzudenken.Viele Grüße
Juergen
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13.11.2009, 17:57 #13Wobei wir ja immer berücksichtigen müssen, dass das Preise für Grau-Importe sind. Die offiziellen Orient-Preise beginnen in Deutschland bei 200 Euro.Seiko und Orient. Manufakturkaliber unter EUR 100,-- Kaufpreis ohne Schnickschnack.Dreh' Dein Ding!
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13.11.2009, 18:04 #14Viele Grüße
Juergen
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13.11.2009, 19:11 #15
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13.11.2009, 19:46 #16
Ja, aber eine Art Hass spricht hier aus vielen Reaktionen China-Uhren gegenüber. Das hat selbst bei den Parnissen und Marinas, über die man trefflich streiten kann, manchmal etwas Obsessives.
Dreh' Dein Ding!
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13.11.2009, 20:53 #17
Und dann haben wir Threads wie diesen hier:
http://uhr-forum.de/steinhart-doublered-vintage-t36062
Und ich kann beim besten Willen keinen Unterschied, bis auf den aufgedruckten Namen auf dem Zifferblatt, zu dieser Uhr erkennen:
http://uhr-forum.de/attachments/54327d1258134481t-welche-uhr-tragt-ihr-heute-3-15035-16600.jpg
Warum schreit da keiner Fake?
VerständnislosBirgit
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13.11.2009, 21:38 #18
Tja, die Steinharts werden eben von "guten Deutschen" oder "guten Schweizern" zusammen gebastelt! Das macht einen großen Unterschied, ob ein Chinese oder ein Europaer das macht.
Im Endeffekt gehts hier doch gar nicht um China oder nicht, es ist der Frust das man viel zu viel Geld für div. Marken ausgegeben hat und andere den gleichen Spass an den Billigtickern haben.
Menschen ohne Geld sollten eben nicht diese Uhren haben die so oder auch nur so ähnlich aussehen wie die Echten!
Die Geringverdiener sollen gefälligst Casio, Citizen oder Aldiuhren tragen oder höchsten Seiko,....man bringt ja sonst die ganze Innung in Verruf *fg*
Sorry, aber bei den abgehobenen Preisen die diese Nobelfirmen für Maschinenware aufrufen vergeht mir die Lust an Uhren.
Ich will auch nicht deren Marketing zahlen, diese unterbelichteten Schauspieler und sonstigen Möchtegern-Stars, die auch noch umsonst diese unbezahlbaren Uhren geschenkt bekommen.
Uhrenhobby also nur noch für Großverdiener und Reiche...Vorstellungen nur noch mit immer den gleichen Nobeluhren und im Werkstattbereich nur noch deren Krankheiten behandeln....wenns so sein soll, bitte!
Dann verzichte ich doch lieber auf ein Forum, wenn nur noch ein Platz dafür sein soll.
Ach, warum scheibe ich das eigentlich, eh egal.Mitglied im Club Liebhaber grosser Uhren (C.L.G.U.)
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13.11.2009, 23:59 #19Uhrenmacherlehrling
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Hallo!
Ich bin selbst ein Fan von Casios G-Shocks und auch bei diesen Uhren gibt es natürlich Uhrenfreunde die nicht verstehen können warum sich erwachsene Menschen mit so einer peinlichen Plastikuhr in der Öffentlichkeit zeigenIm Vergleich zu den Freunden von billigen mechanischen Uhren, egal ob aus China oder nicht aber gerade die chinesischen Modelle sind halt oft ziemliche Blender
) wage ich jetzt mal folgende provokante Behauptung:
Wenn der G-Shock Fan im Lotto 5 Millionen Euro gewinnt bleibt er den G-Shocks trotzdem weiterhin treu. Vielleicht kauft er sich auch einige nette mechanische Nobelticker aber neue G-Shocks kommen trotzdem weiterhin ins Haus
Wenn ein Fan billiger mechanischer Uhren im Lotto 5 Millionen Euro gewinnt werden IMHO zu 99% dann nur mehr genau die teuren mechanischen Uhren gekauft welche man vorher wegen ihres hohen Preises verteufelt hat
Gruß
santiago
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14.11.2009, 00:12 #20
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